Deprimierender Rückfall

geschrieben von Schokimaus 
Deprimierender Rückfall
28. Januar 2007 14:39
Es hatte super mit dem Essen funktioniert. Einteilung,dass man nicht süchtig wird... das Gefühl.. jetzt hast du genug gegessen... usw.

Aber neulich . vor 1,5 Wochen ging es mir so schlecht, die Arbeit war total deprimierend, keine Beschäftigung, keine Zuneigung von einem gewissen Freund.... und dann hab ich einfach drauf los gegessen.. und seither bin ich wieder süchtig nach Essen... ich könnte den ganzen Tag essen. DAs Schlimmste ist, dass ich durch dieses normale Essen sprich Äpfel, Vollkornbrot, Kelloggs Spezial K Red fruit usw... zunehme. ja richtig gehört. wenn ich morgens mein Kelloggs esse mit viel Milch und dann danach einen Apfel und dann meine Essensüchte bekomme... kann ich noch so gesund essen... ich nehme trotzdem zu.

Das wär mal ne Überlegung wert, ob da Weight Watchers überhaupt was bringen würde... wenn ich doch sonst nur Äpfel, Bananen usw. esse.

Also nach dem Frühstück esse ich immer wieder hier und da einen Apfel und dann am Mittag richtig Essen mit Fleischn etc. am Nachmittag wieder hier und da einen Apfel. (das macht ja eigentlich nichts... auch wenn man wie ich einen Rückfall hat.... dachte ich)....

aber ich habe schon wieder 2 kg oder sogar noch mehr drauf. und es ist so deprimierend das sein zu lassen.. man sagt sich, morgen wird es besser... dann hat man den Vortag durchgegessen vielleicht später noch 2 Vollkornschnitten zusätzlich zu dem ganzen Obst + Früstück + Ordintlich Mittagessen..... und sagt sich morgen hab ich bestimmt keinen Hunger..nein, da trinke ich nur Wasser das wird wieder... und was ist jetzt wieder ordentlich gefrühstückt. ich kann es morgens einfach nicht lassen. dieses Müsli von Kelloggs (esse meistesn 80 gr mit Milch) hat soviele Kcal... dürfte aber eigentlich nix ausmachen.. ist ja so gut wie kein Fett drin.... aber anscheinend... wird das nix mit dem guten Vorsatz für den neuen Tag.

Wenn ich dann noch in den Spiegel schaue... und denke wow. du hast ja überall Pickel und es kommen jeden Tag mehr hinzu... dann ist das leben irgendwann auch nicht mehr -für mich lebenswert- wenn man aussieht, als wär man in der Pubertät... und es geht und geht nicht weg.. auf der Arbeit hat man -ich- kein Selbstbewusstsein mehr... und denkt nur daran, dass man in den Hosen, die relativ eng sind nach wieder 2 oder 3 kg Zunahme nicht mehr richtig reinpasst...und das nach ca. einer dummen Woche....

ich bin nicht eingebildet, aber wenn ich jeden Tag mit solchen Süchten, Langeweile und dann noch überall Pickel leben muss... dann wird man hinterher so, dass man alles dafür tun würde, diesen MIST endlich los zu werden.
ok, jetzt hab ich euch total zugequatscht.

könnt ihr mir einen Rat zu dem Essen geben. Wär denn Weight Watchers.... was für mich? die Äpfel haben da ja alle o Punkte... aber ich nehm davon ja irgendwie zu????

gibt es Personen hier, denen es Ähnlich geht wie mir?
Ich meine, ich bin nicht dick... aber ich habe das typische Suchtproblem, dass ich, wenn es mir mal richtig schlecht gehen würde,,,, massig kg in einer Woche zunehmen könnte.. weil es mir dann so schmeckt, dass ich nicht weiß wann Schluß ist und ich schäme mich dafür,,, und habe Komplexe.. wie ich heute in der Jeans aussehe und das nur durch sone blöde Sucht.... oh man.
Re: Deprimierender Rückfall
28. Januar 2007 15:08
Hallo!



