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Nix geht mehr...
geschrieben von May82
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Nix geht mehr... 29. April 2007 11:08 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 107 |
Hallo ihr lieben,
ich brauche mal euren Rat. Ich habe es ja geschafft richtig gut abzunehmen und das Gewicht von 65Kg halte ich auch konstant- das heißt ich habe seit dem kein Gramm mehr zugenommen. Soweit so gut- nur leider nehme ich auch nicht mehr ab und das obwohl ich mich konsequent an meine Ernährung halte und weiterhin ( nich soviel wie vorher ) Sport mache.
1. kann das daran liegen dass ich das Sportprogramm etwas zurück geschraubt habe??
2. Gibt es tatsächlich ein Wohlfühlgewicht- also kann es sein dass mein Körper irgendwie nicht mehr einsieht noch abzunehmen?
Das macht mich echt verrückt, weil es eben vorher echt verhältnismäßig einfach war abzunehmen. Sollte ich mich also mit dem Gewicht abfinden?
Es wäre super wenn ihr dazu etwas sagen könntet.
Ach ja ich bin 1,68 groß und 25 Jahre alt. ( weibl )
P.S : Ich kann erst heute Abend anworten, also bitte nicht wundern! Danke :-)
Nachricht bearbeitet (29.04.2007 11:09)

ich brauche mal euren Rat. Ich habe es ja geschafft richtig gut abzunehmen und das Gewicht von 65Kg halte ich auch konstant- das heißt ich habe seit dem kein Gramm mehr zugenommen. Soweit so gut- nur leider nehme ich auch nicht mehr ab und das obwohl ich mich konsequent an meine Ernährung halte und weiterhin ( nich soviel wie vorher ) Sport mache.
1. kann das daran liegen dass ich das Sportprogramm etwas zurück geschraubt habe??
2. Gibt es tatsächlich ein Wohlfühlgewicht- also kann es sein dass mein Körper irgendwie nicht mehr einsieht noch abzunehmen?
Das macht mich echt verrückt, weil es eben vorher echt verhältnismäßig einfach war abzunehmen. Sollte ich mich also mit dem Gewicht abfinden?
Es wäre super wenn ihr dazu etwas sagen könntet.
Ach ja ich bin 1,68 groß und 25 Jahre alt. ( weibl )
P.S : Ich kann erst heute Abend anworten, also bitte nicht wundern! Danke :-)
Nachricht bearbeitet (29.04.2007 11:09)

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Re: Nix geht mehr... 29. April 2007 13:17 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 37 |
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Re: Nix geht mehr... 29. April 2007 16:09 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 41 |
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Re: Nix geht mehr... 29. April 2007 22:42 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 107 |
tja das genaue zählen hab ich mir abgewöhnt- ist besser für mich. aber so um die 1500 kalorien werdens sein, wie gesagt geschätzt. aber ich achte schon sehr drauf. sport mache ich einmal die woche schwimmen und jeden 2. tag laufen.
naja ich versuchs weiter und hoffe irgendwann passiert wieder was ;-)
danke aber trotzdem, bis bald

naja ich versuchs weiter und hoffe irgendwann passiert wieder was ;-)
danke aber trotzdem, bis bald

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Re: Nix geht mehr... 30. April 2007 15:26 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 41 |
hey ihr!
ich hab genau das gleiche problem..esse genau wie vorher und mache nur ganz wenig weniger sport als vorher, also vll. 1 mal die woche weniger und seit 1 monat tut sich NIX!
also, keine zunahme (--> gut =) ) und aber auch keine abnahme (--> schlecht..)
ich weiss echt nicht mehr weiter.
20 jahre
165 cm
59 kg
1000 kcal/ tag
3-5 mal die woche sport
ich hab genau das gleiche problem..esse genau wie vorher und mache nur ganz wenig weniger sport als vorher, also vll. 1 mal die woche weniger und seit 1 monat tut sich NIX!
also, keine zunahme (--> gut =) ) und aber auch keine abnahme (--> schlecht..)
ich weiss echt nicht mehr weiter.
20 jahre
165 cm
59 kg
1000 kcal/ tag
3-5 mal die woche sport
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Re: Nix geht mehr... 30. April 2007 16:15 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 153 |
Ich schätze mal, das ist so, weil Du mit 1000 kcal zu wenig isst. Und weil Du vom Gewicht her sowieso schon sehr weit unten bist. Wieso sollte Dein Körper noch die letzten Reserven rausrücken? Gibts doch gar keinen Grund für. Vor allem keinen biologisch oder medizinisch sinnvollen.
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Re: Nix geht mehr... 30. April 2007 23:22 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 21 |
TalkToMe schrieb:
> Ich schätze mal, das ist so, weil Du mit 1000 kcal zu wenig
> isst. Und weil Du vom Gewicht her sowieso schon sehr weit unten
> bist. Wieso sollte Dein Körper noch die letzten Reserven
> rausrücken? Gibts doch gar keinen Grund für. Vor allem keinen
> biologisch oder medizinisch sinnvollen.
Mit den 1000 kcal hast du völlig recht, aber mit dem Gewicht nicht umbedingt.
Ich bin selber nur 2 cm kleiner, also effektiv habe ich die gleiche Größe und wiege auch genauso viel und das ist überhaupt nicht "sehr weit unten" sondern im oberen Bereich des Normalgewichts, zumindest bei Jugendlichen.
Und mit 20 Jahren wird das noch nicht so viel anders sein.
Man sollte evt. mal aufhören praktisch allen Menschen die nicht komplett übergewicht sind, indirekt Magersucht oder etwas ähnliches zu unterstellen.
Und das es keinen medizischen Grund ist auch absoluter Qautsch.
Gerade wenn man viel Bauchfett hat gibt es durchaus eine Menge gesundheitlicher (!) Gründe, die für das Abnehmen sprechen.
Hier spricht auch keiner von 10 kg, aber 3-5 kg weniger wären bei der Größe trotzdem schöner.
Ich kann das in diesem Fall nur beurteilen, weil es genau meine Maße sind und weil ich weiß, wie andere Menschen meine Figur sehen.
Ich bin bestimmt nicht unattraktiv, aber das ich eben doch recht rund bin, höre ich auch öfter mal.
