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Glyx-Diät
geschrieben von Sternchen
Tagchen
)
Hm, ich weiß nicht, ob die Frage schon oft gestellt wurde - hab zumindest keinen Beitrag gefunden .. Wenn doch tut's mir leid
Also, ich hab mir dieses Glyx-Diät Buch gekauft und frage mich, ob das wirklich so stimmt, was die mir da erzählen .. Ist darauf wirklich Verlass?!
Die verbieten einem ja teilweise Sachen, die ich bisher immer als durchaus positiv bzgl. einer Gewichtsabnahme empfand.
Ach ja und noch eine Frage: Stimmt es, dass Trampolinspringen 3 mal mehr kcal als Joggen verbrennt?! Finde das alles etwas bizarr ..
Wünsche noch einen schönen sonnigen Tag!
Sternchen
)Hm, ich weiß nicht, ob die Frage schon oft gestellt wurde - hab zumindest keinen Beitrag gefunden .. Wenn doch tut's mir leid

Also, ich hab mir dieses Glyx-Diät Buch gekauft und frage mich, ob das wirklich so stimmt, was die mir da erzählen .. Ist darauf wirklich Verlass?!
Die verbieten einem ja teilweise Sachen, die ich bisher immer als durchaus positiv bzgl. einer Gewichtsabnahme empfand.
Ach ja und noch eine Frage: Stimmt es, dass Trampolinspringen 3 mal mehr kcal als Joggen verbrennt?! Finde das alles etwas bizarr ..
Wünsche noch einen schönen sonnigen Tag!
Sternchen
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Re: Glyx-Diät 09. Juni 2004 14:34 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 7 |
Wie bereits weiter oben von mir gepostet, hilft Dir dies evtl. bei der Einschätzung der GLYX-Diät:
Zitat von DR. KURT A. MOOSBURGER
mit den Schwerpunkten:
Herz-Kreislauf-Medizin inkl. internistischer Sportmedizin
Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung
Trainingsanleitung für Herzpatienten
Hormonsubstitution
Osteoporose
Facharzt für Innere Medizin und Sportarzt
zum Thema GLYX und Kolenhydraten:
Zitat:
"Man darf nicht den Fehler machen, wie Montignac zu argumentieren, indem man die Thermodynamik und damit die Energiebilanz als letztlich entscheidendes Kriterium für die Entstehung von Übergewicht ignoriert. Kein Makronährstoff macht per se dick, es ist und bleibt einzig und allein eine positive Energiebilanz! Es ist geradezu grotesk, Kartoffeln als “Dickmacher“ hinzustellen. Die Irrationalität gipfelt in der Behauptung, nicht die Zufuhr von zuviel Kalorien, sondern die Zufuhr von “falschen“ Kohlenhydraten wäre via das “böse“ Insulin Schuld an der Entstehung von Übergewicht. Insulin ist aber kein “Feind“ des Körpers. Es hemmt nicht die Betaoxidation (“Fettverbrennung“) als vorrangigen Modus der Energiebereitstellung. Die Insulininkretion wird nicht nur durch Zufuhr von Kohlenhydraten, sondern auch von Proteinen und Fetten stimuliert. Das Ausmaß der postprandialen “Insulinantwort“ korreliert somit nicht nur mit dem glykämischen Index, sondern auch mit dem Energiegehalt der zugeführten Mahlzeit. Wer sich nur nach einem niedrigen GI orientiert, läuft Gefahr, sich zu fettreich und damit zu energiereich zu ernähren, was wiederum eine positive Energiebilanz und damit eine Speicherung von “neuem“ Fettgewebe begünstigt. Der vorübergehende postprandiale Insulinanstieg im Blut, der die Lipolyse kurzfristig hemmt, hat mit einem Hyperinsulinismus nichts zu tun. Der Insulinspiegel im Blut korreliert vielmehr mit dem Körperfettanteil, eine Hyperinsulinämie ist Folge und nicht Ursache der Adipositas. Es ist die Energiebilanz, die das Fließgleichgewicht zwischen Lipogenese und Lipolyse im Fettgewebe einstellt und damit über den Körperfettanteil entscheidet. Das gilt für jedermann, auch für Adipöse mit Hyperinsulinämie bzw. Insulinresistenz. Auch die teilweise so eindrucksvoll dicken Amerikaner sind nicht deswegen so dick geworden sind, weil sie zuviel Kohlenhydrate mit hohem GI, sondern weil sie zuviel Energie zugeführt haben – auf gut Deutsch, zuviel gegessen haben. Und darüber hinaus – ein ganz mitentscheidender Grund für eine positive Energiebilanz – ihren Energieumsatz durch körperliche Inaktivität heruntergeschraubt haben. Bei allem Verständnis für den GI im Rahmen einer kohlenhydratbewussten Ernährung beim metabolischen Syndrom – wer die Ursache des Übergewichts nur in den “falschen“ Kohlenhydraten sieht, verkennt die Realität. "
Ich denke, dies sollte bei der Bewertung der "bösen" Kohlenhydrate helfen.