Auf wie viele Kalorien pro Tag spekulierst du denn, bzw. was ist dein Tagesdurchschnitt?
Abnehmen bedeutet ja nicht nur rigoros Verzicht, sondern dass man sich dennoch während der "Diät" wohlfühlt. Vielleicht hast du in der letzten Zeit einfach zu wenig gegessen, sodass dein Körper wie verrückt am Bunkern ist? yawning smiley

Lass den Kopf nicht hängen, ohne Rückschläge geht es nicht, nie im Leben. winking smiley



Mausi1987
Re: Deprimierender Rückfall
28. Januar 2007 15:13
Du hast das Essen als Seelentröster genommen und kommst nun aus diesem "Teufelskreis"nicht mehr raus !

Ich kenn das von mir - wenn es mir richtig mies geht, dann würde ich auch am liebsten essen, essen, essen. Und ab und an gönn ich mir dann auch mal was, aber ich finde auch immer wieder den Punkt, an dem Schluss ist - und das hat bei Dir nicht geklappt!

Sorry, aber wenn Du da selber absolut nicht mehr rauskommst, dann solltest Du Dir Hilfe bei einem Fachmann suchen - denn dann steckt das Problem nicht im oder am Essen sondern in Dir und dann musst Du was dagegen tun.
Das Essen ist nur ein Ausdruck dafür, das in Deinem Inneren was durcheinander ist, Sorgen, Ängste oder Probleme.

Such Dir Hilfe, denn alleine schaffst Du das dann nicht mehr......

Alles Gute!



Liebe Grüße
Andrea

Wir haben nur ein Leben;Warum machen wir es uns meistens so schwer??
Re: Deprimierender Rückfall
28. Januar 2007 15:50
Du hast die ganze Zeit über viel Obst gegessen.Gehe davon aus,dass du auf Kohlenhydrate verzichtet hast und wenn du nun 80g Kellogg's (viele Kohlenhydrate) futterst nimmst du ganz leicht davon zu.Deshalb sollte man nie ganz auf Kohlenhydrate verzichten,weil die sonst direkt anschlagen.Ich esse morgens immer 25g Cornflakes mit ein wenig 0,1%Fett Milch.Hat nur 100kacl und mein Körper hat seine Kohlenhydrate und so nehme ich dann auch nicht zu,wenn ich dann doch mal etwas mehr Kohlenhydrate (Kartoffeln etc.) futtere als normal winking smiley
Re: Deprimierender Rückfall
28. Januar 2007 19:01
Und was enthält Obst...? Richtig, Kohlenhydrate! smiling smiley
Ergo, völliger Schwachsinn.



"Du musst nicht nur mit dem Munde, sondern auch mit dem Kopfe essen, damit dich nicht die Naschhaftigkeit des Mundes zugrunde richtet."
- Nietzsche
Re: Deprimierender Rückfall
28. Januar 2007 19:25
Ja,klar...eigentlich enthält alles irgendwie Kohlenhydrate,aber Obst enthält doch weitaus weniger Kohlenhydrate als Getreideezeugnisse oder irre ich mich da? Falls ja bitte korrigieren,will ja nicht dumm sterben *grins*
Re: Deprimierender Rückfall
28. Januar 2007 21:45
Hi Schokimaus,

