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klappt das so?
geschrieben von HerzAss
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klappt das so? 17. Januar 2012 16:53 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 1 |
Hallo, ich wollte mal fragen wie das ist und zwar man verbraucht UNGEFÄHR am Tag 24*Körpergewicht kcal am tag so wie ich das gelesen habe.
Also bei ca. 110 KG sind das 2600 oder so aber egal was ich fragen wollte wenn ich nun am Tag nicht mehr als 1500 kcal zu mir nehme und auch wenn dieser Wert nicht 100% korrekt ist und abweichen kann müsste das doch klappen um dann abzunehmen oder? Also ganz ohne Sportliche betätigung jetzt gerechnet.
mfg
Also bei ca. 110 KG sind das 2600 oder so aber egal was ich fragen wollte wenn ich nun am Tag nicht mehr als 1500 kcal zu mir nehme und auch wenn dieser Wert nicht 100% korrekt ist und abweichen kann müsste das doch klappen um dann abzunehmen oder? Also ganz ohne Sportliche betätigung jetzt gerechnet.
mfg
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Re: klappt das so? 17. Januar 2012 17:00 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 242 |
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Re: klappt das so? 18. Januar 2012 00:07 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 180 |
Hallo HerzAss,
1500 sind prima. Wenn Du Schwierigkeiten mit 1500 hast, müssten bei Dir bei den
ersten 10-20 Kilo auch 1800 gut klappen. Guck mal hier:
Kalorienverbrauch:
[www.fettrechner.de]
und hier
Abnehmdauer:
[www.fettrechner.de]
... und wenn Du ab und zu mal spazieren gehst oder Rad fährst, dann wird das
auch nicht schaden. Muss ja nicht immer gleich Leistungssport sein oder super
lange dauern. 10 min. sind besser als nix.
Bin selbst Bewegungsmuffel und hab's nicht so mit Sport. Aber ich hab festgestellt,
dass die Waage hurraaah schreit, wenn ich meinen Hintern mal vom Drehstuhl hebe,
wenn auch nur mal für ne halbe Stunde.
Liebe Grüße,
Anke
1500 sind prima. Wenn Du Schwierigkeiten mit 1500 hast, müssten bei Dir bei den
ersten 10-20 Kilo auch 1800 gut klappen. Guck mal hier:
Kalorienverbrauch:
[www.fettrechner.de]
und hier
Abnehmdauer:
[www.fettrechner.de]
... und wenn Du ab und zu mal spazieren gehst oder Rad fährst, dann wird das
auch nicht schaden. Muss ja nicht immer gleich Leistungssport sein oder super
lange dauern. 10 min. sind besser als nix.
Bin selbst Bewegungsmuffel und hab's nicht so mit Sport. Aber ich hab festgestellt,
dass die Waage hurraaah schreit, wenn ich meinen Hintern mal vom Drehstuhl hebe,
wenn auch nur mal für ne halbe Stunde.
Liebe Grüße,
Anke
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Re: klappt das so? 18. Januar 2012 01:25 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 155 |
Servus Peter!
Auch ich schließe mich den Damen an: 1500-1800kcal, das ist der optimale Bereich. Bei der Bewegung muss ich allerdings, wie immer, widersprechen:
Wenn Du Deinen Körper nicht mindestens(!) dreimal die Woche bewegst, und zwar mit einem Puls von ca. 120/min, dann wirst Du vor allem Muskelmasse abnehmen und erst dann Fett. Das führt dazu, dass, wenn Du dann z.B. 90kg hast, die "Diät" beendest und wieder normal isst, Du sofort wieder zunimmst, und zwar meist mehr als Du vorher abgenommen hast, weil Dein Körper mit weniger Muskeln weniger verbraucht. Das ist ein Grund für den Jo-jo-Effekt.
Anfangs mindestens 20min lang, später bis zu einer Stunde ohne Pause, dreimal die Woche. Das erhält die Muskelmasse, ist Ausdauertraining, trainiert den Fettsäurestoffwechsel und verbrennt Fett.
Ich trainiere einstweilen täglich mindestens eine Stunde, ich verbrenne dabei 650kcal aufwärts, und fühle mich wie ein Flummi. Kann ich wirklich nur empfehlen. Die Damen schauen mehr auf ihre Hüften, wir müssen auf die Muskeln achten, denn wir haben mehr zum Abbauen.
Noch ein Tipp, Faltblatt Ernährungspyramide:
[bmg.gv.at]
Ist zwar österreichisch, aber beim DGE ähnlich zu besorgen:
[www.dge.de]
Liebe Grüße,
Viggerl
Auch ich schließe mich den Damen an: 1500-1800kcal, das ist der optimale Bereich. Bei der Bewegung muss ich allerdings, wie immer, widersprechen:
Wenn Du Deinen Körper nicht mindestens(!) dreimal die Woche bewegst, und zwar mit einem Puls von ca. 120/min, dann wirst Du vor allem Muskelmasse abnehmen und erst dann Fett. Das führt dazu, dass, wenn Du dann z.B. 90kg hast, die "Diät" beendest und wieder normal isst, Du sofort wieder zunimmst, und zwar meist mehr als Du vorher abgenommen hast, weil Dein Körper mit weniger Muskeln weniger verbraucht. Das ist ein Grund für den Jo-jo-Effekt.
Anfangs mindestens 20min lang, später bis zu einer Stunde ohne Pause, dreimal die Woche. Das erhält die Muskelmasse, ist Ausdauertraining, trainiert den Fettsäurestoffwechsel und verbrennt Fett.
Ich trainiere einstweilen täglich mindestens eine Stunde, ich verbrenne dabei 650kcal aufwärts, und fühle mich wie ein Flummi. Kann ich wirklich nur empfehlen. Die Damen schauen mehr auf ihre Hüften, wir müssen auf die Muskeln achten, denn wir haben mehr zum Abbauen.
Noch ein Tipp, Faltblatt Ernährungspyramide:
[bmg.gv.at]
Ist zwar österreichisch, aber beim DGE ähnlich zu besorgen:
[www.dge.de]
Liebe Grüße,
Viggerl
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Re: klappt das so? 18. Januar 2012 10:35 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 180 |
Hallo Viggerl,
ich denke nach wie vor, dass das mit dem Muskelabbau ein Gerücht ist. Ja, durch
Inaktivität und mit dem Alter bauen sich Muskeln ab. Aber nicht verstärkt durch Diät
und schon gar nicht sonderlich schnell. Ist vermutlich wie mit Übergewicht: die
hart antrainierte Muskelmasse schwindet schnell, die natürliche bleibt lange.
