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Thema
Blutdruck
geschrieben von Julia
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Re: Blutdruck 10. Januar 2005 09:43 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 6.243 |
Julia schrieb:
> kennt sich jemand mit blutdruck-werten aus?
>
> 94/56 - zu niedrig, oder?
Nein. "Zu niedrig" geht eigentlich nicht. Ich glaube, Deutschland ist das einzige Land, in dem es immer noch Ärzte gibt, die "zu niedrigen" Blutdruck medikamentös behandeln. In anderen Ländern ist niedriger Blutdruck keine therapiebedürftige Erkrankung sondern man bekommt von den Krankenversicherungen einen Bonus gutgeschrieben, wenn man einen niedrigen Blutdruck hat.
Aber unsere Pharmaindustrie muss ja auch von was leben, da behandelt man eben "zu niedrigen" Blutdruck - egal, wie schwachsinnig das auch ist.
Alex
> kennt sich jemand mit blutdruck-werten aus?
>
> 94/56 - zu niedrig, oder?
Nein. "Zu niedrig" geht eigentlich nicht. Ich glaube, Deutschland ist das einzige Land, in dem es immer noch Ärzte gibt, die "zu niedrigen" Blutdruck medikamentös behandeln. In anderen Ländern ist niedriger Blutdruck keine therapiebedürftige Erkrankung sondern man bekommt von den Krankenversicherungen einen Bonus gutgeschrieben, wenn man einen niedrigen Blutdruck hat.
Aber unsere Pharmaindustrie muss ja auch von was leben, da behandelt man eben "zu niedrigen" Blutdruck - egal, wie schwachsinnig das auch ist.
Alex
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Re: Blutdruck 10. Januar 2005 10:04 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 249 |
alex schrieb:
>Aber unsere Pharmaindustrie muss ja auch von was leben, da behandelt man eben "zu niedrigen" Blutdruck - egal, wie schwachsinnig das auch ist.
na ja, so schwachsinnig find ich das nicht. bin jetzt 3 mal nacheinander zusammengeklappt und gehe stark davon aus, dass es mit dem blutdruck zusammenhängt. unterzuckerung kanns nicht sein, weil ich genug und sehr ausgewogen esse.
julia
>Aber unsere Pharmaindustrie muss ja auch von was leben, da behandelt man eben "zu niedrigen" Blutdruck - egal, wie schwachsinnig das auch ist.
na ja, so schwachsinnig find ich das nicht. bin jetzt 3 mal nacheinander zusammengeklappt und gehe stark davon aus, dass es mit dem blutdruck zusammenhängt. unterzuckerung kanns nicht sein, weil ich genug und sehr ausgewogen esse.
julia
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Re: Blutdruck 10. Januar 2005 10:19 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 6.243 |
Julia schrieb:
> bin jetzt 3 mal
> nacheinander zusammengeklappt und gehe stark davon aus, dass es
> mit dem blutdruck zusammenhängt.
keine Ahnung, was du mit "zusammengeklappt" meinst, aber ich gehe stark davon aus, dass "zusammenklappen" nichts mit niedrigem Blutdruck zu tun hat.
> unterzuckerung kanns nicht sein, weil ich genug und sehr
> ausgewogen esse.
das eine hat mit dem anderen i. d. R. nichts zu tun.
Alex
> bin jetzt 3 mal
> nacheinander zusammengeklappt und gehe stark davon aus, dass es
> mit dem blutdruck zusammenhängt.
keine Ahnung, was du mit "zusammengeklappt" meinst, aber ich gehe stark davon aus, dass "zusammenklappen" nichts mit niedrigem Blutdruck zu tun hat.
> unterzuckerung kanns nicht sein, weil ich genug und sehr
> ausgewogen esse.
das eine hat mit dem anderen i. d. R. nichts zu tun.
Alex
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Re: Blutdruck 10. Januar 2005 10:24 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 249 |
>keine Ahnung, was du mit "zusammengeklappt" meinst,
dass mir schwarz vor den augen geworden ist
>aber ich gehe stark davon aus, dass "zusammenklappen" nichts mit niedrigem Blutdruck zu tun hat.
ähm, da bist du jetzt aber zur abwechslung mal schlecht informiert.. das gehört ja genau zu den "nebenwirkungen" von niedrigem blutdruck...
julia
dass mir schwarz vor den augen geworden ist
>aber ich gehe stark davon aus, dass "zusammenklappen" nichts mit niedrigem Blutdruck zu tun hat.
