Frage an die Getränke-Profis unter uns

geschrieben von Mika 
Frage an die Getränke-Profis unter uns
24. Juni 2004 12:30
Hallo an alle,

jetzt muß ich doch mal nachfragen. Daß man viel und regelmäßig trinken soll, ist ja klar. Daß es nicht unbedingt Alkohol, Kaffee, Cola etc. sein sollte, ist auch klar. Daß Kaffee und schwarzer Tee den Körper entwässern sollen, kriege ich auch noch gebacken. Aber was sind denn bitte die Auswirkungen?

Ich gehöre zu den Schwarzer-Tee-Junkies, trinke jeden Tag mindestens einen Liter, im Winter gerne auch zwei, und ansonsten (... viel zu wenig, ich weiß!) vielleicht noch 'n Liter Mineralwasser. Das mache ich aber nun schon jahrelang, ohne bisher irgendwelche negativen Auswirkungen festzustellen.

Klärt mich doch bitte mal auf, danke-danke-danke im Voraus!

Gruß, Mika!



;-) Live the life you have imagined.
Re: Frage an die Getränke-Profis unter uns
24. Juni 2004 12:38
Ein Mangel an Flüssigkeit hat zum Beispiel eine Verdickung des Blutes zur Folge, was wiederrum das Herz belastet. Außerdem kann es zu Kreislaufproblemen kommen.
Zudem wird die Haut schlechter, sieht gerne mal grau aus oder man bemerkt eine verstärkte Faltenbildung.

Da gibt es viele Auswirkungen, wenn man zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt. Also so 2-3 Liter am Tag sollten es schon sein und eben, nach Möglichkeit , Wasser.
Für die Nierentätigkeit ist sie sehr wichtig!
Re: Frage an die Getränke-Profis unter uns
24. Juni 2004 12:48
... hmmm. Also, die von Dir, Andrea R, genannten Probleme hab' ich alle (noch) nicht. Ich versuch' ja nun schon immer, einen Liter Wasser zusätzlich zu meinem Liter Tee zu trinken, aber so viel schaffe ich meist gar nicht. Dann müßte ich ja auch noch öfter zum Klo rennen...

Ich hab' hier halt schon so oft gelesen, daß man zu jeder Tasse Tee die gleiche Menge Wasser etc. trinken soll, damit man den Flüssigkeitsverlust, den Tee wohl verursacht, ausgleicht. Das heißt doch aber, daß ich - nach mehreren Tagen Nur-Tee - förmlich austrocknen müßte. Deshalb kann ich das Thema "Tee entzieht dem Körper Flüssigkeit" irgendwie noch nicht ganz glauben.

Im Urlaub vergesse ich meist, genug zu trinken (Asche auf mein Haupt!), da fangen meine Nieren tatsächlich irgendwann an, wehzutun. Aber wenn ich dann wieder was trinke, geht das schnell wieder weg. Die Nieren sind auch schon mal gecheckt worden - alles in bester Ordnung.

Was machen denn die Nieren mit dem ganzen Tee? Wird der nur "durchgejagt", ohne irgendwie verarbeitet zu werden?



;-) Live the life you have imagined.
Re: Frage an die Getränke-Profis unter uns
24. Juni 2004 12:54
ich denke mal, früchtetee ect. macht nichts.. ich trinke auch 2-3liter tee jeden tag, allerdings kein schwarztee sondern früchtetee, grüntee ect.

und von austrocknen kann keine rede sein ;-)
Re: Frage an die Getränke-Profis unter uns
24. Juni 2004 13:25
Mika schrieb:

> Ich gehöre zu den Schwarzer-Tee-Junkies, trinke jeden Tag
> mindestens einen Liter, im Winter gerne auch zwei, und
> ansonsten (... viel zu wenig, ich weiß!) vielleicht noch 'n
> Liter Mineralwasser. Das mache ich aber nun schon jahrelang,
> ohne bisher irgendwelche negativen Auswirkungen festzustellen.

Da wäre ich mir an deiner Stelle nicht so sicher.

> Klärt mich doch bitte mal auf, danke-danke-danke im Voraus!

Hier die Folgen von Wasserverlust:

- bei mehr als 0,5 Prozent des Körpergewichts (das sind bei einem Körpergewicht von 60 kg 300 ml Wasser) entsteht Durst,

- Verluste von nur 2 Prozent des Körperwassers (1,2 Liter Wasser), z. B. durch starkes Schwitzen oder Durchfälle, vermindern bereits die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit,

- eine Abnahme um 3 Prozent (1, 8 Liter Wasser) führt zu einem Rückgang der Speichel- und Harnproduktion: der Mund wird trocken, es kann zu Verstopfung kommen.

- bei einer Abnahme um 5 Prozent (3 Liter Wasser) treten Tachykardien (= beschleunigter Puls) auf, und die Körpertemperatur steigt,

- ein Wasserlust von 10 Prozent (6 Liter Wasser) führt zu Verwirrtheitszuständen,

- ein Wasserdefizit von mehr als 20 Prozent (12 Liter) führt unweigerlich zum Tode durch Nieren- und Kreislaufversagen.

Quelle: [www.forum-trinkwasser.de]

Dazu kommt, dass das viele Trinken zahlreichen Infektionskrankheiten vorbeugt (besonders Infektionen von Blase und Harnwegen).