Wenn es stimmen würde, was Du behauptest, hätte ich keine Muskeln mehr.
Aber seltsamerweise ist mein Bauch auch nach Diät und Nichtstun immer noch
nicht schwabbelig. Ich hatte mal vor ca. 15 Jahren einen Wasch-
brettbauch. Das ist sooo lange her, aber ich profitiere immer noch davon.
Hallo HerzAss,
lass Dich nicht verrückt machen. Klar ist Bewegung besser als keine, aber es ist
kein Muss zum Abnehmen. Wichtiger ist, dass Du die Pfunde erst mal los wirst.
Alles andere darf später kommen, muss aber auch nicht. Wenn Du es schaffst,
ab und zu mal was zu machen, prima. Wenn nicht, geht die Welt nicht unter.
Liebe Grüße,
Anke
ich denke nach wie vor, dass das mit dem Muskelabbau ein Gerücht ist. Ja, durch
Inaktivität und mit dem Alter bauen sich Muskeln ab. Aber nicht verstärkt durch Diät
und schon gar nicht sonderlich schnell. Ist vermutlich wie mit Übergewicht: die
hart antrainierte Muskelmasse schwindet schnell, die natürliche bleibt lange.
Wenn es stimmen würde, was Du behauptest, hätte ich keine Muskeln mehr.
Aber seltsamerweise ist mein Bauch auch nach Diät und Nichtstun immer noch
nicht schwabbelig. Ich hatte mal vor ca. 15 Jahren einen Wasch-
brettbauch. Das ist sooo lange her, aber ich profitiere immer noch davon.
Hallo HerzAss,
lass Dich nicht verrückt machen. Klar ist Bewegung besser als keine, aber es ist
kein Muss zum Abnehmen. Wichtiger ist, dass Du die Pfunde erst mal los wirst.
Alles andere darf später kommen, muss aber auch nicht. Wenn Du es schaffst,
ab und zu mal was zu machen, prima. Wenn nicht, geht die Welt nicht unter.
Liebe Grüße,
Anke
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Re: klappt das so? 18. Januar 2012 11:17 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 155 |
Liebe Anke!
Jajaja, ich weiß, diese Diskussion werden wir noch ewig führen.
Ein paar Argumente, warum ich das nach wie vor für richtig halte:
1) Die Sonderkrankenanstalt für Stoffwechselerkrankungen, wo also z.B. wir Pummelchen abgenommen haben (neben z.B. den DiabetikerInnen), hatte 4 Programmpunkte: de facto erzwungene Essensumstellung, Schulungen, Therapie und Bewegung. Ergometer, Gymnastik, Kraftkammer, Wandern. Manche taten sich echt schwer, aber die wurden liebevoll und aufwendig z.B. ans Wandern herangeführt, das war denen echt wichtig. Und es wurde auch in den Schulungen gelehrt.
2) Vielleicht ist das für Männer auch wichtiger als für Frauen, da wir "mehr zu verlieren" haben und sich Muskulatur leichter auf-, aber auch abbaut.
3) Was ist inhaltlich gegen mein oben angeführtes Szenario (Körper baut lieber Muskeln als Fett ab) einzuwenden?
Jetzt habe ich mir nochmal die Mühe gemacht, meine in der Sonderkrankenanstalt erhaltene Broschüre zu suchen und zu googeln. Hier ist sie, bzw. das Nachfolgemodell:
[www.fgoe.org]
Seite 16f zum Thema Bewegung.
Dort gibt es auch eine Broschüre zum Thema Bewegung:
[www.fgoe.org]
Das sind keine wissenschaftlichen Broschüren, aber bieten einen Überblick über die Themen. Der Fonds Gesundes Österreich ist sowas wie das DGE in Deutschland, wird von der Regierung finanziert, hat einen wissenschaftlichen Beirat und ist international integriert. Kann auf
[www.fgoe.org]
nachgelesen werden.
Ausdauertraining ist aber nicht nur zwecks Abnehmen wichtig, sondern sollte ab einem gewissen Alter (wie alt bist Du, meine liebe, faule Anke?) sowieso gemacht werden, zwecks Förderung von Herz und Kreislauf. Eines ist sicher, da wird mir auch die Anke zustimmen: schaden tut's nicht!
Liebe Grüße,
Viggerl
Jajaja, ich weiß, diese Diskussion werden wir noch ewig führen.
Ein paar Argumente, warum ich das nach wie vor für richtig halte:
1) Die Sonderkrankenanstalt für Stoffwechselerkrankungen, wo also z.B. wir Pummelchen abgenommen haben (neben z.B. den DiabetikerInnen), hatte 4 Programmpunkte: de facto erzwungene Essensumstellung, Schulungen, Therapie und Bewegung. Ergometer, Gymnastik, Kraftkammer, Wandern. Manche taten sich echt schwer, aber die wurden liebevoll und aufwendig z.B. ans Wandern herangeführt, das war denen echt wichtig. Und es wurde auch in den Schulungen gelehrt.
2) Vielleicht ist das für Männer auch wichtiger als für Frauen, da wir "mehr zu verlieren" haben und sich Muskulatur leichter auf-, aber auch abbaut.
3) Was ist inhaltlich gegen mein oben angeführtes Szenario (Körper baut lieber Muskeln als Fett ab) einzuwenden?
Jetzt habe ich mir nochmal die Mühe gemacht, meine in der Sonderkrankenanstalt erhaltene Broschüre zu suchen und zu googeln. Hier ist sie, bzw. das Nachfolgemodell:
[www.fgoe.org]
Seite 16f zum Thema Bewegung.
Dort gibt es auch eine Broschüre zum Thema Bewegung:
[www.fgoe.org]
Das sind keine wissenschaftlichen Broschüren, aber bieten einen Überblick über die Themen. Der Fonds Gesundes Österreich ist sowas wie das DGE in Deutschland, wird von der Regierung finanziert, hat einen wissenschaftlichen Beirat und ist international integriert. Kann auf
[www.fgoe.org]
nachgelesen werden.
Ausdauertraining ist aber nicht nur zwecks Abnehmen wichtig, sondern sollte ab einem gewissen Alter (wie alt bist Du, meine liebe, faule Anke?) sowieso gemacht werden, zwecks Förderung von Herz und Kreislauf. Eines ist sicher, da wird mir auch die Anke zustimmen: schaden tut's nicht!
Liebe Grüße,
Viggerl
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Re: klappt das so? 18. Januar 2012 12:19 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 180 |
Hallo Viggerl,
klar, schaden tut es nicht. Wenn ich aber Probleme habe, mich auf das Abnehmen
einzulassen, dann brauche ich nicht noch weiteren Stress. Mit einer Sache habe
ich persönlich genug zu tun. Wem es leicht genug fällt, der hat eben Glück gehabt.