als ich gerade deinen Text gelesen hab, hab ich mich sofort wiedererkannt...
mir geht es GANZ GENAUSO, bis ins kleinste Detail.
Bin langsam echt schon sowas von verzweifelt... sad smiley
Trau mich gar nicht mehr vor Leute, hab in den letzten 3 Monaten 5 kg zugenommen und fühl mich so fett und denke alle reden nur darüber wie ich doch zugenommen hab...
ich bin einfach nur noch verzweifelt, ich komm einfach nicht vom Essen los...
Re: Deprimierender Rückfall
28. Januar 2007 22:11
mir gehts auch oft so....
hab auch öfters diese schrecklichen rückfälle, wo ich alles in mich reinstopf, ich glaub da ess ich an einem abend 300 kalorien zu viel, hab mir noch nie die mühe gemacht das nachzuzählen...
und eigentlich bin ich "schon" nach ner halben tafel schokolade total vollgefressen, weil ich mir dann denke, dass es heute schon egal ist und ich die leckeren sachen heute noch mal richtig auskosten sollte, denn ab morgen gibts ja nicht mehr viel davon....usw...ganz schrecklich...
und dann ess ich weiter und weiter, weil ich noch mal richtig viel davon essen möchte, weils dann ja "vorebi" ist damit....
das hasse ich, und am nächsten tag bestraf ich mich dann wieder und ess total wenig, dann schaff ichs meistens ne woche oder so, wieder mit normaler, gesunder ernährung.....
bis zum nächsten fressanall, und dann fängt alles wieder von vorne an....
das nervt mich so, weil ich mir damit immer alles wieder kaputtmache =(



Re: Deprimierender Rückfall
28. Januar 2007 22:34
@ alexis15:

300 kcal? Das würde ich eigentlich nicht gerade einen richtigen "Anfall" von zu viel essen nennen... Bei mir geht das dann schon mal rauf bis zu 4000 Kalorien... Und es gibt Wochen da geht das fast jeden Tag so... *hust*



Aber es tut irgendwie gut zu lesen, das man mit solchen Problemen nicht alleine ist, auch wenn ich sie garantiert niemandem Wünsche...

Ich habe nun angefangen mir Lektüre darüber zu besorgen in der Hoffnung dort eine Lösung zu diesem Problem zu finden...

Liebe Grüße



Alter:19 Größe: 164
Re: Deprimierender Rückfall
28. Januar 2007 23:17
Wir könnten Zwillinge sein!!!

Seit ich denken kann bin ich auf Diät. Alles ausprobiert und doch immer wieder "rückfällig" geworden.
Und der Höhepunkt meine Gewichtslaufbahn habe ich zur Jahreswende erlebt. Sagenhafte 74,4 Kilo. !!! Mein Winterhöchstgewicht war immer 72, und das war schon depremierend genug.
Ich habe es geschafft von September- November auf 67 Kilo abzunehmen. Mit viel Sport und gesund essen. Und auf einmal haben mich wochenlange Fressattacken geplagt. Ich war richtig maßlos, hatte kein Sättigungsgefühl mehr. ..Während mein Essen im Topf fast fertig war mußte ich mir noch schnell ein Leberwurstbrot schmieren. Plätzchen, Schoko, Deftiges, alles rein...Ich wachte morgens auf und hatte Panik...meine Klamotten und sogar BH`s paßten nicht mehr..und die Panik wuchs..Es war sogar soweit, daß ich mich im Lokal (bin Bedienung) nach Feierabend nicht traute die Schürze auszuziehen..bin mit dem Ding überm Hintern nach Hause gegangen. Wir müssen mit Jeans bedienen und selbst die habe ich nicht mehr zu bekommen. Die sehen ja von Natur aus nicht gerade vorteilhaft aus. Freunde und Schwester trösten mich mit dem Spruch " du hast doch so ein hübsches Gesicht, deine Figur paßt zu dir" Aber gerade deswegen finde ich es noch schlimmer.
Ich kann mich gerade sehr gut in dich reinversetzen. KOMPLEXE beherrschen mein Leben. Ich will nicht mehr raus, noch nicht mal ans Telefon, um nicht erklären zu müssen warum!! Alles ging so schnell. Du hast Bekannte kurze 5 Wochen nicht gesehen und wiegst 7 Kilo mehr. Da würden mir ja auch die Augen aus dem kopf fallen.
Mein Problem sind Zyklusstörungen, wochenlanges ausbleiben der Regel und die damit verbundenen Gier nach Essen.

