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Übermäßiger Verzehr von Süßstoff
geschrieben von Wissensdurst
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Übermäßiger Verzehr von Süßstoff 03. November 2007 13:12 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 2 |
Hallo alle miteinander,
ich weiß, dass das Thema Süßstoff hier bereits ausführlich diskutiert wurde - allerdings ging es immer nur um den Verzehr üblicher Mengen.
Ich frage mich, was passiert, wenn man über längere Zeit sehr viel Süßstoff zu sich nimmt.
Wird diese - evtl. auch nur in Bestandteilen - im Körper eingelagert und mit der Zeit abgebaut oder besteht (insbesondere bei Frauen) vielleicht sogar die Gefahr, dass diese nach z.B. einjähriger Abstinenz Fehlgeburten oder missgebildete Kinder zur Welt bringen?
Immer wieder ist von Blasenkrebs, Brustkrebs und Hirntumoren die Rede, von Nervenschädigungen und Verlust der Sehkraft - inwiweit ist dies belegt und wann beginnt hier tatsächlich ein Risiko?
Wie soll der extreme Süßstoffkonsument an Untersuchungsergebnisse kommen - es wird wohl kaum ein Arzt große Anstrengungen übernehmen, weil ein Patient erklärt, er habe eine Zeitlang exzessiv Süßstoff verzehrt.
Viele Fragen und ich habe noch viele mehr - vielleicht gibt es den ein oder anderen versierten Menschen hier mit Antworten.
ich weiß, dass das Thema Süßstoff hier bereits ausführlich diskutiert wurde - allerdings ging es immer nur um den Verzehr üblicher Mengen.
Ich frage mich, was passiert, wenn man über längere Zeit sehr viel Süßstoff zu sich nimmt.
Wird diese - evtl. auch nur in Bestandteilen - im Körper eingelagert und mit der Zeit abgebaut oder besteht (insbesondere bei Frauen) vielleicht sogar die Gefahr, dass diese nach z.B. einjähriger Abstinenz Fehlgeburten oder missgebildete Kinder zur Welt bringen?
Immer wieder ist von Blasenkrebs, Brustkrebs und Hirntumoren die Rede, von Nervenschädigungen und Verlust der Sehkraft - inwiweit ist dies belegt und wann beginnt hier tatsächlich ein Risiko?
Wie soll der extreme Süßstoffkonsument an Untersuchungsergebnisse kommen - es wird wohl kaum ein Arzt große Anstrengungen übernehmen, weil ein Patient erklärt, er habe eine Zeitlang exzessiv Süßstoff verzehrt.
Viele Fragen und ich habe noch viele mehr - vielleicht gibt es den ein oder anderen versierten Menschen hier mit Antworten.
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Re: Übermäßiger Verzehr von Süßstoff 03. November 2007 14:51 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 392 |
Hallo,
ob es ein zuviel gibt und was passiert, wenn eine gewisse Grenze überschritten wird, das ist gar nicht endgültig erforscht und teilweise noch recht strittig. Insbesondere über den Süßstoff Aspartam gab und gibt es vor allem im Internet, die übelsten Gerüchte, die jedoch bisher in keinem Fall bestätigt und in anderen Fällen widerlegt sind. Der Verdacht z.B., dass Aspartam Krebs auslösen könne, gilt nach heutiger Studienlage als vollständig entkräftet.
