1kg in einer Woche

geschrieben von Nelli18 
Re: 1kg in einer Woche
25. September 2006 18:50
Also ich finde 1,5 Stunden Sport am Tag überhaupt nicht normal. Das schaffen eigentlich fast nur Leistungssportler, und sicher nicht von einem Tag auf den andern. Ich habe eine Freundin, die jeden Tag 1,5 Stunden Sport macht und unter entsetzlichen Rücken und Gelenkschmerzen leidet. Das ist für mich nicht mehr normal.

>und man muss keine ganze Mahlzeit auslassen

So hab ich das ja auch nicht gesagt, aber mit 500 kcal täglich lässt man den Wert einer Mahlzeit aus! Ob man die sich nun durch Obst, Vollkorn oder sonst was einspart, ist doch vollkommen gleichgültig! Dein Körper merkt bestimmt, dass ihm diese 500 Kalos entzogen werden, ob es ihm gut tut oder nicht.

Ich glaube dir auch, dass du es geschafft hast, abzunehmen, aber ich denke mal, bei dir hatte es auch ganz andere Ursachen. Aus Nellis Beitrag schliesse ich, dass sie für den Schulball abnehmen will, um eine gute Figur zu machen, und ich bin der Meinung, dieser Zeitdruck bringt nichts.

Klar, wenn man 2x täglich spazieren geht, ist das mit der Stunde Sport in Ordnung, das nenne ich auch nicht Sport. Und wenn es bei dir so geklappt hat - warum solltest du es ihr nicht empfehlen??

Nur generell finde ich solche Anläufe - Schulball, 1kg in einer Woche - nicht besonders gut...



"Leben bedeutet unterwegs sein, nicht möglichst schnell anzukommen!"

Re: 1kg in einer Woche
26. September 2006 12:48
Klar, das stimmt alles schon. Aber ich hab mit Sport eher 1Std Stepper und 30min Gymnastik gemeint. Wenn ich mal keine Lust hatte, vor dem Fernseher auf dem Stepper rumzuhampeln, bin ich statt dessen lieber ne große Runde sehr zügig Spazieren gegangen, das hat wohl auch gereicht.

Ich bin das Spazieren gehen durch meine Hunde ja schon lange gewöhnt, auf dem Stepper ist es aber was ganz anderes, weil da noch Wiederstand drauf ist, den man leider nicht verstellen kann. Das Teil hat auch keinerlei Auftrieb, muss man alles mit eigener Muskelkraft machen. Aber nach 2-3 Wochen fast jeden Tag, so lange ich halt konnte (meist so 20min, recht langsam), hatte ich ne ziemlich gute Muskulatur, mir taten meine Beine nicht mehr so oft weh und meine Gelenke schienen deutlich entlastet.

Dann dachte ich, ich könnte auch was für meine restliche Muskulatur machen und bestimmte Übungen für Po, Beine, Hüften, Bauch, Arme und Rücken gemacht (3x 15 und das dauert dann 30min).

Irgendwann konnte ich dann auf dem Stepper ne ganze Stunde, das war mir aber auch zu langweilig, ehrlich gesagt. Da ist ne zusätzliche halbe oder ganze Stunde im Wald doch was ganz anderes. Nur bei Pollenallergie im Sommer, blieb mir oft nix anderes übrig, es sei denn es hat geregnet, dann kann ich halt auch raus gehen, wenn die Pollen fliegen.

Die Art zu essen, wie ich das tat, ist halt bei vielen umstritten. Aber was ist daran falsch, mit dem Essen aufzuhören, wenn man satt ist? Ich ess eigentlich, wenn ich mein Gewicht halten will, für meinen Magen immer zu viel. Anders nehme ich ab. Es sei denn ich esse zwischendurch mega-viele Süßigkeiten, was aber dann auch wieder heißen würde, dass mir den ganzen Tag über schlecht ist.