Bisher noch nie wirklich negativ, da Männer ja doch eher auf etwas mehr Rundungen stehen, aber dennoch ist es mehr als das "normal" dünne.
Mit freundlichen Grüßen
> Ich schätze mal, das ist so, weil Du mit 1000 kcal zu wenig
> isst. Und weil Du vom Gewicht her sowieso schon sehr weit unten
> bist. Wieso sollte Dein Körper noch die letzten Reserven
> rausrücken? Gibts doch gar keinen Grund für. Vor allem keinen
> biologisch oder medizinisch sinnvollen.
Mit den 1000 kcal hast du völlig recht, aber mit dem Gewicht nicht umbedingt.
Ich bin selber nur 2 cm kleiner, also effektiv habe ich die gleiche Größe und wiege auch genauso viel und das ist überhaupt nicht "sehr weit unten" sondern im oberen Bereich des Normalgewichts, zumindest bei Jugendlichen.
Und mit 20 Jahren wird das noch nicht so viel anders sein.
Man sollte evt. mal aufhören praktisch allen Menschen die nicht komplett übergewicht sind, indirekt Magersucht oder etwas ähnliches zu unterstellen.
Und das es keinen medizischen Grund ist auch absoluter Qautsch.
Gerade wenn man viel Bauchfett hat gibt es durchaus eine Menge gesundheitlicher (!) Gründe, die für das Abnehmen sprechen.
Hier spricht auch keiner von 10 kg, aber 3-5 kg weniger wären bei der Größe trotzdem schöner.
Ich kann das in diesem Fall nur beurteilen, weil es genau meine Maße sind und weil ich weiß, wie andere Menschen meine Figur sehen.
Ich bin bestimmt nicht unattraktiv, aber das ich eben doch recht rund bin, höre ich auch öfter mal.
Bisher noch nie wirklich negativ, da Männer ja doch eher auf etwas mehr Rundungen stehen, aber dennoch ist es mehr als das "normal" dünne.
Mit freundlichen Grüßen
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Re: Nix geht mehr... 01. Mai 2007 08:21 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 37 |
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Re: Nix geht mehr... 01. Mai 2007 09:59 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 153 |
"Man sollte evt. mal aufhören praktisch allen Menschen die nicht komplett übergewicht sind, indirekt Magersucht oder etwas ähnliches zu unterstellen."
Sollte man evtl. mal. Das schreibst Du aber besser den Leuten, die so etwas auch unterstellen...
"Und das es keinen medizischen Grund ist auch absoluter Qautsch.
Gerade wenn man viel Bauchfett hat gibt es durchaus eine Menge gesundheitlicher (!) Gründe, die für das Abnehmen sprechen."
Klar, bei viel Bauchfett gibt es eine Menge Gründe. Nur... bei eurem Gewicht kann nirgens VIEL Bauchfett sein.
"Hier spricht auch keiner von 10 kg, aber 3-5 kg weniger wären bei der Größe trotzdem schöner."
Ah, hier kommen wir also zu des Pudels Kern. Es ist SCHÖNER. Ja, es entspricht eher einem gängigen Schönheitsideal, da stimme ich Dir zu. Aber das interessiert den Körper (zum Glück) wenig. Und deshalb bleibe ich einfach mal bei meiner ersten Aussage.
Sollte man evtl. mal. Das schreibst Du aber besser den Leuten, die so etwas auch unterstellen...
"Und das es keinen medizischen Grund ist auch absoluter Qautsch.
Gerade wenn man viel Bauchfett hat gibt es durchaus eine Menge gesundheitlicher (!) Gründe, die für das Abnehmen sprechen."
Klar, bei viel Bauchfett gibt es eine Menge Gründe. Nur... bei eurem Gewicht kann nirgens VIEL Bauchfett sein.
"Hier spricht auch keiner von 10 kg, aber 3-5 kg weniger wären bei der Größe trotzdem schöner."
Ah, hier kommen wir also zu des Pudels Kern. Es ist SCHÖNER. Ja, es entspricht eher einem gängigen Schönheitsideal, da stimme ich Dir zu. Aber das interessiert den Körper (zum Glück) wenig. Und deshalb bleibe ich einfach mal bei meiner ersten Aussage.
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Re: Nix geht mehr... 01. Mai 2007 13:13 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 21 |
Das Problem das bei euch vorliegen könnte, ist das der Stoffwechsel einfach mit immer weniger Kalorien auskommen wird, desto länger ihr um so weniger Kalorien zuführt. Für den Stoffwechsel ist Fett äußerst wichtig, daher wird euer Körper einen Teufel tun und in Fettmangelzeiten diese abzubauen. Jede heute übliche Diät ist i. d. R. eine Fettmangelphase und in extremer Ausführung wird solch eine Kalorien und Fettreduktion über ein zwei Jahre durchgehalten und dann wieder normal gegessen.
Das ist Kontraproduktiv! Eher werdet ihr immer mehr Muskelmasse verlieren, vor allem bei gleichzeitiger Sportreduktion, sowie einen immer weiter sinkenden Grundbedarf an Kalorien verzeichnen können bis zu einem Punkt an dem es eure Organe schädigen könnte, weil der Raubbau nicht mehr anders für den Körper zu bewerkstelligen ist.
Eine weitaus bessere Sache ist es, das ihr eine gute Nährstoffversorgung sicherstellt, die mindestens auch langfristig eine Fettaufnahme in der Höhe der von DGE empfohlenen 60 gramm / Tag einnehmt. Ein Essenstagebuch ist äußerst wichtig und hilft euch eine Faktische Übersicht zu halten, notiert alles aber laßt es nicht zum Wahn werden sondern erkennt das perfekte Werkzeug der Kontrolle über die Kalorienzufuhr und Fettmenge.
Führt eure Diäten in Intervallen durch! Einige Wochen "normal" Essen ca. 2000 - 2400 Kal bei 1,6-1,7 M 60-70 Kg / Frau und 2 - 3 mal Sport 60 - 120 Min / Woche ist völlig ok!
Nach einer solchen Zeit steigert ihr euren Sport in der Intensivität um ein vielfaches! (statt 2 x 10 Km laufen z.b. jetzt 4 x 20) und senkt die Kalorienzufuhr! (/Nicht einfach Fett streichen!) Für wenige Wochen auf 1200-1400 Kal mit einem erhöhten Eiweißanteil (Ausdauersportler sollten darauf eh achten!).