Wenn ich könnte, würde ich. Ich hab mich jahrelang mit dem ich-muss-Sport-machen
Quark rumgequält. Ich hatte Stress, hab mehr gegessen, und hab mich gehasst, weil
ich das alles nicht hingekriegt habe. Weder das Abnehmen noch Sport.
So. DAS ist der Grund. Wenn es nicht so einfach ist, dann lieber sein lassen. Stress
ist nämlich für den Körper schädlicher als zum Beispiel eine Paracetamol bei
Kopfschmerz. Und kann bewirken, dass gar nichts mehr geht.
Pro und Contra abwiegen, sag ich immer. Abnehmen ist wichtiger und hat Priorität.
Muskeln kann man aufbauen, wenn man schlank genug ist, dass das Bewegen auch
Spass machen kann oder zumindest nicht mehr so schwer fällt. UND wenn man
z.B. keine Depressionen hat.
Gegen 3) spricht, dass ich keine glaubhafte Quelle gesehen habe, die mir das
bestätigt. Das hört sich nach Eiweiß-Ergänzungsmittelchen-Sport-Muskel-Geldmache
an. Und nach der typischen Frauen müssen schön sein, Männer müssen Muskeln
haben Werbekacke. Nee, nee, evolutionstechnisch macht das ja auch keinen Sinn.
Wir haben die Fettpolster, um in Notzeiten Reserven zu haben. Wir brauchen die
Muskeln, um uns Nahrung beschaffen zu können. In Notzeiten werden also die Reserven angegriffen, nicht die notwendigen Muskeln. Das wäre sonst ein
evolutionäres Eigentor.
Hasta los kilos wegschmelzos :-)
Anke
klar, schaden tut es nicht. Wenn ich aber Probleme habe, mich auf das Abnehmen
einzulassen, dann brauche ich nicht noch weiteren Stress. Mit einer Sache habe
ich persönlich genug zu tun. Wem es leicht genug fällt, der hat eben Glück gehabt.
Wenn ich könnte, würde ich. Ich hab mich jahrelang mit dem ich-muss-Sport-machen
Quark rumgequält. Ich hatte Stress, hab mehr gegessen, und hab mich gehasst, weil
ich das alles nicht hingekriegt habe. Weder das Abnehmen noch Sport.
So. DAS ist der Grund. Wenn es nicht so einfach ist, dann lieber sein lassen. Stress
ist nämlich für den Körper schädlicher als zum Beispiel eine Paracetamol bei
Kopfschmerz. Und kann bewirken, dass gar nichts mehr geht.
Pro und Contra abwiegen, sag ich immer. Abnehmen ist wichtiger und hat Priorität.
Muskeln kann man aufbauen, wenn man schlank genug ist, dass das Bewegen auch
Spass machen kann oder zumindest nicht mehr so schwer fällt. UND wenn man
z.B. keine Depressionen hat.
Gegen 3) spricht, dass ich keine glaubhafte Quelle gesehen habe, die mir das
bestätigt. Das hört sich nach Eiweiß-Ergänzungsmittelchen-Sport-Muskel-Geldmache
an. Und nach der typischen Frauen müssen schön sein, Männer müssen Muskeln
haben Werbekacke. Nee, nee, evolutionstechnisch macht das ja auch keinen Sinn.
Wir haben die Fettpolster, um in Notzeiten Reserven zu haben. Wir brauchen die
Muskeln, um uns Nahrung beschaffen zu können. In Notzeiten werden also die Reserven angegriffen, nicht die notwendigen Muskeln. Das wäre sonst ein
evolutionäres Eigentor.
Hasta los kilos wegschmelzos :-)
Anke
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Ich muss Dir recht geben, Anke. 18. Januar 2012 15:28 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 155 |
Danke, Anke!
(Das musste ich einmal loswerden, sorry.)
Eigentlich wollte ich während der Lektüre Deines Posting schon antworten: "Verstehe." Und sonst nichts. Es wurde alles gesagt, und ich kann diesen Standpunkt nachvollziehen. Aber dann ...
...hast Du die Evolution angesprochen. Ha, Fehler, gar nicht gut, hihi. Dieser von mir beschriebene Mechanismus soll genau ein Überbleibsel aus dieser Zeit sein. In jeder Klimazone gab und gibt es günstige und ungünstige Jahreszeiten wie Regen-/Trockenzeit, Sommer/Winter, Wanderbewegungen der Tierherden. Kaum beginnt die ungünstige Zeit, sagen wir Winter, brauchen wir nicht mehr soviele Muskeln. Hetzjagden (die älteste Jagdform) ist nicht mehr und Sammeln kann man auch langsam. Später, ab der Zeit der Vorratshaltung sowieso. Es ist für den Körper viel effizienter, zuerst die großen Verbraucher einzusparen und dann erst an die Fettreserven zu gehen als umgekehrt. Leber, Hirn und Herz kann man nicht einsparen, also bleibt die Muskulatur.
Mit google (diät muskelabbau) kann ich NUR Einträge finden, die meine Meinung bestätigen. Allerdings, und insofern hast Du recht, in Zusammenhang mit dem "Hungerstoffwechsel", also einer zu radikalen Diät. (Wikipedia, 3. Absatz des folgenden Links):
[de.wikipedia.org]
Ich finde auf anerkannten Seiten wie DGE etc. keine Erläuterungen. Also muss ich Dir recht geben, obwohl es mir unlogisch vorkommt.
Liebe Grüße,
Viggerl
(Das musste ich einmal loswerden, sorry.)
Eigentlich wollte ich während der Lektüre Deines Posting schon antworten: "Verstehe." Und sonst nichts. Es wurde alles gesagt, und ich kann diesen Standpunkt nachvollziehen. Aber dann ...
...hast Du die Evolution angesprochen. Ha, Fehler, gar nicht gut, hihi. Dieser von mir beschriebene Mechanismus soll genau ein Überbleibsel aus dieser Zeit sein. In jeder Klimazone gab und gibt es günstige und ungünstige Jahreszeiten wie Regen-/Trockenzeit, Sommer/Winter, Wanderbewegungen der Tierherden. Kaum beginnt die ungünstige Zeit, sagen wir Winter, brauchen wir nicht mehr soviele Muskeln. Hetzjagden (die älteste Jagdform) ist nicht mehr und Sammeln kann man auch langsam. Später, ab der Zeit der Vorratshaltung sowieso. Es ist für den Körper viel effizienter, zuerst die großen Verbraucher einzusparen und dann erst an die Fettreserven zu gehen als umgekehrt. Leber, Hirn und Herz kann man nicht einsparen, also bleibt die Muskulatur.
