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Für ba.be
geschrieben von BeLight
Hallo liebe Ba.be, hab mal hierher gewechselt, damit mir niemand auf die Finger klopft ;-)
Ich hab mir wieder ein paar Gedanken zu deinen Aussagen/deiner derzeitigen Stimmungslage gemacht - lass mich einfach mal ein bisschen laut denken:
Eine Idee, warum deine neue Bekanntschaft die Fliege gemacht hat, wäre, dass er sich nach reiflicher Überlegung kein problembeladenes Mädchen an Land ziehen wollte. Vielleicht wurde es ihm in der Kürze der Bekanntschaft einfach zuviel und er hat mehr Spaß und weniger Probleme erwartet? Ich würde schon sagen, dass du für dein Alter mehr erlebt hast als der Durchschnitt, eigentlich solltest du Lebenslust haben und das auch ausstrahlen. Statt dessen stelle ich mir eine ba.be vor, die eher melancholisch, traurig oder aufgesetzt fröhlich daher kommt. Deine Aussage, lieber nicht gleich den einen Partner durch einen Neuen zu ersetzen, finde ich persönlich genau richtig. Selbst jetzt denke ich noch, dass du deinen Ex noch liebst, auch wenn sich deine Gefühle wohl zwischen Hass und Liebe bewegen. Aber weißt du ba.be, Trennungen erleben alle Menschen, du darfst nur nicht den Fehler machen zu denken, mit dir wäre irgend etwas nicht richtig. Du bist für speziell DIESE Person nicht richtig gewesen oder aber er für dich nicht, das heißt aber doch noch lange nicht, dass du zu gegebener Zeit nicht auch den für dich richtigen Partner findest.
Zu deiner Frage, woran man innere Stärke erkennt möchte ich sagen, dass wenn du es geschafft hast, dich aus diesem Sumpf zu befreien, dich selbst so zu akzeptieren, wie du bist und vor allem für gut zu befinden (deine Brüste sind nicht zu klein, dein Po nicht zu dick, du bist weder ungesellig noch deprimiert - weißt schon, was ich meine, ja), dann wird auch innere Ruhe und Stärke bei dir einkehren. Das, was du momentan direkt nach den Sitzungen bei deiner Therauptin empfindest, dieses Hochgefühl, das wird sich mehren, wenn du weiter an dir arbeitest. Es wird nicht nur einen Tag anhalten, sondern bald wirst du sehen, dass die guten Anteile zunehmen, auch wenn der Gang dorthin oft schmerzhaft sein wird. Es wird eine Hauptaufgabe werden (und ich hoffe, dass das deine Therapeutin erkennt), dir ein Rückgrat zu geben, welches stabil genug ist, dich selbstbewusst werden zu lassen (auch wenn du innen etwas wackelst, aber das ist nicht schlimm). Wenn du an dem Punkt bist, wo du denkst, du brauchst niemand mehr, um selbst gut zu leben, dann hast du es so ziemlich geschafft. Dann bist du ein Mensch, der nicht signalisiert, ich brauche Hilfe, sondern dann strahlst du bedingt durch dein neu erworbenes Selbstbewusstsein auch Stärke und Attraktivität aus. Dass auch das natürlich nicht alle Menschen anspricht, ist klar. Aber das liegt auch nicht an dir, sondern daran, dass nicht alle Menschen mit starken Menschen zurechtkommen. Manche Männer mögen gerne das etwas unbeholfene Etwas, das unbedingt die männliche Hilfe benötigt, auch wenn das schon lange nicht mehr so ist. Es läge dann an dir zu entscheiden, ob du dich wieder klein machen willst (AUF KEINEN FALL!) oder ob du den etwas unbequemeren Weg wählst, einen ebenso starken Partner an deiner Seite zu haben (was auch spannend ;-) sein kann), was aber bedeutet, dass du unter Umständen relativ lange danach suchen musst. Trotzdem würde ich an deiner Stelle lieber erst versuchen, die vielfältigen Sorgen, die du derzeit hast, zu bewältigen.