Möglicherweise hattest du schon des öfteren die ein oder andere Infektionskrankheit, die du gar nicht bekommen hättest, wenn du ausreichend getrunken hättest.

Daher ist die Aussage dass du bisher keine negativen Auswirkungen feststellen konntest, nicht unbedingt richtig.

Alex

Re: Frage an die Getränke-Profis unter uns
24. Juni 2004 13:37
Also, Durst habe ich, dann trinke ich ja auch was.

Aber unter trockenem Mund, Verstopfungen, hohem Puls und hoher Körpertemperatur, Nieren- und Kreislaufversagen leide ich nicht. Zu den Verwirrtheitszuständen und verminderter geistiger Leistungsfähigkeit schreibe ich lieber nix - das merkt man ja selber nicht so.

Und - toi, toi, toi - eine Blasen- oder Harnwegsentzündung hatte ich auch noch nie, das liegt aber auch daran, daß ich nicht gerne friere und mich dementsprechend im Winter immer ordentlich warm anziehe.

Zu den Infektionskrankheiten: Ich hatte mal vor einigen Jahren eine Lungenentzündung, aber danach war nix mehr. Mal 'n Schnupfen, aber nicht der Rede wert. Und den letzten Winter habe ich sogar ganz ohne Erkältung überlebt.

Deshalb macht es mich ja so stutzig, daß immer wieder gesagt wird, daß man nicht so viel Schwarztee trinken soll. Nicht daß ich unbedingt auf die von Dir, Alex, beschriebenen Auswirkungen stehe, aber wenn man davor ständig und immer gewarnt wird und es einem selber super geht, dann fängt man an, an sich oder an den Aussagen zu zweifeln.

Einerseits glaub' ich Euch ja, aber andererseits mag ich einfach nix anderes trinken. Und grünen Tee, selbst mit Geschmack, krieg' ich nicht 'runter, ebenso Früchtetees. Momentan trinke ich Pfefferminztee, aber nach einer Kanne habe ich davon auch genug und trinke am nächsten Tag wieder Schwarztee.



;-) Live the life you have imagined.
Re: Frage an die Getränke-Profis unter uns
24. Juni 2004 14:18
wenn es dir gut geht, ist das in Ordnung. Unter "normalen" Umständen (nicht zu heiß, keine extremen Anstrengungen, kein Durchfall usw.) genügt eine Flüssigkeitszufuhr in Form von Getränken von 1,5 Litern pro Tag.

Nicht unerhebliche Mengen Flüssigkeit nimmst du ja auch über Nahrung zu dir. Obst und Gemüse enthalten i. d. R. sehr viel Wasser. Und auch über Milchprodukte wie Joghurt und Käse nimmst du Flüssigkeit zu dir.

Und wenn du einen schlechten Metzger hast, nimmst du über Wurst und Fleisch ebenfalls ordentliche Mengen Wasser auf.

Alex
Re: Frage an die Getränke-Profis unter uns
24. Juni 2004 14:28
Also, die 1,5 l schaffe ich bestimmt, auch ohne Tee.

Kann mich nur noch mal wiederholen: Danke-danke-danke für die vielen netten Antworten!

... ich mach' mir jetzt 'ne schöne Tasse Earl Grey!

;-)



;-) Live the life you have imagined.
Fällt mir gerade ein . Carokaffee zählt zur Flüssigkeit.

Mit pur Milch gekocht und gesüsst mit Süssstoff ist er ein Gedicht Maba
Re: Frage an die Getränke-Profis unter uns
24. Juni 2004 14:39
Maba schrieb:

> Fällt mir gerade ein . Carokaffee zählt zur Flüssigkeit.
>
> Mit pur Milch gekocht und gesüsst mit Süssstoff ist er ein
> Gedicht

Und nicht wirklich ein Schlankmacher. Eine große Tasse (250 ml) Caro-Kaffe aus Vollmilch zubereitet hat 160.00 kcal und knapp 9 gr Fett. Selbst mit fettarmer 1,5%-iger Milch hat er immer noch 120.00 kcal und knapp 4 Gramm Fett.

Alex
Re: Frage an die Getränke-Profis unter uns
24. Juni 2004 14:40
... schmeckt aber nicht nach Tee!

;-)



;-) Live the life you have imagined.
Maba
24. Juni 2004 14:50
Da wir gerade beim Thema sind.

Wieviel Kal. hat Carokaffee dann ohne Milch?

Maba
Re: Maba
24. Juni 2004 15:07
Wenn man ihn mit Süßstoff süßt, haben 250 ml nicht einmal 10 kcal.

Alex
Re: Maba
24. Juni 2004 15:21
Und ich finde, wenn man Milch sowieso am Tag trinken soll, Hat man ja eine Milchportion dabei.

Aber danke für deine gutgemeinte Antwort.

Viele Grüße Maba
Re: Frage an die Getränke-Profis unter uns
24. Juni 2004 19:48
Hallo, nur kurzer Hinweis auf unser vergessene Heilmitteln

Erstaunliche Erkenntnisse für mehr Gesundheit und Wohlbefinden
Wassertrinken wirkt Wunder!
Erkenntnis Nr. 1:
Wassertrinken verhindert und heilt Sodbrennen.

