Langsam verzweifle ich!
geschrieben von weihnatchskeks
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Re: Langsam verzweifle ich! 31. Dezember 2006 10:46 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 1.040 |
Nee, ich gehe nicht ins Fitnesscenter!
Klingen echt kalorienhaltig, die Dinger, aber Schokolade zum Trinken finde ich nicht soo besonders :-) Ausserdem sind 500 kcal ja auch ein bisschen sehr viel, so viel verbrenne ich durch meine Sporteinheiten nicht. Und ich weiss auch nicht, ob es so etwas bei uns in den Fitnesscentern überhaupt gibt...?
Ich danke dir für den Tipp!
"Leben bedeutet unterwegs sein, nicht möglichst schnell anzukommen!"

Klingen echt kalorienhaltig, die Dinger, aber Schokolade zum Trinken finde ich nicht soo besonders :-) Ausserdem sind 500 kcal ja auch ein bisschen sehr viel, so viel verbrenne ich durch meine Sporteinheiten nicht. Und ich weiss auch nicht, ob es so etwas bei uns in den Fitnesscentern überhaupt gibt...?
Ich danke dir für den Tipp!
"Leben bedeutet unterwegs sein, nicht möglichst schnell anzukommen!"

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Re: Langsam verzweifle ich! 31. Dezember 2006 11:27 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 109 |
du sollst ja auch nicht die ganze flasche auf einmal trinken, sondern sie auf 2 tage verteilen.
außerdem ist das ja keine "schokolade zum trinken" sondern ein lecker cremiger schoko-shake!
und das gibt es ganz sicher auch bei dir in irgendwelchen fintnessstudios
oder im sportladen.
das zeug gibts auch in vanille und so (nicht bei mir aus dem automaten), aber generell gibts das in vers. geschmacksrichtungen.
ich würds an deiner stelle mal ausprobieren..
LG, Aiksas
außerdem ist das ja keine "schokolade zum trinken" sondern ein lecker cremiger schoko-shake!
und das gibt es ganz sicher auch bei dir in irgendwelchen fintnessstudios
oder im sportladen.
das zeug gibts auch in vanille und so (nicht bei mir aus dem automaten), aber generell gibts das in vers. geschmacksrichtungen.
ich würds an deiner stelle mal ausprobieren..
LG, Aiksas
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Re: Langsam verzweifle ich! 31. Dezember 2006 12:04 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 1.040 |
na ja, ich glaube nicht, dass das das Richtige für mich ist, aber danke trotzdem für den Tipp! Es gibt genügend Dinge, die ich gerne esse, von denen ich mehr essen kann, um mehr Kalorien zu mir zu nehmen. Ich mag solche Shakes halt nicht so besonders, vor allem, weil sie meistens irgendwelche künstlichen Stoffe enthalten. Und wie gesagt, ich gehe nicht ins Fitnesscenter, und nur um mehr Kalorien zu mir zu nehmen, gehe ich auch nicht extra in einen Sportladen, das wird auch so irgendwie klappen...
Nachricht bearbeitet (31.12.2006 12:04)
"Leben bedeutet unterwegs sein, nicht möglichst schnell anzukommen!"

Nachricht bearbeitet (31.12.2006 12:04)
"Leben bedeutet unterwegs sein, nicht möglichst schnell anzukommen!"

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Re: Langsam verzweifle ich! 31. Dezember 2006 14:11 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 109 |
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Re: Langsam verzweifle ich! 31. Dezember 2006 14:38 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 1.040 |
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Re: Langsam verzweifle ich! 01. Januar 2007 12:48 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 3.221 |
Nun, das kann ich so schwer beantworten da ich nicht weiss, wie Deine Ernährung generell aussieht :-)
Istt Du ausgewogen - viel Obst und Gemüse, Vollkorn, wenig Fett und trinkst Du viel.
Was trinkst Du, isst Du viel Süßes oder lieber Rohkost und Obst?
Wenn Du z.B. eine ausgewogene Ernährung ohnehin schon hast, dann reicht es im Endeffekt, wenn Du einfach von allem langsam immer ein bisschen mehr isst und so Deine Kalorienzahl steigerst.
Isst Du eher einseitig, dann reicht die Steigerung alleine nicht sondern dann muss man auch die Ernährung umstellen damit Du gesund zunimmst bzw. Dein Gewicht halten kannst.
Daher war ja mein Vorschlag, ob Du nicht mal zu einem Ernährungsberater gehen willst - die Leute kennen sich da aus und wissen, wie sie Dir über die Anfangsphase helfen können damit das alles richtig läuft. Das sollte Dir Deine Gesundheit doch wert sein,oder?!?
Liebe Grüße
Andrea
Wir haben nur ein Leben;Warum machen wir es uns meistens so schwer??
Istt Du ausgewogen - viel Obst und Gemüse, Vollkorn, wenig Fett und trinkst Du viel.
Was trinkst Du, isst Du viel Süßes oder lieber Rohkost und Obst?
Wenn Du z.B. eine ausgewogene Ernährung ohnehin schon hast, dann reicht es im Endeffekt, wenn Du einfach von allem langsam immer ein bisschen mehr isst und so Deine Kalorienzahl steigerst.
Isst Du eher einseitig, dann reicht die Steigerung alleine nicht sondern dann muss man auch die Ernährung umstellen damit Du gesund zunimmst bzw. Dein Gewicht halten kannst.
Daher war ja mein Vorschlag, ob Du nicht mal zu einem Ernährungsberater gehen willst - die Leute kennen sich da aus und wissen, wie sie Dir über die Anfangsphase helfen können damit das alles richtig läuft. Das sollte Dir Deine Gesundheit doch wert sein,oder?!?
Liebe Grüße

Andrea
Wir haben nur ein Leben;Warum machen wir es uns meistens so schwer??
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Re: Langsam verzweifle ich! 01. Januar 2007 13:31 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 1.040 |
Ich weiss nicht, wie ausgewogen ich mich ernähre. Klar könnte ich mal zu einem Ernährungsberater gehen, aber ehrlich gesagt hab ich nicht so grosse Lust drauf, weil ich denke, dass es niemanden gibt, der sich 100 % perfekt und gesund ernährt, und wenn, dann auch nur durch ganz bewusstes Ernähren, und das kann ja auch nicht das Wahre sein.
Ich esse pro Tag mindestens eine Frucht und meistens noch kleiner Rohkostportionen und mindestens 1 kleines Stück Schokolade. Trinken tu ich etwa 4 Liter, Wasser und Tee, auch Cola light.
Vollkorn esse ich generell eher nicht so viel und ich esse auch kein Fleisch.
Ich weiss nicht, ob du damit was anfangen kannst, aber vielleicht fällt dir ja grad was auf, was ich besser machen könnte!?
"Leben bedeutet unterwegs sein, nicht möglichst schnell anzukommen!"

Ich esse pro Tag mindestens eine Frucht und meistens noch kleiner Rohkostportionen und mindestens 1 kleines Stück Schokolade. Trinken tu ich etwa 4 Liter, Wasser und Tee, auch Cola light.
Vollkorn esse ich generell eher nicht so viel und ich esse auch kein Fleisch.
Ich weiss nicht, ob du damit was anfangen kannst, aber vielleicht fällt dir ja grad was auf, was ich besser machen könnte!?
"Leben bedeutet unterwegs sein, nicht möglichst schnell anzukommen!"

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Re: Langsam verzweifle ich! 01. Januar 2007 16:08 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 696 |
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Re: Langsam verzweifle ich! 01. Januar 2007 18:13 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 1.040 |
*loooooool*
nee nee, keine Angst, Mästen lasse ich mich nicht :-) Ich finde es ja sympathisch, wenn sich jemand für meine Ernährung interessiert, aber dieses Omasyndrom, bei dem die andern das Gefühl haben, mich mit Essen vollstopfen zu müssen, ob aus Langeweile oder als eigene Befriedigung, finde ich einfach furchtbar :-)
Nachricht bearbeitet (01.01.2007 18:14)
"Leben bedeutet unterwegs sein, nicht möglichst schnell anzukommen!"

nee nee, keine Angst, Mästen lasse ich mich nicht :-) Ich finde es ja sympathisch, wenn sich jemand für meine Ernährung interessiert, aber dieses Omasyndrom, bei dem die andern das Gefühl haben, mich mit Essen vollstopfen zu müssen, ob aus Langeweile oder als eigene Befriedigung, finde ich einfach furchtbar :-)
Nachricht bearbeitet (01.01.2007 18:14)
"Leben bedeutet unterwegs sein, nicht möglichst schnell anzukommen!"