Ihr werdet eure Ziele weitaus besser erreichen, denn wenn keine Mangelsituationen für den Körper eintreten, wenn der "Diät-Streß" nicht den Stoffwechsel minimiert, wird auch eure Diät wieder erfolgreich sein, da der Stoffwechsel ohne Geiz alles zum verbrennen ranzieht, was er finden kann. Wichtig ist halt, daß die 3 Grundbausteine Fett, Eiweiß, Kolehydrate ausreichend vorhanden sind trotz der verminderten Kal-Aufnahme! Das erfordert Know-How und seinen Verstand zu nutzen und nicht blind von Eisernem Willen zu faseln.
MFG
DickMann ;-)
Das ist Kontraproduktiv! Eher werdet ihr immer mehr Muskelmasse verlieren, vor allem bei gleichzeitiger Sportreduktion, sowie einen immer weiter sinkenden Grundbedarf an Kalorien verzeichnen können bis zu einem Punkt an dem es eure Organe schädigen könnte, weil der Raubbau nicht mehr anders für den Körper zu bewerkstelligen ist.
Eine weitaus bessere Sache ist es, das ihr eine gute Nährstoffversorgung sicherstellt, die mindestens auch langfristig eine Fettaufnahme in der Höhe der von DGE empfohlenen 60 gramm / Tag einnehmt. Ein Essenstagebuch ist äußerst wichtig und hilft euch eine Faktische Übersicht zu halten, notiert alles aber laßt es nicht zum Wahn werden sondern erkennt das perfekte Werkzeug der Kontrolle über die Kalorienzufuhr und Fettmenge.
Führt eure Diäten in Intervallen durch! Einige Wochen "normal" Essen ca. 2000 - 2400 Kal bei 1,6-1,7 M 60-70 Kg / Frau und 2 - 3 mal Sport 60 - 120 Min / Woche ist völlig ok!
Nach einer solchen Zeit steigert ihr euren Sport in der Intensivität um ein vielfaches! (statt 2 x 10 Km laufen z.b. jetzt 4 x 20) und senkt die Kalorienzufuhr! (/Nicht einfach Fett streichen!) Für wenige Wochen auf 1200-1400 Kal mit einem erhöhten Eiweißanteil (Ausdauersportler sollten darauf eh achten!).
Ihr werdet eure Ziele weitaus besser erreichen, denn wenn keine Mangelsituationen für den Körper eintreten, wenn der "Diät-Streß" nicht den Stoffwechsel minimiert, wird auch eure Diät wieder erfolgreich sein, da der Stoffwechsel ohne Geiz alles zum verbrennen ranzieht, was er finden kann. Wichtig ist halt, daß die 3 Grundbausteine Fett, Eiweiß, Kolehydrate ausreichend vorhanden sind trotz der verminderten Kal-Aufnahme! Das erfordert Know-How und seinen Verstand zu nutzen und nicht blind von Eisernem Willen zu faseln.
MFG
DickMann ;-)
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Re: Nix geht mehr... 01. Mai 2007 13:54 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 849 |
Diese Menschen will ich sehen, die über mehrere Wochen viermal in der Woche 20km Laufen gehen und dabei nur 1200-1400 kcal/Tag zu sich nehmen...
"Du musst nicht nur mit dem Munde, sondern auch mit dem Kopfe essen, damit dich nicht die Naschhaftigkeit des Mundes zugrunde richtet."
- Nietzsche
"Du musst nicht nur mit dem Munde, sondern auch mit dem Kopfe essen, damit dich nicht die Naschhaftigkeit des Mundes zugrunde richtet."
- Nietzsche
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Re: Nix geht mehr... 01. Mai 2007 14:21 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 107 |
ähm ich bin mir sehr sicher dass ich gesund und vernünftig mein gewicht reduziert habe.
ich achte auch jetzt noch sehr penibel darauf meinen körper ausreichend zu versorgen und möchte mich entschieden von manchen hier distanzieren!Ich habe mal mit essgestörten gearbeitet und danke aber das muss ich nicht werden.
ich werde einfach sehen dass ich wieder etwas mehr sport mache und entweder klappts dann oder ich lebe eben damit wie es ist. bin so schon stolz auf mich :-)
also dann, genießt den tag
may

ich achte auch jetzt noch sehr penibel darauf meinen körper ausreichend zu versorgen und möchte mich entschieden von manchen hier distanzieren!Ich habe mal mit essgestörten gearbeitet und danke aber das muss ich nicht werden.
ich werde einfach sehen dass ich wieder etwas mehr sport mache und entweder klappts dann oder ich lebe eben damit wie es ist. bin so schon stolz auf mich :-)
also dann, genießt den tag
may

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Re: Nix geht mehr... 01. Mai 2007 14:24 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 6.243 |
DickMann schrieb:
> Das Problem das bei euch vorliegen könnte, ist das der
> Stoffwechsel einfach mit immer weniger Kalorien auskommen wird,
> desto länger ihr um so weniger Kalorien zuführt.
Das ist so nicht ganz richtig. Der Körper schränkt in Zeiten, in denen er (zu) wenig Energie bekommt, diverse Funktionen ein. Das hat aber nichts damit zu tun, dass "der Stoffwechsel plötzlich mit weniger Kalorien auskommt".
> Für den Stoffwechsel ist Fett äußerst wichtig, daher wird euer Körper
> einen Teufel tun und in Fettmangelzeiten diese abzubauen.
Hier verwechselst du Depotfett und Nahrungsfett. Richtig ist, dass der Körper zum Funktionieren Fette benötigt - besonders die ungesättigten Fettsäuren. Völlig überflüssig dagegen ist das Depotfett, das aufgrund früherer übermäßiger Energiezufuhr an den Hüften, den Bauch und anderen Stellen angesetzt wurde. Dieses Fett braucht der Körper nicht zum Stoffwechsel, diese Fettspeicher hat er genau für die Zeiten angelegt, in denen er zu wenig Energie bekommt - daher wird er dieses Fett in "Fettmangelzeiten" zur Energiebereitstellung verwenden.
