schwankungen; erfolg- misserfolg

geschrieben von 12Lisa12 
schwankungen; erfolg- misserfolg
19. März 2006 14:57
hallo ihrs!

folgendes problem...
ich hab eine diät hinter mir und bin kurz vor meinem gesteckten ziel, aber irgendwie zeichnen sich bei mir total die schwankungen ab! mal bin ich total motiviert und es klappt echt gut und dann kommt mal wieder so ein tag wo einfach alles schief läuft und ich erleide voll den rückschlag! ich weiß, dass es immer schwieriger wird abzunehmen, je näher man seinem ziel kommt! aber es muss doch möglich sein, den letzten kleinen rest auch noch zu schaffen oder?
ich glaube auch wenn ich meine diät abgeschlossen habe, dass es schwierig sein wird für mich, das gewicht auf dauer zu halten (natürlich können schwankungen auftreten, mal ein bisschen mehr, mal weniger), aber ich habe trotzdem angst davor, dass ich wieder zunehme!

habt ihr für diese beiden von mir beschriebenen probleme vielleicht ein paar tipps?

danke schonmal

Re: schwankungen; erfolg- misserfolg
19. März 2006 15:55
hi Lisa

ich versehe was du meinst ich hab vor dreimonaten 8 kg abgenommen und wiege jetzt 70 kg (ich fühl mich immer noch fett).

Ich hab mir die 70 kg erstmal als zwischen ziel gesetzt und hab das gewicht die ganze zeit gehalten ohne anstrengung . es gab zwar zwischendurch ein paar schwankungen aber die gleichen sich ja aus.

inzwischen bin ich bei meiner zweiten diät und habe mir das ziel 60 kg gesetzt und ich werde ales versuchen um das zu erreichen.

ich wünsch dir noch viel glück für deine letzten kilos und las dich nicht aufhalten. behalte immer dein ziel im auge.

jacqueline

Re: schwankungen; erfolg- misserfolg
19. März 2006 16:03
danke für die liebe antwort!!

aber hast du denn auch ein paar tipps für mich, wie ich mich gut motivieren kann?
Re: schwankungen; erfolg- misserfolg
19. März 2006 16:09
ich hatte letztes jahr ein ähnliches problem da hab ich bis auf 59kg abgenommen (mein ziel waren 58kg) naja auf jedenfall war ich auch an manchen tagen total motiviert und an anderen tagen bin ich wieder in den alten trott reingefallen. naja das resultat sieht man ja an meinem gewichtsticker...gewichtszunahme und nicht zu knapp. ich denke man sollte sich nie hängen lassen, vor allem das gewicht halten is zum schluss das schwierigste. man sollte sich immer wieder klar machen das ne gewichtsabnahme meist sehr lange dauert und nicht immer spass macht. aber durchhängephase sind einfach normal. das richtige mittel dagegen hab ich leider auch noch nicht gefunden sad smiley




177,5cm und 21 Jahre
[]
Re: schwankungen; erfolg- misserfolg
19. März 2006 16:14
mhh schade, ich war eigentlich auf der suche nach guten tipps!!

wie gehst du denn an einen tag ran, wenn du morgens schon merkst, dass er nicht gut wird?
Re: schwankungen; erfolg- misserfolg
19. März 2006 16:17
hm gute frage, meistens hat ein schlechter tag mit der laune etwas zu tun, wenn er schon schlecht anfängt versuch ich dem irgendwie entgegen zu wirken, leider gehör ich zu den menschen "ach jetzt hab ich das gegessen, jetzt kann ich das andere auch noch essen, is jetzt eh egal".
aber ich hab mich letztes jahr wirklich am riemen gerissen, mir oft selbst auf die finger gehauen und wenn ich essenstechnisch daneben lag hab ich mehr sport gemacht.
allerdings hatte ich so durchhängetage im sommer fast gar nicht, eher jetzt so im winter wenn das wetter beschissen is un die sonne sich nie sehen lässt