Dann noch ein Wort zu deiner "Sinnsuche des Lebens" - ich empfinde es zwar als etwas ungewöhnlich, dass dich dieses Thema schon in deinen jungen Jahren beschäftigt, aber generell kommt wohl so ziemlich jeder mal an den Punkt an dem er denkt "das kann doch nicht alles gewesen sein". Bei mir war das mit ca. 37, 38 Jahren so und dann nochmals mit 45. In der Zeit habe ich mich dann auch tatsächlich verändert. Es gäbe vielfältige Möglichkeiten, etwas Sinnvolles zu tun. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das für dich aus meiner Sicht jedoch nichts, was du sofort angehen solltest. Du könntest dich, wenn du selbst wieder Ordnung in deinem Leben geschaffen hast, z.Bsp. in sozialen Einrichtungen engagieren, ein Ehrenamt übernehmen usw. In der Regel bestimmst du bei solchen Aktivitäten deinen Zeitaufwand weitestgehend selbst. Es müsste natürlich ein Betätigungsfeld sein, das dir liegt, das dir auch emotional etwas gibt. Ich engagiere mich für Kinder und Jugendliche, ein Hauptanliegen von mir, niemand ist in meinen Augen so sehr der Willkür ausgesetzt wie ein Kind, das noch von zu Hause abhängig ist. Vor Jahren, als ich selbst noch in Gesprächstherapie war, hätte ich das nicht tun können, da habe ich an andere, so hart das nun auch klingt, keinen einzigen Gedanken verschwendet, weil ich damit beschäftigt war, nicht komplett unterzugehen. In dem Maße, in dem ich wieder Lebensmut und Lebenslust fand, hatte ich das Bedürfnis, auch bei anderen hinzuschauen und zu helfen.
Eine andere Möglichkeit wäre für dich, in einem Verein aktiv zu werden: Schach, Sport, Darts, Kegeln, Bogenschießen, Selbstverteidigung (eine prima Sportart, um vor allem auch das Selbstbewusstsein zu stärken).
Ich würde gerne noch von dir wissen ba.be, was du denn machst, wenn du dein Studium zu Ende hast. Die Firma, in der du zur Zeit? auch arbeitest, ist das auch dein künftiger Arbeitgeber? Und darf ich dann fragen, was später dann dort deine Aufgaben sind/wären? Bist du mit dem, was du studierst, glücklich oder war das ein "Notbehelf"?
Ich denke auch, dass wenn du die ganze Paukerei hinter dich gebracht hast und du so richtig ins Berufsleben eintrittst, dich das auch zufriedener machen wird als das Gefühl "noch nirgends richtig fertig zu sein". Voraussetzung hierfür wäre allerdings eine Arbeit, die dich auch wirklich zufrieden stellt.
Für den Moment will ich es mal gut sein lassen, sonst wird das ja auch mit dem Lernen bei dir nix, sicherlich fallen mir aber immer mal wieder noch Dinge dazu ein, dann meld ich mich einfach hier im OT immer mal wieder.
Könntest du eventuell versuchen, bei deiner Gesprächstherapeutin eine weitere Wochenstunde zu bekommen? Bei mir ging das damals nach Bedarf, wenn ich meinte, dass ich in der Woche nochmals Aufarbeitung brauchte, dann hatte man mich immer mal kurzfristig in den Abendstunden noch reingeschoben.