> Eher werdet ihr immer mehr Muskelmasse verlieren,
Wenn man durch eine Gewichtsreduktion Muskelmasse verliert, verliert man die Muskulatur, die man aufgrund des nun geringeren Gewichts nicht mehr braucht. Eine 120 kg Frau die ihr Gewicht auf 60 kg reduziert hat, braucht lange nicht mehr die Oberschenkelmuskulatur, die sie noch gebraucht hat, als sie das doppelte Gewicht die Treppe hochwuchten musste.
Wenn man durch eine negative Energiebilanz vorwiegend Muskulatur abbauen würde, müsste man durch eine positive Energiebilanz vorwiegend Muskulatur aufbauen können. Und das geht leider nicht. Muskulatur futtert man sich nicht an, Muskulatur kann man sich nur antrainieren.
> Wichtig ist
> halt, daß die 3 Grundbausteine Fett, Eiweiß, Kolehydrate
> ausreichend vorhanden sind trotz der verminderten Kal-Aufnahme!
Das ist richtig.
Alex
> Das Problem das bei euch vorliegen könnte, ist das der
> Stoffwechsel einfach mit immer weniger Kalorien auskommen wird,
> desto länger ihr um so weniger Kalorien zuführt.
Das ist so nicht ganz richtig. Der Körper schränkt in Zeiten, in denen er (zu) wenig Energie bekommt, diverse Funktionen ein. Das hat aber nichts damit zu tun, dass "der Stoffwechsel plötzlich mit weniger Kalorien auskommt".
> Für den Stoffwechsel ist Fett äußerst wichtig, daher wird euer Körper
> einen Teufel tun und in Fettmangelzeiten diese abzubauen.
Hier verwechselst du Depotfett und Nahrungsfett. Richtig ist, dass der Körper zum Funktionieren Fette benötigt - besonders die ungesättigten Fettsäuren. Völlig überflüssig dagegen ist das Depotfett, das aufgrund früherer übermäßiger Energiezufuhr an den Hüften, den Bauch und anderen Stellen angesetzt wurde. Dieses Fett braucht der Körper nicht zum Stoffwechsel, diese Fettspeicher hat er genau für die Zeiten angelegt, in denen er zu wenig Energie bekommt - daher wird er dieses Fett in "Fettmangelzeiten" zur Energiebereitstellung verwenden.
> Eher werdet ihr immer mehr Muskelmasse verlieren,
Wenn man durch eine Gewichtsreduktion Muskelmasse verliert, verliert man die Muskulatur, die man aufgrund des nun geringeren Gewichts nicht mehr braucht. Eine 120 kg Frau die ihr Gewicht auf 60 kg reduziert hat, braucht lange nicht mehr die Oberschenkelmuskulatur, die sie noch gebraucht hat, als sie das doppelte Gewicht die Treppe hochwuchten musste.
Wenn man durch eine negative Energiebilanz vorwiegend Muskulatur abbauen würde, müsste man durch eine positive Energiebilanz vorwiegend Muskulatur aufbauen können. Und das geht leider nicht. Muskulatur futtert man sich nicht an, Muskulatur kann man sich nur antrainieren.
> Wichtig ist
> halt, daß die 3 Grundbausteine Fett, Eiweiß, Kolehydrate
> ausreichend vorhanden sind trotz der verminderten Kal-Aufnahme!
Das ist richtig.
Alex
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Re: Nix geht mehr... 01. Mai 2007 14:27 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 6.243 |
Bossi schrieb:
> Diese Menschen will ich sehen, die über mehrere Wochen viermal
> in der Woche 20km Laufen gehen und dabei nur 1200-1400 kcal/Tag
> zu sich nehmen..
das halte ich auch für eine respektable Leistung :-) Wobei ich mir nicht wirklich vorstellen kann, dass jemand auch nur ansatzweise übergewichtig ist, der in der Lage ist, 4x20 km in der Woche zu laufen,
Alex
> Diese Menschen will ich sehen, die über mehrere Wochen viermal
> in der Woche 20km Laufen gehen und dabei nur 1200-1400 kcal/Tag
> zu sich nehmen..
das halte ich auch für eine respektable Leistung :-) Wobei ich mir nicht wirklich vorstellen kann, dass jemand auch nur ansatzweise übergewichtig ist, der in der Lage ist, 4x20 km in der Woche zu laufen,
Alex
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Re: Nix geht mehr... 01. Mai 2007 15:04 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 21 |
Einiges mag simplifiziert klingen und entsprechend ungenau ausgedrückt sein, daher danke ich für die Präzisierungen.
Letztlich benötigt der Körper für das reibunslose Funktionieren eben seine Grundbausteine und genug Energie.
Wichtig in meinem Vorschlag ist einfach zu berücksichtigen, daß es nicht lange auf 1200 - 1400 Kalorien sein muß, 2-4 Wochen reichen meist um Ziele wie 3-5 Kilo zu erreichen.
Ansonsten hilft eben nur Geduld. Es ist davon auszugehen das Depotfett ca. 7500 Kalorien pro Kilo hat, 5 Kilo lägen da schon bei 37500 Kalorien was ca. 70 Tafeln Schokolade entspräche. Das futtert man auch nicht in ein paar Tagen. Darum entweder kurzfristig Sport-Intensität und Kaldefizit nach oben treiben, ohne aber auf wichtige Nährstoffe zu verzichten, oder Geduld und Disziplin :-)
Wichtiger wie auch May82 es sagt, ist mit sich selbst so auszukommen wie man ist :-)
Ein aktiver Lebensstil und maßvolles Essen/Trinken regeln die kleinen Problemzönchen dann meist von selbst.
Nachricht bearbeitet (01.05.2007 15:06)
Letztlich benötigt der Körper für das reibunslose Funktionieren eben seine Grundbausteine und genug Energie.
Wichtig in meinem Vorschlag ist einfach zu berücksichtigen, daß es nicht lange auf 1200 - 1400 Kalorien sein muß, 2-4 Wochen reichen meist um Ziele wie 3-5 Kilo zu erreichen.
Ansonsten hilft eben nur Geduld. Es ist davon auszugehen das Depotfett ca. 7500 Kalorien pro Kilo hat, 5 Kilo lägen da schon bei 37500 Kalorien was ca. 70 Tafeln Schokolade entspräche. Das futtert man auch nicht in ein paar Tagen. Darum entweder kurzfristig Sport-Intensität und Kaldefizit nach oben treiben, ohne aber auf wichtige Nährstoffe zu verzichten, oder Geduld und Disziplin :-)
Wichtiger wie auch May82 es sagt, ist mit sich selbst so auszukommen wie man ist :-)
Ein aktiver Lebensstil und maßvolles Essen/Trinken regeln die kleinen Problemzönchen dann meist von selbst.