Ist es eigentlich irgendwie normal, dass man, wenn man nur gerade so viel isst, dass man keinen Hunger mehr hat und sich noch nicht zu voll fühlt, besser abnimmt? Ich hab nämlich sogar schon versucht abzunehmen, indem ich eine Malzeit ausgelassen habe, aber dann mittags immernoch richtig viel gegessen und nicht abgenommen.
Esse ich 3-5x, aber immer nur so viel, bis ich GERADE SO satt bin, dann nehme ich ab.

LG








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Re: 1kg in einer Woche
26. September 2006 13:17
Also du erinnerst mich stark an meine Freundin. Die ist 1.66m groß (sagt sie, aber sie sieht eher kleiner aus) und wog laut ihrer Aussage 58kg im Mai. Als ich sie letztens wieder traf meinte sie, ihre Hosen wären weiter geworden, man sah auch, dass sie abgenommen hatte, aber wie jemand mit 58kg sah sie trotzdem nicht aus. Sie hat aber laut deiner Beschreibung ähnliche Proportionen wie du.

Ich weiß auch von früher, als sie sagte, sie wiegt 52kg, gar nicht dünn aussah, ich wäre da schon fast nicht mehr da.

Es kommt wirklich stark auf Proportionen an, manche haben Glück, andere nicht. Aber es gibt ja auch Leute, denen passt unten ne 34 ziemlich locker und obenrum wird die 38 schon wieder ziemlich eng. Solche Leute meinen auch, sie könnten abnehmen und die Figur wäre dann anders. Aber Tatsache ist nunmal, dass man durch Sport da schon mehr erreichen kann, wie du ja selbst merkst. Man muss halt auch spezifisch seine Problemzonen trainieren, wenn's was aussehen soll. Sonst ist der Bauch bald ganz flach und der Busen auch und die Ärmchen gaaanz dünn und Po und Oberschenkel sind einem immernoch zu füllig. Das sieht halt auch nicht toll aus.

Außerdem, ein weiter, langer Rock kaschiert doch Po und Beine ziemlich gut, finde ich. Dann kommt der schlanke Oberkörper schön zur Geltung.

Ich kann ja auch nicht ALLES tragen, was ich will. Aber ich hab trotz meiner 62kg auf 1.68m Größe 36/38 und meist ist mir 38 zu groß/locker. Ich seh aber auch mit den Röhrenjeans z.B. total unvorteilhaft aus, weil ich recht stämmige Beine habe, aber das kann man nur leicht durch Sport ausgleichen, aber nicht komplett verändern.

Klar, ein durchtrainierter Bauch sieht auch besser aus, als ein schwabbeliger, aber sei dir klar, dass es vielleicht nicht so sein wird, wie du es dir vorstellst. Ich will dich nicht angreifen, oder entmutigen, es ist ja okay, wenn du dich wohler fühlst, beim Abnehmen, aber der Prozess des Abnehmens und der Komplimente dafür ist IRGENDWANN auch wieder vorbei. Das musste ich selbst auch erfahren. Irgendwann ist es für die anderen normal, wie du aussiehst, sie vergessen wie du vorher ausgesehen hast (ist ja bei dir kein großer Gewichtsverlust, wie z.B. bei einer jungen Frau mit 100kg auf deiner Größe), sie merken es vielleicht auch gar nicht, weil ihnen das nicht wichtig ist, du ihnen so viel bedeutest, dass es ihnen egal ist, wie schlank du bist usw.

Bei mir war es so, dass ich mich sehr schlank gefühlt habe, weil mir viele aus der Familie gesagt haben, dass ich super abgenommen habe. Und jetzt, wo es für alle normal ist, ist dieses Gefühl wieder weg.
Deshalb bin ich auch immernoch nicht so sicher, ob ich wirklich noch 4kg abnehmen möchte, weil ich nicht bloß wegen diesem Gefühl wieder abnehmen will, sondern eigentlich für mich, aber was, wenn dieses Gefühl Überhand nimmt und ich es nicht mehr kontrollieren kann?