Einen kleinen Tipp hab ich noch: Nimm dir für jeden Tag eine Kleinigkeit vor, die dich derzeit eine gewisse Überwindung kostet - wenn du dein Vorhaben an einem Tag nicht tun kannst, dann betrachte es neutral - wenn du es aber geschafft hast, dann belohne dich mit etwas, was dich freut - und wenn es eine angezündete Duftkerze ist, ganz egal, Hauptsache, es tut dir gut. Nur Essen solltest du nicht als Belohnung begreifen, das verbiete ich dir jetzt einfach mal ;-)
Ich drück dich
LG
BeLight

Low Fat+Kalos zählen - Start 1.1.2007/Ende April 2008
25.11.09: 61,0 kg
w, 47 Jahre, 1,68 m, vh, 1 Kind
Ich hab mir wieder ein paar Gedanken zu deinen Aussagen/deiner derzeitigen Stimmungslage gemacht - lass mich einfach mal ein bisschen laut denken:
Eine Idee, warum deine neue Bekanntschaft die Fliege gemacht hat, wäre, dass er sich nach reiflicher Überlegung kein problembeladenes Mädchen an Land ziehen wollte. Vielleicht wurde es ihm in der Kürze der Bekanntschaft einfach zuviel und er hat mehr Spaß und weniger Probleme erwartet? Ich würde schon sagen, dass du für dein Alter mehr erlebt hast als der Durchschnitt, eigentlich solltest du Lebenslust haben und das auch ausstrahlen. Statt dessen stelle ich mir eine ba.be vor, die eher melancholisch, traurig oder aufgesetzt fröhlich daher kommt. Deine Aussage, lieber nicht gleich den einen Partner durch einen Neuen zu ersetzen, finde ich persönlich genau richtig. Selbst jetzt denke ich noch, dass du deinen Ex noch liebst, auch wenn sich deine Gefühle wohl zwischen Hass und Liebe bewegen. Aber weißt du ba.be, Trennungen erleben alle Menschen, du darfst nur nicht den Fehler machen zu denken, mit dir wäre irgend etwas nicht richtig. Du bist für speziell DIESE Person nicht richtig gewesen oder aber er für dich nicht, das heißt aber doch noch lange nicht, dass du zu gegebener Zeit nicht auch den für dich richtigen Partner findest.
Zu deiner Frage, woran man innere Stärke erkennt möchte ich sagen, dass wenn du es geschafft hast, dich aus diesem Sumpf zu befreien, dich selbst so zu akzeptieren, wie du bist und vor allem für gut zu befinden (deine Brüste sind nicht zu klein, dein Po nicht zu dick, du bist weder ungesellig noch deprimiert - weißt schon, was ich meine, ja), dann wird auch innere Ruhe und Stärke bei dir einkehren. Das, was du momentan direkt nach den Sitzungen bei deiner Therauptin empfindest, dieses Hochgefühl, das wird sich mehren, wenn du weiter an dir arbeitest. Es wird nicht nur einen Tag anhalten, sondern bald wirst du sehen, dass die guten Anteile zunehmen, auch wenn der Gang dorthin oft schmerzhaft sein wird. Es wird eine Hauptaufgabe werden (und ich hoffe, dass das deine Therapeutin erkennt), dir ein Rückgrat zu geben, welches stabil genug ist, dich selbstbewusst werden zu lassen (auch wenn du innen etwas wackelst, aber das ist nicht schlimm). Wenn du an dem Punkt bist, wo du denkst, du brauchst niemand mehr, um selbst gut zu leben, dann hast du es so ziemlich geschafft. Dann bist du ein Mensch, der nicht signalisiert, ich brauche Hilfe, sondern dann strahlst du bedingt durch dein neu erworbenes Selbstbewusstsein auch Stärke und Attraktivität aus. Dass auch das natürlich nicht alle Menschen anspricht, ist klar. Aber das liegt auch nicht an dir, sondern daran, dass nicht alle Menschen mit starken Menschen zurechtkommen. Manche Männer mögen gerne das etwas unbeholfene Etwas, das unbedingt die männliche Hilfe benötigt, auch wenn das schon lange nicht mehr so ist. Es läge dann an dir zu entscheiden, ob du dich wieder klein machen willst (AUF KEINEN FALL!) oder ob du den etwas unbequemeren Weg wählst, einen ebenso starken Partner an deiner Seite zu haben (was auch spannend ;-) sein kann), was aber bedeutet, dass du unter Umständen relativ lange danach suchen musst. Trotzdem würde ich an deiner Stelle lieber erst versuchen, die vielfältigen Sorgen, die du derzeit hast, zu bewältigen.