177,5cm und 21 Jahre
[]
Re: schwankungen; erfolg- misserfolg
19. März 2006 16:21
ja das hab ich bei mir auch so beobachtet, dass es im winter echt alles viieeel schwieriger ist!!

hats dir geholfen, dich mit anderen zu vergleichen oder mit anderen darüber zu reden, freundinnen vielleicht?
Re: schwankungen; erfolg- misserfolg
19. März 2006 16:25
nein ich vergleiche mich grundsätzlich nicht mit anderen aus dem einfachen grund, da jeder mensch eine andere figur hat und auch anders abnimmt. meine schwester z.b. wiegt ca. 20kilo mehr als ich bei gleicher größe und nimmt wirklich extrem schnell ab. aber ich würde mich nicht mit ihr vergleichen.
ich vergleiche mich immer nur mit mir selbst, habe damals mit meine gewichtstiefstand bilder gemacht und die nehm ich jetzt als kleine motivation, hängen bei mir am schrank.
drüber reden tu ich eigentlich nur mit ner arbeitskollegin, sie macht weight watchers und möchte um die 15 kilo verlieren. bin ja nicht so der ww fan aber ich denke wenn man das durchzieht hat man schon erfolge.




177,5cm und 21 Jahre
[]
Re: schwankungen; erfolg- misserfolg
20. März 2006 05:52
stell dir immer vor befor du einfach aufgibst in welche tolen sachen reinpassen wirst und wie die ganzen typen nur auf die stehen werden smiling smiley
Re: schwankungen; erfolg- misserfolg
20. März 2006 08:37
Blondinen leben besser schrieb:

> stell dir immer vor befor du einfach aufgibst in welche tolen
> sachen reinpassen wirst und wie die ganzen typen nur auf die
> stehen werden smiling smiley

Nein. Besser nicht. Stell dir lieber vor, wie gut und gesund und beweglich du dich mit deinem neuen Gewicht fühlen wirst. Und wenn das keinen Unterschied zu deinem jetzigen Gewicht machen sollte, dann brauchst du keine Motivation - mangels Grund, abnehmen zu müssen. ;-)

Sich vorzustellen, dass alle Typen auf dich stehen, wenn du abgenommen hast, wär eine ziemlich doofe Falle: was ist, wenn du rank und schlank bist, und es steht trotzdem keiner auf dich - musst du dich dann umbringen?




(weiblich, geb. 1963)
Re: schwankungen; erfolg- misserfolg
20. März 2006 08:52
Stell dir vor allem vor, dass die meisten Typen gar nicht auf die ausgemergelten Knochengestelle stehen, sondern auf weibliche Figuren.

Schwerer und langsamer wird es gegen Ende bei den meisten vermutlich, weil die Motivation nachlässt. Man setzt sich das Ziel 63 Kilos und ist eigentlich bei 67 Kilos zufrieden. Jeder sagt: Klasse. Vor dem Spiegel bildet man sich dann ein, dass hier und da noch etwas weg muss. Aber irgendwie weiß man auch, dass davon 40 % Einbildung und 50 % Übertreibung sind und 10 % vielleicht stimmen.
Re: schwankungen; erfolg- misserfolg
20. März 2006 16:58
Hi,
also ich hab zwischendurch auch nen Hänger,aber weißt du was ich dann tue?!Ich schaue mir das Forum an und lese die Beiträge,das hört sich komisch an ,aber bei mir hilft das fast immer.Irgendwie motiviert mich das:-)



Lieben Gruß

Omi!!!!!!!!
Re: schwankungen; erfolg- misserfolg
20. März 2006 17:13
ja bei mir ja eigentlich auch!!

aber wo nimmst du die eiserene disziplin her??

