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Übergewicht durch Depression?
geschrieben von Melischweiz
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Übergewicht durch Depression? 24. Februar 2005 18:02 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 111 |
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Re: Übergewicht durch Depression? 25. Februar 2005 07:53 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 25 |
Nun ja....viele Menschen essen halt sich aus Frust sehr viele Kilos an. Bei mir war das auch so, ehrlich gesagt.
Wie das jetzt bei dir war, weiß ich nicht.
Auf jeden Fall wird das so ein kleiner Teufelskreis. Du bist unglücklich und versuchst das durch essen auszugleichen. Du merkst, du nimmst zu und bist noch unglücklicher. Darauf hin isst du noch mehr, usw...
Es gibt bestimmt noch andere Gründe für Übergewicht, aber das war meiner :-)
Gruß
bthebean
Wie das jetzt bei dir war, weiß ich nicht.
Auf jeden Fall wird das so ein kleiner Teufelskreis. Du bist unglücklich und versuchst das durch essen auszugleichen. Du merkst, du nimmst zu und bist noch unglücklicher. Darauf hin isst du noch mehr, usw...
Es gibt bestimmt noch andere Gründe für Übergewicht, aber das war meiner :-)
Gruß
bthebean
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Re: Übergewicht durch Depression? 25. Februar 2005 08:09 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 72 |
Hallo Meli
Bei mir, könnte man das auch sagen, ich hatte starke Finanzielle Probleme, durch fehl Kalkulationen.
Ich habe während der zeit 16 kg zugenommen, jetzt wo ich alles überstanden hab, weichen auch die Kilos wieder.
Mir kann keiner mehr sagen, das unser gewicht nicht mit der Psyche zu tun hat.
Gruß Helga
start 02.02.04