Nachricht bearbeitet (01.05.2007 15:06)
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Re: Nix geht mehr... 01. Mai 2007 15:11 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 107 |
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Re: Nix geht mehr... 01. Mai 2007 16:54 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 297 |
DickMann schrieb:
> Einiges mag simplifiziert klingen und entsprechend ungenau
> ausgedrückt sein, daher danke ich für die Präzisierungen.
>
> Letztlich benötigt der Körper für das reibunslose Funktionieren
> eben seine Grundbausteine und genug Energie.
>
> Wichtig in meinem Vorschlag ist einfach zu berücksichtigen, daß
> es nicht lange auf 1200 - 1400 Kalorien sein muß, 2-4 Wochen
> reichen meist um Ziele wie 3-5 Kilo zu erreichen.
> Ansonsten hilft eben nur Geduld. Es ist davon auszugehen das
> Depotfett ca. 7500 Kalorien pro Kilo hat, 5 Kilo lägen da schon
> bei 37500 Kalorien was ca. 70 Tafeln Schokolade entspräche. Das
> futtert man auch nicht in ein paar Tagen. Darum entweder
> kurzfristig Sport-Intensität und Kaldefizit nach oben treiben,
> ohne aber auf wichtige Nährstoffe zu verzichten, oder Geduld
> und Disziplin :-)
>
>
> Wichtiger wie auch May82 es sagt, ist mit sich selbst so
> auszukommen wie man ist :-)
>
> Ein aktiver Lebensstil und maßvolles
kalorienreiches
Essen/Trinken regeln die
> kleinen Problemzönchen dann meist von selbst.
>
Maßvolles trinken ist falsch, beim abnehmen muß mann und frau ;-) viel trinken!
>
> Nachricht bearbeitet (01.05.2007 15:06)
Nachricht bearbeitet (01.05.2007 16:56)
Schöne grüße fettweg

___________________
Schön sportlich bleiben.

> Einiges mag simplifiziert klingen und entsprechend ungenau
> ausgedrückt sein, daher danke ich für die Präzisierungen.
>
> Letztlich benötigt der Körper für das reibunslose Funktionieren
> eben seine Grundbausteine und genug Energie.
>
> Wichtig in meinem Vorschlag ist einfach zu berücksichtigen, daß
> es nicht lange auf 1200 - 1400 Kalorien sein muß, 2-4 Wochen
> reichen meist um Ziele wie 3-5 Kilo zu erreichen.
> Ansonsten hilft eben nur Geduld. Es ist davon auszugehen das
> Depotfett ca. 7500 Kalorien pro Kilo hat, 5 Kilo lägen da schon
> bei 37500 Kalorien was ca. 70 Tafeln Schokolade entspräche. Das
> futtert man auch nicht in ein paar Tagen. Darum entweder
> kurzfristig Sport-Intensität und Kaldefizit nach oben treiben,
> ohne aber auf wichtige Nährstoffe zu verzichten, oder Geduld
> und Disziplin :-)
>
>
> Wichtiger wie auch May82 es sagt, ist mit sich selbst so
> auszukommen wie man ist :-)
>
> Ein aktiver Lebensstil und maßvolles
kalorienreiches
Essen/Trinken regeln die
> kleinen Problemzönchen dann meist von selbst.
>
Maßvolles trinken ist falsch, beim abnehmen muß mann und frau ;-) viel trinken!
>
> Nachricht bearbeitet (01.05.2007 15:06)
Nachricht bearbeitet (01.05.2007 16:56)
Schöne grüße fettweg

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Schön sportlich bleiben.

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Re: Nix geht mehr... 01. Mai 2007 18:04 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 235 |
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Re: Nix geht mehr... 02. Mai 2007 10:24 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 6.243 |
May82 schrieb:
> Soweit
> so gut- nur leider nehme ich auch nicht mehr ab und das obwohl
> ich mich konsequent an meine Ernährung halte und weiterhin (
> nich soviel wie vorher ) Sport mache.
>
> 1. kann das daran liegen dass ich das Sportprogramm etwas
> zurück geschraubt habe??
Ja.
> 2. Gibt es tatsächlich ein Wohlfühlgewicht- also kann es sein
> dass mein Körper irgendwie nicht mehr einsieht noch
> abzunehmen?
Nein. Wenn es ein solches Gewicht gäbe, würde niemand mehr verhungern. Wenn du deinem Körper mittelfristig weniger Energie zuführst, als du verbrauchst, nimmst du auch ab.
> Das macht mich echt verrückt, weil es eben vorher echt
> verhältnismäßig einfach war abzunehmen.
Phasen der Stagnation sind beim Abnehmen völlig normal. Das gibt sich.
> Sollte ich mich also mit dem Gewicht abfinden?
Ja, warum nicht? Gesundheitlich besteht wohl kaum die Notwendigkeit zum Abnehmen. Mit 1,68 und 65 kg hast du einen BMI im Normalbereich.
Alex
> Soweit
> so gut- nur leider nehme ich auch nicht mehr ab und das obwohl
> ich mich konsequent an meine Ernährung halte und weiterhin (
> nich soviel wie vorher ) Sport mache.
>
> 1. kann das daran liegen dass ich das Sportprogramm etwas
> zurück geschraubt habe??
Ja.
> 2. Gibt es tatsächlich ein Wohlfühlgewicht- also kann es sein
> dass mein Körper irgendwie nicht mehr einsieht noch
> abzunehmen?
Nein. Wenn es ein solches Gewicht gäbe, würde niemand mehr verhungern. Wenn du deinem Körper mittelfristig weniger Energie zuführst, als du verbrauchst, nimmst du auch ab.
> Das macht mich echt verrückt, weil es eben vorher echt
> verhältnismäßig einfach war abzunehmen.
Phasen der Stagnation sind beim Abnehmen völlig normal. Das gibt sich.
> Sollte ich mich also mit dem Gewicht abfinden?
Ja, warum nicht? Gesundheitlich besteht wohl kaum die Notwendigkeit zum Abnehmen. Mit 1,68 und 65 kg hast du einen BMI im Normalbereich.