ich esse einfach zu gern süßigkeiten =(
Re: schwankungen; erfolg- misserfolg
20. März 2006 17:40
Hi 12Lisa12!
Das hilft aber auch nicht immer,meistens.Aber ehrlich gesagt esse ich jeden Tag etwas süßes aber nur sehr wenig.z.B:Zwei Kekse zu meinem Tee abends.Aber ich hole auch nur zwei raus und stelle die Packung wieder weg.Ích glaube dadurch dass ich mir regelmäßig eine Kleinigkeit gönne kommt es eher seltener vor das ich mich damit vollhaue da man sich das nicht komplett verbietet.Oder du musst dir eine Ablenkung suchen.Ruf zB:eine Freundin an und texte sie zu, oder kauf dir deine Lieblins Obstsorte und iss das.Wenn mir noch mehr einfällt sage ich dir bescheid:-)



Lieben Gruß

Omi!!!!!!!!
Re: schwankungen; erfolg- misserfolg
20. März 2006 18:10
also ich verzichte seit 2. März auf Fast Food und Süsskram, um zu fasten. Das klappt echt gut. Die Motivation nehme ich mir daher, dass ich mir einfach sage, dass ich sowas schaffen kann und stark genug bin. Ich will jetzt damit nicht sagen dass du keine Süssigkeiten mehr essen sollst, aber einfach als kleine Motivation; es ist ein tolles Gefühl, zu wissen, dass man etwas schafft (z.B 1 Woche keine Schokolade, jeden Tag joggen, u.s.w) wenn man sowas erreicht ist man hinterher superstolz. Und zu ganz ungesundem Zeugs gibt es ja immer noch jede Menge prima Alternativen :-)

ansonsten kann ich nur sagen, dass ich solche Hänger zwischendurch absolut kenne. Momentan will mein Gewicht auch partout nicht mehr runter, das macht mich schon ganz schön ägrerlich, wo es bis zu meinem Wunschgewicht ja nicht mehr sooooo lange dauert. Aber in solchen Momenten sage ich mir einfach, wenn ich's dann mal geschafft habe, bin ich froh drum, nicht aufgegeben zu haben. Ich denke einfach, wenn ich mich rundum wohl fühle, werde ich mein Leben mehr geniessen können. Oder was auch hilft: einfach ne Tasse Pfefferminztee machen, aufs Sofa sitzen und einen alten Film angucken :-)



"Leben bedeutet unterwegs sein, nicht möglichst schnell anzukommen!"

Re: schwankungen; erfolg- misserfolg
20. März 2006 18:19
Wenn ich einen Hänger habe, was natürlich auch ab und zu vorkommt, dann schnappe ich mir meistens eines meiner Lieblingsbücher. In jedem dieser Bücher gibt es eine Heldin, die ich bewundere und wenn ich dann über sie lese bzw. mit ihr fühle, fühle ich mich selber auch direkt besser und denke mir immer: ,,Ach, komm, sie schafft das-und-das, dann schaffst du es auch, jetzt weiterzumachen!". Oder ich gucke einen Film mit einer tollen Schauspielerin (mein Ziel ist es aber nicht, so dünn zu "enden", wie einige aussehen winking smiley ). Ich weiß nicht, warum, aber das motiviert mich irgendwie immer.smiling smiley Ich hoffe, dir hilft es auch! Und die Schwankungen sind ganz normal, mach dir keine Sorgen, du schaffst es bestimmt, dein Ziel zu erreichen! smiling smiley
Re: schwankungen; erfolg- misserfolg
20. März 2006 18:23
was macht ihr denn wenn ihr mal einen tag hattet an dem ihr euch viel zu viel gegönnt habt? =(
Re: schwankungen; erfolg- misserfolg
20. März 2006 18:29
12Lisa12 schrieb:

> was macht ihr denn wenn ihr mal einen tag hattet an dem ihr
> euch viel zu viel gegönnt habt? =(

Ungläubig den Kopf schütteln, mit den Schultern zucken, und am nächsten Tag ganz normal mit kontrollierter Ernährung weitermachen. Manchmal wird auch der nächste Monat draus, aber das ist eine andere Geschichte. ;-)




(weiblich, geb. 1963)
Re: schwankungen; erfolg- misserfolg
20. März 2006 18:31
was für eine geschichte denn?
Re: schwankungen; erfolg- misserfolg
20. März 2006 18:39
12Lisa12 schrieb:

> was für eine geschichte denn?