ähm, da bist du jetzt aber zur abwechslung mal schlecht informiert.. das gehört ja genau zu den "nebenwirkungen" von niedrigem blutdruck...
julia
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Re: Blutdruck 10. Januar 2005 10:43 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 983 |
Hallo Julia,
ich denke auch, dass Dein Zusammenklappen eine andere Ursache hat. Gut trainierte Personen haben meist auch einen niedrigeren Blutdruck und sind trotdem fit. Aber pauschal kann man das wahrscheinlich nicht beantworten sondern muss auch alle anderen Umstände dazu berücksichtigen und das kann Dein Arzt sicherlich am besten.
LG Majo
ich denke auch, dass Dein Zusammenklappen eine andere Ursache hat. Gut trainierte Personen haben meist auch einen niedrigeren Blutdruck und sind trotdem fit. Aber pauschal kann man das wahrscheinlich nicht beantworten sondern muss auch alle anderen Umstände dazu berücksichtigen und das kann Dein Arzt sicherlich am besten.
LG Majo
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Re: Blutdruck 10. Januar 2005 10:47 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 6.243 |
Julia schrieb:
> dass mir schwarz vor den augen geworden ist
>
> >aber ich gehe stark davon aus, dass "zusammenklappen" nichts
> mit niedrigem Blutdruck zu tun hat.
>
> ähm, da bist du jetzt aber zur abwechslung mal schlecht
> informiert.. das gehört ja genau zu den "nebenwirkungen" von
> niedrigem blutdruck...
Wer sagt denn sowas?
Alex
> dass mir schwarz vor den augen geworden ist
>
> >aber ich gehe stark davon aus, dass "zusammenklappen" nichts
> mit niedrigem Blutdruck zu tun hat.
>
> ähm, da bist du jetzt aber zur abwechslung mal schlecht
> informiert.. das gehört ja genau zu den "nebenwirkungen" von
> niedrigem blutdruck...
Wer sagt denn sowas?
Alex
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Re: Blutdruck 10. Januar 2005 10:59 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 249 |
liebe(r?) majo, lieber alex
ich war beim arzt, und der hat mir bestätigt dass ich wegen zu niedrigem blutdruck zusammengeklappt bin.
ich hab mir nun selber auch ein blutdruck-messgerät gekauft um etwas die kontrolle zu behalten, kenne mich aber mit den werten nicht aus. deshalb meine frage.
gruss
julia
ich war beim arzt, und der hat mir bestätigt dass ich wegen zu niedrigem blutdruck zusammengeklappt bin.
ich hab mir nun selber auch ein blutdruck-messgerät gekauft um etwas die kontrolle zu behalten, kenne mich aber mit den werten nicht aus. deshalb meine frage.
gruss
julia
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Re: Blutdruck 10. Januar 2005 12:19 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 6.243 |
Julia schrieb:
> ich war beim arzt, und der hat mir bestätigt dass ich wegen zu
> niedrigem blutdruck zusammengeklappt bin.
das halte ich für eine sehr, sehr gewagte Diagnose! Zumal Blutdruck-Abweichungen meist nur Symptom und nicht Krankheit sind.
> ich hab mir nun selber auch ein blutdruck-messgerät gekauft um
> etwas die kontrolle zu behalten, kenne mich aber mit den werten
> nicht aus. deshalb meine frage.
Als "normal" gilt ein RR von 125/85. Allerdings gibt es zahlreiche Menschen, für die eben auch ein Wert 100/60 "normal" ist.
Alex
> ich war beim arzt, und der hat mir bestätigt dass ich wegen zu
> niedrigem blutdruck zusammengeklappt bin.
das halte ich für eine sehr, sehr gewagte Diagnose! Zumal Blutdruck-Abweichungen meist nur Symptom und nicht Krankheit sind.
> ich hab mir nun selber auch ein blutdruck-messgerät gekauft um
> etwas die kontrolle zu behalten, kenne mich aber mit den werten
> nicht aus. deshalb meine frage.
Als "normal" gilt ein RR von 125/85. Allerdings gibt es zahlreiche Menschen, für die eben auch ein Wert 100/60 "normal" ist.