Für alle künstlichen Süsstoffe gibt es ADI (Acceptable Daily Intakte)-Werte, die aussagen wie viel man von diesem Stoff ein Leben lang täglich bedenkenlos konsumieren kann, diese lauten wie folgt:
- Sacccharin (E 954): 5 mg pro kg Körpergewicht
- Cyclamat(E 952): 7 mg pro kg Körpergewicht, verboten in Bonbons und Kaugummi
- Aspartam(E 951): 40 mg/kg KG
- Acesulfam-K(E 950): 9 mg/kg KG
- Neohesperdin DC (E 959): 5mg/kg KG
- Thaumatin (E 957): natürlich und unbedenklich, kein Grenzwert
- Sucralose (E 955): 15 mg/kg KG
Was einem diese ADI-Werte in der Praxis bringen, ist freilich fraglich. Erstens handelt es sich doch eher um eine Momentaufnahme der aktuellen Studienlage als um eine abschließende Bewertung, zweitens weiß man zwar meist, ob ein bestimmter Süßstoff in einem Produkt enthalten ist, nicht aber wie viel in mg. Allerdings ist die enthaltene Süßstoffhöchstwert gesetzlich so festgelegt, dass bei normalen Konsum der ADI-Wert nicht überschritten werden sollte. Ich hoffe, das hilft Dir trotzdem ein bisschen weiter. Von Fehlgeburten und Missbildungen, die im erwiesenen oder vermuteten Zusammenhang mit Süßstoffen steht, hab ich auf alle Fälle noch nichts gehört.
Der Shaddy
Nachricht bearbeitet (03.11.2007 14:58)
ob es ein zuviel gibt und was passiert, wenn eine gewisse Grenze überschritten wird, das ist gar nicht endgültig erforscht und teilweise noch recht strittig. Insbesondere über den Süßstoff Aspartam gab und gibt es vor allem im Internet, die übelsten Gerüchte, die jedoch bisher in keinem Fall bestätigt und in anderen Fällen widerlegt sind. Der Verdacht z.B., dass Aspartam Krebs auslösen könne, gilt nach heutiger Studienlage als vollständig entkräftet.
Für alle künstlichen Süsstoffe gibt es ADI (Acceptable Daily Intakte)-Werte, die aussagen wie viel man von diesem Stoff ein Leben lang täglich bedenkenlos konsumieren kann, diese lauten wie folgt:
- Sacccharin (E 954): 5 mg pro kg Körpergewicht
- Cyclamat(E 952): 7 mg pro kg Körpergewicht, verboten in Bonbons und Kaugummi
- Aspartam(E 951): 40 mg/kg KG
- Acesulfam-K(E 950): 9 mg/kg KG
- Neohesperdin DC (E 959): 5mg/kg KG
- Thaumatin (E 957): natürlich und unbedenklich, kein Grenzwert
- Sucralose (E 955): 15 mg/kg KG
Was einem diese ADI-Werte in der Praxis bringen, ist freilich fraglich. Erstens handelt es sich doch eher um eine Momentaufnahme der aktuellen Studienlage als um eine abschließende Bewertung, zweitens weiß man zwar meist, ob ein bestimmter Süßstoff in einem Produkt enthalten ist, nicht aber wie viel in mg. Allerdings ist die enthaltene Süßstoffhöchstwert gesetzlich so festgelegt, dass bei normalen Konsum der ADI-Wert nicht überschritten werden sollte. Ich hoffe, das hilft Dir trotzdem ein bisschen weiter. Von Fehlgeburten und Missbildungen, die im erwiesenen oder vermuteten Zusammenhang mit Süßstoffen steht, hab ich auf alle Fälle noch nichts gehört.
Der Shaddy
Nachricht bearbeitet (03.11.2007 14:58)
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Re: Übermäßiger Verzehr von Süßstoff 03. November 2007 15:35 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 2 |
Hallo Shaddy,
danke für die rasche Antwort.
Nicht erforscht ist natürlich nicht unbedingt beruhigend.
Die ADI Werte hatte ich zwischenzeitlich, auf meiner Suche nach Informationen natürlich gefunden, wie du jedoch richtig schreibst, ist relativ schwer festzustellen, wie hoch tatsächlich eingenommene Mengen nun wirklich sind. (Auf den Inhaltangaben steht ja meist nur: Aspartam .....aber nicht in welchen Mengen pro 100g oder mg.)