Mit google (diät muskelabbau) kann ich NUR Einträge finden, die meine Meinung bestätigen. Allerdings, und insofern hast Du recht, in Zusammenhang mit dem "Hungerstoffwechsel", also einer zu radikalen Diät. (Wikipedia, 3. Absatz des folgenden Links):
[de.wikipedia.org]
Ich finde auf anerkannten Seiten wie DGE etc. keine Erläuterungen. Also muss ich Dir recht geben, obwohl es mir unlogisch vorkommt.
Liebe Grüße,
Viggerl
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Re: klappt das so? 18. Januar 2012 16:45 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 180 |
Hallo Viggerl,
gegen die über Winter Muskeln abbauen Methode spricht die Tatsache, dass Sammeln
erst ab Sommer wieder möglich ist, vorher ist nämlich noch nichts reif. Ok, Pilze vielleicht,
das war's aber auch. Also ist im und nach dem Winter Jagen angesagt. Und wenn ich
Geo glauben darf, dann hat sich dieses evolutionäre Muster bis heute gehalten.
Im Prinzip ist es egal. Ich glaub's nicht, Du glaubst es. Ich kann damit leben :-D
Da ich immer noch aufrecht gehe und nicht alles an mir runterhängt, kann es nicht
so schlimm sein, bzw. baut sich anscheinend durch die ganz normale Alltagsbewegung
alles wieder rechtzeitig und ausreichend auf.
Liebe Grüße,
Anke
gegen die über Winter Muskeln abbauen Methode spricht die Tatsache, dass Sammeln
erst ab Sommer wieder möglich ist, vorher ist nämlich noch nichts reif. Ok, Pilze vielleicht,
das war's aber auch. Also ist im und nach dem Winter Jagen angesagt. Und wenn ich
Geo glauben darf, dann hat sich dieses evolutionäre Muster bis heute gehalten.
Im Prinzip ist es egal. Ich glaub's nicht, Du glaubst es. Ich kann damit leben :-D
Da ich immer noch aufrecht gehe und nicht alles an mir runterhängt, kann es nicht
so schlimm sein, bzw. baut sich anscheinend durch die ganz normale Alltagsbewegung
alles wieder rechtzeitig und ausreichend auf.
Liebe Grüße,
Anke
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ICH GEBE DIR RECHT! 18. Januar 2012 16:58 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 155 |
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Re: klappt das so? 18. Januar 2012 19:12 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 242 |
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Re: klappt das so? 22. Januar 2012 02:41 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 89 |
@ Aaanke: Muss noch in einem Punkt widersprechen, weil Du Depressionen angesprochen hast: GERADE bei Depressionen ist Sport mehr als empfehlenswert und auch meist Bestandteil der Therapie, da (körperliche) Aktivität ein ganz wichtiger Aspekt ist und Sport außerdem den Serotoninpegel hebt.
Davon mal abgesehen: An sich gebe ich Dir recht: Bevor das Gesamtvorhaben daran scheitert, dass man sich einfach nicht zum Sporttreiben überwinden kann, lieber erst mal auf eine Sache konzentrieren.
Andererseits siehst Du das mit dem Sport vielleicht aber auch etwas verbissen, könnte ich mir vorstellen. Man muss ja nicht jeden Tag wie Viggerl über eine Stunde auf dem Heimtrainer rocken (auch wenn ich das bewundere) oder sich im Fitnessstudio mit Schwerstgewichten rumplagen. Such Dir doch eine Bewegungsart, die Dir Freude macht (Tanzen gehen? Wandern/lange Spaziergänge zum Ausspannen? ...?). Bevor man gar nichts tut, ist jede Art der Bewegung erst mal gut.
Bei mir ist es so, dass ich eigentlich eher unsportlich bin (nur tanzen kann ich gut :-)). Aber als ich irgendwann mal von diesem Leistungsgedanken weg kam, der noch aus der Schulzeit hängen geblieben ist, hat mir Sport auch Spaß gemacht. Es geht mir trotzdem phasenweise so, dass ich mich überwinden muss, erst mal überhaupt meinen Hintern hochzukriegen, gerade, wenn ich viel Arbeitsstress habe. Dann sehe ich Sport teilweise als etwas, das ich jetzt AUCH NOCH erledigen muss. ABER: Wenn ich mich dann erst mal überwunden habe und draußen bin, dann ist das eigentlich gar nicht so. Wenn ich nämlich an der frischen Luft bin und laufe, dann geht's mir richtig gut, sowohl dabei als auch und vor allem direkt danach. Sport ist nämlich auch eine prima Sache, um auszuspannen und sich zu erholen, besonders, wenn man während der Arbeit immer nur sitzt.
LG Melli
Davon mal abgesehen: An sich gebe ich Dir recht: Bevor das Gesamtvorhaben daran scheitert, dass man sich einfach nicht zum Sporttreiben überwinden kann, lieber erst mal auf eine Sache konzentrieren.
Andererseits siehst Du das mit dem Sport vielleicht aber auch etwas verbissen, könnte ich mir vorstellen. Man muss ja nicht jeden Tag wie Viggerl über eine Stunde auf dem Heimtrainer rocken (auch wenn ich das bewundere) oder sich im Fitnessstudio mit Schwerstgewichten rumplagen. Such Dir doch eine Bewegungsart, die Dir Freude macht (Tanzen gehen? Wandern/lange Spaziergänge zum Ausspannen? ...?). Bevor man gar nichts tut, ist jede Art der Bewegung erst mal gut.
Bei mir ist es so, dass ich eigentlich eher unsportlich bin (nur tanzen kann ich gut :-)). Aber als ich irgendwann mal von diesem Leistungsgedanken weg kam, der noch aus der Schulzeit hängen geblieben ist, hat mir Sport auch Spaß gemacht. Es geht mir trotzdem phasenweise so, dass ich mich überwinden muss, erst mal überhaupt meinen Hintern hochzukriegen, gerade, wenn ich viel Arbeitsstress habe. Dann sehe ich Sport teilweise als etwas, das ich jetzt AUCH NOCH erledigen muss. ABER: Wenn ich mich dann erst mal überwunden habe und draußen bin, dann ist das eigentlich gar nicht so. Wenn ich nämlich an der frischen Luft bin und laufe, dann geht's mir richtig gut, sowohl dabei als auch und vor allem direkt danach. Sport ist nämlich auch eine prima Sache, um auszuspannen und sich zu erholen, besonders, wenn man während der Arbeit immer nur sitzt.