Sodbrennen ist ein Zeichen für Wassermangel im oberen Magen-Darm-Bereich und gehört zu den wichtigsten "Durstbeschwerden". Die Einnahme von Medikamenten zur Neutralisierung der Magensäure und Schmerzmitteln kann den Wassermangel nicht beheben und der Körper leidet weiter unter diesen Entzugserscheinungen.

Das Tragische daran: Wird Sodbrennen nicht als Wassermangel diagnostiziert und werden die Symptome mit diversen Medikamenten behandelt, so kann dies im Vorstadium zu einer Gastritis und schließlich zu einem Magengeschwür führen. In besonders schlimmen Fällen kommt es sogar zu Magen-, Darm-, Leber oder Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Erkenntnis Nr. 2:
Wassertrinken verhindert und heilt Arthritis.

Rheumatoide Gelenkschmerzen - Arthritis - sind ein Signal dafür, dass in der betreffenden Körperregion Wasser fehlt. Dieses Problem betrifft sowohl junge wie auch ältere Menschen. Der Einsatz von Schmerzmitteln ist nicht nur zwecklos, sondern fügt dem Patienten nur noch zusätzlichen Schaden zu. Ausreichendes Wassertrinken und geringe Mengen von Salz können hier Abhilfe schaffen.

Erkenntnis Nr. 3:
Wassertrinken verhindert und heilt Kreuzschmerzen.

Kreuzschmerzen und eine Degeneration der Bandscheiben sind ein Zeichen für Wassermangel in der Knorpelschicht, die die Knochensubstanz schützt und das Aneinanderreiben der Knochen verhindert. Durch den Druck des Körpergewichts wird bei Bewegungen ständig Wasser aus den Bandscheiben gepresst und sie verlieren ihre Eigenschaft als "Stoßdämpfer". Diese Beschwerden können durch eine ausreichende Wasserzufuhr geheilt werden - keine konventionelle Behandlungsmethode, aber eine effektive!

Das Tragische daran: Werden Arthritis und Kreuzschmerzen nicht als Wassermangel in den Gelenken diagnostiziert und kommt es zum Einsatz von schmerzstillenden Medikamenten, Akupunktur oder einem chirurgischen Eingriff, so stirbt der Gelenkknorpel ab und es kann Gelenkarthrose entstehen. Dies kann zu Deformierungen des Rückgrates und schließlich zu Lähmungen und Verkrüppelung einzelner Glieder führen. Hinzu kommt, dass der Einsatz von Schmerzmitteln ebenfalls nicht ohne schädliche Nebenwirkungen für den Organismus ist.

Erkenntnis Nr. 4:
Wassertrinken verhindert und heilt Angina pectoris.

Angina pectoris ist ein Signal dafür, dass im Bereich zwischen Herz und Lunge Wassermangel herrscht. Sie sollte solange mit ausreichendem Wassertrinken behandelt werden, bis der Patient schmerzfrei ist und alle Medikamente absetzen kann. Eine ärztliche Betreuung ist in jedem Fall angebracht. Und dennoch - eine gesteigerte Wasserzufuhr führt zur Heilung von Angina pectoris.

Erkenntnis Nr. 5:
Wassertrinken verhindert und heilt Migräne.

Migränekopfschmerzen sind ein Zeichen für den Wassermangel des Gehirns und der Augen. Die migränebedingten Kopfschmerzen verschwinden, sobald keine Unterversorgung des Körpers mit Wasser mehr vorherrscht. Diese Art von Wasserknappheit, die Migräne auslöst, kann zu Augenentzündungen und schließlich zur Erblindung führen.

Erkenntnis Nr. 6:
Wassertrinken verhindert und heilt Kolitis.

Kolitisschmerzen treten bei Wassermangel im Dickdarm auf. Ist dieser Darmabschnitt ausgetrocknet, so kommt es zu verstärkten Kontraktionen, damit auch der letzte Tropfen Wasser aus den verdauten Nahrungsrückständen herausgepresst werden kann.

Das Tragische daran: Werden Kolitisschmerzen nicht als Wassermangel erkannt, verursacht dies anhaltende Verstopfungsbeschwerden. Dies kann mit der Zeit zu chronisch entzündlichen Erkrankungen wie Divertikulitis, Hämorrhoiden und Polypen führen und vergrößert das Risiko an Darmkrebs zu erkranken.

Erkenntnis Nr. 7:
Wassertrinken verhindert und heilt Asthma.

Weltweit sind 14 Millionen Kinder von Asthma betroffen, jedes Jahr sterben mehrere Tausend Asthmatiker durch Ersticken. Leidet der Körper an Wassermangel, so wird das Lungengewebe anfällig für Krankheiten, da die Lungenbläschen sehr dünne Wände haben und auf Wasser angewiesen sind, um feucht zu bleiben. Ausreichende Wasserzufuhr kann Asthmaanfälle verhindern. Zusätzlich kann die Aufnahme von Salz die Verschleimungen in der Lunge lösen und so wieder ein freies Durchatmen ermöglichen.

Das Tragische daran: Erkennt man Asthma nicht als Alarmsignal, das durch Wassermangel im Körper eines heranwachsenden Kindes hervorgerufen wird, so führt dies nicht nur zum Tod Tausender jedes Jahr, sondern auch zu unwiderruflichen Schäden am Erbgut der 14 Millionen Kinder, die an Asthma leiden.