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Re: Langsam verzweifle ich! 01. Januar 2007 19:07 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 65 |
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Re: Langsam verzweifle ich! 01. Januar 2007 21:41 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 228 |
Hallo Weihnachtskeks,
für mich hört sich das auch schon ziemlich nach einem gestörten Essverhalten an. Ist nicht als Vorwurf gemeint, aber ich finde es ist wichtig, es auch als ein solches Problem anzuerkennen und ernstzunehmen.
Das hat meiner Meinung nichts mehr mit "Wie nehme ich am besten viele Kalorien auf und wie nehme ich leicht zu" zu tun! Ich glaube, solche Ratschläge bringen dich nicht wirklich weiter...
Ich glaube, du müßtest erst mal zunehmen wollen!
Aber ich schätze mal, du hast Angst davor, wieder zuzunehmen (schließlich hast du ja erfolgreich abgenommen) und auch Angst vor bestimmten Lebensmitteln?
Ich kenne es von mir selbst, dass ich mich gesund und kalorienarm ernähren will und bestimmte Sachen meide. Das mit diesen 70g Nudeln und dem Berg Salat und Gemüse, ist ja so ein typisches Beispiel...
Was mich wundert, fällt es deinen Freunden und deiner Familie gar nicht auf? Du wirst doch wahrscheinlich gar nicht mit anderen essen können, oder?
Wenn meine Freunde z.B. kochen, haben die immer so eine Vorliebe für Lasagne oder Nudeln mit 2 Bechern Sahne in der Sauce, sogar im Salat ist immer ein halber Liter Öl :-)
Haben die noch nie eine Bemerkung gemacht über dein Eßverhalten?
Du schreibst ja selbst, dass du ein Problem mit dem Essen hast. Warum redest du nicht mit deiner Therapeutin darüber, das hat doch was mit dir zu tun?!
Für mich hört sich das an nach: Gewicht kontrollieren, Essen kontrollieren, sich selbst unter Kontrolle haben, Perfektionsdrang etc.
Auf jeden Fall wären solche möglichen Ursachen doch Dinge, bei denen sie dir weiterhelfen könnte, die man in einer Therapie besprechen kann?
Ich glaube jedenfalls, dass du da schon ziemlich tief drin steckst, als dass man da jetzt mit einfachen Ernährungsvorschlägen weiterhelfen kann.
Es sollte doch schließlich nicht darum gehen, dich selbst auszutricksen und dir ohne dass du es mitkriegst, möglichst viele Kalorien zuzuführen; du solltest erstmal wieder ein zwangloses Verhältnis zum Essen kriegen.
Wenn du dich schon unwohl damit fühlst, wenn du nur 100 Kalorien mehr am Tag isst, dann ist das für mich echt ein Alarmsignal!!!
Auch ein Ernährungsberatung wird dir kaum weiterhelfen können, ich glaube, du ernährst dich schon sehr gesund und du solltest dir auf keinen Fall weitere Zwänge auferlegen.
Ich hab auch mal so eine Phase gehabt, wo ich weder Nudeln noch Brot oder Reis oder Kartoffeln, sondern nur Rohkost gegessen habe.
Irgendwann habe ich dann wieder angefangen, ab und zu Vollkornbrot zu essen oder auch Kartoffeln (die haben z.B. nicht so viele Kalorien) und habe festgestellt, dass es es auch satt macht. Vorher habe mich ich die ganze Zeit mit Essen beschäftigt, weil ich auch immer Hunger hatte. (irgendwann habe ich das aber nicht mehr gemerkt) Vielleicht geht es dir ja auch so?
Vielleicht versuchst du einfach auch wieder Dinge zu essen, die du vor deiner Diät gegessen hast.
Und du sagst ja selbst, von der Menge isst du genug, also ganz wenig Nudeln, Brot, Fette und ganz viel Gemüse, Salat?
Wie wäre es dann einfach mal mit mehr Nudeln und weniger Salat und Gemüse auf einem Teller, dann musst du noch nicht mal mehr essen. :-)
Oder iss einfach mal ein Brot, statt Kohlrabi...
Dann mach es gut, hoffe ich konnte dir ein paar Gedankenanregungen geben...
und rede mit deiner Therapeutin drüber!
schönen gruß
eike
für mich hört sich das auch schon ziemlich nach einem gestörten Essverhalten an. Ist nicht als Vorwurf gemeint, aber ich finde es ist wichtig, es auch als ein solches Problem anzuerkennen und ernstzunehmen.
Das hat meiner Meinung nichts mehr mit "Wie nehme ich am besten viele Kalorien auf und wie nehme ich leicht zu" zu tun! Ich glaube, solche Ratschläge bringen dich nicht wirklich weiter...
Ich glaube, du müßtest erst mal zunehmen wollen!
Aber ich schätze mal, du hast Angst davor, wieder zuzunehmen (schließlich hast du ja erfolgreich abgenommen) und auch Angst vor bestimmten Lebensmitteln?
Ich kenne es von mir selbst, dass ich mich gesund und kalorienarm ernähren will und bestimmte Sachen meide. Das mit diesen 70g Nudeln und dem Berg Salat und Gemüse, ist ja so ein typisches Beispiel...
Was mich wundert, fällt es deinen Freunden und deiner Familie gar nicht auf? Du wirst doch wahrscheinlich gar nicht mit anderen essen können, oder?
Wenn meine Freunde z.B. kochen, haben die immer so eine Vorliebe für Lasagne oder Nudeln mit 2 Bechern Sahne in der Sauce, sogar im Salat ist immer ein halber Liter Öl :-)
Haben die noch nie eine Bemerkung gemacht über dein Eßverhalten?
Du schreibst ja selbst, dass du ein Problem mit dem Essen hast. Warum redest du nicht mit deiner Therapeutin darüber, das hat doch was mit dir zu tun?!
Für mich hört sich das an nach: Gewicht kontrollieren, Essen kontrollieren, sich selbst unter Kontrolle haben, Perfektionsdrang etc.
Auf jeden Fall wären solche möglichen Ursachen doch Dinge, bei denen sie dir weiterhelfen könnte, die man in einer Therapie besprechen kann?
Ich glaube jedenfalls, dass du da schon ziemlich tief drin steckst, als dass man da jetzt mit einfachen Ernährungsvorschlägen weiterhelfen kann.
Es sollte doch schließlich nicht darum gehen, dich selbst auszutricksen und dir ohne dass du es mitkriegst, möglichst viele Kalorien zuzuführen; du solltest erstmal wieder ein zwangloses Verhältnis zum Essen kriegen.
Wenn du dich schon unwohl damit fühlst, wenn du nur 100 Kalorien mehr am Tag isst, dann ist das für mich echt ein Alarmsignal!!!
Auch ein Ernährungsberatung wird dir kaum weiterhelfen können, ich glaube, du ernährst dich schon sehr gesund und du solltest dir auf keinen Fall weitere Zwänge auferlegen.
Ich hab auch mal so eine Phase gehabt, wo ich weder Nudeln noch Brot oder Reis oder Kartoffeln, sondern nur Rohkost gegessen habe.
Irgendwann habe ich dann wieder angefangen, ab und zu Vollkornbrot zu essen oder auch Kartoffeln (die haben z.B. nicht so viele Kalorien) und habe festgestellt, dass es es auch satt macht. Vorher habe mich ich die ganze Zeit mit Essen beschäftigt, weil ich auch immer Hunger hatte. (irgendwann habe ich das aber nicht mehr gemerkt) Vielleicht geht es dir ja auch so?
Vielleicht versuchst du einfach auch wieder Dinge zu essen, die du vor deiner Diät gegessen hast.
Und du sagst ja selbst, von der Menge isst du genug, also ganz wenig Nudeln, Brot, Fette und ganz viel Gemüse, Salat?
Wie wäre es dann einfach mal mit mehr Nudeln und weniger Salat und Gemüse auf einem Teller, dann musst du noch nicht mal mehr essen. :-)
Oder iss einfach mal ein Brot, statt Kohlrabi...
Dann mach es gut, hoffe ich konnte dir ein paar Gedankenanregungen geben...
und rede mit deiner Therapeutin drüber!
schönen gruß
eike
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No Subject 02. Januar 2007 11:09 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 55 |
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Re: Langsam verzweifle ich! 02. Januar 2007 14:06 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 1.040 |
Ja, das ist echt nervig.
Meine Grosstante ist auch manchmal so, und immer, wenn sie mir was anbietet und ich höflich ablehne, ist sie beleidigt und brummelt etwas von wegen "nie magst du was", dabei kann ich auch nix für, wenn ich die cremige Fertigtorte eklig finde, und am Schluss packt sie mir ein riesiges Stück ein für daheim und auf dem Nachhauseweg zerdrückt sie in der Tasche und es gibt eine Schweinerei :-)
Ich glaube aber, diese Leute tun das nicht aus Boshaftigkeit, sondern einfach, weil sie so das Gefühl haben, ihren eigenen Appettit zu stillen. Mir geht's nämlich manchmal auch so: wenn ich Gäste "bewirte" und "füttere" und selber fast nichts esse, habe ich trotzdem das Gefühl, was gegessen zu haben...
"Leben bedeutet unterwegs sein, nicht möglichst schnell anzukommen!"