Bezüglich meinen Fragen gehe ich davon aus, dass die vorgegebenen Höchstwerte mindestens um das doppelte überschritten wurden.
Zudem handelt es sich in diesen Tabellen ja um Werte, für den täglichen Verzehr - lebenslang.
Beuddeutet dies, dass wenn man nur 10 Jahre seines Lebens Süßstoff zu sich nimmt (und dann völlig Süßstoffabstinent lebt) während dieser 10 Jahre weit größere Mengen am Tag zu sich nehmen kann - ohne dass man bedenken haben müsste? Oder ist es viel mehr so, dass ab einer gewissen aufnahme am Tag eine Art toxische Wirkung auftritt?
Inwiweit sind hier verursachte Schäden reversibel?
Müssten verursachte Krankheiten oder Tumore während der Einnahmezeit auftreten, oder kann dies als Folge auch erst Jahre später in Erscheinung treten?
Du schreibst, dass der Verdacht, diverse Süßstoffe könnten Krebserregend sein, nahezu ausgeräumt wäre. Woher hast du diese Information und bezieht sich das auf die max. empfohlenen Dosen oder ist dies eine generelle Aussage?
Ich freue mich auf baldige weitere Infos. Schön, dass sich hier Menschen die Mühe machen, so ausführliche Antworten zu geben. Danke!
danke für die rasche Antwort.
Nicht erforscht ist natürlich nicht unbedingt beruhigend.
Die ADI Werte hatte ich zwischenzeitlich, auf meiner Suche nach Informationen natürlich gefunden, wie du jedoch richtig schreibst, ist relativ schwer festzustellen, wie hoch tatsächlich eingenommene Mengen nun wirklich sind. (Auf den Inhaltangaben steht ja meist nur: Aspartam .....aber nicht in welchen Mengen pro 100g oder mg.)
Bezüglich meinen Fragen gehe ich davon aus, dass die vorgegebenen Höchstwerte mindestens um das doppelte überschritten wurden.
Zudem handelt es sich in diesen Tabellen ja um Werte, für den täglichen Verzehr - lebenslang.
Beuddeutet dies, dass wenn man nur 10 Jahre seines Lebens Süßstoff zu sich nimmt (und dann völlig Süßstoffabstinent lebt) während dieser 10 Jahre weit größere Mengen am Tag zu sich nehmen kann - ohne dass man bedenken haben müsste? Oder ist es viel mehr so, dass ab einer gewissen aufnahme am Tag eine Art toxische Wirkung auftritt?
Inwiweit sind hier verursachte Schäden reversibel?
Müssten verursachte Krankheiten oder Tumore während der Einnahmezeit auftreten, oder kann dies als Folge auch erst Jahre später in Erscheinung treten?
Du schreibst, dass der Verdacht, diverse Süßstoffe könnten Krebserregend sein, nahezu ausgeräumt wäre. Woher hast du diese Information und bezieht sich das auf die max. empfohlenen Dosen oder ist dies eine generelle Aussage?
Ich freue mich auf baldige weitere Infos. Schön, dass sich hier Menschen die Mühe machen, so ausführliche Antworten zu geben. Danke!
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Re: Übermäßiger Verzehr von Süßstoff 05. November 2007 10:43 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 3.221 |
Da scheiden sich die Geister :-)
Ich denke mal, das alles , was man über längere Zeit im Übermass tut generell nicht gesund sein kann - und das gilt für alles !!
Bei vielen Menschen löst zuviel Süssstoff z.B. Durchfälle aus - da kann ich mir vorstellen, das das auf Dauer sicher noch andere Sachen mit sich bringen kann....
Ich wäre da jedenfalls vorsichtig!
Liebe Grüße
Andrea
Wir haben nur ein Leben;Warum machen wir es uns meistens so schwer??
Ich denke mal, das alles , was man über längere Zeit im Übermass tut generell nicht gesund sein kann - und das gilt für alles !!