Erkenntnis Nr. 8:
Wassertrinken verhindert und heilt Bluthochdruck.

Bluthochdruck entsteht durch einen anhaltenden Wassermangel im Körper. In diesem Fall steht nicht ausreichend Wasser zur Verfügung, um alle Blutkörperchen und somit auch alle anderen Körperzellen ausreichend zu versorgen. Um das Wasser, das aus dem Blut herausgefiltert wird, durch winzige Hohlräume in der Membran in alle Körperzellen zu "injizieren", muss ein bestimmter "Druck" vorherrschen. Je größer der Wassermangel im Körper ist, umso weniger Wasser enthalten die Blutzellen und verringern, um weiterhin gefüllt zu sein, ihre Größe. So kommt es zu einem messbaren Anstieg der Spannung in den Arterien - hoher Blutdruck entsteht. Durch vermehrte Zufuhr von Wasser und Salz wird der Blutdruck wieder normalisiert.

Das Tragische daran: Wird nicht erkannt, dass Bluthochdruck auf Wassermangel im Körper zurückzuführen ist, und behandelt man ihn mit entwässernden Diuretika, die den Körper noch weiter austrocknen, kann dies schließlich zu Herzinfarkten, Schlaganfällen und sogar Lähmungserscheinungen führen. Häufig werden auch Nieren- oder Gehirnschäden wie Alzheimer dadurch verursacht.

Erkenntnis Nr. 9:
Wassertrinken verhindert und heilt Altersdiabetes.

Auch die Entstehung von Altersdiabetes wird durch anhaltenden, gravierenden Wassermangel im Körper begünstigt. Da die ausreichende Versorgung des Gehirns mit Wasser oberste Priorität hat, verhindert der Körper die Ausschüttung von Insulin, das für die Wasserverteilung im Körper zuständig ist. Dies führt dazu, dass alle anderen Körperzellen nur notdürftig mit Wasser versorgt werden. Wassertrinken und die Aufnahme von Salz kann Altersdiabetes in einem frühen Stadium heilen.

Das Tragische daran: Erkennt man nicht, dass die Ursache für Altersdiabetes die Austrocknung des Körpers ist, verursacht dies massive Schäden an den Blutzellen des ganzen Körpers. Dies kann zum Verlust von Gliedmaßen bis hin zu Augenschäden oder sogar Blindheit führen.

Erkenntnis Nr. 10:
Wassertrinken senkt den Cholesterinspiegel.

Ein hoher Cholesterinspiegel ist ein Anzeichen für die beginnende Austrocknung des Körpers. Cholesterin ist ein natürlicher "wasserdichter Lehm", der, in die Zwischenräume der Zellmembran eingelagert, die Zellstruktur aufrecht erhält und übermäßigen Wasserverlust verhindert. Cholesterin ist nicht nur für die Produktion von Nervenzellmembranen und Hormonen verantwortlich, sondern wird auch als "Schutzschild" gegen andere Zellen eingesetzt, um den Entzug von Wasser durch die Zellmembranen zu verhindern.

Erkenntnis Nr. 11:
Wassertrinken hat eine positive Wirkung auf Magen-Darm-Beschwerden, Sodbrennen, Kopfschmerzen oder beispielsweise Konzentrationsschwierigkeiten.

Diese Beschwerden und Krankheiten werden durch einen anhaltenden Wassermangel ausgelöst. Die Symptome lassen nach und können sogar ganz verschwinden, sobald der Körper ausreichend mit Wasser versorgt wird. Zusätzlich sollte hierbei für ausreichend Bewegung gesorgt werden.

Gruß Franz
Re: Frage an die Getränke-Profis unter uns
24. Juni 2004 20:46
Hallo, noch ein Zitat aus einem Buch über Wasser

Der Gedanke, Tee, Kaffee, Alkohol und industriell hergestellter Getränke könnten den Bedarf des Körpers an reinem, naturbelassenem Wasser ersetzen, ist grundlegend falsch, insbesondere, wenn dieser im Altag großem Stress ausgesetzt ist. Selbstverständlich bestehen diese Getränke zu einem großemn Teil aus Wasser; die meisten von ihnen enthalten jedoch entwässernde Substanzen, zum Beispiel Koffein. Diese Substanzen entziehen dem Körper nicht nur das Wasser, in dem sie gelöst sind, sondern zapfen zusätzliche Wasserreserven an. Wenn Sie also Kaffee, Tee oder Bier trinken, verliert Ihr Körper mehr Wasser, als im jeweiligen Getränk selbst enthalten ist. Wenn Sie messen, wie viel Urin Sie beispielweise nach dem Genuss einer Tasse Tee verlieren, werden Sie feststellen, dass Sie mehr Wasser lassen, als Sie Flüssigkeit aufgenommen haben. Auch nach der Aufnahme von heißen Getränken verliert der Körper Wasser, und zwar aufgrund der Schweißabsonderung durch die Poren der Haut, die zur Kühlung des von innen erwärmten Körpers dient.
Fehlt dem Körper Wasser, verteilt er die Restmengen um. Das ihm zur Verfügung stehendeWasser wird rationiert und dort verbraucht, wo Bedarf herrscht.
Wenn Wassermangel chronisch wird, werden wasserabhängige Funktionen eingestellt. Dies geschieht bis zu einem gewissen Grad unmerklich, da dem Körper eine "Belastungsreserve" zur Verfügung steht.
Das betroffene Organ beginnt den Mangel (siehe vorhergehender Beitrag)
auf die ihm eigener Weise zu signalisieren.
Gruß Franz
Re: Frage an die Getränke-Profis unter uns
24. Juni 2004 22:14
Franz schrieb:

> Sodbrennen ist ein Zeichen für Wassermangel im oberen
> Magen-Darm-Bereich

Unsinn. Sodbrennen wird i. d. R. ausgelöst, wenn man zuviel, zu reichhaltig oder zu stark gewürzt gegessen hat. Auch von Alkoholgenuß kann Sodbrennen eine Folge sein. Regelmäßiges Sodbrennen ist ein Anzeichen für eine Entzündung der Speiseröhre (Ösophagitis). Und eine Ösophagitis lässt sich ganz sicher nicht durch das Trinken von ein paar Glas Wasser heilen!!

> "Durstbeschwerden". Die Einnahme von Medikamenten zur
> Neutralisierung der Magensäure und Schmerzmitteln kann den
> Wassermangel nicht beheben

Nein, aber sie kann die Ursache bekämpfen, die übermäßige Produktion von Magensäure, die in die Speiseröhre fließt.

> Das Tragische daran: Wird Sodbrennen nicht als Wassermangel
> diagnostiziert und werden die Symptome mit diversen
> Medikamenten behandelt, so kann dies im Vorstadium zu einer
> Gastritis und schließlich zu einem Magengeschwür führen. In
> besonders schlimmen Fällen kommt es sogar zu Magen-, Darm-,
> Leber oder Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Was für ein Blödsinn!! Zu all diesen Krankheiten kann es evtl. dann kommen, wenn die Ursachen des Ösophagusrefluxes (Rückfluß der Magensäure, der das Sodbrennen auslöst) nicht richtig behandelt werden. Ausschließlich mehr Wasser zu trinken ist definitiv keine geeignete Therapie, um eine Entzündung zu heilen!

> Wassertrinken verhindert und heilt Arthritis.

Blödsinn!!

> Rheumatoide Gelenkschmerzen - Arthritis - sind ein Signal
> dafür, dass in der betreffenden Körperregion Wasser fehlt.

Zunächst mal ist die rheumatoide Arthritis nur eine von mehreren Formen der Arthritis. Bei der rheumatoiden Arthritis greift das Immunsystem die eigenen Gelenke und die umliegenden Weichteile an und zerstört sie. Die rhematoide Arthritis tritt hauptsächlich bei Frauen und bei jungen Menschen auf - nicht unbedingt die Bevölkerungsgruppe, die i. d. R. zu wenig trinkt.

> Erkenntnis Nr. 3:
> Wassertrinken verhindert und heilt Kreuzschmerzen.
>
> Kreuzschmerzen und eine Degeneration der Bandscheiben sind ein
> Zeichen für Wassermangel in der Knorpelschicht,

Kreuzschmerzen sind zuallererst mal ein Zeichen für falsches Sitzen, Heben, Bewegen usw.

Da kannst du so viel Wasser trinken, wie du willst - wenn du acht Stunden ohne Bewegungsausgleich im Büro sitzt, hast du am Abend Kruezschmerzen. Okay - wer tagsüber 5 Liter Wasser trinkt, rennt so oft aufs Klo, dass er tatsächlich fast schon ausreichend Bewegung bekommt. Dass derjenige aber abendes kein eKreuzschmerzen hat, liegt nicht am Wasser sondern an der Bewegung.

Erzähl bitte zukünftig keinen solchen Unsinn mehr, nachher glaubt das noch jemand! "Ich habe Kreuzschmerzen, soll ich mich mehr bewegen? Nein wozu denn? Wasser trinken reicht doch"...

> Durch den Druck des Körpergewichts wird bei
> Bewegungen ständig Wasser aus den Bandscheiben gepresst und sie
> verlieren ihre Eigenschaft als "Stoßdämpfer". Diese Beschwerden
> können durch eine ausreichende Wasserzufuhr geheilt werden -

Ich wünsche dir nicht, dass du jemals einen Bandscheibenvorfall bekommst und dass dich der behandelnde Arzt mit den Worten "Trink ein paar Glas Wasser mehr" mitsamt den Höllenschmerzen heimschickt.

> Wassertrinken verhindert und heilt Angina pectoris.
>
> Angina pectoris ist ein Signal dafür, dass im Bereich zwischen
> Herz und Lunge Wassermangel herrscht.

Angina Pectoris sind Herzschmerzen infolge mangelnder Sauerstoffversorgung (Durchblutung) des Herzmuskels. Die mangelnde Durchblutung des Herzmuskels ist meist die Folge einer koronaren Herzkrankheit: die Herzkranzgefäße sind durch Fettablagerungen eingeengt. Diese Fettablagerungen lassen sich weder verhindern noch verschwinden sie durch das Trinken von Wasser!!!

Eine weitere mögliche Ursache für Angina pectoris kann z. B. auch eine Verengung der Aortenklappen im Herzen sein. Eine solche Verengung lässt sich nicht durch ein paar Glas Wasser beheben!!

> eine gesteigerte Wasserzufuhr führt zur Heilung von Angina
> pectoris.