Alex
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Re: Nix geht mehr... 02. Mai 2007 13:20 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 496 |
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Re: Nix geht mehr... 02. Mai 2007 13:34 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 6.243 |
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Re: Nix geht mehr... 02. Mai 2007 15:23 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 496 |
Ich laufe in der Woche so zwischen 50-70 km je nach Lust und Laune und ja, ich war bis vor kurzem noch übergewichtig (und bin es ja eigentlich immer noch ein kleines bisschen), siehe mein Ticker.
Aber jetzt geht es ja hoffentlich steil bergab, da ich neben dem Laufen auch noch anständiges Zeug esse ;-).
Lg Sportkatze
26 Jahre alt
1,70 m groß

Aber jetzt geht es ja hoffentlich steil bergab, da ich neben dem Laufen auch noch anständiges Zeug esse ;-).
Lg Sportkatze
26 Jahre alt
1,70 m groß

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Re: Nix geht mehr... 02. Mai 2007 20:26 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 21 |
Maßvoll Alkohol trinken war gemeint ;-)
Davon ab, ist es nicht nötig endlos viel zu trinken. Eine Menge von 2-3 Litern reicht immer! aus.
Es kann sogar recht problematisch werden wenn endlos getrunken wird!
[gesund.org]
[www.fitnessonline.at]
[www.das-eule.de]
Beim Eulenspiegel gibs einen sehr langen Artikel zu dem Thema, einfach das Probeheft anschauen.
Davon ab, ist es nicht nötig endlos viel zu trinken. Eine Menge von 2-3 Litern reicht immer! aus.
Es kann sogar recht problematisch werden wenn endlos getrunken wird!
[gesund.org]
[www.fitnessonline.at]
[www.das-eule.de]
Beim Eulenspiegel gibs einen sehr langen Artikel zu dem Thema, einfach das Probeheft anschauen.
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Re: Nix geht mehr... 02. Mai 2007 20:50 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 21 |
Alex:
"du läufst jede Woche 4 Halbmarathon und bist übergewichtig??"
Auch wenn ich (noch) nicht übergewichtig bin ist es kein Problem Sport ohne Ende zu machen und trotzdem fleißig zuzunehmen.
Ich mache 2-3 mal in der Woche Leistungsschwimmen, laufe so oft ich Zeit dazu finde und tanze 2-3 mal die Woche... Sollte eigentlich reichen, dass man sich auch hin und wieder mal ne kleine Süßigkeit gönnen kann.
Dumm nur, wenn man Schokolade in sich reinstopft und nicht aufhören kann und ohne Probleme jeden tag ne ganze Tafel Schokolade in sich reinstopft...
TalkToMe schrieb:
"Klar, bei viel Bauchfett gibt es eine Menge Gründe. Nur... bei eurem Gewicht kann nirgens VIEL Bauchfett sein."
Ich seh es doch bei mir wieviel Bauchfett da eben doch sein kann.
Und nein, ich habe defintiv kein gestörtes Verhältnis zu meinem Körper!
Auch andere Leute sehen, dass da eben doch ein ganz schöner Bauch wächst mit dir Zeit.
Und Bauchfett geht verdammt schlecht weg, insbesondere wenn Teile davon schlichtweg angeboren sind.
"du läufst jede Woche 4 Halbmarathon und bist übergewichtig??"
Auch wenn ich (noch) nicht übergewichtig bin ist es kein Problem Sport ohne Ende zu machen und trotzdem fleißig zuzunehmen.
Ich mache 2-3 mal in der Woche Leistungsschwimmen, laufe so oft ich Zeit dazu finde und tanze 2-3 mal die Woche... Sollte eigentlich reichen, dass man sich auch hin und wieder mal ne kleine Süßigkeit gönnen kann.
Dumm nur, wenn man Schokolade in sich reinstopft und nicht aufhören kann und ohne Probleme jeden tag ne ganze Tafel Schokolade in sich reinstopft...
TalkToMe schrieb:
"Klar, bei viel Bauchfett gibt es eine Menge Gründe. Nur... bei eurem Gewicht kann nirgens VIEL Bauchfett sein."
Ich seh es doch bei mir wieviel Bauchfett da eben doch sein kann.
Und nein, ich habe defintiv kein gestörtes Verhältnis zu meinem Körper!
Auch andere Leute sehen, dass da eben doch ein ganz schöner Bauch wächst mit dir Zeit.
Und Bauchfett geht verdammt schlecht weg, insbesondere wenn Teile davon schlichtweg angeboren sind.
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Re: Nix geht mehr... 02. Mai 2007 21:19 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 6.243 |
DickMann schrieb:
> Es kann sogar recht problematisch werden wenn endlos getrunken
> wird!
Problematisch wird das allenfalls dann, wenn man z. B. durch eine extreme Ausdauerbelastung sehr viele Mineralien verliert und die noch vorhandenen Mineralien durch den Konsum von sehr viel Wasser weiter verdünnt. "Sehr viel" sind aber nicht 4 oder 5 Liter sondern Trinkmengen im zweistelligen Literbereich.
> [gesund.org]
Genaue Mengenangaben unterschlägt dieser Artikel fahrlässiger Weise.
> [www.fitnessonline.at]
dieser Artikel nennt wenigstens Zahlen: "im normalen Training oder Wettkampf genügen durchschnittlich 700 ml Flüssigkeit pro Stunde. Beim Radfahren kann bis zu 1 Liter pro Stunde getrunken werden." Selbst wenn man nur 500 ml pro Stunde trinkt, wären das also über einen 12-Stunden-Tag gerechnet 6 Liter Flüssigkeit, die man ohne Bedenken trinken kann. Und weiter steht dort, dass bei Sprtlern, die zu viel trinken "immer wieder Blutnatriumkonzentrationen unter 125 mmol/l (Hyponatriämie) gemessen" werden - wohlgemerkt wurden diese Konzentrationen bei Ultramarathonläufern und Teilnehmern des härtesten Triathlons der Welt gemessen.
Ich halte es für fahrlässig, Ratschläge die an Extremsportler gerichtet sind, 1:1 auf "Normalsterbliche" zu übertragen.