Ach, ich glaub, du willst nicht wissen, wie oft mein Jojo zwischen 78 und 71 hin und her ging. ;-) Ich versuche seit Jahren, unter die magische 72-kg-Grenze zu kommen, und jedes Mal, wenn ich knapp dran bin, geht mein Gewicht plötzlich rasant wieder hoch. In theoretischem Wissen bin ich gut, aber in der Praxis kann ich mir selbst nicht helfen. Vielleicht will ich in Wirklichkeit ja gar nicht schlank werden, und weiß gar nichts davon?




(weiblich, geb. 1963)
Re: schwankungen; erfolg- misserfolg
20. März 2006 19:28
Oh, zu viel essen ist mir gerade eben passiert, ich habe "etwas" viel beim Abendessen gegessen. Eigentlich könnte ich mich jetzt aufregen, aber da das erfahrungsgemäß nichts bringt denke ich lieber daran, das "einmal keinmal" ist und das es wenn es wirklich nur heute war auch gar nicht so schlimm ist. Dann passe ich morgen wieder mehr auf! smiling smiley
Re: schwankungen; erfolg- misserfolg
20. März 2006 21:32
Ich freue mich, dass ich mir mal wieder ordentlich was gegönnt habe.
Re: schwankungen; erfolg- misserfolg
21. März 2006 13:01
Nachdem ich zuviel gegessen habe, sportel ich dann in der Woche drauf einmal extra, das beruhigt dann mein "schlechtes Gewissen". Allerdings nie an dem Tag, an dem ich zuviel gegessen habe, so zäh bin ich leider auch wieder nicht.
Ich habe am Sonnabend und Sonntag viel zuviel gegessen, war dann gleich Montag früh schwimmen und hab jetzt wieder das Gewicht von Freitag vor dem Schlemmen. So schnell nimmt man also auch nicht wieder zu.

Das heut wieder schwimmende Lianchen
Re: schwankungen; erfolg- misserfolg
21. März 2006 13:37
Wenn ich viel gegessen habe, habe ich am nächsten Tag meistens erstmal keinen Hunger. Zur Zeit will ich eh nicht abnehmen. Ich werde aber trotzdem dünner und hau mir deshalb öfters ein halbes Pfund Nudeln zusätzlich rein. Ergebnis: Am nächsten Tag habe ich dann oft wenig Hunger.
Re: schwankungen; erfolg- misserfolg
21. März 2006 21:04
Ich will jetzt keine lange Geschichte erzählen, aber ich bin seit Sonntagabend ernährungsmäßig komplett daneben. Hab seit Sonntagabend wirklich viel zu viel gegessen, auch sehr viel Süßes (Schokolade, Hefestriezel, Schokokuchen, Schokopudding, etc.) Leider ist das wieder so typisch - hab eben am Sonntagabend eine sehr schlechte Nachricht bekommen und der Ausgang von dieser wirklich sehr unangenehmen, sogar beängstigenden Geschichte ist total ungewiss - und wie reagiere ich? Ich sitze da, zerbreche mir den Kopf, bin innerlich total unruhig und esse....
Laufen, lesen, tanzen, reden, schreiben, alles versuche ich - bin dann zwar kurzfristig beruhigter und abgelenkt, aber das hält nicht lange an und dann esse ich wieder. Ich hoffe, diese Phase ist bald vorüber - sowohl was das auslösende Moment (die schwierige Situation) als auch was meine Reaktion darauf (der "Essenszwang"winking smiley angeht.