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Re: Übergewicht durch Depression? 25. Februar 2005 08:53 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 556 |
Übergewicht ist vermutlich kein Auslöser von D., aber es kann die Symptome verstärken.
Hier ein Auszug von Medicine Worldwide zum Sichwort Depression:
Grundlagen und Ursachen
Die Entstehung affektiver Störungen ist im Sinne einer anlagebedingten Verletzlichkeit zu verstehen, die von vielen weiteren äußeren Faktoren beeinflusst wird. Ob ein Lebensereignis eine Depression auslöst, hängt also von der individuellen Disposition ab. Folgende Faktoren werden als ursächlich angesehen:
Genetische Faktoren
In Zwillings-, Familien-, und Adoptionsstudien konnte gezeigt werden, dass bei Verwandten ersten Grades von Patienten mit affektiven Störungen eine Häufung solcher Erkrankungen auftritt. So zeigt sich beispielsweise, dass, wenn ein Elternteil erkrankt ist, bei dem Kind eine Wahrscheinlichkeit von 10 - 20% besteht, an der selben Störung zu erkranken. Sind beide Elternteile betroffen, liegt das Erkrankungsrisiko sogar bei 50 - 60%. Leidet ein eineiiger Zwilling an einer affektiven Störung, so ist sein Zwilling mit einer 65-prozentigen Wahrscheinlichkeit ebenfalls erkrankt.
Biologische Faktoren
Bei Patienten mit affektiven Störungen ist ein veränderter Neurotransmitterhaushalt festgestellt worden. Unter Neurotransmittern versteht man chemische Botenstoffe, die an der Weiterleitung von Nervenimpulsen beteiligt sind. So fand sich bei Depressiven ein Mangel an den Neurotransmittern Noradrenalin und Serotonin. Bei der Behandlung der Depression werden Medikamente eingesetzt, die dazu führen, dass die Konzentration dieser Stoffe erhöht wird. Inzwischen wird davon ausgegangen, dass nicht einzelne Veränderungen der Neurotransmitter, sondern eine Störung des Gleichgewichts verschiedener Transmitter ursächlich ist. Außerdem ist bei Depressiven die Empfindlichkeit und Dichte der Rezeptoren, auf die die Neurotransmitter einwirken, verändert. Neurotransmitter scheinen auch bei der Entstehung der Manie eine Rolle zu spielen. Bei dieser Störung liegt eine erhöhte Konzentration der Neurotransmitter Dopamin und Noradrenalin vor.
Affektive Störungen scheinen auch im Zusammenhang mit einem gestörten Hormonhaushalt zu stehen. So konnte beispielsweise bei Depressiven ein Überschuss des Hormons Cortisol nachgewiesen werden. Möglicherweise steht dieser Befund in Verbindung mit dem gestörten Neurotransmitterhaushalt. Es konnte z.B. gezeigt werden, dass eine hohe Cortisolkonzentration zu einer Verringerung der Dichte der Serotoninrezeptoren führen kann.
Auch körperliche Erkrankungen und Medikamente können Ursachen, Begleitfaktoren oder Auslöser für affektive Störungen sein. Beispiele dafür sind die Parkinsonsche Erkrankung oder Cortisolbehandlung.
In neuster Zeit lassen Untersuchungen vermuten, dass ein Virus an der Entstehung affektiver Störungen beteiligt sein könnte. Im Blut von Personen, die an Depressionen oder bipolaren affektiven Störungen litten, konnte ein Virus identifiziert werden, der nur während der Krankheitsschübe aktiv ist.
Psychologische Erklärungen
Untersuchungen haben gezeigt, dass im Vorfeld von Depressionen gehäuft krisenhafte Ereignisse, wie der Verlust einer geliebten Person oder anhaltende Konflikte, aufgetreten waren. Diese Faktoren scheinen allerdings nicht ursächlich Depressionen auszulösen, sondern eher zu einer unspezifischen Stressreaktion zu führen, die sich in Depressionen äußern kann.
[.......]
jinx :-)
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Frauen und Katzen tun, was sie wollen - Männer und Hunde sollten sich daran gewöhnen.
Hier ein Auszug von Medicine Worldwide zum Sichwort Depression:
Grundlagen und Ursachen
Die Entstehung affektiver Störungen ist im Sinne einer anlagebedingten Verletzlichkeit zu verstehen, die von vielen weiteren äußeren Faktoren beeinflusst wird. Ob ein Lebensereignis eine Depression auslöst, hängt also von der individuellen Disposition ab. Folgende Faktoren werden als ursächlich angesehen:
Genetische Faktoren
In Zwillings-, Familien-, und Adoptionsstudien konnte gezeigt werden, dass bei Verwandten ersten Grades von Patienten mit affektiven Störungen eine Häufung solcher Erkrankungen auftritt. So zeigt sich beispielsweise, dass, wenn ein Elternteil erkrankt ist, bei dem Kind eine Wahrscheinlichkeit von 10 - 20% besteht, an der selben Störung zu erkranken. Sind beide Elternteile betroffen, liegt das Erkrankungsrisiko sogar bei 50 - 60%. Leidet ein eineiiger Zwilling an einer affektiven Störung, so ist sein Zwilling mit einer 65-prozentigen Wahrscheinlichkeit ebenfalls erkrankt.
Biologische Faktoren
Bei Patienten mit affektiven Störungen ist ein veränderter Neurotransmitterhaushalt festgestellt worden. Unter Neurotransmittern versteht man chemische Botenstoffe, die an der Weiterleitung von Nervenimpulsen beteiligt sind. So fand sich bei Depressiven ein Mangel an den Neurotransmittern Noradrenalin und Serotonin. Bei der Behandlung der Depression werden Medikamente eingesetzt, die dazu führen, dass die Konzentration dieser Stoffe erhöht wird. Inzwischen wird davon ausgegangen, dass nicht einzelne Veränderungen der Neurotransmitter, sondern eine Störung des Gleichgewichts verschiedener Transmitter ursächlich ist. Außerdem ist bei Depressiven die Empfindlichkeit und Dichte der Rezeptoren, auf die die Neurotransmitter einwirken, verändert. Neurotransmitter scheinen auch bei der Entstehung der Manie eine Rolle zu spielen. Bei dieser Störung liegt eine erhöhte Konzentration der Neurotransmitter Dopamin und Noradrenalin vor.
Affektive Störungen scheinen auch im Zusammenhang mit einem gestörten Hormonhaushalt zu stehen. So konnte beispielsweise bei Depressiven ein Überschuss des Hormons Cortisol nachgewiesen werden. Möglicherweise steht dieser Befund in Verbindung mit dem gestörten Neurotransmitterhaushalt. Es konnte z.B. gezeigt werden, dass eine hohe Cortisolkonzentration zu einer Verringerung der Dichte der Serotoninrezeptoren führen kann.
Auch körperliche Erkrankungen und Medikamente können Ursachen, Begleitfaktoren oder Auslöser für affektive Störungen sein. Beispiele dafür sind die Parkinsonsche Erkrankung oder Cortisolbehandlung.
In neuster Zeit lassen Untersuchungen vermuten, dass ein Virus an der Entstehung affektiver Störungen beteiligt sein könnte. Im Blut von Personen, die an Depressionen oder bipolaren affektiven Störungen litten, konnte ein Virus identifiziert werden, der nur während der Krankheitsschübe aktiv ist.
Psychologische Erklärungen
Untersuchungen haben gezeigt, dass im Vorfeld von Depressionen gehäuft krisenhafte Ereignisse, wie der Verlust einer geliebten Person oder anhaltende Konflikte, aufgetreten waren. Diese Faktoren scheinen allerdings nicht ursächlich Depressionen auszulösen, sondern eher zu einer unspezifischen Stressreaktion zu führen, die sich in Depressionen äußern kann.
[.......]
jinx :-)
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Re: Übergewicht durch Depression? 25. Februar 2005 12:39 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 111 |
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Re: Übergewicht durch Depression? 25. Februar 2005 17:48 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 13 |
ode rher doch ducrh langeweile?
irgendwie isst man ständig aus langweile oder schlechte laune!
man sitzt vorm fernheseher mit ner tüte chips !
man hat gerade was mieses zu hören bekommen, geht dann in lidl und kauft sich ne weiße schokolade!
ohja, das habe ich alle sschon oft mitgemacht! so wurde ich mit der zeit immer dicker!
aber bei ist es eher durch langeweile entstanden!