Alex
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Re: Blutdruck 10. Januar 2005 13:40 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 249 |
alex schrieb:
>das halte ich für eine sehr, sehr gewagte Diagnose! Zumal Blutdruck-Abweichungen meist nur Symptom und nicht Krankheit sind.
hat er ja auch nicht gesagt. im gegenteil, zu tiefer blutdruck ist keine krankheit, sondern wirkt sich vorallem im alter mal eher vorteilhaft aus. zumindest einiges vorteilhafter als ein erhöhter wert. der nachteil ist eben nur dieses schwarz vor den augen werden.
>das halte ich für eine sehr, sehr gewagte Diagnose! Zumal Blutdruck-Abweichungen meist nur Symptom und nicht Krankheit sind.
hat er ja auch nicht gesagt. im gegenteil, zu tiefer blutdruck ist keine krankheit, sondern wirkt sich vorallem im alter mal eher vorteilhaft aus. zumindest einiges vorteilhafter als ein erhöhter wert. der nachteil ist eben nur dieses schwarz vor den augen werden.
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Re: Blutdruck 10. Januar 2005 19:57 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 104 |
Hallo Julia, hatte in meiner Jugendzeit immer zu niedrigen Blutdruck kann Dir aber nicht mehr sagen wie oft ich zusammen geklappt bin 15x ist auf alle Fälle nicht übertrieben immer wenn ich irgendwo längere Zeit ohne Bewegung stand klappte ich zusammen. Weiß aber nicht mehr welchen Blutdruck ich damals hatte. Versuche täglich 2-3 Liter kohlensäurefreies Wasser zu trinken, bin mir beinahe sicher das der Blutdruck dann nach oben geht.
Selber stelle ich meinen Blutdruck auch mit Wasser und Salz ein, da ich heute ansonsten zu Hohen habe und stelle in meist auf 105-120/60-70 ein.
Gruß Franz
Selber stelle ich meinen Blutdruck auch mit Wasser und Salz ein, da ich heute ansonsten zu Hohen habe und stelle in meist auf 105-120/60-70 ein.
Gruß Franz
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Re: Blutdruck 10. Januar 2005 20:26 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 249 |
hallo franz :-)
danke für den hinweis. aber ich trinke bereits 3 - 4 liter wasser pro tag, schon lange zeit. an dem liegts nicht. aber hab jetzt angefanen etwas kaffee zu trinken. auch wenn ich das zeugs nicht mag, soll ja ganz gut sein für diesen zweck. ansonsten ess ich auch viel salziges.
schon nicht fair, als ich noch übergewicht hatte gabs diese probleme nicht, da war der blutdruck eher zu hoch.. will meine pfunde aber trotzdem nicht wieder haben ;-).
gruss
julia
danke für den hinweis. aber ich trinke bereits 3 - 4 liter wasser pro tag, schon lange zeit. an dem liegts nicht. aber hab jetzt angefanen etwas kaffee zu trinken. auch wenn ich das zeugs nicht mag, soll ja ganz gut sein für diesen zweck. ansonsten ess ich auch viel salziges.
schon nicht fair, als ich noch übergewicht hatte gabs diese probleme nicht, da war der blutdruck eher zu hoch.. will meine pfunde aber trotzdem nicht wieder haben ;-).
gruss
julia
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Re: Blutdruck 10. Januar 2005 21:15 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 104 |
Hallo Julia, Wenn Du sagst das Du gerne salziges ißt da ist überall das Kochsalz das dazu verwendet wird. Selber nehme ich jeden Tag eine Prise Salz aber unraffiniertes jodiertes Meersalz mit seinen insgesamt 82 Elemente die der Körper für ein richtiges Wasser-Salz-Gleichgewicht braucht. (gibt es im Reformhaus, auch Magnesium, Zink, Calzium und die Vitamine sollten ersetzt werden wenn man täglich 3-4 Liter Wasser trinkt) Gruß Wasseronkel
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Re: Blutdruck 10. Januar 2005 22:36 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 2 |
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Re: Blutdruck 11. Januar 2005 08:18 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 216 |
[www.aerzteblatt.de]
Lies mal hier nach woran so etwas alles liegen kann, vielleicht ganz informativ für dich, wenn du beim Wechsel vom Sitzen zum Stehen Probleme mit dem RR hast gib mal Schellong-Test in die Suche bei google ein.
