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Kalorienverbrauch muskeln, fett
geschrieben von jessifuzz
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Kalorienverbrauch muskeln, fett 22. Mai 2009 00:33 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 109 |
Hallöchen,
ich habe jetzt schon mehrfach gelesen, dass Muskeln mehr Kalorien verbrauchen als Fett. Nun will ich es aber mal genau wissen, denn dazu konnte ich NIX im www finden: Wieviel kcal GU benötigt 1kg Muskeln und wieviel 1kg Fett (in 24 Stunden)? Hab da schon so viel Verschiedenes gelesen. U.a. einen Artikel auf Focus Online, wo ein Ernährungswissenschaftler sagte, dass ein Muskelzuwachs von 1kg Muskeln etwa einen um 30 kcal erhöhten täglichen Energiebedarf bedeuten würde. Wenn man aber nach verschiedenen Formeln seinen GU nach Körpergewicht berechnet, ohne den Körperfettanteil dabei zu berücksichtigen, dann kommt man auch ungefähr auf 30 kcal Differenz des Grundumsatzes pro kg Körpergewicht weniger oder mehr (so diäte ich nämlich: zähle kcal und passe die Energieaufnahme nach jedem abgenommenen Kilo an, sind immer etwa 30 kcal weniger). Aber es kann doch nicht sein, dass in diesen Berechnungen von 100 % Muskeln ausgegangen wird?! Könnte es mir so erklären, dass 1kg Muskeln oder Fett gleich viele Kalorien benötigt, aber dasselbe Volumen an Muskeln eben mehr (da ja Muskeln ca. 3x so schwer sind wie Fett, oder?). Das würde halt heißen, dass man mit mehr Muskelmasse bei schlankerer Figur trotzdem einen höheren Grundumsatz hätte. Wer kann mir denn Näheres erklären oder Zahlen nennen? Würde mich freuen.
Ich bin übrigens neu hier: 24 Jahre jung, Studentin. Freut mich, bei Euch mit zu diskutieren!
ich habe jetzt schon mehrfach gelesen, dass Muskeln mehr Kalorien verbrauchen als Fett. Nun will ich es aber mal genau wissen, denn dazu konnte ich NIX im www finden: Wieviel kcal GU benötigt 1kg Muskeln und wieviel 1kg Fett (in 24 Stunden)? Hab da schon so viel Verschiedenes gelesen. U.a. einen Artikel auf Focus Online, wo ein Ernährungswissenschaftler sagte, dass ein Muskelzuwachs von 1kg Muskeln etwa einen um 30 kcal erhöhten täglichen Energiebedarf bedeuten würde. Wenn man aber nach verschiedenen Formeln seinen GU nach Körpergewicht berechnet, ohne den Körperfettanteil dabei zu berücksichtigen, dann kommt man auch ungefähr auf 30 kcal Differenz des Grundumsatzes pro kg Körpergewicht weniger oder mehr (so diäte ich nämlich: zähle kcal und passe die Energieaufnahme nach jedem abgenommenen Kilo an, sind immer etwa 30 kcal weniger). Aber es kann doch nicht sein, dass in diesen Berechnungen von 100 % Muskeln ausgegangen wird?! Könnte es mir so erklären, dass 1kg Muskeln oder Fett gleich viele Kalorien benötigt, aber dasselbe Volumen an Muskeln eben mehr (da ja Muskeln ca. 3x so schwer sind wie Fett, oder?). Das würde halt heißen, dass man mit mehr Muskelmasse bei schlankerer Figur trotzdem einen höheren Grundumsatz hätte. Wer kann mir denn Näheres erklären oder Zahlen nennen? Würde mich freuen.
Ich bin übrigens neu hier: 24 Jahre jung, Studentin. Freut mich, bei Euch mit zu diskutieren!
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Re: Kalorienverbrauch muskeln, fett 22. Mai 2009 11:21 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 6.243 |
jessifuzz schrieb:
> Wieviel kcal GU benötigt 1kg Muskeln
Je nach Quelle 30 bis 50 kcal pro Tag und kg Muskulatur
> und wieviel 1kg Fett (in 24 Stunden)?
0 kcal.
> (so diäte ich nämlich: zähle
> kcal und passe die Energieaufnahme nach jedem abgenommenen Kilo
> an, sind immer etwa 30 kcal weniger).
Das kann sinnvoll sein. Vielen fällt es aber leichter, von vorneherein die Energie zu essen, die sie nach Erreichen ihres Wunschgewichtes verbrauchen werden.
Alex
> Wieviel kcal GU benötigt 1kg Muskeln
Je nach Quelle 30 bis 50 kcal pro Tag und kg Muskulatur
> und wieviel 1kg Fett (in 24 Stunden)?
0 kcal.
> (so diäte ich nämlich: zähle
> kcal und passe die Energieaufnahme nach jedem abgenommenen Kilo
> an, sind immer etwa 30 kcal weniger).
Das kann sinnvoll sein. Vielen fällt es aber leichter, von vorneherein die Energie zu essen, die sie nach Erreichen ihres Wunschgewichtes verbrauchen werden.