Sehr selten wird Angina pectoris durch Polyzythämie (erhähte Zahl roter Blutkörperchen) verursacht, wenn das Blut dickflüssig wird und nur langsam den Herzmuskel passiert. In diesen seltenen Fällen kann Wasser trinken tatsächlich vorbeugend und begleitend therapeutisch wirken.

> Wassertrinken verhindert und heilt Migräne.
>
> Migränekopfschmerzen sind ein Zeichen für den Wassermangel des
> Gehirns und der Augen.

Unsinn! Migräne hat nicht nur eine Ursache. Ärger, Sorgen, Aufregung, Depression, Schock, Überanstrengung, Änderungen in Gewohnheiten oder Klima, Konsum von Schokolade, Käse, Rotwein, Gebratenem, Zitrusfrüchten oder Auslöser wie helles Licht oder Lärm, Menstruation und weiteres mehr.

All diese Faktoren lassen sich nicht durch das Trinken von ein paar Gläsern Wasser beseitigen!!

> Die migränebedingten Kopfschmerzen
> verschwinden, sobald keine Unterversorgung des Körpers mit
> Wasser mehr vorherrscht.

So ein grenzenloser Blödsinn. Geh mal in eine Schmerzklinik und sieh dir die Leute an, die einen Migräneanfall haben. Die leiden Höllenschmerzen. Diese Höllenschmerzen gehen nicht weg, wenn die ein Glas Wasser trinken!!

> Wassertrinken verhindert und heilt Kolitis.

Kolitis ist eine Entzündung des vorderen Teils des Dickdarms. Die häufiste Ursache ist eine Infektion mit verschiedenen Arten von Mikroogranismen, Bakterien, Amöben oder Viren. Eine Ischämie-verursachte Kolitis (Beeinträchtigung der Blutversorgung der Darmwände) lässt sich sogar nur durch operative Entfernung des befallenen Kolonabschnittes therapieren. Aber doch nicht durch ds Trinken von Wasser!

> Wassertrinken hat eine positive Wirkung auf
> Magen-Darm-Beschwerden, Sodbrennen, Kopfschmerzen oder
> beispielsweise Konzentrationsschwierigkeiten.

Na also, geht doch. Da schreibst du doch tatsächlich was Richtiges.

Du, bzw. derjenige den du zitierst, hat noch vergessen zu schreiben, dass Wasser Aids, Krebs, Malaria, Lepra, Cholera, Syphillis, Hepathitis und Milzbrand heilt.

Abschließend: Ausreichend Wasser zu trinken ist wichtig für den Körper und trägt tatsächlich einen Teil dazu bei, dass viele Beschwerden und Krankheiten gar nicht erst entstehen. Daraus den Umkehrschluß zu ziehen, Wasserkonsum heile und schütze vor Sodbrennen, Arthritis, Kreuzschmerzen, Angina pectoris, Migräne, Kolitis, Asthma, Hypertonie und Diabetes ist grotesk!

Wer viel zu wenig trinkt, unterstützt tatsächlich die Entstehung eingie der von dir aufgezählten Krankheiten. Daraus kannst du aber nicht den Umkehrschluß ziehen, dass man diese Krankheiten verhindern oder gar heilen(!) kann, wenn man nur gengend trinkt.

Alex
Re: Frage an die Getränke-Profis unter uns
25. Juni 2004 07:35
... ich leide weder unter Asthma, Sodbrennen, Migräne, Kolitis, Angina pectoris, Arthritis oder sonstwelchen genannten schauerlichen Krankheiten. Zum Glück!

Ich werde mir also auch heute wieder einen Liter Tee kochen und das xte Jahr mit zuviel Tee im Bauch gesund überleben.

Ich danke Euch herzlich für Eure Aufklärungsarbeit und werde versuchen, trotzdem mehr zu trinken.

Gruß, Mika!



;-) Live the life you have imagined.
Re: an alex
25. Juni 2004 08:11
Hallo Alex!

Vielen Dank, dass DU die Aufgabe übernommen hast, diese vielen gravierenden Fehler zu korrigieren.
Ich möchte dem Wasser seine wohltuende Wirkung keineswegs absprechen - dass damit schwere Krankheiten "geheilt" werden können, das halte ich für Unsinn.
Da ich beruflich sehr viel mit Wasser arbeite (u.a. Labordiagnostik von Trinkwasserproben) weiß ich (leider), dass man sich durch Wasser auch ziemlich viele üble Krankheiten einfangen kann...und wenn man bedenkt, dass sich auch in vermeintlich sauberem Leitungswasser bis zu 100 Bakterien pro Milliliter (laut Gesetz) tummeln dürfen, dann sollte man mit diesen optimistische Aussagen a la Franz vorsichtig damit sein.

Wie gesagt, DANKE, dass du die Irrtümer so kompetent aufgeklärt hast, ich wäre sicher wieder ausfällig geworden ;-)

Gruss,
S

Re: an alex
25. Juni 2004 08:17
hihihi... apropos heilwasser

wir haben hier in der schweiz eine "sektenführerin" die uriella heisst, die verkauft ihr badewasser als heilwasser :-)

tjo .. hat si wohl noch rein gepinkelt ?