LG Melli
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Re: klappt das so? 22. Januar 2012 09:15 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 180 |
Hallo Melli und Viggerl,
da ich Depressionen habe, habe ich Schwierigkeiten überhaupt an etwas Spaß
zu haben. Es stimmt, wenn ich es mal schaffe mich aufzuraffen, dann macht es mir
auch Spaß, selbst bei schlechtem Wetter draußen rumzulaufen. Und wenn nicht,
dann bin ich wenigstens so stolz auf mich, dass es das wert ist.
Richtig, Sport ist Teil der Therapie. In der Kur ist das auch toll, aber sobald man
wieder zu Hause auf sich selbst gestellt ist, fällt das als erstes von alleine unter
den Tisch, zumindest bei den meisten Depressiven. Es gibt natürlich Ausnahmen.
Ich will jetzt hier kein Mitleid heischen, aber es ist eben nicht immer alles so
einfach, wie es sein könnte und sollte.
Jedenfalls habe ich festgestellt, dass ich mich öfter aufraffen kann, wenn ich mich
nicht selbst unter Druck setze und eher abwarte. Je mehr ich den Gedanken an
Selbstdisziplin unter den Tisch fallen lasse, desto besser läuft es. Absurd, oder?
62,3 Kilo, übrigens, Stand der Dinge :-)
Liebe Grüße,
Anke
da ich Depressionen habe, habe ich Schwierigkeiten überhaupt an etwas Spaß
zu haben. Es stimmt, wenn ich es mal schaffe mich aufzuraffen, dann macht es mir
auch Spaß, selbst bei schlechtem Wetter draußen rumzulaufen. Und wenn nicht,
dann bin ich wenigstens so stolz auf mich, dass es das wert ist.
Richtig, Sport ist Teil der Therapie. In der Kur ist das auch toll, aber sobald man
wieder zu Hause auf sich selbst gestellt ist, fällt das als erstes von alleine unter
den Tisch, zumindest bei den meisten Depressiven. Es gibt natürlich Ausnahmen.
Ich will jetzt hier kein Mitleid heischen, aber es ist eben nicht immer alles so
einfach, wie es sein könnte und sollte.
Jedenfalls habe ich festgestellt, dass ich mich öfter aufraffen kann, wenn ich mich
nicht selbst unter Druck setze und eher abwarte. Je mehr ich den Gedanken an
Selbstdisziplin unter den Tisch fallen lasse, desto besser läuft es. Absurd, oder?
62,3 Kilo, übrigens, Stand der Dinge :-)
Liebe Grüße,
Anke
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Re: klappt das so? 22. Januar 2012 19:23 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 89 |
Hallo Anke,
das versteh ich schon. Meine Mama leidet seit Jahrzehnten an Depressionen und ich neige auch ein bisschen dazu, ist zum Teil wahrscheinlich genetisch bedingt. Bei mir sind das aber zum Glück nur depressive Phasen, keine Dauerdepressionen. Ich weiß daher auch, wie schwer das ist, sich aufzuraffen. Aber wenn man's denn schafft, geht's einem wirklich besser! Vielleicht kann man sich überlisten, indem man sich zum Sport mit Anderen verabredet? Ich finde, das ist immer ein guter Trick.
Grundsätzlich bin ich schon der Meinung, dass man sich eben auch immer ein Stückweit zusammenreißen muss, auch mit Depressionen. Mir ist natürlich klar, dass es unterschiedlich schwere Depressionen gibt und dass es leichter gesagt als getan ist, aber ein bisschen wollen muss man eben. Man kann es sich natürlich auch leicht machen und alles, was man nicht hinkriegt, auf seine Krankheit schieben, um sich daraufhin dann noch mehr gehen zu lassen. Ich meine damit natürlich jetzt nicht Dich und den Sport (um Himmels Willen, ich kenn Dich ja gar nicht). Es fällt mir nur gerade dazu ein, weil eine Freundin von mir (auch Depressionen) so eine Kandidatin ist. Sie will auch gar keine Hilfe, sie WILL sich einfach schlecht fühlen. Das ist dann auch für das Umfeld irgendwann nicht mehr zu ertragen, vor allem, wenn es einem selbst teilweise so geht und man ja auch irgendwie klarkommen und seinen Popo hochkriegen muss.
Wollte Dir auf jeden Fall mit dem Sport nicht reinreden! Nur die Erfahrung weitergeben, dass Bewegung eben doch auch der Seele guttut. :-)
LG Melli
das versteh ich schon. Meine Mama leidet seit Jahrzehnten an Depressionen und ich neige auch ein bisschen dazu, ist zum Teil wahrscheinlich genetisch bedingt. Bei mir sind das aber zum Glück nur depressive Phasen, keine Dauerdepressionen. Ich weiß daher auch, wie schwer das ist, sich aufzuraffen. Aber wenn man's denn schafft, geht's einem wirklich besser! Vielleicht kann man sich überlisten, indem man sich zum Sport mit Anderen verabredet? Ich finde, das ist immer ein guter Trick.
Grundsätzlich bin ich schon der Meinung, dass man sich eben auch immer ein Stückweit zusammenreißen muss, auch mit Depressionen. Mir ist natürlich klar, dass es unterschiedlich schwere Depressionen gibt und dass es leichter gesagt als getan ist, aber ein bisschen wollen muss man eben. Man kann es sich natürlich auch leicht machen und alles, was man nicht hinkriegt, auf seine Krankheit schieben, um sich daraufhin dann noch mehr gehen zu lassen. Ich meine damit natürlich jetzt nicht Dich und den Sport (um Himmels Willen, ich kenn Dich ja gar nicht). Es fällt mir nur gerade dazu ein, weil eine Freundin von mir (auch Depressionen) so eine Kandidatin ist. Sie will auch gar keine Hilfe, sie WILL sich einfach schlecht fühlen. Das ist dann auch für das Umfeld irgendwann nicht mehr zu ertragen, vor allem, wenn es einem selbst teilweise so geht und man ja auch irgendwie klarkommen und seinen Popo hochkriegen muss.
Wollte Dir auf jeden Fall mit dem Sport nicht reinreden! Nur die Erfahrung weitergeben, dass Bewegung eben doch auch der Seele guttut. :-)
LG Melli
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Re: klappt das so? 22. Januar 2012 22:05 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 180 |
Hallo Melli,
kennst Du das Lied von Garbage "I'm only happy when it rains"? Scheint zu ihr
zu passen. Wenn man bei Depressionen keine Hilfe annimmt und auch Medis
verweigert, dann ist man wirklich selbst schuld. Ich mach was geht. Therapie, Medis
und hier und in einem anderen Forum schreiben. Und mir immer mal wieder ein
bisschen Bewegung verpassen. Es ist insgesamt schon mehr geworden ohne dass
es mir schwer fällt oder ich mich unter Druck setze. Ein Anfang...