Alex
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Re: Kalorienverbrauch muskeln, fett 22. Mai 2009 13:20 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 109 |
Hallo Alex, danke für die schnelle Antwort. So hab ich das zumindest auch schonmal im Netz gefunden, wie Du das sagst, also dass 1 kg Fett 0 kcal verbraucht am Tag.
Aber nochmal: Wenn man seinen GU bzw. tatsächlichen Kalorienverbrauch mit verschiedenen Rechnern (auch auf fettrechner.de) oder Formeln (siehe z.B. Wikipedia) berechnet, kriegt man zwar leicht unterschiedliche Werte raus, aber es ist immer so, dass der GU vom Körpergewicht abhängig ist und sich mit jedem Kilo weniger, das man angibt, der GU deutlich verändert. Wie sonst auch zu erklären, dass man, wie Du sagst, nach der Abnahme einen deutlich niedrigeren GU hat. Das kann sich doch nicht auf die Abnahme von Muskelmasse stützen? Gut, man nimmt leider auch Muskeln ab, aber doch wohl langfristig hauptsächlich Fett (zumindest wenn mans richtig macht)? Wenn aber 1 kg Fett mehr 0 kcal zusätzlichen täglichen Kalorienverbrauch bedeutet, wieso sollte sich dann bei verändertem Körpergewicht ein veränderter Verbrauch ergeben? Wenn das so ist, bedeutet das doch, dass sich die Rechner tatsächlich auf die unmögliche Annahme von 100% Muskelanteil stützen. Habe ich dann meinen GU zu hoch berechnet? Denn 100 % Muskelanteil hat keiner, stark Übergewichtige haben normalerweise sogar eher einen sehr hohen Körperrfettanteil.
Ich will Dich übrigens nicht kritisieren oder Deine Aussagen in Zweifel ziehen. Ich hinterfrage nur immer alles gern so lange, bis ich absolut dahintersteige.
LG Jessica
Aber nochmal: Wenn man seinen GU bzw. tatsächlichen Kalorienverbrauch mit verschiedenen Rechnern (auch auf fettrechner.de) oder Formeln (siehe z.B. Wikipedia) berechnet, kriegt man zwar leicht unterschiedliche Werte raus, aber es ist immer so, dass der GU vom Körpergewicht abhängig ist und sich mit jedem Kilo weniger, das man angibt, der GU deutlich verändert. Wie sonst auch zu erklären, dass man, wie Du sagst, nach der Abnahme einen deutlich niedrigeren GU hat. Das kann sich doch nicht auf die Abnahme von Muskelmasse stützen? Gut, man nimmt leider auch Muskeln ab, aber doch wohl langfristig hauptsächlich Fett (zumindest wenn mans richtig macht)? Wenn aber 1 kg Fett mehr 0 kcal zusätzlichen täglichen Kalorienverbrauch bedeutet, wieso sollte sich dann bei verändertem Körpergewicht ein veränderter Verbrauch ergeben? Wenn das so ist, bedeutet das doch, dass sich die Rechner tatsächlich auf die unmögliche Annahme von 100% Muskelanteil stützen. Habe ich dann meinen GU zu hoch berechnet? Denn 100 % Muskelanteil hat keiner, stark Übergewichtige haben normalerweise sogar eher einen sehr hohen Körperrfettanteil.
Ich will Dich übrigens nicht kritisieren oder Deine Aussagen in Zweifel ziehen. Ich hinterfrage nur immer alles gern so lange, bis ich absolut dahintersteige.

LG Jessica
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Re: Kalorienverbrauch muskeln, fett 22. Mai 2009 14:13 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 54 |
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Re: Kalorienverbrauch muskeln, fett 25. Mai 2009 13:27 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 6.243 |
jessifuzz schrieb:
> Aber nochmal: Wenn man seinen GU bzw. tatsächlichen
> Kalorienverbrauch mit verschiedenen Rechnern (auch auf
> fettrechner.de) oder Formeln (siehe z.B. Wikipedia) berechnet,
> kriegt man zwar leicht unterschiedliche Werte raus, aber es ist
> immer so, dass der GU vom Körpergewicht abhängig ist und sich
> mit jedem Kilo weniger, das man angibt, der GU deutlich
> verändert.
Richtig.
> Wie sonst auch zu erklären, dass man, wie Du sagst,
> nach der Abnahme einen deutlich niedrigeren GU hat. Das kann
> sich doch nicht auf die Abnahme von Muskelmasse stützen?
Doch.
> Gut, man nimmt leider auch Muskeln ab,
leider? Gott sei Dank! Stell dir mal vor, eine 120 kg schwere Frau würde abnehmen und dabei keine Muskulatur verlieren. Wie würde die wohl aussehen, wenn sie mit 60 kg noch immer die gleiche Oberschenkelmuskulatur wie mit 120 kg hätte??
> aber doch wohl langfristig
> hauptsächlich Fett (zumindest wenn mans richtig macht)?
Ja.