Dann noch ein Wort zu deiner "Sinnsuche des Lebens" - ich empfinde es zwar als etwas ungewöhnlich, dass dich dieses Thema schon in deinen jungen Jahren beschäftigt, aber generell kommt wohl so ziemlich jeder mal an den Punkt an dem er denkt "das kann doch nicht alles gewesen sein". Bei mir war das mit ca. 37, 38 Jahren so und dann nochmals mit 45. In der Zeit habe ich mich dann auch tatsächlich verändert. Es gäbe vielfältige Möglichkeiten, etwas Sinnvolles zu tun. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das für dich aus meiner Sicht jedoch nichts, was du sofort angehen solltest. Du könntest dich, wenn du selbst wieder Ordnung in deinem Leben geschaffen hast, z.Bsp. in sozialen Einrichtungen engagieren, ein Ehrenamt übernehmen usw. In der Regel bestimmst du bei solchen Aktivitäten deinen Zeitaufwand weitestgehend selbst. Es müsste natürlich ein Betätigungsfeld sein, das dir liegt, das dir auch emotional etwas gibt. Ich engagiere mich für Kinder und Jugendliche, ein Hauptanliegen von mir, niemand ist in meinen Augen so sehr der Willkür ausgesetzt wie ein Kind, das noch von zu Hause abhängig ist. Vor Jahren, als ich selbst noch in Gesprächstherapie war, hätte ich das nicht tun können, da habe ich an andere, so hart das nun auch klingt, keinen einzigen Gedanken verschwendet, weil ich damit beschäftigt war, nicht komplett unterzugehen. In dem Maße, in dem ich wieder Lebensmut und Lebenslust fand, hatte ich das Bedürfnis, auch bei anderen hinzuschauen und zu helfen.
Eine andere Möglichkeit wäre für dich, in einem Verein aktiv zu werden: Schach, Sport, Darts, Kegeln, Bogenschießen, Selbstverteidigung (eine prima Sportart, um vor allem auch das Selbstbewusstsein zu stärken).
Ich würde gerne noch von dir wissen ba.be, was du denn machst, wenn du dein Studium zu Ende hast. Die Firma, in der du zur Zeit? auch arbeitest, ist das auch dein künftiger Arbeitgeber? Und darf ich dann fragen, was später dann dort deine Aufgaben sind/wären? Bist du mit dem, was du studierst, glücklich oder war das ein "Notbehelf"?
Ich denke auch, dass wenn du die ganze Paukerei hinter dich gebracht hast und du so richtig ins Berufsleben eintrittst, dich das auch zufriedener machen wird als das Gefühl "noch nirgends richtig fertig zu sein". Voraussetzung hierfür wäre allerdings eine Arbeit, die dich auch wirklich zufrieden stellt.
Für den Moment will ich es mal gut sein lassen, sonst wird das ja auch mit dem Lernen bei dir nix, sicherlich fallen mir aber immer mal wieder noch Dinge dazu ein, dann meld ich mich einfach hier im OT immer mal wieder.
Könntest du eventuell versuchen, bei deiner Gesprächstherapeutin eine weitere Wochenstunde zu bekommen? Bei mir ging das damals nach Bedarf, wenn ich meinte, dass ich in der Woche nochmals Aufarbeitung brauchte, dann hatte man mich immer mal kurzfristig in den Abendstunden noch reingeschoben.
Einen kleinen Tipp hab ich noch: Nimm dir für jeden Tag eine Kleinigkeit vor, die dich derzeit eine gewisse Überwindung kostet - wenn du dein Vorhaben an einem Tag nicht tun kannst, dann betrachte es neutral - wenn du es aber geschafft hast, dann belohne dich mit etwas, was dich freut - und wenn es eine angezündete Duftkerze ist, ganz egal, Hauptsache, es tut dir gut. Nur Essen solltest du nicht als Belohnung begreifen, das verbiete ich dir jetzt einfach mal ;-)
Ich drück dich
LG
BeLight

Low Fat+Kalos zählen - Start 1.1.2007/Ende April 2008
25.11.09: 61,0 kg
w, 47 Jahre, 1,68 m, vh, 1 Kind
|
Re: Für ba.be 20. Juli 2009 23:44 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 353 |
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Re: Für ba.be 21. Juli 2009 07:51 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 278 |
Hallo Belight (und alle anderen)
> Eine Idee, warum deine neue Bekanntschaft die Fliege gemacht
> hat, wäre, dass er sich nach reiflicher Überlegung kein
> problembeladenes Mädchen an Land ziehen wollte. Vielleicht
> wurde es ihm in der Kürze der Bekanntschaft einfach zuviel und
> er hat mehr Spaß und weniger Probleme erwartet?