Meine Grosstante ist auch manchmal so, und immer, wenn sie mir was anbietet und ich höflich ablehne, ist sie beleidigt und brummelt etwas von wegen "nie magst du was", dabei kann ich auch nix für, wenn ich die cremige Fertigtorte eklig finde, und am Schluss packt sie mir ein riesiges Stück ein für daheim und auf dem Nachhauseweg zerdrückt sie in der Tasche und es gibt eine Schweinerei :-)
Ich glaube aber, diese Leute tun das nicht aus Boshaftigkeit, sondern einfach, weil sie so das Gefühl haben, ihren eigenen Appettit zu stillen. Mir geht's nämlich manchmal auch so: wenn ich Gäste "bewirte" und "füttere" und selber fast nichts esse, habe ich trotzdem das Gefühl, was gegessen zu haben...
"Leben bedeutet unterwegs sein, nicht möglichst schnell anzukommen!"

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Re: Langsam verzweifle ich! 02. Januar 2007 14:08 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 696 |
>Was mich wundert, fällt es deinen Freunden und deiner Familie gar nicht auf? Du wirst doch wahrscheinlich gar nicht mit anderen essen können, oder?
Wenn meine Freunde z.B. kochen, haben die immer so eine Vorliebe für Lasagne oder Nudeln mit 2 Bechern Sahne in der Sauce, sogar im Salat ist immer ein halber Liter Öl :-)
....iehhh, wie eklig, mit so ner fettmischung kannste doch wirklich jeden ins krankenhaus befördern, oder?
Wenn meine Freunde z.B. kochen, haben die immer so eine Vorliebe für Lasagne oder Nudeln mit 2 Bechern Sahne in der Sauce, sogar im Salat ist immer ein halber Liter Öl :-)
....iehhh, wie eklig, mit so ner fettmischung kannste doch wirklich jeden ins krankenhaus befördern, oder?
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Re: Langsam verzweifle ich! 02. Januar 2007 14:10 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 1.040 |
Liebe bruenette,
danke für deinen Beitrag!
Ich denke auch, dass es eine Weile braucht, bis man von dieser Angewohnheit wegkommt, und ich glaube dir sofort, dass es sehr befreiend ist, wenn man nicht mehr dauernd ans Essen denken muss. Aber bei mir ist es anders: Ich habe mich mit mehr Kilos nicht wohl gefühlt. Ich fühle mich auch im Moment nicht "zu dünn" und finde auch, ich sehe alles andere als dünn aus, aber ich bin es mich nicht gewohnt, so wenig zu wiegen, Vom Körpergefühl her bin ich aber zufrieden und ich weiss genau, dass ich mich mit mehr nicht wohl fühlen würde. Ich will ja jetzt auch nicht zunehmen, sondern einfach mehr essen, und damit mein Gewicht halten, damit ich nicht weiter abnehme.
"Leben bedeutet unterwegs sein, nicht möglichst schnell anzukommen!"

danke für deinen Beitrag!
Ich denke auch, dass es eine Weile braucht, bis man von dieser Angewohnheit wegkommt, und ich glaube dir sofort, dass es sehr befreiend ist, wenn man nicht mehr dauernd ans Essen denken muss. Aber bei mir ist es anders: Ich habe mich mit mehr Kilos nicht wohl gefühlt. Ich fühle mich auch im Moment nicht "zu dünn" und finde auch, ich sehe alles andere als dünn aus, aber ich bin es mich nicht gewohnt, so wenig zu wiegen, Vom Körpergefühl her bin ich aber zufrieden und ich weiss genau, dass ich mich mit mehr nicht wohl fühlen würde. Ich will ja jetzt auch nicht zunehmen, sondern einfach mehr essen, und damit mein Gewicht halten, damit ich nicht weiter abnehme.
"Leben bedeutet unterwegs sein, nicht möglichst schnell anzukommen!"