Nachricht bearbeitet (11.01.2005 08:20)
Lies mal hier nach woran so etwas alles liegen kann, vielleicht ganz informativ für dich, wenn du beim Wechsel vom Sitzen zum Stehen Probleme mit dem RR hast gib mal Schellong-Test in die Suche bei google ein.
Nachricht bearbeitet (11.01.2005 08:20)
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Re: Blutdruck 11. Januar 2005 08:21 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 249 |
hallo wasseronkel :-)
franz schrieb:
>Hallo Julia, Wenn Du sagst das Du gerne salziges ißt da ist überall das Kochsalz das dazu verwendet wird. Selber nehme ich jeden Tag eine Prise Salz aber unraffiniertes jodiertes Meersalz mit seinen insgesamt 82 Elemente die der Körper für ein richtiges Wasser-Salz-Gleichgewicht braucht.
benutze zum kochen auch nur jodiertes salz. das salzige zeugs (prezeln, laugengebäck etc.) ess ich gerade nur um den blutdruck etwas raufzukriegen, steht eigentlich sonst nicht auf meinem speiseplan.
>(gibt es im Reformhaus, auch Magnesium, Zink, Calzium und die Vitamine sollten ersetzt werden wenn man täglich 3-4 Liter Wasser trinkt) Gruß Wasseronkel
denkst du dass das nötig ist? magnesium nehm ich, da ich sonst beim sport krämpfe bekomme. aber vitamine, calzium etc. sollte doch durch die aufgenommene nahrung reichen? ich esse sehr viel gemüse, früchte etc.
gruss
julia
franz schrieb:
>Hallo Julia, Wenn Du sagst das Du gerne salziges ißt da ist überall das Kochsalz das dazu verwendet wird. Selber nehme ich jeden Tag eine Prise Salz aber unraffiniertes jodiertes Meersalz mit seinen insgesamt 82 Elemente die der Körper für ein richtiges Wasser-Salz-Gleichgewicht braucht.
benutze zum kochen auch nur jodiertes salz. das salzige zeugs (prezeln, laugengebäck etc.) ess ich gerade nur um den blutdruck etwas raufzukriegen, steht eigentlich sonst nicht auf meinem speiseplan.
>(gibt es im Reformhaus, auch Magnesium, Zink, Calzium und die Vitamine sollten ersetzt werden wenn man täglich 3-4 Liter Wasser trinkt) Gruß Wasseronkel
denkst du dass das nötig ist? magnesium nehm ich, da ich sonst beim sport krämpfe bekomme. aber vitamine, calzium etc. sollte doch durch die aufgenommene nahrung reichen? ich esse sehr viel gemüse, früchte etc.
gruss
julia
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Re: Blutdruck 11. Januar 2005 09:24 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 6.243 |
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Re: Blutdruck 11. Januar 2005 14:05 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 104 |
Hallo Julia, natürlich ist es besser die Mineralien und Vitamine in Natura aufzunehmen nur bei manchen müßte Du dann 1 Kg täglich davon essen um auf einen richtigen Wert zu kommen was ist dann mit den Rest?
Jodiertes Salz ist nicht gleich jodiertes Salz hier event. interessant
www.h2ovital.de/arv_salzneu.pdf
Jodiertes Salz ist nicht gleich jodiertes Salz hier event. interessant
www.h2ovital.de/arv_salzneu.pdf
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Re: Blutdruck 12. Januar 2005 09:28 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 556 |
Hallo Julia,
von medicine-wordwide (www.mww.de):
Niedriger Blutdruck, Hypotonie
Seite: 1 | 2 | 3 vor
Kapitelübersicht:
Zusammenfassung - Definition / Allgemeines - Ursachen - Häufigkeit - Symptome - Diagnose - Therapie - Komplikationen - Sterblichkeit - Prophylaxe - Prognose - Ratgeber
Zusammenfassung
niedriger Blutdruck führt häufig zu Schwindelanfällen
Als niedrigen Blutdruck (Hypotonie) bezeichnet man unter dem altersgemäßem Normwert liegende Blutdruckwerte. Die Hypotonie an sich ist keine Krankheit. Ein Handlungsbedarf besteht nur dann, wenn es aufgrund der niedrigen Blutdruckwerte zu Beschwerden kommt. Diese Beschwerden sind meist auf eine mangelhafte Blut- und damit Sauerstoffversorgung des Gehirns zurückzuführen und äußern sich z.B. als Schwindel, Sehstörungen, Ohrensausen oder Pulsbeschleunigung. Durch einen plötzlichen Blutdruckabfall kann es zum Kollaps kommen. Die Ursache der Hypotonie ist bisher ungeklärt. Sie tritt bevorzugt bei jungen, schlanken Mädchen bzw. Frauen auf. Eine Behandlung ist nur nötig, wenn Beschwerden vorliegen. Auf Medikamente kann bei der Mehrzahl der Betroffenen verzichtet werden. Durch allgemeine Maßnahmen, wie z.B. körperliches Training oder Wechselduschen, ist meist eine Besserung der Beschwerden zu erreichen. Im Gegensatz zum Bluthochdruck wirkt sich die Hypotonie günstig auf die Lebenserwartung aus.