Re: schwankungen; erfolg- misserfolg
22. März 2006 12:10
hallo caramell,

das tut mir echt sehr leid für dich. aber manchmal ist es ja wirklich so im leben, dass andere dinge gerade wichtiger sind als kcal oder punkte zu zählen. und wenn man in einer schwierigen situation steckt (schlechte nachrichten, prüfungen etc.) ist es denke ich kein problem mal etwas weniger aufs essen zu schauen und dafür erstmal den rest in den griff bekommen. natürlich ist es schlecht wenn man alleine gar nicht mehr rauskommt aus dem "zwang". ich drück dir die daumen, dass sich die situation bald entspannt und du dich wieder besser und stärker fühlst.
viele grüße

Re: schwankungen; erfolg- misserfolg
22. März 2006 14:14
Hallo Zaubermaus,
Danke für deine lieben, einfühlsamen Worte.
Es stimmt, wenn man in so einer Situation steckt und zum Stressessen neigt, kann man nicht einmal anders. D.h. ich weiß ganz genau, dass ich mit dem Essen aufhören sollte bzw. dass der einzige Grund, warum ich so viel esse, der ist, dass ich so unter Druck bin und kann dennoch absolut nichts dagegen machen. Leider ist es von der Problemerkennung zur Problemlösung oft ein weiter Weg...
Heute geht es mir schon ein bisschen besser...aber so richtig eingependelt hat es sich wohl noch lange nicht.

Re: schwankungen; erfolg- misserfolg
22. März 2006 16:38
hallo caramell,
ich lese zwar schon ein paar monate mit im forum, aber ich habe bis jetzt noch nix groß geschrieben oder gefragt.
wie weit bist du denn schon mit der gewichtsabnahme/ernährungsumstellung? noch am anfang oder schon ein "alter hase"?
ich bin selbst 25 jahre, 1,59 m groß und wiege zur Zeit 69 kg. habe mir als ziel 60 kilo oder 59 kilo gesetzt. früher hatte ich mal ein normales gewicht (vielleicht 55 kilo) und ich wäre selbst nie auf den gedanken gekommen, dass ich zu dick oder fett bin. aber das haben meine mitschüler und familie dann für mich erledigt. klar, ich hatte nie so dünne knien oder ärmchen wie andere mädels in meinem alter, aber das hat mich weniger gestört. Aber wenn man immer wieder hört, dass man einen "fetten arsch" hat oder "ganz schön zugelegt hat" denkt man irgendwann ok, es ist sowieso egal was du noch in dich reinstopfst, die figur ist sowieso ruiniert und du bist auf ewig die fette. naja lange rede kurzer sinn, bin dann im august 2005 bei 84 kilo gewesen. habs erst falsch versucht abzunehmen, mit absolut wenig essen und auf keinen fall was mit fett, bin dann aber durch zufall auf euch gestoßen und hab mich dann im oktober 2005 umgestellt und versuche viele ratschläge umzusetzen. jetzt hab ich also 15 kilo runter und hab sogar meistens gute laune ;-) und bin nicht so miesepetrig wie bei diäten während der schulzeit. vor allen dingen hab ich ausdauer gekriegt und ich denke auch willensstärke. über 7 monate kontinuierlich abnehmen und trotzdem (fast) nie hungrig sein haben mein leben komplett umgekrempelt. gott, jetzt hab ich so viel geschrieben, hoffentlich interessiert es überhaupt jemanden.
gruß, heike
Re: schwankungen; erfolg- misserfolg
22. März 2006 21:56
Hallo Zaubermaus,
Danke für diesen Beitrag! Ich finde, das was du am Schluss geschrieben hast (also wie du es jetzt machst), liest sich wie eine einzige Erfolgsstory!
Was machst du eigentlich konkret, dass du so kontinuierlich, bei guter Laune und offensichtlich ohne Misserfolgs-Phasen, abnimmst? Isst du eher nach dem Gefühl (Sättigungsgefühl), oder zählst du Kalorien?

Ich bin in das Forum eingestiegen, weil ich an zwei Punkten arbeiten wollte: erstens, wieder viel mehr Bewegung machen (laufen), was ich vorher über Monate total vernachlässigt habe und zweitens, mein Essverhalten zu ändern, konkret heißt das, dass ich meine Stress-Ess-Anfälle in den Griff kriegen möchte.
Der erste Punkt, also Sport, klappt schon sehr gut - ich bin da echt zufrieden mit mir, es läuft kontinuierlich immer besser :-)

Je mehr ich den zweiten Punkt analysiere, je besser ich mich kennen lerne, etc., desto besser wird auch das, aber die Fortschritte sind leider nur sehr gering. Ich falle doch immer wieder ins Stress-Essen zurück - manchmal, so wie an den letzten Tagen, artet das leider stark aus.