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Re: Langsam verzweifle ich! 02. Januar 2007 14:40 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 155 |
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No Subject 02. Januar 2007 15:08 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 55 |
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Re: Langsam verzweifle ich! 02. Januar 2007 16:05 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 208 |
ganz deiner Meinung! ich hab mich nun seit Wochen nicht mehr gewogen und fühle mich einfach pudelwohl.. selbst bei Creme Brulee ( kalorien über kalorien) oder Gänsebraten *g*
Eine Esstörung ist gekennzeichnet durch ein verzerrtes selbstbild.. um gesund zu werden muß dieses erstmal entzerrt werden..
Ich finde es gut das der weihnachtskeks sich darüber Gedanken macht.
weil ich erinnere mich noch gut an einen kleinen Streit von uns wo sie ehrlich nicht einsehen wollte dass sie ihr essen zwanghaft kontrolliert. Aber schwamm drüber, wir hatten uns das Händchen gereicht, darum reite ich nicht mehr drauf rum.
In Ihrem fall hilft aber wirklich kein Ernährungsberater sondern nur eine Therapie, die sie wohl machen will was ich total gut finde. Erstmal ds Ziel: Gewicht halten" schonmal eine gute Sache. Ich empfinde 52kg (bei der Größe) zwar als zu dünn, aber es ist ja schonmal gut wenn der Wille da ist, sich nicht noch mehr abzumagern!
Also: Therapie beginnen, Ernährungsplan aufstellen lassen. ist das eine ambulante Sache? (denke ich mal)
Nachricht bearbeitet (02.01.2007 16:13)
Eine Esstörung ist gekennzeichnet durch ein verzerrtes selbstbild.. um gesund zu werden muß dieses erstmal entzerrt werden..
Ich finde es gut das der weihnachtskeks sich darüber Gedanken macht.
weil ich erinnere mich noch gut an einen kleinen Streit von uns wo sie ehrlich nicht einsehen wollte dass sie ihr essen zwanghaft kontrolliert. Aber schwamm drüber, wir hatten uns das Händchen gereicht, darum reite ich nicht mehr drauf rum.
In Ihrem fall hilft aber wirklich kein Ernährungsberater sondern nur eine Therapie, die sie wohl machen will was ich total gut finde. Erstmal ds Ziel: Gewicht halten" schonmal eine gute Sache. Ich empfinde 52kg (bei der Größe) zwar als zu dünn, aber es ist ja schonmal gut wenn der Wille da ist, sich nicht noch mehr abzumagern!
Also: Therapie beginnen, Ernährungsplan aufstellen lassen. ist das eine ambulante Sache? (denke ich mal)
Nachricht bearbeitet (02.01.2007 16:13)
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Re: Langsam verzweifle ich! 02. Januar 2007 16:17 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 208 |
Naja, zwei becher Sahne in der Lasagne ist doch normal.. oder besser noch creme fraiche die nimmt meine Mum immer. sahne ist ja viel zu flüssig. Abgesehen davon... man ißt ja nicht jeden tag fette Lasagne.
So viel Öl im salat finde ich aber auch eklig, da schmeckt man ja nur noch ne Fettschicht.. nene, eine gute Mischung muß es sein!
So viel Öl im salat finde ich aber auch eklig, da schmeckt man ja nur noch ne Fettschicht.. nene, eine gute Mischung muß es sein!
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Re: Langsam verzweifle ich! 02. Januar 2007 17:23 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 1.040 |
Hallo eike,
dein Beitrag trifft ziemlich ins Schwarze, was das betrifft, dass ich leider nicht einfach 100 Kalorien täglich mehr essen und mich dabei wohl fühlen kann.
>Ich glaube, du müßtest erst mal zunehmen wollen!
Eben, und das will ich nicht. Ich fühle mich wohl. Alles, was ich nicht möchte, ist weiter abnehmen.
>und auch Angst vor bestimmten Lebensmitteln?
Hmmm, nein, eigentlich nicht :-) Angst ist nicht das richtige Wort! Es gibt keine Lebensmittel, die ich spezifisch meide, ausser Fleisch, weil ich Vegetarierin bin!
>Was mich wundert, fällt es deinen Freunden und deiner Familie gar nicht auf?
Doch, sie sagen, ich sei dünner geworden, und solle nicht noch mehr abnehmen.
>Du wirst doch wahrscheinlich gar nicht mit anderen essen können, oder?
Doch, tu ich oft. Wenn es Fleisch gibt, esse ich einfach keines, dafür mehr von den anderen Sachen. Das war bis jetzt noch nie ein Problem.
>Haben die noch nie eine Bemerkung gemacht über dein Eßverhalten?
Nein, ich esse ja nicht sooooooo abnormal.
>Auf jeden Fall wären solche möglichen Ursachen doch Dinge, bei denen sie dir weiterhelfen könnte, die man in einer Therapie besprechen kann?
Doch, ich habe mit meiner Therapeutin ja auch darüber geredet. Aber da ich nicht deswegen in Therapie bin, möchte sie nicht zusätzlich dafür verantwortlich sein, mein Gewicht zu kontrollieren, deshalb habe ich einen Arzttermin ausgemacht, weil ich regelmässig mein Gewicht kontrollieren soll.
>Vielleicht geht es dir ja auch so?
Auf jeden Fall ähnlich. Ich habe immer das Gefühl, freiwillig kleine Portionen zu essen, aber ob ich in einem Restaurant ein richtiges Menü auf einem grossen Teller bestellen würde, weiss ich nicht.
>sondern nur Rohkost gegessen habe.
na okay, so schlimm steht's um mich nicht ;-)
>Und du sagst ja selbst, von der Menge isst du genug, also ganz wenig Nudeln, Brot, Fette und ganz viel Gemüse, Salat?
Stimmt. Aber gestern gab's zum Beispiel Spaghetti mit Tomatensosse als Mittagessen, und ich habe eine abgewogene Portion gegessen (124 Gramm, gekocht.) Weiss nicht ob das als "normale Portion" gilt oder nicht. Die 124 Gramm waren nur die Spaghetti, mit Tomatensosse wog es ca. 180 Gramm.
>Wie wäre es dann einfach mal mit mehr Nudeln und weniger Salat und Gemüse auf einem Teller, dann musst du noch nicht mal mehr essen.
Tja, wenn das so einfach wäre :-) Den Salat esse ich eben immer von einem seperaten Teller, da schöpfe ich immer viel nach, und Gemüse mag ich halt sehr gerne, da fällt es mir schwer, zu verzichten.
>Oder iss einfach mal ein Brot, statt Kohlrabi...
Oje, da verlangst du aber was :-) Wir haben fast nie Brot im Haus, und wenn, dann ist das so wertvoll, dass ich nicht davon naschen will *g* okay klingt nach Ausrede, ist aber wirklich so: Ich finde keine gesunde, relativ kalorienarme Alternative zu Kohlrabi, Brot wäre da schon geeignet, aber alles andere wäre ja wieder zu ungesund, z.B Schokolade oder Chips...
>und rede mit deiner Therapeutin drüber!
Jaja, das hab ich schon länger gemacht, aber es ist ja nicht ihre Aufgabe, eine Diagnose zu stellen...
Liebe Grüsse
"Leben bedeutet unterwegs sein, nicht möglichst schnell anzukommen!"

dein Beitrag trifft ziemlich ins Schwarze, was das betrifft, dass ich leider nicht einfach 100 Kalorien täglich mehr essen und mich dabei wohl fühlen kann.
>Ich glaube, du müßtest erst mal zunehmen wollen!
Eben, und das will ich nicht. Ich fühle mich wohl. Alles, was ich nicht möchte, ist weiter abnehmen.
>und auch Angst vor bestimmten Lebensmitteln?
Hmmm, nein, eigentlich nicht :-) Angst ist nicht das richtige Wort! Es gibt keine Lebensmittel, die ich spezifisch meide, ausser Fleisch, weil ich Vegetarierin bin!
>Was mich wundert, fällt es deinen Freunden und deiner Familie gar nicht auf?
Doch, sie sagen, ich sei dünner geworden, und solle nicht noch mehr abnehmen.
>Du wirst doch wahrscheinlich gar nicht mit anderen essen können, oder?
Doch, tu ich oft. Wenn es Fleisch gibt, esse ich einfach keines, dafür mehr von den anderen Sachen. Das war bis jetzt noch nie ein Problem.
>Haben die noch nie eine Bemerkung gemacht über dein Eßverhalten?
Nein, ich esse ja nicht sooooooo abnormal.
>Auf jeden Fall wären solche möglichen Ursachen doch Dinge, bei denen sie dir weiterhelfen könnte, die man in einer Therapie besprechen kann?
Doch, ich habe mit meiner Therapeutin ja auch darüber geredet. Aber da ich nicht deswegen in Therapie bin, möchte sie nicht zusätzlich dafür verantwortlich sein, mein Gewicht zu kontrollieren, deshalb habe ich einen Arzttermin ausgemacht, weil ich regelmässig mein Gewicht kontrollieren soll.
>Vielleicht geht es dir ja auch so?
Auf jeden Fall ähnlich. Ich habe immer das Gefühl, freiwillig kleine Portionen zu essen, aber ob ich in einem Restaurant ein richtiges Menü auf einem grossen Teller bestellen würde, weiss ich nicht.
>sondern nur Rohkost gegessen habe.
na okay, so schlimm steht's um mich nicht ;-)
>Und du sagst ja selbst, von der Menge isst du genug, also ganz wenig Nudeln, Brot, Fette und ganz viel Gemüse, Salat?
Stimmt. Aber gestern gab's zum Beispiel Spaghetti mit Tomatensosse als Mittagessen, und ich habe eine abgewogene Portion gegessen (124 Gramm, gekocht.) Weiss nicht ob das als "normale Portion" gilt oder nicht. Die 124 Gramm waren nur die Spaghetti, mit Tomatensosse wog es ca. 180 Gramm.
>Wie wäre es dann einfach mal mit mehr Nudeln und weniger Salat und Gemüse auf einem Teller, dann musst du noch nicht mal mehr essen.
Tja, wenn das so einfach wäre :-) Den Salat esse ich eben immer von einem seperaten Teller, da schöpfe ich immer viel nach, und Gemüse mag ich halt sehr gerne, da fällt es mir schwer, zu verzichten.
>Oder iss einfach mal ein Brot, statt Kohlrabi...
Oje, da verlangst du aber was :-) Wir haben fast nie Brot im Haus, und wenn, dann ist das so wertvoll, dass ich nicht davon naschen will *g* okay klingt nach Ausrede, ist aber wirklich so: Ich finde keine gesunde, relativ kalorienarme Alternative zu Kohlrabi, Brot wäre da schon geeignet, aber alles andere wäre ja wieder zu ungesund, z.B Schokolade oder Chips...
>und rede mit deiner Therapeutin drüber!
Jaja, das hab ich schon länger gemacht, aber es ist ja nicht ihre Aufgabe, eine Diagnose zu stellen...
Liebe Grüsse
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Re: Langsam verzweifle ich! 02. Januar 2007 17:26 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 1.040 |
Hilfe, so schnell geht's dann nun auch nicht :-)
Noch ist ja nicht sicher, dass ich eine Essstörung habe. Ich warte erstmal meinen Arzttermin ab. Abgesehen davon wiege ich mittlerweile nicht mehr 52 kg, sondern wieder mehr. So viel zum Thema 1kg = 7000 kcal. Irgendwas kann da ja auch nicht stimmen, ich habe innerhalb von 2 Tagen wieder mehr als ein halbes Kilo zugenommen...
@jay-jay
Ich habe noch nie von einem Forum gehört, in dem man sich mit meinem Problem beschäftigt, ausserdem interessieren mich die Beiträge hier nach wie vor, aber du hast Recht; sollte sich bei meinem Arzttermin herausstellen, dass ich magersüchtig bin, werde ich mich zurückziehen und euch in Ruhe lassen!
"Leben bedeutet unterwegs sein, nicht möglichst schnell anzukommen!"