Ich hab auf meinen Krankenkassenseiten durch Zufall entdeckt, dass die Online-
Coaches haben. Zum Abnehmen, zur Ernährung, für die Motivation, zur
Rauchentwöhnung... tolle Sache!
Hab mich heute eingeschrieben, anscheinend wird es E-Mails und Programme
geben. Es hat auf jeden Fall schon mal bewirkt, dass mir ein Sport eingefallen ist,
der mich doch tatsächlich locken könnte! Bis heute morgen war da nix ausser
Sport is doof. Und dabei martere ich mir oft genug das Hirn, ob es nicht doch was
geben könnte! Aber nun...
Ving Tsun (auch Wing Chun geschrieben) nämlich, und ich habe mir auch schon
den richtigen Kurs ausgeguckt und eine Email-Anfrage geschickt. Wenn alles
klappt, ist Donnerstag der erste Termin.
Eine Anke geht trainieren, man lese und staune...
Viele liebe Grüße, ich bin ganz aufgeregt,
Anke
kennst Du das Lied von Garbage "I'm only happy when it rains"? Scheint zu ihr
zu passen. Wenn man bei Depressionen keine Hilfe annimmt und auch Medis
verweigert, dann ist man wirklich selbst schuld. Ich mach was geht. Therapie, Medis
und hier und in einem anderen Forum schreiben. Und mir immer mal wieder ein
bisschen Bewegung verpassen. Es ist insgesamt schon mehr geworden ohne dass
es mir schwer fällt oder ich mich unter Druck setze. Ein Anfang...
Ich hab auf meinen Krankenkassenseiten durch Zufall entdeckt, dass die Online-
Coaches haben. Zum Abnehmen, zur Ernährung, für die Motivation, zur
Rauchentwöhnung... tolle Sache!
Hab mich heute eingeschrieben, anscheinend wird es E-Mails und Programme
geben. Es hat auf jeden Fall schon mal bewirkt, dass mir ein Sport eingefallen ist,
der mich doch tatsächlich locken könnte! Bis heute morgen war da nix ausser
Sport is doof. Und dabei martere ich mir oft genug das Hirn, ob es nicht doch was
geben könnte! Aber nun...
Ving Tsun (auch Wing Chun geschrieben) nämlich, und ich habe mir auch schon
den richtigen Kurs ausgeguckt und eine Email-Anfrage geschickt. Wenn alles
klappt, ist Donnerstag der erste Termin.
Eine Anke geht trainieren, man lese und staune...
Viele liebe Grüße, ich bin ganz aufgeregt,
Anke
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Re: klappt das so? 23. Januar 2012 02:00 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 155 |
Liebe Anke!
Ich muss das auch mal mit meiner Therapeutin bequatschen, die hat ja ihre Doktorarbeit genau zu dem Thema geschrieben: Humiliation und Adipositas. Irgendwie ist beim - sehr kurzen - Gespräch darüber angesprochen worden, dass die Menschen meist depressiv sind, bevor sie adipös werden. So ein Thema anzusprechen, kostet mich jedesmal eine Stunde á ¤80, da fragt man dann nicht mehr so viel nebenbei.
Bei mir jedenfalls war es auch so, ich habe noch auf Kur meine Arbeit gekündigt und konnte nur durch Therapeutin und meine Frau daran gehindert werden, meinen Chef juristisch ins Messer zu schicken.
Und ich denke, bei mir ist der Sport ein Mittel gegen das nochmalige Absinken in die Depression, ich halte mich auch nur mit Mühe "oben".
Hier hat es schon eine Reihe guter Ideen gegeben:
wii mit verschiedenen Programmen (Liya & Lianchen fragen),
mein Ergometer hat den Vorteil, dass man dabei Fersehen oder ein Buch lesen kann (hab' ich heute gemacht, ist aber verbesserungswürdig)
Sport muss Spaß machen, wenn man sich jedesmal groß überwinden muss, wird es auf Dauer sicher nicht funktionieren. Ich hoffe, Du findest was.
Schwer, jemandem übers internet Mut zuzusprechen. Aber ich fühle mit Dir.
Liebe Grüße,
Viggerl
Ich muss das auch mal mit meiner Therapeutin bequatschen, die hat ja ihre Doktorarbeit genau zu dem Thema geschrieben: Humiliation und Adipositas. Irgendwie ist beim - sehr kurzen - Gespräch darüber angesprochen worden, dass die Menschen meist depressiv sind, bevor sie adipös werden. So ein Thema anzusprechen, kostet mich jedesmal eine Stunde á ¤80, da fragt man dann nicht mehr so viel nebenbei.
Bei mir jedenfalls war es auch so, ich habe noch auf Kur meine Arbeit gekündigt und konnte nur durch Therapeutin und meine Frau daran gehindert werden, meinen Chef juristisch ins Messer zu schicken.
Und ich denke, bei mir ist der Sport ein Mittel gegen das nochmalige Absinken in die Depression, ich halte mich auch nur mit Mühe "oben".
Hier hat es schon eine Reihe guter Ideen gegeben:
wii mit verschiedenen Programmen (Liya & Lianchen fragen),
mein Ergometer hat den Vorteil, dass man dabei Fersehen oder ein Buch lesen kann (hab' ich heute gemacht, ist aber verbesserungswürdig)
Sport muss Spaß machen, wenn man sich jedesmal groß überwinden muss, wird es auf Dauer sicher nicht funktionieren. Ich hoffe, Du findest was.
Schwer, jemandem übers internet Mut zuzusprechen. Aber ich fühle mit Dir.
Liebe Grüße,
Viggerl
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Re: klappt das so? 23. Januar 2012 11:17 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 180 |
Hallo Viggerl,
wieso kostet Dich eine Therapiestunde 80 Euro? Kommst Du nicht aus Deutschland?
Bist Du privat versichtert? Sorry, falls wir das Thema schon hatten, ich kann mir das
nicht so gut merken.
Warum haben Deine Frau und Deine Therapeutin Dich daran gehindert, Deinen Ex-
Chef anzuzeigen? Mir scheint, dass Chefs schon mit zu viel durchkommen und viel
zu wenig angezeigt werden. Zumal Depressionen auch oft von unterdrückter Aggression
kommen. Sich wehren wäre meiner Meinung nach eher zu befürworten. Sehr seltsam.