Das ist ein Grund dafür, weshalb ich noch nicht wirklich angefangen habe, abzunehmen. Ich hab halt vorgestern Abend wieder mit meiner 30min-Gymnastik angefangen, heute wäre das zweite Mal, aber das steuert ja weniger zu einem Gewichtsverlust hin, sondern zu einer schöneren Figur. (Was bei Gewichtsverlust nicht immer funktioniert.)

Ich hoffe, du verstehst, worauf ich hinaus will. Es gibt Leute, die durch sowas in eine Essstörung reingeraten sind, oder sich ewig unwohl in ihrem Körper fühlen bzw. sich selbst hassen, weil sie nicht so sind, wie sie sein wollen. Ich kenne solche Menschen, viele sogar, deshalb schreib ich dir das, damit du nicht zu einem solchen Menschen wirst.

LG








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@Gillian Tipps für Beintraining?
26. September 2006 14:04
Hi Gillian,

klasse Beitrag, wirklich!
Ich wollte nur nochmal kurz beim Thema "Sport für Problemzonen" einhaken. Ich hab jetzt knapp 66 kg bei 1,71 m und finde meinen Oberkörper soweit ok. Der Bauch ist nicht ganz flach, aber das passt zur nicht mehr veränderbaren Oberweite. Problemzonen sind also wie bei Dir die stämmigen Beine. Brauche immernoch Größe 40/42 bei Hosen. Besonders stören mich die Fetthubbel an den Beininnenseiten in Kniehöhe. Kürzere Rücke kommen deshalb gar nicht in Frage. Und die Waden sind zu stramm für die allermeisten Stiefel (blöde Schuhindustrie!).
Das Sportprogramm, mit dem ich bisher abgenommen habe, bestand (besteht) aus Fahrradfahren - also eigentlich für die Beine gut, aber trotzdem ... oder gerade deshalb?! Schon zu viele Muckis? Naja, fühlt sich nicht nach Muskeln an.
Hast Du positive Erfahrungen gemacht mit spezieller Gymnastik? Denn die Aussage, dass man Fettpolster an bestimmten Stellen "wegschmelzen" kann, stimmt ja wohl nicht. Man baut nur die Muskeln darunter auf - aber das nutzt mir ja nichts, im Gegenteil, wenn die Fettwabbel drüber weiter bestehen.
Ich will noch 6 kg abnehmen, glaube aber nicht, dass das das Problem wesentlich löst.
Brainstorming, was fällt Dir (und anderen) dazu ein? winking smiley Lohnt sich Gymnastik wirklich, um Fetthubbel an speziellen Stellen wegzukriegen. Muss nämlich sagen, ich hasse Gymnastik und sitze statt zehn Minuten auf der Isomatte lieber 30 auf dem Rad.

Danke!!



29 Jahre, 1,71 m groß

Startgewicht April 2006: 89 kg
Zielgewicht Dezember 2006: 65 kg erreicht
Re: @Gillian Tipps für Beintraining?
26. September 2006 15:20
Also, dazu kann ich dir Folgendes sagen:

Man verbraucht ja mit Gymnastik, wie mit allen anderen zusätzlichen Tätigkeiten, mehr Energie, als beim rumhocken, deshalb ist mein Bauch davon flacher geworden, meine Beine schlanker und hatten ne schönere Form, meine Hüften hatten danach ne schönere Form und und und.

Es stimmt zwar, dass man damit Muskeln unter der Fettmasse aufbaut und dann sogar noch breiter aussehen kann, aber wenn die Fettpösterchen langsam schmelzen und sich langsam schöne, kaum sichtbare Muskeln darunter aufbauen, dann sieht das viel besser und wohlgeformter aus, finde ich.