Noch ist ja nicht sicher, dass ich eine Essstörung habe. Ich warte erstmal meinen Arzttermin ab. Abgesehen davon wiege ich mittlerweile nicht mehr 52 kg, sondern wieder mehr. So viel zum Thema 1kg = 7000 kcal. Irgendwas kann da ja auch nicht stimmen, ich habe innerhalb von 2 Tagen wieder mehr als ein halbes Kilo zugenommen...
@jay-jay
Ich habe noch nie von einem Forum gehört, in dem man sich mit meinem Problem beschäftigt, ausserdem interessieren mich die Beiträge hier nach wie vor, aber du hast Recht; sollte sich bei meinem Arzttermin herausstellen, dass ich magersüchtig bin, werde ich mich zurückziehen und euch in Ruhe lassen!
"Leben bedeutet unterwegs sein, nicht möglichst schnell anzukommen!"

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Re: Langsam verzweifle ich!ach keksi :-) 02. Januar 2007 18:50 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 155 |
ach keksi....damit wollte ich doch nicht sagen dass du dich verziehen sollst ich denke nur wenn du hilfe brauchst dann sind die leute hier die falschen weil hier andere probleme vorherrschen als die dass zu schnell zu viel gewicht verloren geht (bin für tipps dankbar *fg*)
und zum thema ob eine essstörung vorliegt: ich denke schon aber hat die nicht jeder in gewisser form??

und zum thema ob eine essstörung vorliegt: ich denke schon aber hat die nicht jeder in gewisser form??

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Re: Langsam verzweifle ich!ach keksi :-) 02. Januar 2007 20:22 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 1.040 |
Hehe, danke :-)
Irgendwie hast du Recht, auf eine Art sind doch alle hier essgestört, schliesslich erfüllen alle das Symptom, sich übermässig mit dem Essen zu beschäftigen, sonst hätten sie sich ja kaum hier angemeldet und würden dauernd darüber diskutieren...
"Leben bedeutet unterwegs sein, nicht möglichst schnell anzukommen!"

Irgendwie hast du Recht, auf eine Art sind doch alle hier essgestört, schliesslich erfüllen alle das Symptom, sich übermässig mit dem Essen zu beschäftigen, sonst hätten sie sich ja kaum hier angemeldet und würden dauernd darüber diskutieren...
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Re: Langsam verzweifle ich!ach keksi :-) 02. Januar 2007 22:19 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 370 |
weihnatchskeks schrieb:
> Hehe, danke :-)
>
> Irgendwie hast du Recht, auf eine Art sind doch alle hier
> essgestört, schliesslich erfüllen alle das Symptom, sich
> übermässig mit dem Essen zu beschäftigen, sonst hätten sie sich
> ja kaum hier angemeldet und würden dauernd darüber
> diskutieren...
>
Ich lach mich kaputt. Wo du Recht hast.....
LG Der Ede
Größe: 187cm, BMI: 24.7, Alter: 43, Start: 23.10.2005

> Hehe, danke :-)
>
> Irgendwie hast du Recht, auf eine Art sind doch alle hier
> essgestört, schliesslich erfüllen alle das Symptom, sich
> übermässig mit dem Essen zu beschäftigen, sonst hätten sie sich
> ja kaum hier angemeldet und würden dauernd darüber
> diskutieren...
>
Ich lach mich kaputt. Wo du Recht hast.....
LG Der Ede
Größe: 187cm, BMI: 24.7, Alter: 43, Start: 23.10.2005
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Re: Langsam verzweifle ich! 03. Januar 2007 08:52 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 200 |
Hallo Weihnachtskeks!
Erstmal wünsch ich dir und allen anderen ein gutes Neues Jahr!
Ich kann´s nicht lassen, ich muss auch im Urlaub ins Forum kucken....
Also das mit deiner Therapeutin kommt mir aber schon komisch vor.
Wie kann sie denn sagen, dein Essverhalten oder eine evtl. Störung geht sie nix an, weil du mit einer anderen Diagnose zu ihr gekommen bist?
Das ist ja wie wenn man mit Bauchschmerzen zum Arzt geht, und wenn der dann nebenbei eine Erkältung feststellt sagt, sorry, wegen der sind sie ja schließlich nicht hier! Ts,ts,ts.
Also ichwar ja auch jahrelang in Therapie und meiner Therapeutin wär sowas niemals eingefallen, der hätte ich alles erzählen können (hab ich auch) und die hätte sich um alles gekümmert (hat sie dann ja auch).
Ich hab keine Ahnung welche psychologischen Hintergründe zu einer Esstörung führen können, aber soviel weiß ich über Psychologie, dass man den Menschen mit all seinen Macken und Gewohnheiten betrachten muss. Da kann man nicht einfach sagen, nönö, mit dem Problem geh mal zu jemand anderen.
Hach, da kann ich mich jetzt frühmorgens so richtig aufregen.....sorry.
Aber du weißt hoffentlich dass ich nicht auf dich losgehe, sondern auf deine Therapeutin!
Und nochwas geht mir die ganze Zeit im Kopf rum:
Ich glaube, du machst es dir ein bisschen zu einfach, wenn du sagst: Es hat dich ja noch keiner drauf angesprochen, also kannst du noch nicht magersüchtig (oder was auch immer) sein.
Es dauert sehr sehr lange bis jemand tatsächlich was dazu sagt. Wir sind alle mehr oder weniger wohlerzogene Menschen, die sich nicht in die Angelegenheit anderer einmischen. Solange du noch nicht aussiehst als würdest du beim Duschen durch den Abfluß rutschen, wird auch keiner was sagen.
Aber was beim essen - oder Nicht-Essen - in deinem Kopf vorgeht kann keiner ausser dir wissen. Daher kannst du die Verantwortung für die "Meldung" der Grenze, wann es eine Störung - welcher Art auch immer - ist, nicht den "Anderen" zuschieben.
Das kannst du nur selber feststellen.
......und da bist du ja auch auf einem Weg dazu....
So. Sei mir nicht böse, aber das musste ich loswerden, ich denk da schon tagelang drüber nach.
Und das hab ich in meiner Therapie gelernt - dass man gerne andere für sein eigenes Verhalten in die Verantwortung nimmt, dann kann man sich selber weiter "unschuldig" fühlen, und braucht am status Quo nix ändern.
Ich bin mir auch selber erst vor ein paar Wochen wieder auf die Schliche gekommen, wo ich das wieder gemacht habe - aber das ist ein ganz anderes Thema.
LG
huetzelchen