irgendwie isst man ständig aus langweile oder schlechte laune!
man sitzt vorm fernheseher mit ner tüte chips !
man hat gerade was mieses zu hören bekommen, geht dann in lidl und kauft sich ne weiße schokolade!
ohja, das habe ich alle sschon oft mitgemacht! so wurde ich mit der zeit immer dicker!
aber bei ist es eher durch langeweile entstanden!

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Re: Übergewicht durch Depression? 27. Februar 2005 23:13 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 9 |
Hi Meli
bei mir war es so, dass ich als es mir schlecht ging zunächst abgenommen habe. Ich hatte keine Ahnung wann ich zuletzt was gegessen hatte und keinen Appetit, so dass es mir egal war. Ich hab das erst nach ein paar Tagen bemerkt, dass ich so wenig gegessen habe und selbst dann war es mir egal.
Das waren so drei, vier Kilo.
Danach habe ich das doppelte zugenommen, als ich in Therapie war und mein Leben geregelt habe.
So ist es bis jetzt, aber lieber mehr wiegen und nie wieder so drauf sein.
Gegen die Kilos kann ich wenigstens allein ankommen.
Allerdings waren das wohl weinger Depressionen, glaube ich. Denn wie in dem Beitrag oben schon steht ist das ja eine Stoffwechselkrankheit und die wäre durch eine bloße Therapie nicht weggegangen.
LG
Schnecki

bei mir war es so, dass ich als es mir schlecht ging zunächst abgenommen habe. Ich hatte keine Ahnung wann ich zuletzt was gegessen hatte und keinen Appetit, so dass es mir egal war. Ich hab das erst nach ein paar Tagen bemerkt, dass ich so wenig gegessen habe und selbst dann war es mir egal.
Das waren so drei, vier Kilo.
Danach habe ich das doppelte zugenommen, als ich in Therapie war und mein Leben geregelt habe.
So ist es bis jetzt, aber lieber mehr wiegen und nie wieder so drauf sein.

Gegen die Kilos kann ich wenigstens allein ankommen.
Allerdings waren das wohl weinger Depressionen, glaube ich. Denn wie in dem Beitrag oben schon steht ist das ja eine Stoffwechselkrankheit und die wäre durch eine bloße Therapie nicht weggegangen.
LG
Schnecki

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Re: Übergewicht durch Depression? 28. Februar 2005 08:39 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 249 |
schnecki schrieb:
>Allerdings waren das wohl weinger Depressionen, glaube ich. Denn wie in dem Beitrag oben schon steht ist das ja eine Stoffwechselkrankheit und die wäre durch eine bloße Therapie nicht weggegangen.
das ist so nicht ganz richtig. je nach schweregrad kann eine depression sehrwohl "nur" durch eine therapie beseitigt werden. in schweren fällen werden allerdings wohl medis benötigt.
gruss
julia
>Allerdings waren das wohl weinger Depressionen, glaube ich. Denn wie in dem Beitrag oben schon steht ist das ja eine Stoffwechselkrankheit und die wäre durch eine bloße Therapie nicht weggegangen.
das ist so nicht ganz richtig. je nach schweregrad kann eine depression sehrwohl "nur" durch eine therapie beseitigt werden. in schweren fällen werden allerdings wohl medis benötigt.
gruss
julia
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