Ob er deswegen die Fliege gemacht hat... keine Ahnung, denn wirklich darüber haben wir ja nicht geredet und wenn ja, dann war er es auch nicht Wert. Tut halt nur weh, wenn man weiß, dass er inzwischen ne andere Freundin hat und ich ihn eben auch nicht als leichten Fall eingestuft hätte (Diabetiker und noch ein paar andere Probleme).
Selbst jetzt denke ich noch, dass du deinen Ex noch
> liebst, auch wenn sich deine Gefühle wohl zwischen Hass und
> Liebe bewegen.
Da muss ich dir widersprechen. Bzw. hoffe ich, dass du nicht recht hast. Klar hab ich noch Gefühle, aber die sind wohl am ehesten Hass und Wut, deswegen gehe ich ihm auch total aus dem Weg, weil ich nicht weiß, ob ich mich beherrschen könnte, wenn er auf "hallo wie gehts dir denn, schön dich zu sehen" macht, da könnte mir glatt die Hand oder der Fuß ausrutschen
Aber weißt du ba.be, Trennungen erleben alle
> Menschen, du darfst nur nicht den Fehler machen zu denken, mit
> dir wäre irgend etwas nicht richtig.
Bei mir ist es eher das Problem, wie er mich gedemütigt hat und wie er aller Welt zeigen musste, wie glücklich er mit der Neuen ist, obwohl er wußte wie scheiße es mir geht und er einfach auf meine Gefühlen herumgetrampelt ist. Das werde ich ihm nie verzeihen.
Du bist für speziell DIESE
. Du könntest dich, wenn du selbst wieder
> Ordnung in deinem Leben geschaffen hast, z.Bsp. in sozialen
> Einrichtungen engagieren, ein Ehrenamt übernehmen usw. In der
> Regel bestimmst du bei solchen Aktivitäten deinen Zeitaufwand
> weitestgehend selbst. Es müsste natürlich ein Betätigungsfeld
> sein, das dir liegt, das dir auch emotional etwas gibt. Ich
> engagiere mich für Kinder und Jugendliche, ein Hauptanliegen
> von mir, niemand ist in meinen Augen so sehr der Willkür
> ausgesetzt wie ein Kind, das noch von zu Hause abhängig ist.
Vielleicht bin ich auch auf meiner "Sinnsuche" weil ich eben jahrelang etwas ehrenamtliches getan habe. War 9 Jahre Ministrantin, habe 5 Jahre eine Kinder- und Jugengruppe geleitet, habe in der Schule bei diversen Veranstaltungen mitgeholfen, wir hatten auch so einen Schüler-Lehrer-Eltern-Zirkel wo ich mich dabei engagiert habe etc... im Studium ist das dann alles etwas weniger geworden, bis ich auf diese Tutorengruppe gestoßen bin, wo es wieder darum ging den Erstsemestern beim Studienstart zu helfen....
Nun ja, jetzt habe ich das nicht mehr und weiß eben im Augenblick auch nicht, was ich machen könnte. Denke auch nicht, dass ich in der Lage wäre, jemanden zur Zeit eine wirkliche Hilfe zu sein...
> Ich würde gerne noch von dir wissen ba.be, was du denn machst,
> wenn du dein Studium zu Ende hast. Die Firma, in der du zur
> Zeit? auch arbeitest, ist das auch dein künftiger Arbeitgeber?