> [www.das-eule.de]
>
> Beim Eulenspiegel gibs einen sehr langen Artikel zu dem Thema,
> einfach das Probeheft anschauen.
Der Eulenspiegel ist das Werbeorgan von Udo Pollmers Firma, die ihre Behauptungen immer nur mit "zahlreicher Studien" oder "Wissenschaftler wissen längst, dass...." zementiert, die aber nur seltenst Studien oder Quellen für die Behauptungen oder genannten "Zahlen" nennt.
"In den vergangenen Jahren häuften sich die Fälle von Wasserintoxikationen," ist ein solche Behauptung, die durch nichts belegt ist. Wie lange ist denn der Zeitraum "vergangene Jahre"? Wie viele Fälle sind denn einen "Häufung"? Wer solche Behauptungen aufstellt, sollte in der Lage sein, konkretes Zahlenmaterial vorzulegen.
Nochmal: während eines Marathons 15 Liter nichtisotonische Durstlöscher zu trinken kann zu einer gesundheitsgefährlichen Entmineralisierung führen. Daraus allerdings die pauschale Empfehlung "zu viel trinken schadet" zu ziehen und dem Durchschnitts"trinker" zu suggerieren, 5 Liter täglich seien gefährlich ist einfach nur eine journalistische Schlamperei, die nur darauf abzielt, Schlagzeilen zu kreieren.
Mit der Vermittlung von Fachwissen oder gar mit wissenschaftlich fundierten Ratschlägen hat das nichts zu tun.
Alex
> Es kann sogar recht problematisch werden wenn endlos getrunken
> wird!
Problematisch wird das allenfalls dann, wenn man z. B. durch eine extreme Ausdauerbelastung sehr viele Mineralien verliert und die noch vorhandenen Mineralien durch den Konsum von sehr viel Wasser weiter verdünnt. "Sehr viel" sind aber nicht 4 oder 5 Liter sondern Trinkmengen im zweistelligen Literbereich.
> [gesund.org]
Genaue Mengenangaben unterschlägt dieser Artikel fahrlässiger Weise.
> [www.fitnessonline.at]
dieser Artikel nennt wenigstens Zahlen: "im normalen Training oder Wettkampf genügen durchschnittlich 700 ml Flüssigkeit pro Stunde. Beim Radfahren kann bis zu 1 Liter pro Stunde getrunken werden." Selbst wenn man nur 500 ml pro Stunde trinkt, wären das also über einen 12-Stunden-Tag gerechnet 6 Liter Flüssigkeit, die man ohne Bedenken trinken kann. Und weiter steht dort, dass bei Sprtlern, die zu viel trinken "immer wieder Blutnatriumkonzentrationen unter 125 mmol/l (Hyponatriämie) gemessen" werden - wohlgemerkt wurden diese Konzentrationen bei Ultramarathonläufern und Teilnehmern des härtesten Triathlons der Welt gemessen.
Ich halte es für fahrlässig, Ratschläge die an Extremsportler gerichtet sind, 1:1 auf "Normalsterbliche" zu übertragen.
> [www.das-eule.de]
>
> Beim Eulenspiegel gibs einen sehr langen Artikel zu dem Thema,
> einfach das Probeheft anschauen.
Der Eulenspiegel ist das Werbeorgan von Udo Pollmers Firma, die ihre Behauptungen immer nur mit "zahlreicher Studien" oder "Wissenschaftler wissen längst, dass...." zementiert, die aber nur seltenst Studien oder Quellen für die Behauptungen oder genannten "Zahlen" nennt.
"In den vergangenen Jahren häuften sich die Fälle von Wasserintoxikationen," ist ein solche Behauptung, die durch nichts belegt ist. Wie lange ist denn der Zeitraum "vergangene Jahre"? Wie viele Fälle sind denn einen "Häufung"? Wer solche Behauptungen aufstellt, sollte in der Lage sein, konkretes Zahlenmaterial vorzulegen.
Nochmal: während eines Marathons 15 Liter nichtisotonische Durstlöscher zu trinken kann zu einer gesundheitsgefährlichen Entmineralisierung führen. Daraus allerdings die pauschale Empfehlung "zu viel trinken schadet" zu ziehen und dem Durchschnitts"trinker" zu suggerieren, 5 Liter täglich seien gefährlich ist einfach nur eine journalistische Schlamperei, die nur darauf abzielt, Schlagzeilen zu kreieren.
Mit der Vermittlung von Fachwissen oder gar mit wissenschaftlich fundierten Ratschlägen hat das nichts zu tun.
Alex
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Re: Nix geht mehr... 02. Mai 2007 21:35 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 21 |
Du kannst das gerne kritisieren, du kannst auch was gegen Pollmer haben oder sein Bücher kritisieren oder was auch immer.
Du kannst aber nicht entkräften, daß es sinnvoll ist ein Bewußtsein dafür zu schaffen, daß es auch ein zuviel geben kann, was das Trinken angeht.
Es ist letztlich sehr individuell wieviel ein Zuviel sein kann, daher sollten tatsächlich keine Pauschalurteile fallen. 5 Liter können aber schon nicht mehr zu wenig sein.
Du kannst aber nicht entkräften, daß es sinnvoll ist ein Bewußtsein dafür zu schaffen, daß es auch ein zuviel geben kann, was das Trinken angeht.
Es ist letztlich sehr individuell wieviel ein Zuviel sein kann, daher sollten tatsächlich keine Pauschalurteile fallen. 5 Liter können aber schon nicht mehr zu wenig sein.
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Re: Nix geht mehr... 02. Mai 2007 21:58 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 6.243 |
DickMann schrieb:
> Du kannst aber nicht entkräften, daß es sinnvoll ist ein
> Bewußtsein dafür zu schaffen, daß es auch ein zuviel geben
> kann, was das Trinken angeht.
Es kann auch ein Zuviel geben was das Gemüseessen, das Obstessen oder das Sporttreiben betrifft. Dennoch sind die mehr als 60% Übergewichtigen in Deutschland wohl kaum deswegen übergewichtig, weil sie zu viel Gemüse oder Obst essen oder weil sie zu viel Sport treiben.
Zuviel (Wasser) zu trinken ist de facto ein "Problem", von dem nicht mal eine Handvoll Ausdauersportler betroffen sind. Tatsächlich trinken selbst Ausdauersportler i. d. R. zu wenig.