:-):-)



*ichhabefertig*
Re: an alex
25. Juni 2004 08:19
Ja, da wird jede Menge Unfug getrieben....bei uns gibt´s das sog. "Grander"Wasser....das soll auch irgendwelche heilenden Wirkungen haben und wird bei uns im Labor regelmässig (auf Wunsch von Kunden) um teures Geld untersucht: Ergebnis: sowohl die chemische, als auch die bakteriologische Analyse ergeben nicht den geringsten Unterschied zu normalem Leitungswasser.
Einbildung ist wohl auch eine Bildung...*g*

Re: Frage an die Getränke-Profis unter uns
25. Juni 2004 09:26
Hallo Alex, muß Dir recht geben es hört sich groteskt an, muß dazu noch sagen habe mit der Schulmedizin meine Schwierigkeiten. Bin Kraftfahrer, an manchen Tagen bis 12 Stunden im Auto unterwegs, 1993 kam kaum mehr vom Auto heraus - vom Arzt mit Spritze Bandscheibenvorfall behandelt. Auskunft des Arztes muß operiert werden, 14 Tage stäter Noteinweisung ins Krankenhaus wegen Nierensteine. Bandscheibenvorfall ist vergessen.
1998, 14 Tage Urlaub Kroatien herrliches Wetter ca. täglich 3Liter Limo getrunken, Heimfahrt plötzliche Schmerzen konnte kaum aussteigen zu Hause wieder Spritze vom Arzt Bandscheibenvorfall. Konnte mich damit nicht anfreunden da 1993 schon ein Fehlurteil vorlag. Bin zur Heilpraktikerin die eine Nierenentzündung disnotizierte. Ein Jahr später im Sommer genau das gleiche Spiel nocheinmal. 2001, morgens frisch und munter keine Beschwerden beim Kunden einen schweren Gegenstand von der Wand genommen abgestellt auf den Boden kam kaum mehr hoch, zum Arzt wollte mir wieder eine Spritze geben wegen Bandscheibenvorfall die ich ablehnte. Meine Frau überredete mich mindestens 3 Liter Wasser zu trinken, ich mit der Antwort du spinnst das können nicht die Nieren sein ansonsten hätte es morgens schon etwas spüren müssen. Habe es trotzdem gemacht, am nächsten Tag kaum noch schmerzen, am 2 Tag gänzlich verschwunden. Seit dieser Zeit bin ich Anhänger vom Wasser inzwischen auch meine Söhne vom jüngsten ist das Asthma verschwunden. Ihr könnt es als Ammenmärchen abtun und vergessen oder eventuell einmal ausprobieren, das Wasser vom Wasserhahn ist immer noch das Billigste und das Beste was wir noch haben. Gruß Franz
Re: Frage an die Getränke-Profis unter uns
25. Juni 2004 09:31
da muss ich franz wirklich recht geben. ich hatte plötzlich im basketball träning rückenschmerzen im unteren rücken und alle dachten es wäre eine muskelzerrung. als ich dann beim arzt ein ultraschall machen lies stellte sich heraus dass ich kalkablagerungen in der niere habe, d.h. dass ich da wo ich diese "muskelzerrung" gehabt habe eigentlich eine nierenbecken entzündung gehabt habe. ich zwang mich jeden tag 2 liter wasser zu trinken und seitdem keine nierenprobleme oder blasenentzündungen mehr.
das prob ist dass man solche sachen nicht erkennt. klar ein junger mensch mach sport und plötzlich hat er schmerzen im rücken dass er fast nicht mehr laufen kann. ganz klar das MUSS ja eine muskelzerrung sein. ich glaube auch nicht dass man alles mit mehr wasser lösen kann auf keinen fall. aber man sollte das trinken nicht als mögliche ursache von problemen aus den augen lassen.
jo
Re: Frage an die Getränke-Profis unter uns
25. Juni 2004 10:28
Dein Arzt hat eine Fehldiagnose gestellt. Das bedeutet aber doch nicht, dass man einen Bandscheibenvorfall mit Wasser trinken heilen kann. Erinnere dich - du hattest Nierensteine!

Alex
Re: Frage an die Getränke-Profis unter uns
25. Juni 2004 10:34
jo schrieb:

> diese "muskelzerrung" gehabt habe eigentlich eine nierenbecken
> entzündung gehabt habe. ich zwang mich jeden tag 2 liter wasser
> zu trinken und seitdem keine nierenprobleme oder
> blasenentzündungen mehr.

Dass ausreichendes Trinken die beste Prophylaxe ist, um Blasen-, Harnwege- oder Nierenerkrankungen vorzubeugen, ist unbestritten.