Definition / Allgemeines
Von einer Hypotonie spricht man, wenn der Blutdruck unter dem altersgemäßen systolischen Normwert, beim Erwachsenen zwischen 95 und 110 mmHg, liegt. Der systolische Blutdruck entsteht, wenn sich das Herz zusammenzieht und das Blut in die Arterien pumpt. Die Durchblutung der einzelnen Organe, insbesondere aber die Gehirndurchblutung, ist vom systolischen Blutdruck abhängig. Dementsprechend sind die Beschwerden bei Personen mit einer Hypotonie vordringlich durch eine Minderdurchblutung des Gehirns bedingt.
Der diastolische Blutdruck, also der Druck, der entsteht, wenn das Herz anschließend erschlafft, spielt bei der Hypotonie nur eine untergeordnete Rolle. Der diastolische Blutdruck liegt bei Personen mit Hypotonie unter 65-60 mmHg.
Man unterscheidet zwei Formen der Hypotonie: die primäre oder essentielle und die sekundäre Hypotonie. Die sekundäre Hypotonie ist ein Symptom einer bekannten Grundkrankheit, wie z.B. einer Herzkreislauferkrankung, einer endokrinen Störung oder einer Nervenerkrankung. Sie kann aber auch infolge einer Einnahme bestimmter Medikamente, z.B. mit gefäßerweiternder Wirkung, oder bei starken Flüssigkeitsverlusten, z.B. durch Blutungen oder mangelhafte Flüssigkeitszufuhr bedingt sein. Die sekundären Formen der Hypotonie verursachen im Gegensatz zur primären Form häufig Beschwerden.
Da die primäre Hypotonie die wesentlich häufigere Form ist, soll sie im folgenden näher erläutert werden. Die primäre Hypotonie stellt im Allgemeinen eine chronische Veränderung dar, die meist allerdings keinen Krankheitswert hat. Im Gegensatz zur primären Hypertonie, also Bluthochdruck, treten infolge niedriger Blutdruckwerte keine dauerhaften Schäden an den Blutgefäßen auf. Eine Hypotonie kann aber auch durch einen plötzlichen Blutdruckabfall entstehen. Man spricht dann von einem Kollaps.
Ursachen
Bisher ist keine einheitliche Ursache der primären Hypotonie bekannt. Auffällig ist jedoch, dass bevorzugt junge, schlanke Menschen, insbesondere Frauen, niedrige Blutdruckwerte aufweisen. Man spricht daher häufig auch von einer konstitutionellen Hypotonie. Aufgrund dieser Beobachtung kann vermutet werden, dass genetische Faktoren, wie z.B. das weibliche Geschlecht, aber auch Umweltfaktoren (z.B. Ernährung) bei der Entstehung einer primären Hypotonie eine Rolle spielen.
Häufigkeit
Eine auch nur annähernd genaue Angabe zur Häufigkeit der Hypotonie ist nicht möglich, da niedrige Blutdruckwerte häufig nur durch Zufall bei einer Blutdruckmessung entdeckt werden und nur wenige Menschen Beschwerden aufweisen. Andererseits sind die meisten Beschwerden bei Menschen mit einem niedrigen Blutdruck so unspezifisch, dass ein Zusammenhang nicht immer sicher nachweisbar ist.
Niedrige Blutdruckwerte treten bei bestimmten Personengruppen jedoch besonders häufig auf:
* Jugendliche, insbesondere Mädchen, in der Pubertät
* Junge, schlanke Frauen
* Frauen mit Essstörungen, wie z.B. bei einer Anorexie oder Bulimie
* Während der Schwangerschaft
* Hagere ältere Menschen.