40 Jahre, 169 cm
Erstmal wünsch ich dir und allen anderen ein gutes Neues Jahr!
Ich kann´s nicht lassen, ich muss auch im Urlaub ins Forum kucken....
Also das mit deiner Therapeutin kommt mir aber schon komisch vor.
Wie kann sie denn sagen, dein Essverhalten oder eine evtl. Störung geht sie nix an, weil du mit einer anderen Diagnose zu ihr gekommen bist?
Das ist ja wie wenn man mit Bauchschmerzen zum Arzt geht, und wenn der dann nebenbei eine Erkältung feststellt sagt, sorry, wegen der sind sie ja schließlich nicht hier! Ts,ts,ts.
Also ichwar ja auch jahrelang in Therapie und meiner Therapeutin wär sowas niemals eingefallen, der hätte ich alles erzählen können (hab ich auch) und die hätte sich um alles gekümmert (hat sie dann ja auch).
Ich hab keine Ahnung welche psychologischen Hintergründe zu einer Esstörung führen können, aber soviel weiß ich über Psychologie, dass man den Menschen mit all seinen Macken und Gewohnheiten betrachten muss. Da kann man nicht einfach sagen, nönö, mit dem Problem geh mal zu jemand anderen.
Hach, da kann ich mich jetzt frühmorgens so richtig aufregen.....sorry.
Aber du weißt hoffentlich dass ich nicht auf dich losgehe, sondern auf deine Therapeutin!
Und nochwas geht mir die ganze Zeit im Kopf rum:
Ich glaube, du machst es dir ein bisschen zu einfach, wenn du sagst: Es hat dich ja noch keiner drauf angesprochen, also kannst du noch nicht magersüchtig (oder was auch immer) sein.
Es dauert sehr sehr lange bis jemand tatsächlich was dazu sagt. Wir sind alle mehr oder weniger wohlerzogene Menschen, die sich nicht in die Angelegenheit anderer einmischen. Solange du noch nicht aussiehst als würdest du beim Duschen durch den Abfluß rutschen, wird auch keiner was sagen.
Aber was beim essen - oder Nicht-Essen - in deinem Kopf vorgeht kann keiner ausser dir wissen. Daher kannst du die Verantwortung für die "Meldung" der Grenze, wann es eine Störung - welcher Art auch immer - ist, nicht den "Anderen" zuschieben.
Das kannst du nur selber feststellen.
......und da bist du ja auch auf einem Weg dazu....
So. Sei mir nicht böse, aber das musste ich loswerden, ich denk da schon tagelang drüber nach.
Und das hab ich in meiner Therapie gelernt - dass man gerne andere für sein eigenes Verhalten in die Verantwortung nimmt, dann kann man sich selber weiter "unschuldig" fühlen, und braucht am status Quo nix ändern.
Ich bin mir auch selber erst vor ein paar Wochen wieder auf die Schliche gekommen, wo ich das wieder gemacht habe - aber das ist ein ganz anderes Thema.
LG
huetzelchen
40 Jahre, 169 cm
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Re: Langsam verzweifle ich! 03. Januar 2007 09:27 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 208 |
Hallöchen, so nochmal meinen Senf dazugeb ;-) :
> dein Beitrag trifft ziemlich ins Schwarze, was das betrifft,
> dass ich leider nicht einfach 100 Kalorien täglich mehr essen
> und mich dabei wohl fühlen kann.
das ist doch ziemlich krass, oder? ich mein was sind 100 kalorien? Ein halber Joghurt, ein Stück schoki. Wenn du dich DANN schon unwohl fühlst. Da schrillen bei mir alle Alarmglocken. Gönnst du dir nie etwas?
> >Ich glaube, du müßtest erst mal zunehmen wollen!
>
> Eben, und das will ich nicht. Ich fühle mich wohl. Alles, was
> ich nicht möchte, ist weiter abnehmen.
Das wird auch schon schwierig. Du müßtest erstmal lernen, vernünftig und verantwortungsbewußt deinem Körper gegenüber mit Lebensmitteln umzugehen. Du bist bei einem so niedrigen Körpergewicht, dass du bei gesunder Ernährung anfangs einfach zunehmen wirst. Dein GU ist so weit unten, um alle Nährstoffe abzudecken bräuchtest du eine kcal-Zahl die dich zunehmen ließe... das pendelt sich alles ein. war bei mir auch so. Mittlerweile nehme ich eigentlich garnicht mehr zu. Hab Weihnachten total geschlemmt, oft gesündigt und nicht ein gramm zugenommen. Wiege immer noch exakt 59kg. Ohne Rechnerei, ohne sich Gedanken zu machen... ( was jetzt nicht heißt ich kann mir alles ungesunde so reinstopfen, achte schon auf gesunde Zutaten)
> Hmmm, nein, eigentlich nicht :-) Angst ist nicht das richtige
> Wort! Es gibt keine Lebensmittel, die ich spezifisch meide,
> ausser Fleisch, weil ich Vegetarierin bin!
Aber du suchst dir grundsätzlich was kalorienarmes aus, oder? Oder ziehst du dir auch einfach mal so ne Pommes mit Mayo rein? ab und an..
> Doch, ich habe mit meiner Therapeutin ja auch darüber geredet.
> Aber da ich nicht deswegen in Therapie bin, möchte sie nicht
> zusätzlich dafür verantwortlich sein, mein Gewicht zu
> kontrollieren, deshalb habe ich einen Arzttermin ausgemacht,
> weil ich regelmässig mein Gewicht kontrollieren soll.
Mhh.. keine ahnung ob das ein Ansatz ist. Hört sich für mich mehr nach Gewichtskontrolle an als ein Ansatz, wieder bewußt mit Essen umgehen zu können ( sprich: bestimmen zu können was gut und ausreichend ist) so ala: erst mal schadensbegrenzung nicht weiter abzurutschen. und nicht: der wille wieder ohne Kalorienzähöerei, ohne panische Angst vor nem Kilo mehr durchs Leben zu gehen. Trotzdem Hut ab: Dein schritt ist sehr viel mehr als andere nach Jahren geschafft haben!
>
> >Und du sagst ja selbst, von der Menge isst du genug, also ganz
> wenig Nudeln, Brot, Fette und ganz viel Gemüse, Salat?
>
> Stimmt. Aber gestern gab's zum Beispiel Spaghetti mit
> Tomatensosse als Mittagessen, und ich habe eine abgewogene
> Portion gegessen (124 Gramm, gekocht.) Weiss nicht ob das als
> "normale Portion" gilt oder nicht. Die 124 Gramm waren nur die
> Spaghetti, mit Tomatensosse wog es ca. 180 Gramm.
Erstmal: aufhören mit der ewigen Zählerei. Dieses an Zahlen geklammere ist wohl mit eine der schlimmsten Dinge. Dies verhindert auch, siczh selbst und den Körper genau kennenzulernen. Die Waage sagt wenig an: oh, ich seh gut aus. Ein Kg mehr: oh man seh ich blöd aus. dabei sieht man das kilo garnicht.. nur so ein Beispiel.. kenne ich von sehr vielen, dass sie Ihre Stimmung, ihre gesamte Selbstwahrnehmung an Zahlen festmachen.. obwohl das nur grobe Richtwerte sind. Gibt genug Beispile, dass eine Frau mehr wiegt als die andere und trotzdem schlanker, viel viel besser aussieht.
> >Wie wäre es dann einfach mal mit mehr Nudeln und weniger Salat
> und Gemüse auf einem Teller, dann musst du noch nicht mal mehr
> essen.
>
> Tja, wenn das so einfach wäre :-) Den Salat esse ich eben immer
> von einem seperaten Teller, da schöpfe ich immer viel nach, und
> Gemüse mag ich halt sehr gerne, da fällt es mir schwer, zu
> verzichten.
Naja, wo ein Wille ist.. dann richtest du deine Portion halt eben mal anders an, wo ist das Problem? mach ihn am Herd fertig und gut is.. Ich glaube es liegt eher daran, dass du das garnicht willst!
> >Oder iss einfach mal ein Brot, statt Kohlrabi...
>
> Oje, da verlangst du aber was :-) Wir haben fast nie Brot im
> Haus, und wenn, dann ist das so wertvoll, dass ich nicht davon
> naschen will *g* okay klingt nach Ausrede, ist aber wirklich
> so: Ich finde keine gesunde, relativ kalorienarme Alternative
> zu Kohlrabi, Brot wäre da schon geeignet, aber alles andere
> wäre ja wieder zu ungesund, z.B Schokolade oder Chips...
>
Auch das ist wohl leicht zu ändern. Brot ist billiger als Gemüse, kann man doch gut kaufen.. du willst mehr essen, aber kein Stück von alten essgewohnheiten ( bei denen du immer mehr abnimmst) abweichen. wie soll das gehen? Du sagst selbst: Brot wäre geeignet. Ab in den Supermarkt un kauf dir - noch besser beim Bäcker- ein schönes Vollkornbrot, etwas ( ruhig auch fettarmen) Käse drauf: Zwischensnack fertig. ne kohlrabi kann man immer noch dazu essen. Es gibt aber auch viele andere Lebensmittel.. oder mach mal nen Obstsalat mit Joghurt. Es gibt doch nicht nur Gemüse - Süßigkeiten. Dazwischen existieren hunderte Lebensmittel, das ist doch echt nur ne Ausrede. Aber auch hier wieder: entweder du WILLSt wirklich was ändern oder nicht. Wenn du es nämlich nicht wirklich willst, können dir 100.000 Argumente einfallen wieso es nicht möglich ist, was an deinem Essverhalten zu ändern.
> >und rede mit deiner Therapeutin drüber!
>