Ich bin so alt wie du (24) und 168cm groß. Wie schwer ich im Moment bin, kann ich nicht genau sagen, weil ich keine Waage habe. Allerdings bin ich auf keinem Fall übergewichtig, sondern schätzungsweise im mittleren BMI-Bereich. Ein geringeres Gewicht erzwingen (z.B. durch Hungern oder fanatisches Kaloriensparen, -zählen) will ich auf keinem Fall (hab dazu, - zumindest zum Hungern - vor Jahren schon Erfahrungen gemacht). Vielmehr ist es so, dass ich sicherlich ein paar Kilos weniger hätte, wenn ich nicht so unkontrolliert Stress-Essen würde, und damit würde ich mich viel wohler fühlen und mir auch besser gefallen. Abgesehen davon, finde ich das Stress-Essen wirklich blöd - ich hätte gern, dass ich zum Zwecke der Ernähung esse, und nicht das Essen für die Schein-Kompensation anderer Probleme missbrauche.
Von der Ernähungsmethodik schaut es bei mir so aus: ich esse, was mir schmeckt und habe das Glück, dass ich gerne Obst, Gemüse, Vollkornprodukte (Brot, Nudeln, Reis, alle Sorten von Getreide, die es sonst noch gibt) und eher magere Milchprodukte esse. Auch mag ich meistens eher "einfache" Speisen gern und ernähre mich natürlicherweise fettarm (Streichfette etc. hab ich schon immer nur in sehr kleinen Mengen gemocht - ein köstliches Vollkornbrot allein oder nur mit einer hauchdünnen Butterschicht find ich vollkommen zufriedenstellend.) Auf Süßes hab ich aber hin und wieder Lust und gönne mir das dann auch (am liebsten mag ich Kuchen). Wenn ich mal Appetit auf etwas Pompöses habe (z.B. Gemüselasagne), dann genieße ich das natürlich auch. Fleisch und Fisch esse ich schon seit mehr als 12 Jahren nicht mehr (ich merke da nicht einmal einen Verzicht, das geht mir überhaupt nicht ab). Eigentlich wäre das wirklich perfekt, wenn nicht diese Stress-Ess-Anfälle wären. Bei so einem Anfall ist es mir eigentlich egal, was ich esse - ich esse das, was da ist (aber unkontrolliert) und scheinbar geht es mir dabei nur darum, dass mein Bauch komplett voll ist. So, als würde ich die seelischen Probleme auf den Körper überwälzen - das, was die Seele nicht verdauen kann, muss der Magen verdauen - und verdauen kann er nur, wenn tatsächlich etwas drin ist....