Hier das Quellenverzeichniss: [gin.uibk.ac.at]
Gruß
FSC
Zitat von DR. KURT A. MOOSBURGER
mit den Schwerpunkten:
Herz-Kreislauf-Medizin inkl. internistischer Sportmedizin
Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung
Trainingsanleitung für Herzpatienten
Hormonsubstitution
Osteoporose
Facharzt für Innere Medizin und Sportarzt
zum Thema GLYX und Kolenhydraten:
Zitat:
"Man darf nicht den Fehler machen, wie Montignac zu argumentieren, indem man die Thermodynamik und damit die Energiebilanz als letztlich entscheidendes Kriterium für die Entstehung von Übergewicht ignoriert. Kein Makronährstoff macht per se dick, es ist und bleibt einzig und allein eine positive Energiebilanz! Es ist geradezu grotesk, Kartoffeln als “Dickmacher“ hinzustellen. Die Irrationalität gipfelt in der Behauptung, nicht die Zufuhr von zuviel Kalorien, sondern die Zufuhr von “falschen“ Kohlenhydraten wäre via das “böse“ Insulin Schuld an der Entstehung von Übergewicht. Insulin ist aber kein “Feind“ des Körpers. Es hemmt nicht die Betaoxidation (“Fettverbrennung“) als vorrangigen Modus der Energiebereitstellung. Die Insulininkretion wird nicht nur durch Zufuhr von Kohlenhydraten, sondern auch von Proteinen und Fetten stimuliert. Das Ausmaß der postprandialen “Insulinantwort“ korreliert somit nicht nur mit dem glykämischen Index, sondern auch mit dem Energiegehalt der zugeführten Mahlzeit. Wer sich nur nach einem niedrigen GI orientiert, läuft Gefahr, sich zu fettreich und damit zu energiereich zu ernähren, was wiederum eine positive Energiebilanz und damit eine Speicherung von “neuem“ Fettgewebe begünstigt. Der vorübergehende postprandiale Insulinanstieg im Blut, der die Lipolyse kurzfristig hemmt, hat mit einem Hyperinsulinismus nichts zu tun. Der Insulinspiegel im Blut korreliert vielmehr mit dem Körperfettanteil, eine Hyperinsulinämie ist Folge und nicht Ursache der Adipositas. Es ist die Energiebilanz, die das Fließgleichgewicht zwischen Lipogenese und Lipolyse im Fettgewebe einstellt und damit über den Körperfettanteil entscheidet. Das gilt für jedermann, auch für Adipöse mit Hyperinsulinämie bzw. Insulinresistenz. Auch die teilweise so eindrucksvoll dicken Amerikaner sind nicht deswegen so dick geworden sind, weil sie zuviel Kohlenhydrate mit hohem GI, sondern weil sie zuviel Energie zugeführt haben – auf gut Deutsch, zuviel gegessen haben. Und darüber hinaus – ein ganz mitentscheidender Grund für eine positive Energiebilanz – ihren Energieumsatz durch körperliche Inaktivität heruntergeschraubt haben. Bei allem Verständnis für den GI im Rahmen einer kohlenhydratbewussten Ernährung beim metabolischen Syndrom – wer die Ursache des Übergewichts nur in den “falschen“ Kohlenhydraten sieht, verkennt die Realität. "
Ich denke, dies sollte bei der Bewertung der "bösen" Kohlenhydrate helfen.
Hier das Quellenverzeichniss: [gin.uibk.ac.at]
Gruß
FSC
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