Bei vielen Menschen löst zuviel Süssstoff z.B. Durchfälle aus - da kann ich mir vorstellen, das das auf Dauer sicher noch andere Sachen mit sich bringen kann....
Ich wäre da jedenfalls vorsichtig!
Liebe Grüße

Andrea
Wir haben nur ein Leben;Warum machen wir es uns meistens so schwer??
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Re: Übermäßiger Verzehr von Süßstoff 05. November 2007 10:58 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 6.243 |
Wissensdurst schrieb:
> Nicht erforscht ist natürlich nicht unbedingt beruhigend.
Es ist erforscht. Und bis dato gibt es keine Hinweis darauf, dass es zu irgendwelchen Schäden führt.
Ganz sicher erforscht und belegt ist dagegen, dass zuviel Zucker sehr schädlich ist.
> Beuddeutet dies, dass wenn man nur 10 Jahre seines Lebens
> Süßstoff zu sich nimmt (und dann völlig Süßstoffabstinent lebt)
> während dieser 10 Jahre weit größere Mengen am Tag zu sich
> nehmen kann - ohne dass man bedenken haben müsste? Oder ist es
> viel mehr so, dass ab einer gewissen aufnahme am Tag eine Art
> toxische Wirkung auftritt?
Stell dir diese Fragen mal in Bezug auf Zucker.
> Inwiweit sind hier verursachte Schäden reversibel?
Diabetes ist nicht reversibel. Karies ebenfalls nicht.
> Müssten verursachte Krankheiten oder Tumore während der
> Einnahmezeit auftreten, oder kann dies als Folge auch erst
> Jahre später in Erscheinung treten?
Durch ungesunde Ernährung verursachte Tumore treten i. d. R. erst nach vielen Jahren auf.
> Du schreibst, dass der Verdacht, diverse Süßstoffe könnten
> Krebserregend sein, nahezu ausgeräumt wäre. Woher hast du diese
> Information und bezieht sich das auf die max. empfohlenen Dosen
> oder ist dies eine generelle Aussage?
Es ist nicht belegt, dass Süßstoffe karzinogen sind. Wer solches behauptet, sollte es auch belegen können. Und so lange das niemand belegen kann, sind Süßstoffe nicht karzinogen.
Wer gänzlich auf Zucker verzichtet und diesen durch Süßstoff ersetzt lebt sicher gesünder als jemand, der weiterhin Unmengen an Zucker isst. Dass Kaffee oder Tee, der mit Süßstoff gesüßt ist, grauenhaft schmeckt, steht auf einem anderen Blatt :-)
Alex
> Nicht erforscht ist natürlich nicht unbedingt beruhigend.
Es ist erforscht. Und bis dato gibt es keine Hinweis darauf, dass es zu irgendwelchen Schäden führt.
Ganz sicher erforscht und belegt ist dagegen, dass zuviel Zucker sehr schädlich ist.
> Beuddeutet dies, dass wenn man nur 10 Jahre seines Lebens
> Süßstoff zu sich nimmt (und dann völlig Süßstoffabstinent lebt)
> während dieser 10 Jahre weit größere Mengen am Tag zu sich
> nehmen kann - ohne dass man bedenken haben müsste? Oder ist es
> viel mehr so, dass ab einer gewissen aufnahme am Tag eine Art
> toxische Wirkung auftritt?
Stell dir diese Fragen mal in Bezug auf Zucker.
> Inwiweit sind hier verursachte Schäden reversibel?
Diabetes ist nicht reversibel. Karies ebenfalls nicht.
> Müssten verursachte Krankheiten oder Tumore während der
> Einnahmezeit auftreten, oder kann dies als Folge auch erst
> Jahre später in Erscheinung treten?
Durch ungesunde Ernährung verursachte Tumore treten i. d. R. erst nach vielen Jahren auf.