Nun mache ich im Alleingang WW und es funktioniert, langsam aber stetig.
Meine Tips mit denen ich super zurechtkomme...Frühstück ist das A u. O ..habe nie im Leben gefrühstückt nur Kaffee und dann Heißhunger ab 12Uhr..Und dann die 4 Stunden Abstand zw. den Mahlzeiten einhalten. Anstatt zu viel Obst lieber Gurken und Möhrenschnitze knabbern, zur Beshäftigung der Finger. Und immer ein paar gekochte Kartoffeln im Kühlschrank..Bei unerträglichen FA`s einfach eine in etwas heißer Gemüsebrühe pürriert und ein Pilz oder kleine süße Tomate dazu. Fertig ist der perfekte Magenberuhiger.

Schau dich lange und bewust nackt im Spiegel an! Den Bauch NICHT einziehen!! Und dann sagst du dir ..das möchte ich SO nicht mehr! Und DANN fängst du einfach an. Rede auch am Anfang nicht darüber dann hast du auch keinen Druck.
Ich drücke dir die Daumen!!



Re: Deprimierender Rückfall
28. Januar 2007 23:56
ups, hab 300 geschrieben, ich meinte 3000 *schäm*
300 wär aber wirklich nicht schlimm, da bräucht ich nicht jammern,wenn es dabei bleiben würde....

ja, hast recht...bin auch froh, dass es nicht nur mir so geht....



Nachricht bearbeitet (28.01.2007 23:56)

Re: Deprimierender Rückfall
29. Januar 2007 09:53
Ihr tut ja gerade so als würde die Welt untergehen...solche "Fressattacken" sind normal und manchmal braucht man die einfach um wieder Motivation zum weitermachen zu bekommen.Gut dann nehmt ihr eben wieder 3 Kilo oder so zu,aber dafür gehen beim nächsten mal wieder 5 runter...außerdem fällt das sicherlich keinem auf,wenn ihr wieder ein paar Kilo mehr drauf habt.Das bildet ihr euch nur ein winking smiley
Zyklusstörungen
29. Januar 2007 10:41
Zitat:

"Mein Problem sind Zyklusstörungen, wochenlanges ausbleiben der Regel und die damit verbundenen Gier nach Essen."


Da deine Zyklusstörungen nicht wie bei vielen zwanghaft Diätenden an dem zu geringen Körpergewicht liegen können, würde ich dir raten, diese Problematik bei einem (guten) Frauenarzt oder im Idealfall Endokrinologen vorzustellen.

Möglicherweise sind sowohl Zyklusstörungen als auch als Symptom Heißhungerattacken Auswirkungen einer hormonellen Störung. Schilddrüsenprobleme, Nebennierenschwäche oder PCO-Syndrom fallen mir dazu ein.

Nicht alles ist nur eine Frage der Disziplin ....

Gruß Ella
Re: Zyklusstörungen
29. Januar 2007 11:43
Hy Ella,

habe jetzt gerade alle Untersuchungen hinter mir. Im Sommer wurde schon ein großes Blutbild gemacht weil ich auf Schilddrüse getippt habe. Alles O.K. Meine Ärztin hat selten so ein gutes Blutbild gesehen. Frauenazt hat auch 2 große Tests gemacht. Alles einwandfrei alle Werte super.Wäre wohl alles Stress bedingt. Dachte mir auch, vielleicht ich komme in die Prämenopause mit 37 Jahren.
Dann habe ich 3 Monate auf meinen Termin beim Endokrinologe gewartet, und vor 2 Wochen das Ergebnis..alles o.k. nur ein kleiner Knoten auf der Schilddrüse. Alle Werte im Normalen Bereich. Dagegen bekomme ich Thyronajod 50, und das soll den Stoffwechsel beschleunigen. Wovon ich alledings nichts merke. Die Waage schwankt seit 1 Woche auf der gleichen Stelle .
Auch die Pille durfte ich nicht nehmen da ich dadurch schon eine Thrombose hatte. Habe es vor 5 Jahren trotzdem nochmal versucht und in 8 Wochen 6 Kilo zugenommen.
Nun nehme ich die Aida. Seit einer Woche..um vielleicht wenigstens einen regelmäßigen Zyklus zu bekommen. Aber ich werde nicht aufgeben und so lange rummachen bis ich meine 60 Kilo habe.