> Wenn
> aber 1 kg Fett mehr 0 kcal zusätzlichen täglichen
> Kalorienverbrauch bedeutet, wieso sollte sich dann bei
> verändertem Körpergewicht ein veränderter Verbrauch ergeben?
Weil du mit jedem Kilo Körpergewicht, dass du verlierst auch Muskulatur abbaust (s. o.) Ein Rechner, mit dem du den Energieverbrauch ausrechenn kannst, ist kein exaktes Messgerät. Ganz im Gegenteil, es ist immer nur ein grobes Modell, dass dir allenfalls einen ungefähren Eindruck vermitteln kann, wieviel Energie du verbrauchst.
So ein Modell muss natürlich auch irgendwelche Annahmen treffen zu Daten, die nicht eingegeben werden können. So hat ein 100 kg schwerer Bodybuilder hat einen sehr, sehr viel höheren Grundumsatz als ein 100 kg schwerer Couchpotato.
> Wenn das so ist, bedeutet das doch, dass sich die Rechner
> tatsächlich auf die unmögliche Annahme von 100% Muskelanteil
> stützen.
Nein, sie stützen sich auf ein Modell, bei dem von einer "normalen" Verteilung des Gewichts von Knochen, Wasser, Muskulatur, Fett, Organen usw. ausgegangen wird.
> Habe ich dann meinen GU zu hoch berechnet?
Wie hoch dein Energieverbrauch tatsächlich ist, kannst du nicht berechnen. Das kannst du nur durch Beobachten herausfinden indem du eine Energieaufnahme protokollierst und überprüfst, ob du mit dieser Energieaufnahme mittelfristig (Monatsfrist) zu- oder abnimmst.
> Denn 100 %
> Muskelanteil hat keiner,
Natürlich nicht, da kommen noch ein paar Kilo dazu für Blut, Organe, Haare, Knochen, Fett, Mageninhalt, Blaseninhalt, Darminhalt usw.
Alex
> Aber nochmal: Wenn man seinen GU bzw. tatsächlichen
> Kalorienverbrauch mit verschiedenen Rechnern (auch auf
> fettrechner.de) oder Formeln (siehe z.B. Wikipedia) berechnet,
> kriegt man zwar leicht unterschiedliche Werte raus, aber es ist
> immer so, dass der GU vom Körpergewicht abhängig ist und sich
> mit jedem Kilo weniger, das man angibt, der GU deutlich
> verändert.
Richtig.
> Wie sonst auch zu erklären, dass man, wie Du sagst,
> nach der Abnahme einen deutlich niedrigeren GU hat. Das kann
> sich doch nicht auf die Abnahme von Muskelmasse stützen?
Doch.
> Gut, man nimmt leider auch Muskeln ab,
leider? Gott sei Dank! Stell dir mal vor, eine 120 kg schwere Frau würde abnehmen und dabei keine Muskulatur verlieren. Wie würde die wohl aussehen, wenn sie mit 60 kg noch immer die gleiche Oberschenkelmuskulatur wie mit 120 kg hätte??
> aber doch wohl langfristig
> hauptsächlich Fett (zumindest wenn mans richtig macht)?
Ja.
> Wenn
> aber 1 kg Fett mehr 0 kcal zusätzlichen täglichen
> Kalorienverbrauch bedeutet, wieso sollte sich dann bei
> verändertem Körpergewicht ein veränderter Verbrauch ergeben?
Weil du mit jedem Kilo Körpergewicht, dass du verlierst auch Muskulatur abbaust (s. o.) Ein Rechner, mit dem du den Energieverbrauch ausrechenn kannst, ist kein exaktes Messgerät. Ganz im Gegenteil, es ist immer nur ein grobes Modell, dass dir allenfalls einen ungefähren Eindruck vermitteln kann, wieviel Energie du verbrauchst.
So ein Modell muss natürlich auch irgendwelche Annahmen treffen zu Daten, die nicht eingegeben werden können. So hat ein 100 kg schwerer Bodybuilder hat einen sehr, sehr viel höheren Grundumsatz als ein 100 kg schwerer Couchpotato.
> Wenn das so ist, bedeutet das doch, dass sich die Rechner
> tatsächlich auf die unmögliche Annahme von 100% Muskelanteil
> stützen.
Nein, sie stützen sich auf ein Modell, bei dem von einer "normalen" Verteilung des Gewichts von Knochen, Wasser, Muskulatur, Fett, Organen usw. ausgegangen wird.
> Habe ich dann meinen GU zu hoch berechnet?
Wie hoch dein Energieverbrauch tatsächlich ist, kannst du nicht berechnen. Das kannst du nur durch Beobachten herausfinden indem du eine Energieaufnahme protokollierst und überprüfst, ob du mit dieser Energieaufnahme mittelfristig (Monatsfrist) zu- oder abnimmst.
> Denn 100 %
> Muskelanteil hat keiner,
Natürlich nicht, da kommen noch ein paar Kilo dazu für Blut, Organe, Haare, Knochen, Fett, Mageninhalt, Blaseninhalt, Darminhalt usw.
Alex
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Re: Kalorienverbrauch muskeln, fett 25. Mai 2009 16:32 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 109 |
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