Symptome
Die Beschwerden bei einer Hypotonie sind meist auf eine Minderdurchblutung des Gehirns infolge der niedrigen Blutdruckwerte zurückzuführen. Es besteht ein Missverhältnis zwischen der in der unteren Körperhälfte versackten Blutmenge von bis zu 600ml sowie der reflektorischen Gegenregulation durch das Gefäßsystem. Verstärkend wirken hier z.B. Krampfadern oder eine mangelhafte Funktion der Beinmuskulatur, die als Muskelpumpe den Rücktransport des Blutes aus den Beinen zum Herzen fördert.
Im Vordergrund stehen Sehstörungen ("einem wird schwarz vor den Augen"
, pulsierende Kopfschmerzen, Schwindel und Bewusstseinsstörungen bis hin zur Ohnmacht. Infolge dieser Minderdurchblutung wird das sympathische Nervensystem, ein Teil des vegetativen Nervensystems, aktiviert. Dies wiederum führt zu einer Tachykardie, also einer Beschleunigung der Herzfrequenz, aber auch zum Frösteln und Schweißausbruch. Menschen mit Hypotonie klagen außerdem häufig über Müdigkeit, Antriebsarmut, Ohrensausen, kalte Hände und Füße sowie Schlaflosigkeit.
Eine Sonderform der Hypotonie ist das Orthostase-Syndrom. Durch eine plötzliche Änderung der Körperlage, z.B. schnelles Aufstehen aus dem Liegen, versackt das Blut in den Beinen und steht in diesem Moment nicht zur Gehirndurchblutung zur Verfügung.
Diagnose
Bei der Diagnose der primären Hypotonie kommt der Anamnese(Befragung des Patienten) neben der Blutdruckmessung eine besondere Bedeutung zu. Der Betroffene sollte unbedingt zu Herzkreislauf-, Nerven- sowie endokrinen Erkrankungen befragt werden. Außerdem sind Angaben zur Einnahme von Medikamenten, zum Körpergewichtsverlauf, zu Essgewohnheiten sowie zur körperlichen Betätigung wichtig. Der zeitliche Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Beschwerden und einer plötzlichen Änderung der Körperlage ist typisch für Personen mit niedrigen Blutdruckwerten.
Die Messung des Blutdruckes erfolgt unblutig nach der Methode von Riva-Rocci. Zeitgleich mit dem Blutdruck sollte auch der Puls gemessen werden. Das Verhältnis beider Werte zueinander erlaubt eine bessere Beurteilung der Regulationsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems. Dazu sind Messungen sowohl im Liegen als auch im Stehen notwendig (Schellong-Test).
LG jinx
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Frauen und Katzen tun, was sie wollen - Männer und Hunde sollten sich daran gewöhnen.
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Niedriger Blutdruck, Hypotonie
Seite: 1 | 2 | 3 vor
Kapitelübersicht:
Zusammenfassung - Definition / Allgemeines - Ursachen - Häufigkeit - Symptome - Diagnose - Therapie - Komplikationen - Sterblichkeit - Prophylaxe - Prognose - Ratgeber
Zusammenfassung
niedriger Blutdruck führt häufig zu Schwindelanfällen
Als niedrigen Blutdruck (Hypotonie) bezeichnet man unter dem altersgemäßem Normwert liegende Blutdruckwerte. Die Hypotonie an sich ist keine Krankheit. Ein Handlungsbedarf besteht nur dann, wenn es aufgrund der niedrigen Blutdruckwerte zu Beschwerden kommt. Diese Beschwerden sind meist auf eine mangelhafte Blut- und damit Sauerstoffversorgung des Gehirns zurückzuführen und äußern sich z.B. als Schwindel, Sehstörungen, Ohrensausen oder Pulsbeschleunigung. Durch einen plötzlichen Blutdruckabfall kann es zum Kollaps kommen. Die Ursache der Hypotonie ist bisher ungeklärt. Sie tritt bevorzugt bei jungen, schlanken Mädchen bzw. Frauen auf. Eine Behandlung ist nur nötig, wenn Beschwerden vorliegen. Auf Medikamente kann bei der Mehrzahl der Betroffenen verzichtet werden. Durch allgemeine Maßnahmen, wie z.B. körperliches Training oder Wechselduschen, ist meist eine Besserung der Beschwerden zu erreichen. Im Gegensatz zum Bluthochdruck wirkt sich die Hypotonie günstig auf die Lebenserwartung aus.