> Jaja, das hab ich schon länger gemacht, aber es ist ja nicht
> ihre Aufgabe, eine Diagnose zu stellen...
>
Richtig, die Diagnose wirst du allein stellen, du wirst irgendwann wissen ob du krank bist oder nicht, glaub mir. Aber eine Therapeutin kann dir helfen, da herauszukommen. Solange du nicht sagst: ja, ich habe eine Esstörung oder so, kann jeder Arzt noch so viele Diagnosen stellen, es bringt doch nichts. schließlich ist eine Esstörung kein physische Störung, sondern eine psychische... anders als z.B. Drogenkonsum wird ja nicht der Körper abhängig.
So genug geschwafelt.. ;-) Finde selbst raus was mit dir los ist, jeder von uns kann hier noch soviel schreiben.
mal ne Frage: wenn dein Arzt dir nun sagen würde: sie haben eine schwere Esstörung. Würdest du dich von einem auf den anderen Tag wegen der Diagnose ändern?
>
> dein Beitrag trifft ziemlich ins Schwarze, was das betrifft,
> dass ich leider nicht einfach 100 Kalorien täglich mehr essen
> und mich dabei wohl fühlen kann.
das ist doch ziemlich krass, oder? ich mein was sind 100 kalorien? Ein halber Joghurt, ein Stück schoki. Wenn du dich DANN schon unwohl fühlst. Da schrillen bei mir alle Alarmglocken. Gönnst du dir nie etwas?
> >Ich glaube, du müßtest erst mal zunehmen wollen!
>
> Eben, und das will ich nicht. Ich fühle mich wohl. Alles, was
> ich nicht möchte, ist weiter abnehmen.
Das wird auch schon schwierig. Du müßtest erstmal lernen, vernünftig und verantwortungsbewußt deinem Körper gegenüber mit Lebensmitteln umzugehen. Du bist bei einem so niedrigen Körpergewicht, dass du bei gesunder Ernährung anfangs einfach zunehmen wirst. Dein GU ist so weit unten, um alle Nährstoffe abzudecken bräuchtest du eine kcal-Zahl die dich zunehmen ließe... das pendelt sich alles ein. war bei mir auch so. Mittlerweile nehme ich eigentlich garnicht mehr zu. Hab Weihnachten total geschlemmt, oft gesündigt und nicht ein gramm zugenommen. Wiege immer noch exakt 59kg. Ohne Rechnerei, ohne sich Gedanken zu machen... ( was jetzt nicht heißt ich kann mir alles ungesunde so reinstopfen, achte schon auf gesunde Zutaten)
> Hmmm, nein, eigentlich nicht :-) Angst ist nicht das richtige
> Wort! Es gibt keine Lebensmittel, die ich spezifisch meide,
> ausser Fleisch, weil ich Vegetarierin bin!
Aber du suchst dir grundsätzlich was kalorienarmes aus, oder? Oder ziehst du dir auch einfach mal so ne Pommes mit Mayo rein? ab und an..
> Doch, ich habe mit meiner Therapeutin ja auch darüber geredet.
> Aber da ich nicht deswegen in Therapie bin, möchte sie nicht
> zusätzlich dafür verantwortlich sein, mein Gewicht zu
> kontrollieren, deshalb habe ich einen Arzttermin ausgemacht,
> weil ich regelmässig mein Gewicht kontrollieren soll.
Mhh.. keine ahnung ob das ein Ansatz ist. Hört sich für mich mehr nach Gewichtskontrolle an als ein Ansatz, wieder bewußt mit Essen umgehen zu können ( sprich: bestimmen zu können was gut und ausreichend ist) so ala: erst mal schadensbegrenzung nicht weiter abzurutschen. und nicht: der wille wieder ohne Kalorienzähöerei, ohne panische Angst vor nem Kilo mehr durchs Leben zu gehen. Trotzdem Hut ab: Dein schritt ist sehr viel mehr als andere nach Jahren geschafft haben!
>
> >Und du sagst ja selbst, von der Menge isst du genug, also ganz
> wenig Nudeln, Brot, Fette und ganz viel Gemüse, Salat?
>
> Stimmt. Aber gestern gab's zum Beispiel Spaghetti mit
> Tomatensosse als Mittagessen, und ich habe eine abgewogene
> Portion gegessen (124 Gramm, gekocht.) Weiss nicht ob das als
> "normale Portion" gilt oder nicht. Die 124 Gramm waren nur die
> Spaghetti, mit Tomatensosse wog es ca. 180 Gramm.
Erstmal: aufhören mit der ewigen Zählerei. Dieses an Zahlen geklammere ist wohl mit eine der schlimmsten Dinge. Dies verhindert auch, siczh selbst und den Körper genau kennenzulernen. Die Waage sagt wenig an: oh, ich seh gut aus. Ein Kg mehr: oh man seh ich blöd aus. dabei sieht man das kilo garnicht.. nur so ein Beispiel.. kenne ich von sehr vielen, dass sie Ihre Stimmung, ihre gesamte Selbstwahrnehmung an Zahlen festmachen.. obwohl das nur grobe Richtwerte sind. Gibt genug Beispile, dass eine Frau mehr wiegt als die andere und trotzdem schlanker, viel viel besser aussieht.
> >Wie wäre es dann einfach mal mit mehr Nudeln und weniger Salat
> und Gemüse auf einem Teller, dann musst du noch nicht mal mehr
> essen.
>
> Tja, wenn das so einfach wäre :-) Den Salat esse ich eben immer
> von einem seperaten Teller, da schöpfe ich immer viel nach, und
> Gemüse mag ich halt sehr gerne, da fällt es mir schwer, zu
> verzichten.
Naja, wo ein Wille ist.. dann richtest du deine Portion halt eben mal anders an, wo ist das Problem? mach ihn am Herd fertig und gut is.. Ich glaube es liegt eher daran, dass du das garnicht willst!
> >Oder iss einfach mal ein Brot, statt Kohlrabi...
>
> Oje, da verlangst du aber was :-) Wir haben fast nie Brot im
> Haus, und wenn, dann ist das so wertvoll, dass ich nicht davon
> naschen will *g* okay klingt nach Ausrede, ist aber wirklich
> so: Ich finde keine gesunde, relativ kalorienarme Alternative
> zu Kohlrabi, Brot wäre da schon geeignet, aber alles andere
> wäre ja wieder zu ungesund, z.B Schokolade oder Chips...
>
Auch das ist wohl leicht zu ändern. Brot ist billiger als Gemüse, kann man doch gut kaufen.. du willst mehr essen, aber kein Stück von alten essgewohnheiten ( bei denen du immer mehr abnimmst) abweichen. wie soll das gehen? Du sagst selbst: Brot wäre geeignet. Ab in den Supermarkt un kauf dir - noch besser beim Bäcker- ein schönes Vollkornbrot, etwas ( ruhig auch fettarmen) Käse drauf: Zwischensnack fertig. ne kohlrabi kann man immer noch dazu essen. Es gibt aber auch viele andere Lebensmittel.. oder mach mal nen Obstsalat mit Joghurt. Es gibt doch nicht nur Gemüse - Süßigkeiten. Dazwischen existieren hunderte Lebensmittel, das ist doch echt nur ne Ausrede. Aber auch hier wieder: entweder du WILLSt wirklich was ändern oder nicht. Wenn du es nämlich nicht wirklich willst, können dir 100.000 Argumente einfallen wieso es nicht möglich ist, was an deinem Essverhalten zu ändern.
> >und rede mit deiner Therapeutin drüber!
>
> Jaja, das hab ich schon länger gemacht, aber es ist ja nicht
> ihre Aufgabe, eine Diagnose zu stellen...
>
Richtig, die Diagnose wirst du allein stellen, du wirst irgendwann wissen ob du krank bist oder nicht, glaub mir. Aber eine Therapeutin kann dir helfen, da herauszukommen. Solange du nicht sagst: ja, ich habe eine Esstörung oder so, kann jeder Arzt noch so viele Diagnosen stellen, es bringt doch nichts. schließlich ist eine Esstörung kein physische Störung, sondern eine psychische... anders als z.B. Drogenkonsum wird ja nicht der Körper abhängig.
So genug geschwafelt.. ;-) Finde selbst raus was mit dir los ist, jeder von uns kann hier noch soviel schreiben.
mal ne Frage: wenn dein Arzt dir nun sagen würde: sie haben eine schwere Esstörung. Würdest du dich von einem auf den anderen Tag wegen der Diagnose ändern?
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Re: Langsam verzweifle ich! 03. Januar 2007 10:04 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 3.221 |
Also so auf den ersten Blick würde ich sagen - zu wenig Obst und Gemüse !!
Aber auf die Ferne lässt sich das schwer beurteilen!
Und sicher gibt es keinen, der sichzu 100 % richtig ernährt - logisch.
Aber ich hatte bisher eigentlich den Eindruck, das Dich dieses Problem sehr belastet und Du echt Hilfe suchst, aber offensichtlich leidest Du noch nicht genug, sonst hättest Du vielleicht mehr "Lust" mal zu einem Fachmann zu gehen und Dir helfen zu lassen !!
Liebe Grüße
Andrea
Wir haben nur ein Leben;Warum machen wir es uns meistens so schwer??
Aber auf die Ferne lässt sich das schwer beurteilen!
Und sicher gibt es keinen, der sichzu 100 % richtig ernährt - logisch.
Aber ich hatte bisher eigentlich den Eindruck, das Dich dieses Problem sehr belastet und Du echt Hilfe suchst, aber offensichtlich leidest Du noch nicht genug, sonst hättest Du vielleicht mehr "Lust" mal zu einem Fachmann zu gehen und Dir helfen zu lassen !!
Liebe Grüße