> Du schreibst, dass der Verdacht, diverse Süßstoffe könnten
> Krebserregend sein, nahezu ausgeräumt wäre. Woher hast du diese
> Information und bezieht sich das auf die max. empfohlenen Dosen
> oder ist dies eine generelle Aussage?
Es ist nicht belegt, dass Süßstoffe karzinogen sind. Wer solches behauptet, sollte es auch belegen können. Und so lange das niemand belegen kann, sind Süßstoffe nicht karzinogen.
Wer gänzlich auf Zucker verzichtet und diesen durch Süßstoff ersetzt lebt sicher gesünder als jemand, der weiterhin Unmengen an Zucker isst. Dass Kaffee oder Tee, der mit Süßstoff gesüßt ist, grauenhaft schmeckt, steht auf einem anderen Blatt :-)
Alex
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Re: Übermäßiger Verzehr von Süßstoff 05. November 2007 14:41 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 44 |
Zumindest für Aspartam(E 951) ist nachgewiesen, das es bei Menschen mit Phynelkyterie(?) (angeboren) und Histaminintoleranten aller Stufen durchaus sehr gesundheitsgefährdent sein kann. Pseudoallergien, Asthmaanfälle, Kreislaufversagen, Herzrthmusstörungen, Muskelkrämpfe, Schockzustände und Nervenschädigungen sind häufig. Daher wird vom Verzehr von Aspartam hierbei abgeraten und auch bei scheinbar Gesunden zur Vorsicht geraten.




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Re: Übermäßiger Verzehr von Süßstoff 05. November 2007 15:04 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 6.243 |
Blondie schrieb:
> Zumindest für Aspartam(E 951) ist nachgewiesen, das es bei
> Menschen mit Phynelkyterie(?) (angeboren) und
> Histaminintoleranten aller Stufen durchaus sehr
> gesundheitsgefährdent sein kann. Pseudoallergien,
> Asthmaanfälle, Kreislaufversagen, Herzrthmusstörungen,
> Muskelkrämpfe, Schockzustände und Nervenschädigungen sind
> häufig.
Das passiert aber nur dann, wenn jemand allergisch auf die Inhaltsstoffe reagiert. So müsste man JEDE Frage die lautet "ist XYZ gefährlich?" mit "ja, wenn du gegen XYZ allergisch bist" beantworten.
Es gibt Menschen, die allergisch auf Haselnüsse, Erdbeeren oder Tomaten reagieren. Aber deswegen kann man doch nicht sagen, dass Haselnüsse, Erbeeren und Tomaten gesundheitsschädlich sind.
Alex
> Zumindest für Aspartam(E 951) ist nachgewiesen, das es bei
> Menschen mit Phynelkyterie(?) (angeboren) und
> Histaminintoleranten aller Stufen durchaus sehr
> gesundheitsgefährdent sein kann. Pseudoallergien,
> Asthmaanfälle, Kreislaufversagen, Herzrthmusstörungen,
> Muskelkrämpfe, Schockzustände und Nervenschädigungen sind
> häufig.
Das passiert aber nur dann, wenn jemand allergisch auf die Inhaltsstoffe reagiert. So müsste man JEDE Frage die lautet "ist XYZ gefährlich?" mit "ja, wenn du gegen XYZ allergisch bist" beantworten.
Es gibt Menschen, die allergisch auf Haselnüsse, Erdbeeren oder Tomaten reagieren. Aber deswegen kann man doch nicht sagen, dass Haselnüsse, Erbeeren und Tomaten gesundheitsschädlich sind.
Alex
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Re: Übermäßiger Verzehr von Süßstoff 05. November 2007 16:56 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 556 |
Blondie schrieb:
> Zumindest für Aspartam(E 951) ist nachgewiesen, das es bei
> Menschen mit Phynelkyterie(?) (angeboren) [...........] durchaus sehr
> gesundheitsgefährdent sein kann.