Fakt ist, wer sich - wie von Pollmers Heftchen empfohlen - auf sein Durstgefühl verlässt, trinkt zu spät. Denn Durst tritt nicht "rechtzeitig" auf sondern erst dann, wenn der Körper bereits 1% bis 2% Flüssigkeitsverlust ertragen muss (zur Veranschaulichung: bei einem Wasserverlust von nur 10% tritt i. d. R. das Koma ein, bei einem Wasserverlust von 11% der Tod).
Da also Durst kein geeigneter Indikator fürs Trinken ist, ist es wichtig, bereits zu trinken bevor man durstig ist.
> Es ist letztlich sehr individuell wieviel ein Zuviel sein kann,
> daher sollten tatsächlich keine Pauschalurteile fallen. 5 Liter
> können aber schon nicht mehr zu wenig sein.
5 Liter über den Tag verteilt können für einen gesunden Menschen niemals zu viel sein, da das bei weitem nicht ausreicht um eine Hyponatriämie (zu starke Salzverdünnung) herbeizuführen.
Alex
> Du kannst aber nicht entkräften, daß es sinnvoll ist ein
> Bewußtsein dafür zu schaffen, daß es auch ein zuviel geben
> kann, was das Trinken angeht.
Es kann auch ein Zuviel geben was das Gemüseessen, das Obstessen oder das Sporttreiben betrifft. Dennoch sind die mehr als 60% Übergewichtigen in Deutschland wohl kaum deswegen übergewichtig, weil sie zu viel Gemüse oder Obst essen oder weil sie zu viel Sport treiben.
Zuviel (Wasser) zu trinken ist de facto ein "Problem", von dem nicht mal eine Handvoll Ausdauersportler betroffen sind. Tatsächlich trinken selbst Ausdauersportler i. d. R. zu wenig.
Fakt ist, wer sich - wie von Pollmers Heftchen empfohlen - auf sein Durstgefühl verlässt, trinkt zu spät. Denn Durst tritt nicht "rechtzeitig" auf sondern erst dann, wenn der Körper bereits 1% bis 2% Flüssigkeitsverlust ertragen muss (zur Veranschaulichung: bei einem Wasserverlust von nur 10% tritt i. d. R. das Koma ein, bei einem Wasserverlust von 11% der Tod).
Da also Durst kein geeigneter Indikator fürs Trinken ist, ist es wichtig, bereits zu trinken bevor man durstig ist.
> Es ist letztlich sehr individuell wieviel ein Zuviel sein kann,
> daher sollten tatsächlich keine Pauschalurteile fallen. 5 Liter
> können aber schon nicht mehr zu wenig sein.
5 Liter über den Tag verteilt können für einen gesunden Menschen niemals zu viel sein, da das bei weitem nicht ausreicht um eine Hyponatriämie (zu starke Salzverdünnung) herbeizuführen.
Alex
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Re: Nix geht mehr... 02. Mai 2007 22:08 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 21 |
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Re: Nix geht mehr... 03. Mai 2007 08:05 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 1.123 |
5 Liter Flüssigkeitsaufnahme sind bei normaler körperlicher Belastung -nicht auf Ausdauersport bezogen- nicht zu wenig oder zu viel, sondern ganz einfach unnötiger Schwachsinn, da bestenfalls der Harndrang damit forciert wird.
Das ist in etwa genau so sinnvoll, wie einen Ofen randvoll zu knallen und dann die Fenster aufzureißen, weil es im Raum zu warm wird.
Auch beim Trinken ist -wie überall im Leben- ein gesundes Maß sinnvoll und das sollte sich am belastungsabhängigen Flüssigkeitshaushalt orientieren.
Viel Flüssigkeitsverlust ------> große Flüssigkeitsaufnahme
Weniger Flüssigkeitsverlust ----> weniger Flüssigkeitsaufnahme.
Für den "Otto-Normalverbaucher" sind Trinkmengen von 1,5-2 Liter völlig ausreichend.
Gewicht 118,9kg am 13.01.06
Aktuell 86kg am 18.11.08
Mann 53 Jahre alt; 178cm groß
Das ist in etwa genau so sinnvoll, wie einen Ofen randvoll zu knallen und dann die Fenster aufzureißen, weil es im Raum zu warm wird.
Auch beim Trinken ist -wie überall im Leben- ein gesundes Maß sinnvoll und das sollte sich am belastungsabhängigen Flüssigkeitshaushalt orientieren.
Viel Flüssigkeitsverlust ------> große Flüssigkeitsaufnahme
Weniger Flüssigkeitsverlust ----> weniger Flüssigkeitsaufnahme.
Für den "Otto-Normalverbaucher" sind Trinkmengen von 1,5-2 Liter völlig ausreichend.
Gewicht 118,9kg am 13.01.06
Aktuell 86kg am 18.11.08
Mann 53 Jahre alt; 178cm groß
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Re: Nix geht mehr... 03. Mai 2007 09:11 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 6.243 |
August der Starke schrieb:
> 5 Liter Flüssigkeitsaufnahme sind bei normaler körperlicher
> Belastung -nicht auf Ausdauersport bezogen- nicht zu wenig oder
> zu viel, sondern ganz einfach unnötiger Schwachsinn, da
> bestenfalls der Harndrang damit forciert wird.
das ist ein positiver Nebeneffekt, da häufiges Wasserlassen das Risiko von Harnwegserkrankungen - besonders bei Frauen - stark reduziert.
> Für den "Otto-Normalverbaucher" sind Trinkmengen von 1,5-2
> Liter völlig ausreichend.
Vorausgesetzt, er bewegt sich den ganzen Tag nicht.
Alex
> 5 Liter Flüssigkeitsaufnahme sind bei normaler körperlicher
> Belastung -nicht auf Ausdauersport bezogen- nicht zu wenig oder
> zu viel, sondern ganz einfach unnötiger Schwachsinn, da
> bestenfalls der Harndrang damit forciert wird.
das ist ein positiver Nebeneffekt, da häufiges Wasserlassen das Risiko von Harnwegserkrankungen - besonders bei Frauen - stark reduziert.
> Für den "Otto-Normalverbaucher" sind Trinkmengen von 1,5-2
> Liter völlig ausreichend.
Vorausgesetzt, er bewegt sich den ganzen Tag nicht.
Alex
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