Andrea
Wir haben nur ein Leben;Warum machen wir es uns meistens so schwer??
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Re: Langsam verzweifle ich! 03. Januar 2007 10:39 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 208 |
> Hilfe, so schnell geht's dann nun auch nicht :-)
doch, so schnell geht es leider.. es ist ein schleichender Prozess. Man ist ja nicht von einem auf den anderen Tag essgestört.. aber wie lang zählst du schon kalos und kontrollierst?
>
> Noch ist ja nicht sicher, dass ich eine Essstörung habe. Ich
> warte erstmal meinen Arzttermin ab. Abgesehen davon wiege ich
> mittlerweile nicht mehr 52 kg, sondern wieder mehr. So viel zum
> Thema 1kg = 7000 kcal. Irgendwas kann da ja auch nicht stimmen,
> ich habe innerhalb von 2 Tagen wieder mehr als ein halbes Kilo
> zugenommen...
wie gesagt, wie soll dir das ein normaler Arzt sagen? das ist ja keine Grippe wo man schauen kann ob Erreger vorliegen, es ist eine psychische Krankheit. allein am gewicht läßt sich auch nicht sagen ob eine Störung vorliegt, es gibt viele Menschen die sind dünn, essen aber wie verrückt ohne sich Gedanken zu machen. das ist dann natürölich keine Esstörung..
> @jay-jay
> Ich habe noch nie von einem Forum gehört, in dem man sich mit
> meinem Problem beschäftigt, ausserdem interessieren mich die
> Beiträge hier nach wie vor, aber du hast Recht; sollte sich bei
> meinem Arzttermin herausstellen, dass ich magersüchtig bin,
> werde ich mich zurückziehen und euch in Ruhe lassen!
>
es gibt nun sehr sehr viele Foren für Esstörungen, selbst wenn du nicht direkt darunter leiden solltest, kannst du dich dort sehr gut über erste Anzeichen und über Ernährung informieren. So schrecklich finde ich es aber nicht das du hier fragst, viele haben ja auch hier einiges an Wissen. Und besser sich hier zu informieren als garnicht
|
Re: Langsam verzweifle ich! 03. Januar 2007 20:02 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 1.040 |
Ja, stimmt schon, mit Schnellgehen meinte ich aber hauptsächlich, dass man mir hier bereits Vorschläge für eine Ernährungstherapie macht - ich werde mich sicher nicht in die Klinik einliefern und an den Schlauch hängen lassen! Ich habe momentan echt nicht das Gefühl, zu wenig zu essen.
Heute z.B:
morgens:
-2 Tassen Kaffee und 1 Glas O-Saft
-1 Scheibe Toastbrot mit Nutella und Honig
mittags:
-1 kleine Portion Potatoes von Mc Donalds (ziemlich blöd, aber ich "musste" da essen) mit Tartaresosse
nachmittags:
1 Apfel, eine kleine Handvoll Chips
abends:
-ca. 3 Teller Gemüse *g* dazu Couscous
als Nachtisch 1 Celebration
Ich weiss ja nicht genau wieviele Kalorien das sind, weil ich nicht gezählt habe, aber für mich fühlt es sich nicht nach wenig an und hört sich auch nicht nach wenig an...zumindest nicht so wenig, dass es eine rasante Abnahme erklärt. Oder seid ihr da andrer Meinung?
"Leben bedeutet unterwegs sein, nicht möglichst schnell anzukommen!"

Heute z.B:
morgens:
-2 Tassen Kaffee und 1 Glas O-Saft
-1 Scheibe Toastbrot mit Nutella und Honig
mittags:
-1 kleine Portion Potatoes von Mc Donalds (ziemlich blöd, aber ich "musste" da essen) mit Tartaresosse
nachmittags:
1 Apfel, eine kleine Handvoll Chips
abends:
-ca. 3 Teller Gemüse *g* dazu Couscous
als Nachtisch 1 Celebration
Ich weiss ja nicht genau wieviele Kalorien das sind, weil ich nicht gezählt habe, aber für mich fühlt es sich nicht nach wenig an und hört sich auch nicht nach wenig an...zumindest nicht so wenig, dass es eine rasante Abnahme erklärt. Oder seid ihr da andrer Meinung?
"Leben bedeutet unterwegs sein, nicht möglichst schnell anzukommen!"

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Re: Langsam verzweifle ich!ach keksi :-) 03. Januar 2007 20:03 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 1.040 |
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