Schilddrüse, Hormone und Jod
29. Januar 2007 12:07
Liebe M.V.,

wenn deine Werte alle tipp-topp 100%ig in Ordnung sind, warum bekommst du dann Thyronajod? Offenbar zeigen die Werte doch an, daß du eine Schilddrüsenunterfunktion hast, ansonsten wäre diese Verschreibung nicht erfolgt.

Leider muß ich dir sagen, daß deine Behandlung mit Jod und L-Thyroxin gleichzeitig gelinde gesagt wenig sinnvoll ist, krass gesagt: unsinnig.

In Deutschland gibt es durch die Jodierung von Tierfutter und die Anreicherung von Salz definitiv keinen Jodmangel mehr, wenn man sich normal ernährt.

Eine Schilddrüsen-Unterfunktion ist dementsprechend durch eine Jod-Gabe nicht sinnvoll zu behandeln. Und wenn Jod allein helfen würde - warum dann noch L-Thyroxin dazu?

Die einzig wirksame Behandlung zum Ausgleich deiner Unterfunktion ist die Gabe von L-Thyroxin ALLEIN, ohne Jod. Weitere Begründung: Der Hauptteil der heutigen Schilddrüsenunterfunktionen ist Folge einer Autoimmunerkrankung, bei dem der Körper Antikörper gegen die eigene Schilddrüse bildet und diese somit nach und nach zerstört. Die Gabe von Jod unterstützt diese Entzündungsreaktion und die Zerstörung von Schilddrüsengewebe. Wurden bei dir z.B. Schilddrüsen-Antikörper gefunden, dann gilt die Gabe von Jod sogar ein ärztlicher Kunstfehler.

Ich kann dir nur dringend raten, dich selbst ausgiebig zum Thema Schilddrüsenunterfunktion zu informieren und trotz "toller Werte" möglicherweise einen besser informierten und moderneren Arzt aufzusuchen. Wer noch Thyranojod verschreibt, ist nicht auf dem neuesten Stand der Forschung.

Apropos "tolle Werte" - falls du deine Schilddrüsen-Werte selbst in Kopie hast, guck mal nach dem TSH-Wert. Bei wirklich Schilddrüsen-Gesunden liegt der Wert grob zwischen 1 und 1.5, ein Wert über 2.5 ist nach NEUESTEN Erkenntnissen schon ein Indiz für eine Schilddrüsen-Unterfunktion - der veraltete Normbereich geht allerdings bis hoch zu 4.5 teilweise, so daß von schlecht informierten Ärzten Werte bis 4.5 oder sogar noch höher als "in Ordnung" angesehen werden.

Ist es nicht, vor allem nicht, wenn man Symptome hat, was bei dir ja offenbar der Fall ist.

Bekommst du schon Hormone, dann sollte der Wert zwischen 0.3-1.2 liegen.

Die Zahl von Fehldiagnosen und Fehlbehandlungen im Bereich Schilddrüse ist unglaublich hoch.

Für weitere Informationen und Hilfe kann ich dir dieses Forum empfehlen.

Autoimmune Schilddrüsenerkrankungen

Glaub den Ärzten nicht alles - wer heute noch Thyranojod verordnet, ist nicht up-to-date!