Definition / Allgemeines
Von einer Hypotonie spricht man, wenn der Blutdruck unter dem altersgemäßen systolischen Normwert, beim Erwachsenen zwischen 95 und 110 mmHg, liegt. Der systolische Blutdruck entsteht, wenn sich das Herz zusammenzieht und das Blut in die Arterien pumpt. Die Durchblutung der einzelnen Organe, insbesondere aber die Gehirndurchblutung, ist vom systolischen Blutdruck abhängig. Dementsprechend sind die Beschwerden bei Personen mit einer Hypotonie vordringlich durch eine Minderdurchblutung des Gehirns bedingt.
Der diastolische Blutdruck, also der Druck, der entsteht, wenn das Herz anschließend erschlafft, spielt bei der Hypotonie nur eine untergeordnete Rolle. Der diastolische Blutdruck liegt bei Personen mit Hypotonie unter 65-60 mmHg.
Man unterscheidet zwei Formen der Hypotonie: die primäre oder essentielle und die sekundäre Hypotonie. Die sekundäre Hypotonie ist ein Symptom einer bekannten Grundkrankheit, wie z.B. einer Herzkreislauferkrankung, einer endokrinen Störung oder einer Nervenerkrankung. Sie kann aber auch infolge einer Einnahme bestimmter Medikamente, z.B. mit gefäßerweiternder Wirkung, oder bei starken Flüssigkeitsverlusten, z.B. durch Blutungen oder mangelhafte Flüssigkeitszufuhr bedingt sein. Die sekundären Formen der Hypotonie verursachen im Gegensatz zur primären Form häufig Beschwerden.
Da die primäre Hypotonie die wesentlich häufigere Form ist, soll sie im folgenden näher erläutert werden. Die primäre Hypotonie stellt im Allgemeinen eine chronische Veränderung dar, die meist allerdings keinen Krankheitswert hat. Im Gegensatz zur primären Hypertonie, also Bluthochdruck, treten infolge niedriger Blutdruckwerte keine dauerhaften Schäden an den Blutgefäßen auf. Eine Hypotonie kann aber auch durch einen plötzlichen Blutdruckabfall entstehen. Man spricht dann von einem Kollaps.
Ursachen
Bisher ist keine einheitliche Ursache der primären Hypotonie bekannt. Auffällig ist jedoch, dass bevorzugt junge, schlanke Menschen, insbesondere Frauen, niedrige Blutdruckwerte aufweisen. Man spricht daher häufig auch von einer konstitutionellen Hypotonie. Aufgrund dieser Beobachtung kann vermutet werden, dass genetische Faktoren, wie z.B. das weibliche Geschlecht, aber auch Umweltfaktoren (z.B. Ernährung) bei der Entstehung einer primären Hypotonie eine Rolle spielen.
Häufigkeit
Eine auch nur annähernd genaue Angabe zur Häufigkeit der Hypotonie ist nicht möglich, da niedrige Blutdruckwerte häufig nur durch Zufall bei einer Blutdruckmessung entdeckt werden und nur wenige Menschen Beschwerden aufweisen. Andererseits sind die meisten Beschwerden bei Menschen mit einem niedrigen Blutdruck so unspezifisch, dass ein Zusammenhang nicht immer sicher nachweisbar ist.
Niedrige Blutdruckwerte treten bei bestimmten Personengruppen jedoch besonders häufig auf:
* Jugendliche, insbesondere Mädchen, in der Pubertät
* Junge, schlanke Frauen
* Frauen mit Essstörungen, wie z.B. bei einer Anorexie oder Bulimie
* Während der Schwangerschaft
* Hagere ältere Menschen.
Symptome
Die Beschwerden bei einer Hypotonie sind meist auf eine Minderdurchblutung des Gehirns infolge der niedrigen Blutdruckwerte zurückzuführen. Es besteht ein Missverhältnis zwischen der in der unteren Körperhälfte versackten Blutmenge von bis zu 600ml sowie der reflektorischen Gegenregulation durch das Gefäßsystem. Verstärkend wirken hier z.B. Krampfadern oder eine mangelhafte Funktion der Beinmuskulatur, die als Muskelpumpe den Rücktransport des Blutes aus den Beinen zum Herzen fördert.