Ving Tsun finde ich gut als Anfang, ich freue mich auf Donnerstag. Hoffentlich wird
das was, ich habe leider noch keine Antwort gekriegt - ungeduldig, ich? Niemals!...
Nachher fahre ich mit dem Rad zur Bücherei, 20 min hin, 20 zurück, auch wenn das
Wetter nicht sooo toll ist.
Bis denn dann, liebe Grüße :-)
Anke
wieso kostet Dich eine Therapiestunde 80 Euro? Kommst Du nicht aus Deutschland?
Bist Du privat versichtert? Sorry, falls wir das Thema schon hatten, ich kann mir das
nicht so gut merken.
Warum haben Deine Frau und Deine Therapeutin Dich daran gehindert, Deinen Ex-
Chef anzuzeigen? Mir scheint, dass Chefs schon mit zu viel durchkommen und viel
zu wenig angezeigt werden. Zumal Depressionen auch oft von unterdrückter Aggression
kommen. Sich wehren wäre meiner Meinung nach eher zu befürworten. Sehr seltsam.
Ving Tsun finde ich gut als Anfang, ich freue mich auf Donnerstag. Hoffentlich wird
das was, ich habe leider noch keine Antwort gekriegt - ungeduldig, ich? Niemals!...
Nachher fahre ich mit dem Rad zur Bücherei, 20 min hin, 20 zurück, auch wenn das
Wetter nicht sooo toll ist.
Bis denn dann, liebe Grüße :-)
Anke
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Ode an den Frühling 23. Januar 2012 14:04 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 155 |
Servus nochmal!
Naja, die ist so gemein und will Geld dafür. Man kann sich ~20¤ von der gesetzlichen Krankenversicherung zurückholen, im Nachhinein. Ich bin nicht privat versichert und ich bin aus Österreich, fast schon Ungarn. (Hier sind die mit Abstand meisten adipösen Österreicher zu Hause (~22%), Österreich: ~14%)
Das mit dem Chef, naja, das ist blanker Hass. Sehr unterdrückt habe ich die Aggressionen nicht, na gut, schon, aber wir haben uns oft angeschrien. Aber geändert hat sich nichts, ich war hilflos, ich konnte einen vernünftigen Betrieb nicht durchsetzen. Das ist nur sehr aufwendig zu erklären, ich möchte Dich nicht quälen. Jedenfalls wäre es eine reine Racheaktion gewesen, die dunkel auf meiner Seele gelastet hätte. Heute überlege ich es mir wieder, aber nur aus Gründen des Umweltschutzes, weil man das einfach so nicht lassen kann. Das gehört abgestellt und dann saniert. Aber ich reg' mich auch sofort wieder auf, grmblll. Ich brauch' was zum Reinbeissen!
Ving Tsun ist ja dasselbe wie Kung Fu, interessant, und bedeutet "Ode an den Frühling". Passt gut zu Dir, bei dem Wetter durch die Gegend radeln, Respekt!
Liebe Grüße,
Viggerl
Naja, die ist so gemein und will Geld dafür. Man kann sich ~20¤ von der gesetzlichen Krankenversicherung zurückholen, im Nachhinein. Ich bin nicht privat versichert und ich bin aus Österreich, fast schon Ungarn. (Hier sind die mit Abstand meisten adipösen Österreicher zu Hause (~22%), Österreich: ~14%)
Das mit dem Chef, naja, das ist blanker Hass. Sehr unterdrückt habe ich die Aggressionen nicht, na gut, schon, aber wir haben uns oft angeschrien. Aber geändert hat sich nichts, ich war hilflos, ich konnte einen vernünftigen Betrieb nicht durchsetzen. Das ist nur sehr aufwendig zu erklären, ich möchte Dich nicht quälen. Jedenfalls wäre es eine reine Racheaktion gewesen, die dunkel auf meiner Seele gelastet hätte. Heute überlege ich es mir wieder, aber nur aus Gründen des Umweltschutzes, weil man das einfach so nicht lassen kann. Das gehört abgestellt und dann saniert. Aber ich reg' mich auch sofort wieder auf, grmblll. Ich brauch' was zum Reinbeissen!
Ving Tsun ist ja dasselbe wie Kung Fu, interessant, und bedeutet "Ode an den Frühling". Passt gut zu Dir, bei dem Wetter durch die Gegend radeln, Respekt!
Liebe Grüße,
Viggerl
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Re: klappt das so? 23. Januar 2012 17:03 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 180 |
Hallo Viggerl,
wir schweifen ganz schön ab, ich würde aber trotzdem gerne weiter mit Dir schreiben.
Ich finde nur langsam, das gehört alles nicht hier her und nervt vielleicht den einen
oder die andere schon.
Magst Du mir an aaanke@gmx.de mailen?
Fänd ich prima,
Anke
wir schweifen ganz schön ab, ich würde aber trotzdem gerne weiter mit Dir schreiben.
Ich finde nur langsam, das gehört alles nicht hier her und nervt vielleicht den einen
oder die andere schon.
Magst Du mir an aaanke@gmx.de mailen?
Fänd ich prima,
Anke
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Re: klappt das so? 24. Januar 2012 03:04 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 89 |
Ving Tsun... klingt super! Und das soll dasselbe sein wie Kung Fu? Musst Du dann unbedingt mal erzählen, wie es war!
Ich mache demnächst mit meinem Freund einen Monat Krav Maga. Hab ich über City Deal gebucht. Ist kein Sport im eigentlichen Sinne, sondern eine praktisch orientierte Selbstverteidigung. Aber sportlich ist das trotzdem. :-)
Zu meiner Freundin: Es ist nicht so, dass sie gar keine professionelle Hilfe annimmt. Sie hat schon mal eine Therapie gemacht, aber die Therapeutin war ein bisschen komisch und hat ihr z.B. nach ihrer gerade abgeschlossenen Ausbildung geraten, sie solle doch noch mal eine neue Ausbildung in der Verwaltung machen, da sie als Beamtin doch ein ruhiges Leben hätte und es kein Problem wäre, wenn sie oft krank wäre. *ähem* Ansonsten kriegt sie aber nichts gebacken und wenn man dann auch mal enttäuscht oder mit Unverständnis reagiert, heißt es nur, man solle doch gefälligst Verständnis für sie haben, schließlich sei sie krank. Auch wenn man versucht, sie zu motivieren und ihr zu helfen, heißt es immer: Ich kann das eben nicht.