Nachricht bearbeitet (29.01.2007 14:30)

Theoretisch bin ich gut!
Re: Schilddrüse, Hormone und Jod
29. Januar 2007 13:30
Hy Ella

glaube mir, ich mache seit Monaten nichts anderes wie in allen möglichen Foren zu lesen, habe viele Begriffe gegoogelt die mir vor die Linse gekommen sind. Traue von je her keinem Arzt über den Weg, weil die meiner Meinung nach Patienten selten ernst nehmen. Mein FA hat mir z.B. geraten mir die Gebärmutter entfernen zu lassen wenn mich die unregelmäßigen Blutungen so stören würden. Manchmal dauerten die über Wochen. Meine HÄ rät mir zu Stressabbau und Verantwortung abgegen. Leicht gesagt wenn man zeitweise wochenlang JEDEN Abend arbeitet, und nur 4-5 Stunden schläft. Bei Schichten von bis zu 16 Stunden. Geld ist nun mal wichtig.
Den Endokrinologen fand ich als einzigen als sehr kompetent. Hat sich alles notiert, wollte jede Kleinigkeit wissen, und kam dann zum gleichen Ergebnis wie ich.
Hat auch auf PCO getippt wegen starker Ekzembildung im Gesicht und kleinen schwarzen Härchen am Kinn.
Das Thyronajod bekomme ich für den Knoten. Ich weiß auch ich darf kein Jod nehmen wenn ich Hashimoto haben sollte.
Hier meine Werte

TSH 0,805
fT4 19,2
fT3 3,12
LH 8,46
FSH 9,78
PRL 8,91
TRAK 0,1
Freier Androg Index 4,22
TESTO 0,396
Cort.i.S. 80,4
Östradiol 22,3
DHEAS 2990
TPO-AK <10.0
ACTH 19,6
Androstend. 1,83
SHBG 32,0
Vergleicht man das mit den Normwerten liege ich in der Mitte.
Ich rauche nicht, trinke keinen Alkohol, renne den ganzen Tag durch die Gegend und esse viel Obst und Gemüse, kaum Fleisch niemals fette Wurst oder Käse .
Ich denke mein Heißhunger kommt vom Schlafmangel und den damit verbundenen FA´s. Begünstigt natürlich durch meinen Beruf...in der Küche rumfuttern was in den Pfannen übrigbleibt. Und Nachts um 1 Uhr Feierabend. Wenn also andere schlafen habe ich Zeit zu essen.



Re: Schilddrüse, Hormone und Jod
29. Januar 2007 14:01

Vielleicht gibst du mal deine Werte mit dem dazugehörigen Normbereich in dem von mir angegebenen Hashimoto-Forum an.

Da wuseln viele Menschen mit allgemeinen Hormonproblemen herum, da Hashimoto gerne auch mit Nebennierenproblemen und/oder PCOS und/oder Diabetes zusammentrifft.

Einige davon sind aufgrund eigener Beteiligung wirklich extrem fit darin, Hormonkonstellationen zu lesen. Zumindest aber könntest du vielleicht einen Hinweis auf einen WIRKLICH kompetenten Arzt in deiner Gegend bekommen.

Ich bin nach wie vor der Meinung, Jod und L-Thyroxin gehören nicht zusammen - und dein Gyn hat sich mit dem Vorschlag einer Total-OP ja wohl auch disqualifiziert.

Da gibt es sicherlich noch andere Wege.


Viel Glück und gute Besserung!
Re: Deprimierender Rückfall
29. Januar 2007 14:06
natürlich geht die welt von einem fressanfall nicht unter, auch nicht durch zu hohes gewicht...
aber mir gibts das alles andere als motivation !!
und bei mir gehen dann auch nicht 5 kio runter, wenn ich vorher 3 zugenommen hab...
dann hab ich drei kilo zugenommen und die gehen dann auch nicht mehr weg ! =(
und bei der nächsten attacke nehm ich dann wieder ein kilo zu...irgendwann kieg ich dann mal wieder eins runter, aber das ist nicht effektiv so
und abnehmen tu ich da nicht, eher sogar zu *heul*



Re: Deprimierender Rückfall
29. Januar 2007 14:41
Hallo schokimaus!