Im Vordergrund stehen Sehstörungen ("einem wird schwarz vor den Augen"
, pulsierende Kopfschmerzen, Schwindel und Bewusstseinsstörungen bis hin zur Ohnmacht. Infolge dieser Minderdurchblutung wird das sympathische Nervensystem, ein Teil des vegetativen Nervensystems, aktiviert. Dies wiederum führt zu einer Tachykardie, also einer Beschleunigung der Herzfrequenz, aber auch zum Frösteln und Schweißausbruch. Menschen mit Hypotonie klagen außerdem häufig über Müdigkeit, Antriebsarmut, Ohrensausen, kalte Hände und Füße sowie Schlaflosigkeit.Eine Sonderform der Hypotonie ist das Orthostase-Syndrom. Durch eine plötzliche Änderung der Körperlage, z.B. schnelles Aufstehen aus dem Liegen, versackt das Blut in den Beinen und steht in diesem Moment nicht zur Gehirndurchblutung zur Verfügung.
Diagnose
Bei der Diagnose der primären Hypotonie kommt der Anamnese(Befragung des Patienten) neben der Blutdruckmessung eine besondere Bedeutung zu. Der Betroffene sollte unbedingt zu Herzkreislauf-, Nerven- sowie endokrinen Erkrankungen befragt werden. Außerdem sind Angaben zur Einnahme von Medikamenten, zum Körpergewichtsverlauf, zu Essgewohnheiten sowie zur körperlichen Betätigung wichtig. Der zeitliche Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Beschwerden und einer plötzlichen Änderung der Körperlage ist typisch für Personen mit niedrigen Blutdruckwerten.
Die Messung des Blutdruckes erfolgt unblutig nach der Methode von Riva-Rocci. Zeitgleich mit dem Blutdruck sollte auch der Puls gemessen werden. Das Verhältnis beider Werte zueinander erlaubt eine bessere Beurteilung der Regulationsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems. Dazu sind Messungen sowohl im Liegen als auch im Stehen notwendig (Schellong-Test).
LG jinx
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Re: Blutdruck 12. Januar 2005 09:39 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 249 |
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Re: Blutdruck 13. Januar 2005 22:53 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 1.518 |
Also, schwarz vor Augen wird einem dann, wenn der Blutdruck entweder recht plötzlich absackt, oder wenn er unter einen kritischen Wert sinkt. Und das kommt gerade bei jungen Menschen während oder nach starken körperlichen Veränderungen ziemlich häufig vor: Beim langen Stehen, bei Hitze, bei Wassermangel. Dagegen hilft im akkuten Fall Zuckerwasser, Salzstangen, und die gute alte Schocklage - Beine hoch!
Vorbeugend sollte man was für die Beinmuskulatur tun, genügend Mineralien und Wasser zu sich nehmen, und "Kreislaufkollaps-Lockmittel" wie schnelles Aufstehen aus der Hocke, tiefes Bücken, Arbeiten über Kopf oder längeres Stehen bei Hitze vermeiden. Langfristig kann ich allgemeines Konditionstraining empfehlen. Bei mir zumindest ist der Kreislauf um so belastbarer, je besser meine Fitness ist.
Mir wurde als Jugendliche ein blutdruckhebendes Mittel verschrieben, das ich aber nur genommen habe wenn mir schon flau war und ich weiss war wie die Wand. Hätte ich das nämlich regelmässig geschluckt (wie ich sollte), dann hätte es noch viel länger gedauert bis sich das Problemchen rausgewachsen hätte.
Birgit.

(weiblich, geb. 1963)
Vorbeugend sollte man was für die Beinmuskulatur tun, genügend Mineralien und Wasser zu sich nehmen, und "Kreislaufkollaps-Lockmittel" wie schnelles Aufstehen aus der Hocke, tiefes Bücken, Arbeiten über Kopf oder längeres Stehen bei Hitze vermeiden. Langfristig kann ich allgemeines Konditionstraining empfehlen. Bei mir zumindest ist der Kreislauf um so belastbarer, je besser meine Fitness ist.
Mir wurde als Jugendliche ein blutdruckhebendes Mittel verschrieben, das ich aber nur genommen habe wenn mir schon flau war und ich weiss war wie die Wand. Hätte ich das nämlich regelmässig geschluckt (wie ich sollte), dann hätte es noch viel länger gedauert bis sich das Problemchen rausgewachsen hätte.
Birgit.
(weiblich, geb. 1963)
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