Das ist aber auch bei manchen Frauen anders. Viele wollen keinen Sport machen, weil sie denken, dass sie dann zu muskulös aussehen. Meine Erfahrungen haben mir aber gezeigt, dass meine Muskulatur nicht sichtbar wird (außer an manchen Stellen der Oberarme, bei Anspannung dieser), sondern nur meine Problemzonen schöner formen, was ja absolut erwünscht ist. Ich hab übrigens auch Probleme mit Stiefeln. Manche passen gerade so, aber die hören dann knapp unter der Wade auf und wenn ich dann warm bekomme, dann schnüren sie leicht ein und ich bekomme Wundreibung, total unangenehm.

Ich hab halt gerade erst wieder mit Gymnastik begonnen, hauptsächlich zur Stärkung der Muskulatur. Radfahren find ich auch nicht sehr angenehm, da tut mir immer der Po direkt nach 5min weh. Ich geh halt lieber auf den Stepper, das geht auch in die hintere Beinmuskulatur, nicht nur in die vordere und in die Waden.

Ich kenn übrigens Leute, die durch Radfahren total hässliche knubbelige Fußballerwaden bekommen haben, das sieht ja nicht gerade schön aus. Vor allem bei Frauen nicht. wenn du aber nicht zu lange und zu oft fährst, dann ist das ja total in Ordnung.

So, hoffe, ich konnte dir ein bisschen weiter helfen.

LG








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Re: @Gillian Tipps für Beintraining?
26. September 2006 18:34
Hallo,

ich habe ungefähr das gleiche Problem. Ich habe gemerkt, dass ein Step-Kurs von der VHS mir sehr geholfen hat. Würde ich jedem raten, schon die einmal in der Woche bewirken sehr viel...

Re: @Gillian Tipps für Beintraining?
27. September 2006 11:03
Danke Gillian!

Wenn ich mein Idealgewicht erreicht habe, sollte ich vielleicht das Sportprogramm umgestalten von weniger Ausdauer zu mehr Gymnastik. Radfahrerbeine hab ich noch keine, ich stell den Widerstand beim Hometrainer nicht allzu hoch ein, sondern fahre eher auf Puls.

Hörst Du zum Gymnastik machen Musik oder sowas? Radfahren tu ich immer vor dem Fernseher, das lenkt ab ... aber ist bei Gymnastik ja schlecht, außerdem will ich nicht vor meinem Freund im Wohnzimmer rumhampeln ... argh, ich mag ECHT keine Gymnastik, aber will versuchen, mich aufzuraffen!!!

Der Hintern tut am Anfang weh, ohja ... aber dann muss man dranbleiben (Arschbacken zusammenkneifen eben winking smiley ) und nach einer Woche ist das weg. Ganz ohne Hornhaut entwickelt zu haben, ehrlich!

Moon, bei so einem Step-Kurs habe ich probehalber mal mitgemacht. Das war ganz schön kniffelig, mit den Schrittfolgen nachzukommen. Prinzipiell mag ich halt gar keinen Gruppensport zu festen Terminen, bin mehr der Indivifualist winking smiley

Grüßle!



29 Jahre, 1,71 m groß

Startgewicht April 2006: 89 kg
Zielgewicht Dezember 2006: 65 kg erreicht
Re: @Gillian Tipps für Beintraining?
27. September 2006 18:05
Jaja... das mit der Gymnastik. Also, ich mach das am liebsten auf dem Bett, da isses nich so unangenehm hart wie auf dem Boden, aber gestern hab ich auch vor dem Fernseher, halt auf dem Boden, Gymnastik gemacht. Das geht schon. Musik hör ich eigentlich nicht immer dazu, ich bekomme das durch die Konzentration eh wenig mit. Es ist halt wichtig sich zu konzentrieren, um die Übungen richtig, gewissenhaft, langsam und sorgsam zu machen, sonst klappt das nicht wirklich.

Gruppensport mag ich übrigens auch überhaupt nicht.

LG








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Re: @Gillian Tipps für Beintraining?
28. September 2006 11:27
Auf dem Bett? Geht das denn überhaupt, da sinkt man doch ein?!



29 Jahre, 1,71 m groß

Startgewicht April 2006: 89 kg
Zielgewicht Dezember 2006: 65 kg erreicht
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