Also, deinen "Rückfall" kann ich sehr gut nachvollziehen. (hab ich schon öfters erlebt!) Es ist so schrecklich, ich versteh dich so gut. Da ist man über Wochen so konsequent, fühlt sich wohler und meint man könnte es endgültig schaffen das "traum" oder sagen wir Wohlfühlgewicht zu erreichen und auf einmal macht man sich selbst einen Strich durch die Rechnung....Die einzige Erklärung dafür ist glaub ich, dass der Körper durch die kalorienarme Ernährung einfach so schwach oder ausgelaugt ist, dass das Verlangen nach z.b. Süßem zu groß wird, als das man mit dem Verstand dagegen ankommen kann....
Man isst alles in sich hinein und obwohl dieses Völlegefühl danach so schirch ist, kann man nicht aufhören, weil man sich denkt,jetzt ist es eh schon wurscht (so ist das halt bei mir nach einer sogenannten "Heißhungerattacke"winking smiley wenn man sich immer brav zurückhält,kann der Körper irgendwann nicht mehr....Wenn dann noch psychische Belastungen wie Druck,Ärger, Stress, Spannung, Traurigkeit usw. zusammenkommen ist es komplett vorbei und man verfällt wieder ins "alte" muster sozusagen. Und deshalb kann man dann am nächsten Tag nicht wieder so weiter machen wie zuvor (sprich gesund und kalorienbewusst essen) weil sich der Körper sofort umgestellt hat auf fette, zuckerhaltige Nahrung und man noch mehr Hunger oder Lust auf Ungesundes Zeug hat....das spielt auch alles im Kopf ab!
Deswegen schaffe ich es z.b. nicht, "nur" 1 stück schokolade zu essen, sondern muss dann gleich die ganze Tafel verdrücken! (angeblich weil durch Schokolade ein Glücks-Hormon ausgestrahl wird und man sofort mehr will...) Was das Obst anbelangt, hat es genau so Zucker (Fruchtzucker)und viel. solltest du es daher reduzieren oder überhaupt vorerst mal weglassen und mehr rohes Gemüse essen und viel Sport machen, denn durch Bewegung ist dein Körper ja gezwungen Kalorien zu verbrauchen.Viel. hat dein Körper jetzt einfach mal genug gehabt, abzunehmen und deshalb ist auch nichts weitergegangen aber du darfst den Mut nicht aufgeben...Du wirst sicher wieder abnehmen und dann sogar viel schneller wahrscheinlich! Also Kopf hoch, solche Tiefs kennen wir glaub ich alle...
lg sam



Religion ist Opium des Volkes...
Re: @ MissyK
29. Januar 2007 23:17
gib mir mal deine mailaddi, oder schreib mir ne mail, wenn du deine nicht veröffentlichen magst..
will mal mehlen..



Nachricht bearbeitet (29.01.2007 23:19)

LG, Aiksas
Re: @alexis15
29. Januar 2007 23:18
gib mir mal deine mailaddi, oder schreib mir ne mail, wenn du deine nicht veröffentlichen magst..
will mal mehlen..



Nachricht bearbeitet (29.01.2007 23:19)

LG, Aiksas
Re: @M.V.
29. Januar 2007 23:27
gib mir mal deine mailaddi, oder schreib mir ne mail, wenn du deine nicht veröffentlichen magst..
will mal mehlen..



LG, Aiksas
Re: @ Schokimaus
29. Januar 2007 23:40
gib mir mal deine mailaddi, oder schreib mir ne mail, wenn du deine nicht veröffentlichen magst..
will mal mehlen..