Alex
Re: Frage an die Getränke-Profis unter uns
25. Juni 2004 13:45
Hallo Alex, ich gebe Dir inderekt ja recht, aber 3x Fehldiagnose 3x wollte er mich ans Messer liefern. Wäre ich den Halbgöttern in weiß ausgeliefert weil ich denen alles glaube wäre ich heute ein halber Krüppel an dem man nach Lust und Laune herumgeschnipselt hätten. Natürlich geb ich Dir recht wenn wirklich ein ernsthafter wirklicher Bandscheibenvorfall wäre ist dieser bestimmt nicht mit Wasser zu reparieren. Heute haben jugendliche nach Ärzte schwierigkeiten mit dem Kreuz, die früher 40 jährige nicht hatten trotz 25 jähriger Arbeit.
Zu unserer Jugendzeit wer hatte da allergien, heute hat es doch jeder zweite. Früher gab es nichts anderes wie Wasser, wer trinkt heute von den jugendlichen Wasser. Bin selbst dem irrglauben aufgessen der Körper braucht Flüssigkeit mindestens 3 Liter die gab ich ihm. Das Flüssigkeit nicht Wasser ist weiß ich jetzt. Will nur auf das eine Hinweisen bevor man Chemie zu sich nimmt ( lest doch die Beibackzettel genau durch welche Nebenwirkungen sind zu erwarten) sollte man eine zeitlang versuchen, natürlich mit ärztlichen Beistand, mit Wasser Krankheiten einzudämmen.
Schon alleine nur auf Wasser (3Liter) umzusteigen kann ohne überwachung zu schwierigkeiten des Blutdruckes führen, aber auch eine Einstellung des Blutdruckes ohne Chemie ist dabei ohne weiteres möglich.
Auch das Übergewicht ist ein Problem des Wasserhaushaltes des Körpers, auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen. Gruß Franz
Re: Frage an die Getränke-Profis unter uns
25. Juni 2004 14:01
Franz schrieb:

> Zu unserer Jugendzeit wer hatte da allergien, heute hat es doch
> jeder zweite. Früher gab es nichts anderes wie Wasser,

Früher war noch sehr viel mehr anders. Du kannst ganz sicher nicht nur einen Punkt (Wasser trinken) nehmen, den mit früher vergleichen und daraus dann den Schluß ziehen, dass dies der Auslöser für Allergien und dgl. ist.

Früher gab es viel weniger Heuschnupfen. Früher gab es auch keine CD-Player. Aber ob deswegen CD-Player für Heuschnupfen verantwortlich sind? Ich weiß nicht...

> sollte man eine zeitlang
> versuchen, natürlich mit ärztlichen Beistand, mit Wasser
> Krankheiten einzudämmen.

Wenn du eine Krankheit nicht früh genug richtig therapierst, sondern eine zeitlang versuchst, sie "mit Wasser einzudämmen", ist es nach der "zeitlang" in den meisten Fällen zu spät, sie richtig zu behandeln.

Erhhöhter blutdruck muß so früh wie möglich behandelt werden. Wer erst eine "zeitlang" versucht, Hypertonie mit Wasser einzudämmen, wird u. U. vom Schlaganfall erwischt, noch bevor er merkt, dass Betablocker vielleicht doch geeigneter geween wären als ein Glas Wasser mehr pro Tag.

Auch wenn unbestritten ist, dass ausreichendes Trinken das Herz-/Kreislaufsysstem positiv beeinflusst.

> Auch das Übergewicht ist ein Problem des Wasserhaushaltes des
> Körpers, auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen.

Übergewicht ist eine Folge davon, dass man mehr ißt als man verbraucht. Wer über einen längeren Zeitraum pro Tag 4000 kcal ißt und nur 3000 kcal verbraucht, wird übergewichtig - egal ob er 1, 2 oder 5 Liter Wasser täglich trinkt.

Alex
Re: Frage an die Getränke-Profis unter uns
25. Juni 2004 17:28
Hallo Alex

Auch das Übergewicht ist ein Problem des Wasserhaushaltes des
> Körpers, auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen.

Übergewicht ist eine Folge davon, dass man mehr ißt als man verbraucht. Wer über einen längeren Zeitraum pro Tag 4000 kcal ißt und nur 3000 kcal verbraucht, wird übergewichtig - egal ob er 1, 2 oder 5 Liter Wasser täglich trinkt.
Warum ißt der mehr? weil natürliche Körperreflexe nicht richtig funktionieren, warum nicht, fragen über fragen.

Kennst Du eine Person die richtig übergewichtig ist und dabei schon jahrelang mindestens 3 Liter Wasser täglich trinkt ohne dabei Sport zu treiben. Genau das Gleiche mit Bulemie ohne Sport und trinkt täglich 3 Liter Wasser schon mindestens ein Jahr lang, diese Personen möchte ich gerne kennen lernen, bisher ohne erfolg. Warum wohl? Gibt es diese Person vielleicht gar nicht????
Gruß Franz
Re: Frage an die Getränke-Profis unter uns
25. Juni 2004 17:42
Franz schrieb:

> Kennst Du eine Person die richtig übergewichtig ist und dabei
> schon jahrelang mindestens 3 Liter Wasser täglich trinkt ohne
> dabei Sport zu treiben.

Mich. Ich habe schon immer jede Menge Wasser getrunken, 3 Liter pro Tag mindestens. Als ich mit dem Rauchen aufgehört habe, habe ich diese Angewohnheit beibehalten und dennoch 15 Kilo zugenommen.

Ich habe diese 15 Kilo wieder abgenommen, allerdings nicht durchs Trinken sondern durchs Laufen.

Nochmal: Genug zu trinken ist lebenswichtig und hilft mit, jeder Menge Erkrankungen vorzubeugen. Massive Unterversorgung mit Flüssigkeit führt natürlich zu Krankheit und in letzter Konsequenz zum Tod. Für einen Gesunden ist es umso besser, je mehr er trinkt.

Du kannst daraus aber nicht schließen, dass man alle Krankheiten heilen(!) kann, indem man einfach nur 3 Liter Wasser pro Tag trinkt.

Alex
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