Phenylketonurie ist ein erblicher Stoffwechseldefekt, bei dem die essentielle Aminosäure "Phenylalanin" wegen Enzymmangel (Phenylalanin-Hydroxilase) im Körper nicht abgebaut werden kann. Betroffene müssen lebenslang phenylalaninhaltige Lebensmittel vermeiden, da es sonst zu schweren Schäden im Gehirn kommen kann. Deshalb werden in Deutschland alle Neugeborenen auf PKU getestet.
Bei uns steht auf allen Lebensmitteln, die Aspartam enthalten, ein Warnhinweis.
-----------------------------------------------------------
Frauen und Katzen tun, was sie wollen - Männer und Hunde sollten sich daran gewöhnen.
> Zumindest für Aspartam(E 951) ist nachgewiesen, das es bei
> Menschen mit Phynelkyterie(?) (angeboren) [...........] durchaus sehr
> gesundheitsgefährdent sein kann.
Phenylketonurie ist ein erblicher Stoffwechseldefekt, bei dem die essentielle Aminosäure "Phenylalanin" wegen Enzymmangel (Phenylalanin-Hydroxilase) im Körper nicht abgebaut werden kann. Betroffene müssen lebenslang phenylalaninhaltige Lebensmittel vermeiden, da es sonst zu schweren Schäden im Gehirn kommen kann. Deshalb werden in Deutschland alle Neugeborenen auf PKU getestet.
Bei uns steht auf allen Lebensmitteln, die Aspartam enthalten, ein Warnhinweis.
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Frauen und Katzen tun, was sie wollen - Männer und Hunde sollten sich daran gewöhnen.
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Re: Übermäßiger Verzehr von Süßstoff 07. November 2007 15:38 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 9 |
Hallo!
Also das Thema beschäftigt mich auch schon seit einiger Zeit. Ich kann dazu nur folgendes sagen. Ich konsumiere Süßstoff dauernd und in erheblicher Menge. Diese ADI-Werte werden da schon mal überschritten.
Jetzt habe ich ein Blutbild machen lassen. Einer meiner Leberwerte war leicht erhöt. Nicht weiter bedenklich meinte der Arzt und völlig normal wenn mal ein Wert etwas abweicht. In drei Monaten schauen wir nochmal nach. Es weiß auch niemand ob das mit dem Süßstoff zusammenhängt oder von wo anders kommt.
Trotzdem hat mir das etwas zu denken gegeben und ich pass jetzt besser auf.
Eine Frage zu den ADI-Werten habe ich aber auch noch. Vielleicht kann die einer beantworten.
Und zwar: Kann man all diese Höchstwerte nebeneinander konsumieren oder bedeutet der Wert, dass man nur von einer Süßstoffart pro Tag soviel einnehmen kann, wenn man die anderen weg lässt...
Liebe Grüße
Error Inside
No effort no success!
Also das Thema beschäftigt mich auch schon seit einiger Zeit. Ich kann dazu nur folgendes sagen. Ich konsumiere Süßstoff dauernd und in erheblicher Menge. Diese ADI-Werte werden da schon mal überschritten.
Jetzt habe ich ein Blutbild machen lassen. Einer meiner Leberwerte war leicht erhöt. Nicht weiter bedenklich meinte der Arzt und völlig normal wenn mal ein Wert etwas abweicht. In drei Monaten schauen wir nochmal nach. Es weiß auch niemand ob das mit dem Süßstoff zusammenhängt oder von wo anders kommt.
Trotzdem hat mir das etwas zu denken gegeben und ich pass jetzt besser auf.
Eine Frage zu den ADI-Werten habe ich aber auch noch. Vielleicht kann die einer beantworten.
Und zwar: Kann man all diese Höchstwerte nebeneinander konsumieren oder bedeutet der Wert, dass man nur von einer Süßstoffart pro Tag soviel einnehmen kann, wenn man die anderen weg lässt...
Liebe Grüße
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