> Und darf ich dann fragen, was später dann dort deine Aufgaben
> sind/wären? Bist du mit dem, was du studierst, glücklich oder
> war das ein "Notbehelf"
Also ich hab zwei Jobs, einen als Hiwi an der Uni und als Abendtippse... beide werde ich wohl nur bis zum Ende meines Studiums machen. Denn der Hiwi-Vertrag endet automatisch, wenn ich nicht mehr Studentin bin und das andere... die Themen dort sind wahnsinnig spannend, aber ich darf ja nur Verträge ändern, formatieren und drucken, ans Telefon gehen und Flüge etc. buchen. Also nicht wirklich erfüllend...Ich will einfach mehr, weil ich weiß, ich kann mehr, ich will auch mehr. Ich will gefordert sein und meine eigenen Ideen einbringen... und genau da liegt das Problem, ich weiß bis jetzt noch nicht, wohin es bei mir gehen soll. Mein Studium war am Anfang eine "Notlösung" habe es auch nie so betrieben, wie andere Kommilitonen, weil bei uns sehr viel auf Wert auf das "alte China" gelegt wird, ich aber mit der Kombination mit BWL im Nebenfach eben eher das moderne bearbeiten möchte. Zudem schüttel ich auch ein wenig den Kopf über unsere "Fachidioten" die eben auch 7 Jahre studieren, nur in der Bib sitzen und eventuell noch als Bibliotheksaufsicht arbeiten, mehr aber nicht. Also vom Leben "draußen" keine Ahnung haben. Mag sein, dass es überheblich klingt, aber wie diese Leute außerhalb der Uni überleben möchten, ohne Praktikum ohne mal gearbeitet zu haben... das ist mir total fremd.
Das das Studium aber wahrscheinlich doch das richtige ist/wahr, kam mir letztes Jahr als ich in Peking war. Es hat mir Spass gemacht mich auf Chinesisch zu unterhalten mit meiner Gastfamilie und auf der Straße, mit meinen Lehrern... doch da war ich mir sicher, das es das richtige ist und auch jetzt bin ich mir noch sicher, dass ich gerne eine zeitlang in China leben möchte, zwar nicht in einer Kleinstadt, aber es muss auch nicht Shanghai oder Peking sein.
> Könntest du eventuell versuchen, bei deiner
> Gesprächstherapeutin eine weitere Wochenstunde zu bekommen? Bei
> mir ging das damals nach Bedarf, wenn ich meinte, dass ich in
> der Woche nochmals Aufarbeitung brauchte, dann hatte man mich
> immer mal kurzfristig in den Abendstunden noch reingeschoben.
Eher nicht, zudem ist sie jetzt wenn die Sommerferien beginnen 6 Wochen weg...
> Einen kleinen Tipp hab ich noch: Nimm dir für jeden Tag eine
> Kleinigkeit vor, die dich derzeit eine gewisse Überwindung
> kostet - wenn du dein Vorhaben an einem Tag nicht tun kannst,
> dann betrachte es neutral -
Hm, da fällt mir zur Zeit nicht wirklich etwas ein... außer Aufräumen und Lernen, nein ist echt so, sich drücken gilt ja nicht, deswegen muss man alles machen....
Einzig was ich am Sonntag schon getan habe, nun ja ich hatte ein "Hilfsmittel" um das Erbrechen herbei zu führen ... das ist jetzt in den Müll gelandet und kommt auch nicht mehr raus!!!!
Ansonsten ist für mich zur Zeit die beste Belohnung Sport zu machen. Das habe ich gemerkt, nur muss ich da eben wieder aufpassen es nicht zu übertreiben, bzw. meine Knie spielen da sonst gleich wieder net mit...aber da ich wenn abends gehe, bin ich eben auch von daheim weg und nach dem Sport einfach zu fertig, so dass ich nur noch ins Bett falle und keinen Gedanken an etwas anderes verschwende.
Danke ich drück dich zurück, dich und alle, die mir hier zuhören, mich nicht verurteilen und vielleicht ähnliches erlebt haben.