Re: schwankungen; erfolg- misserfolg
23. März 2006 21:28
hallo caramell,

also nach sättigungsgefühl zu essen traue ich mir noch nicht zu. ich esse nach kcal+fett mittels grundumsatz und arbeitsumsatz. ich orientiere mich jeden tag an ca. 1500 kcal und 30 gr fett. manchmal wird es etwas mehr und manchmal etwas weniger. aber im großen und ganzen komme ich mit den 1500 kcal gut zurecht. ich habs am anfang nur mit 1000 kcal versucht und das war auf dauer einfach zu wenig um über den ganzen tag zu kommen ohne ständig hungrig zu sein. vielleicht klang mein vorheriger beitrag zu optimistisch, aber tatsache ist, dass ich auch ab und zu einen hänger habe und mich frage was das ganze zählen eigentlich soll. meist ist es so, wenn ich 4 wochen oder länger auf einer kg zahl feststehe und sich nix nach unten bewegt. das ist schon zum verzweifeln. aber dann lese ich viel im forum oder versuche nicht dran zu denken dass ich nix abnehme und einfach weiterzumachen und der erfolg gibt mir recht. oft ist es so, dass ich dann nach 4 wochen null abnahme in ein oder zwei tagen gleich ein ganzes kilo verliere und das auch halte. also denke ich jedes mal beim stillstand wie schön die zeit wird wenn die pfunde wieder schnell purzeln. ich kämpfe gerade mit der 68 kg-marke und könnte mich trotzdem schon jeden tag todfreuen, dass ich so "wenig" wiege und das meine ich total ernst. zwar weiß ich, dass ich mit nem bmi von 27,3 immer noch im übergewichtigen bereich bin, aber trotzdem fühl ich mich im gegensatz zu letztem sommer so schön schlank. auch wenn ich bei der arbeit bin (ich arbeite in einer großen bank als finanzberaterin in frankfurt) und mir alle meine hosenanzüge und blusen wieder so schön passen freue ich mich jeden tag. jetzt macht mir die arbeit gleich wieder doppelt so viel spaß, gerade wenn meine kunden und kollegen öfter sagen "mensch frau -zaubermaus-, sie sehen aber gut aus, haben sie abgenommen?" ja das motiviert mich schon enorm. und ich fühle mich natürlich auch besser als mit 15 kilo mehr auf den rippen. wenn ich mir das in butterpäckchen vorstelle weiß ich gar nicht wo ich das ganze fett an mir hatte... :-( ach ja, was mich auch motiviert ist mein kleines niedliches notizheftchen, in das ich jeden tag reinschreibe wieviel ich esse und was für nährwerte alles hat. bis zum juli wäre ich gern bei ca. 65 kilo, dann fliegen mein lieber freund (der alles so geduldig erträgt und mich auch immer schön findet-sagt er zumindest ;-) - ) nach mauritius in den sommerurlaub. da möchte ich natürlich so gut wie möglich aussehen, aber bis 59 kilo schaffe ich es sicher nicht, ich will ja keine gewaltkuren mehr. außerdem denke ich bin ich auch mit 65 kilo oder so nicht unattraktiv. warum ich aber schon in der schule mit 55 kilo als fette kuh beschimpft wurde ist mir schleierhaft. na gott sei dank hat mich von denen keiner mit 84 kilo gesehen, denn da war ich ja dann fetter als fett (in der fachliteratur bei fettsucht stufe eins). schade dass ich damals noch nicht so erwachsen war wie heute und dass ich mir alles zu herzen genommen habe und mich unansehnlich fand. also wenn du im normalen bmi bereich bist kannst du dich doch glücklich schätzen. du wärst garantiert so jemand, dem ich täglich sagen würde wie super er doch aussieht und dass er sich doch keine gedanken machen sollte. und das würde ich auch ernst meinen. aber dass dich dein essverhalten an sich belastet kann ich schon nachvollziehen. ich habe mir die ganze zeit schon gedanken gemacht was du in stressituationen essen könntest ohne es am gewicht zu merken. du schreibst ja, dass es dir im grunde egal ist was du isst, hautsache der bauch ist voll, oder? wärst du denn bereit deine ernährung nach eine gewissen konzept auszurichten? da würde mir zum beispiel weight watchers einfallen. da darf man ja soviel kartoffeln wie man will essen für zwei punkte oder soviel nudeln wie man schafft für 4 punkte. wenn du dazu magerquark oder zu den nudeln eben eine leichte tomatensosse isst, schadet das dem gewicht sicher nix. klar, es ist nicht die lösung des eigentlichen problems, aber die ist eben nicht so leicht zu finden, besonders nicht für einen außenstehenden wie mich. aber dein bauch hätte eben erstmal was zu tun und du müßtest kein schlechtes gewissen haben und vielleicht erledigt sich das problem von selbst, wenn du nicht mehr permanent ein schlechtes gewissen und schuldgefühle hättest. ich könnte mir gut vorstellen, dass du nach einer weile gar kein bock mehr hättest noch mehr kartoffeln und nudeln zu essen wenn du doch eigentlich schon satt bist. ich bin so neidisch, ich hätte auch gern einen bmi im normalbereich ;-) vg, heike
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