LG, Aiksas
No Subject
30. Januar 2007 10:10




Nachricht bearbeitet (01.09.2009 07:35)
Re: Deprimierender Rückfall
30. Januar 2007 15:15
Hallo Leidensgenossen,

ich habe heute dieses Forum entdeckt und vorher wie viele andere gedacht ich stehe mit meinem Problem allein da.

Ich habe von September bis Januar durch gehalten, sogar Weihnachten ohne Rückfälle überstanden. Und dann kam der Jahreswechsel. Wo andere sich gute Vorsätze machen, bekomme ich einen Rückfall. Ich habe auf der party mit Flips und Tachos angefangen und zu Hause dann mit den Weihnachsplätzchen (die ich bis dahin nicht angefasst habe) gegessen.
Am nächsten Tag ging es mir schlecht, aber das hat mich nicht davon abgehalten weiter zu Essen und das habe ich bis vor 5 tagen auch fast jeden tag weiter gemacht. Außer ein paar Tage zwischendursch max. 2-3, habe ich alles in mich reingestopft was ich gefunden habe.
Ich bin vor der Arbeit in den Supermarkt und zum Bäcker und habe alles mögliche an Süßkramm gekauft. Ich habe am Tag zw. 4000 und 6000 kcal zu mir genommen. Das ging aufs Geld
Wahnsinn, oder???
Letzte Woche Donnerstag habe ich es geschafft den ersten Tag keinen Rückfall zu bekommen und bis dahin durchgehalten, toi toi toi.
Es ist aber jeden Tag schwer. Ich erwische mich andauerd dabei, wie ich zu mir sage, bis zum Sommerurlaub hast du noch Zeit, oder das und das hast du vergessen zu verdrücken.
Ich glaube so schwer war es noch nie (ich glaube das denkt man jedesmal).

Das Problem ist vor jedem Rückfall denkt man, das war doch letztes mal gar nicht so schwer oder das bekommt man schon wieder runter.

Falsch, die Fettschicht wächst jedesmal ein bißchen mehr.
Ich hab mich jetzt fürs Fitnessstudio angemeldet und hoffe, dass ich das durchziehe.

Und weiß jetzt schon der nächste Rückfall wird noch schlimmer, ich habe mich nicht getraud auf die Waage zu stellen, aber ich bin von Gr. 36 auf Gr. 38-40 "gewachsen". Also tippe ich mal 7-10kg. Nicht schlecht für 3 Wochen, ne?

lg Quarki
Re: Deprimierender Rückfall
30. Januar 2007 16:10
Wie alt, groß und schwer bist du denn und was ist su wenn du keine Fressattacken hast?

LG Sonja



LG Sonja



Re: Deprimierender Rückfall
30. Januar 2007 17:58
Also ich bin 23 jahre alt und wie jetzt ca. 66kg.
Mein Ernährung besteht aus viel Obst und Gemüse, Magerquark, Knäckebrot (zum Frühstück), wenn Fleisch, dann achte ich auf mageres, gedünsteter Fisch...
Ich kontrolliere meinen täglichen Kalorienbedarf und darauf, das ich zw. 1000 und 1400kcal liege
Re: Deprimierender Rückfall @ quarki
30. Januar 2007 18:41
und wie gross bist du??



Re: Deprimierender Rückfall @ quarki
31. Januar 2007 10:34
Morgen,

ich bin 1,67m groß. Und ich will auf 55kg runter, das dauert noch ewig.
Ich war schonmal auf 51kg, das war aber krankheitsbedingt und die Kilos gingen nach dem Krankenhaus auch ganz schnell wieder rauf. Bis Juli war ich wieder auf 70kg
Re: Deprimierender Rückfall
31. Januar 2007 11:24
@ bruenette:

Ich hab das Buch von Geneen Roth auch grad gelesen und kann dir nur beipflichten: Es ist echt empfehlenswert!



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