DANKE
> Ich drück dich
> LG
> BeLight
>
Ba.be
Stand: 06.06.10 60,1 kg
Ziel: 10.10.10 58,9 kg
> Eine Idee, warum deine neue Bekanntschaft die Fliege gemacht
> hat, wäre, dass er sich nach reiflicher Überlegung kein
> problembeladenes Mädchen an Land ziehen wollte. Vielleicht
> wurde es ihm in der Kürze der Bekanntschaft einfach zuviel und
> er hat mehr Spaß und weniger Probleme erwartet?
Ob er deswegen die Fliege gemacht hat... keine Ahnung, denn wirklich darüber haben wir ja nicht geredet und wenn ja, dann war er es auch nicht Wert. Tut halt nur weh, wenn man weiß, dass er inzwischen ne andere Freundin hat und ich ihn eben auch nicht als leichten Fall eingestuft hätte (Diabetiker und noch ein paar andere Probleme).
Selbst jetzt denke ich noch, dass du deinen Ex noch
> liebst, auch wenn sich deine Gefühle wohl zwischen Hass und
> Liebe bewegen.
Da muss ich dir widersprechen. Bzw. hoffe ich, dass du nicht recht hast. Klar hab ich noch Gefühle, aber die sind wohl am ehesten Hass und Wut, deswegen gehe ich ihm auch total aus dem Weg, weil ich nicht weiß, ob ich mich beherrschen könnte, wenn er auf "hallo wie gehts dir denn, schön dich zu sehen" macht, da könnte mir glatt die Hand oder der Fuß ausrutschen

Aber weißt du ba.be, Trennungen erleben alle
> Menschen, du darfst nur nicht den Fehler machen zu denken, mit
> dir wäre irgend etwas nicht richtig.
Bei mir ist es eher das Problem, wie er mich gedemütigt hat und wie er aller Welt zeigen musste, wie glücklich er mit der Neuen ist, obwohl er wußte wie scheiße es mir geht und er einfach auf meine Gefühlen herumgetrampelt ist. Das werde ich ihm nie verzeihen.
Du bist für speziell DIESE
. Du könntest dich, wenn du selbst wieder
> Ordnung in deinem Leben geschaffen hast, z.Bsp. in sozialen
> Einrichtungen engagieren, ein Ehrenamt übernehmen usw. In der
> Regel bestimmst du bei solchen Aktivitäten deinen Zeitaufwand
> weitestgehend selbst. Es müsste natürlich ein Betätigungsfeld
> sein, das dir liegt, das dir auch emotional etwas gibt. Ich
> engagiere mich für Kinder und Jugendliche, ein Hauptanliegen
> von mir, niemand ist in meinen Augen so sehr der Willkür
> ausgesetzt wie ein Kind, das noch von zu Hause abhängig ist.
Vielleicht bin ich auch auf meiner "Sinnsuche" weil ich eben jahrelang etwas ehrenamtliches getan habe. War 9 Jahre Ministrantin, habe 5 Jahre eine Kinder- und Jugengruppe geleitet, habe in der Schule bei diversen Veranstaltungen mitgeholfen, wir hatten auch so einen Schüler-Lehrer-Eltern-Zirkel wo ich mich dabei engagiert habe etc... im Studium ist das dann alles etwas weniger geworden, bis ich auf diese Tutorengruppe gestoßen bin, wo es wieder darum ging den Erstsemestern beim Studienstart zu helfen....
Nun ja, jetzt habe ich das nicht mehr und weiß eben im Augenblick auch nicht, was ich machen könnte. Denke auch nicht, dass ich in der Lage wäre, jemanden zur Zeit eine wirkliche Hilfe zu sein...
> Ich würde gerne noch von dir wissen ba.be, was du denn machst,
> wenn du dein Studium zu Ende hast. Die Firma, in der du zur
> Zeit? auch arbeitest, ist das auch dein künftiger Arbeitgeber?
> Und darf ich dann fragen, was später dann dort deine Aufgaben
> sind/wären? Bist du mit dem, was du studierst, glücklich oder
> war das ein "Notbehelf"
Also ich hab zwei Jobs, einen als Hiwi an der Uni und als Abendtippse... beide werde ich wohl nur bis zum Ende meines Studiums machen. Denn der Hiwi-Vertrag endet automatisch, wenn ich nicht mehr Studentin bin und das andere... die Themen dort sind wahnsinnig spannend, aber ich darf ja nur Verträge ändern, formatieren und drucken, ans Telefon gehen und Flüge etc. buchen. Also nicht wirklich erfüllend...Ich will einfach mehr, weil ich weiß, ich kann mehr, ich will auch mehr. Ich will gefordert sein und meine eigenen Ideen einbringen... und genau da liegt das Problem, ich weiß bis jetzt noch nicht, wohin es bei mir gehen soll. Mein Studium war am Anfang eine "Notlösung" habe es auch nie so betrieben, wie andere Kommilitonen, weil bei uns sehr viel auf Wert auf das "alte China" gelegt wird, ich aber mit der Kombination mit BWL im Nebenfach eben eher das moderne bearbeiten möchte. Zudem schüttel ich auch ein wenig den Kopf über unsere "Fachidioten" die eben auch 7 Jahre studieren, nur in der Bib sitzen und eventuell noch als Bibliotheksaufsicht arbeiten, mehr aber nicht. Also vom Leben "draußen" keine Ahnung haben. Mag sein, dass es überheblich klingt, aber wie diese Leute außerhalb der Uni überleben möchten, ohne Praktikum ohne mal gearbeitet zu haben... das ist mir total fremd.
Das das Studium aber wahrscheinlich doch das richtige ist/wahr, kam mir letztes Jahr als ich in Peking war. Es hat mir Spass gemacht mich auf Chinesisch zu unterhalten mit meiner Gastfamilie und auf der Straße, mit meinen Lehrern... doch da war ich mir sicher, das es das richtige ist und auch jetzt bin ich mir noch sicher, dass ich gerne eine zeitlang in China leben möchte, zwar nicht in einer Kleinstadt, aber es muss auch nicht Shanghai oder Peking sein.
> Könntest du eventuell versuchen, bei deiner
> Gesprächstherapeutin eine weitere Wochenstunde zu bekommen? Bei
> mir ging das damals nach Bedarf, wenn ich meinte, dass ich in
> der Woche nochmals Aufarbeitung brauchte, dann hatte man mich
> immer mal kurzfristig in den Abendstunden noch reingeschoben.
Eher nicht, zudem ist sie jetzt wenn die Sommerferien beginnen 6 Wochen weg...
> Einen kleinen Tipp hab ich noch: Nimm dir für jeden Tag eine
> Kleinigkeit vor, die dich derzeit eine gewisse Überwindung
> kostet - wenn du dein Vorhaben an einem Tag nicht tun kannst,
> dann betrachte es neutral -
Hm, da fällt mir zur Zeit nicht wirklich etwas ein... außer Aufräumen und Lernen, nein ist echt so, sich drücken gilt ja nicht, deswegen muss man alles machen....
Einzig was ich am Sonntag schon getan habe, nun ja ich hatte ein "Hilfsmittel" um das Erbrechen herbei zu führen ... das ist jetzt in den Müll gelandet und kommt auch nicht mehr raus!!!!
Ansonsten ist für mich zur Zeit die beste Belohnung Sport zu machen. Das habe ich gemerkt, nur muss ich da eben wieder aufpassen es nicht zu übertreiben, bzw. meine Knie spielen da sonst gleich wieder net mit...aber da ich wenn abends gehe, bin ich eben auch von daheim weg und nach dem Sport einfach zu fertig, so dass ich nur noch ins Bett falle und keinen Gedanken an etwas anderes verschwende.
Danke ich drück dich zurück, dich und alle, die mir hier zuhören, mich nicht verurteilen und vielleicht ähnliches erlebt haben.
DANKE
> Ich drück dich
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Ba.be
Stand: 06.06.10 60,1 kg
Ziel: 10.10.10 58,9 kg

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