Mir tun Leute, die an starken Depressionen leiden, furchtbar leid und ich kann mich da zumindest ein klein wenig reinfühlen. Wenn ich solche Phasen habe, fühle ich mich so antriebs- und hoffnungslos, richtig dumpf, und das völlig ohne Grund. Einfach hormonell bedingt. Ein grauenvolles Gefühl. Wenn ich mir vorstelle, das ständig zu haben - ganz schlimm! Aber trotzdem: Es geht ja ganz vielen MEnschen so und die müssen auch zusehen, dass sie ihr Leben auf die Reihe kriegen.
LG Melli
Ich mache demnächst mit meinem Freund einen Monat Krav Maga. Hab ich über City Deal gebucht. Ist kein Sport im eigentlichen Sinne, sondern eine praktisch orientierte Selbstverteidigung. Aber sportlich ist das trotzdem. :-)
Zu meiner Freundin: Es ist nicht so, dass sie gar keine professionelle Hilfe annimmt. Sie hat schon mal eine Therapie gemacht, aber die Therapeutin war ein bisschen komisch und hat ihr z.B. nach ihrer gerade abgeschlossenen Ausbildung geraten, sie solle doch noch mal eine neue Ausbildung in der Verwaltung machen, da sie als Beamtin doch ein ruhiges Leben hätte und es kein Problem wäre, wenn sie oft krank wäre. *ähem* Ansonsten kriegt sie aber nichts gebacken und wenn man dann auch mal enttäuscht oder mit Unverständnis reagiert, heißt es nur, man solle doch gefälligst Verständnis für sie haben, schließlich sei sie krank. Auch wenn man versucht, sie zu motivieren und ihr zu helfen, heißt es immer: Ich kann das eben nicht.
Mir tun Leute, die an starken Depressionen leiden, furchtbar leid und ich kann mich da zumindest ein klein wenig reinfühlen. Wenn ich solche Phasen habe, fühle ich mich so antriebs- und hoffnungslos, richtig dumpf, und das völlig ohne Grund. Einfach hormonell bedingt. Ein grauenvolles Gefühl. Wenn ich mir vorstelle, das ständig zu haben - ganz schlimm! Aber trotzdem: Es geht ja ganz vielen MEnschen so und die müssen auch zusehen, dass sie ihr Leben auf die Reihe kriegen.
LG Melli
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Re: klappt das so? 24. Januar 2012 11:15 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 180 |
Hallo Melli,
am Donnerstag ist der erste Termin, da gehe ich zum ersten Mal zum Training.
Hab gestern mit dem Trainer telefoniert. Es ist auch eine Selbstverteidigungs-
sportart. Mein Cousin hat schon so ziemlich alle Kampfsportarten durch und meinte
Ving Tsun (oder auch Wing Chun) gefällt ihm am besten, weil es so effektiv ist,
fast schon minimalistisch. Wie bei anderen Selbstverteidigungsarten nutzt man den
Angriff des Gegners und leitet die Energie um, quasi aus dem Handgelenk :-)
Depressionen sind anders als depressive Phasen, weil Du niemandem da raushelfen
kannst. Man kann einen depressiven Menschen nicht motivieren. Wenn das noch
möglich ist, dann hat dieser Jemand nur eine depressive Phase.
Sie ist tatsächlich krank und kann das eben nicht. Es ist keine Ausrede, keine
Schwäche. Es ist wie es ist. In den Kopf kann man nicht reingucken. Wenn sich
jemand ein Bein bricht, würde niemand erwarten dass er aufsteht und einen
Spaziergang macht. Deine Freundin hat sich eben den "Kopf gebrochen", nur
dass es ab und zu wieder heile ist und dann wieder kaputt geht.
Warst Du schonmal zum Röntgen mit diesen fiesen schweren Bleiplatten, die
dann an einem dran hängen? So fühlt sich der ganze Körper an, jede einzelne
Zelle, wie aus Blei. Es ist, als müsste man Superkräfte entwickeln um auch nur
auf's Klo gehen zu können.
Mir helfen die Medis wenigstens soweit, dass ich dieses Bleigefühl nicht mehr habe.
Therapie wäre gut, sie sollte sich eine neue suchen oder in eine Selbshilfegruppe
gehen oder so wie wir hier in einem Forum mitlesen und -schreiben. Medis wären
noch besser. Ich habe mich 20 Jahre lang geweigert Psychopharmaka zu nehmen,
ich hatte die gleiche Abneigung dagegen. Wenn es nur Trizyklische gäbe, würde
ich immer noch keine nehmen.
Ich nehm ein Medikament das heisst Elontril. Es macht mich nicht künstlich
fröhlich, es ist nicht appetitanregend und es macht mich auch nicht zum Zombie.
Das einzige, was es bewirkt, ist tatsächlich dass das Bleigefühl weg ist, ansonsten
fühle ich mich ganz normal.
[de.wikipedia.org]
Ich nehme es seit ein paar Jahren und es geht mir langsam aber stetig besser.
Und ich rauche nicht mehr :-)
Liebe Grüße,
Anke
Nachricht bearbeitet (24.01.2012 11:41)
am Donnerstag ist der erste Termin, da gehe ich zum ersten Mal zum Training.
Hab gestern mit dem Trainer telefoniert. Es ist auch eine Selbstverteidigungs-
sportart. Mein Cousin hat schon so ziemlich alle Kampfsportarten durch und meinte
Ving Tsun (oder auch Wing Chun) gefällt ihm am besten, weil es so effektiv ist,
fast schon minimalistisch. Wie bei anderen Selbstverteidigungsarten nutzt man den
Angriff des Gegners und leitet die Energie um, quasi aus dem Handgelenk :-)
Depressionen sind anders als depressive Phasen, weil Du niemandem da raushelfen
kannst. Man kann einen depressiven Menschen nicht motivieren. Wenn das noch
möglich ist, dann hat dieser Jemand nur eine depressive Phase.
Sie ist tatsächlich krank und kann das eben nicht. Es ist keine Ausrede, keine
Schwäche. Es ist wie es ist. In den Kopf kann man nicht reingucken. Wenn sich
jemand ein Bein bricht, würde niemand erwarten dass er aufsteht und einen
Spaziergang macht. Deine Freundin hat sich eben den "Kopf gebrochen", nur
dass es ab und zu wieder heile ist und dann wieder kaputt geht.
Warst Du schonmal zum Röntgen mit diesen fiesen schweren Bleiplatten, die
dann an einem dran hängen? So fühlt sich der ganze Körper an, jede einzelne
Zelle, wie aus Blei. Es ist, als müsste man Superkräfte entwickeln um auch nur
auf's Klo gehen zu können.
Mir helfen die Medis wenigstens soweit, dass ich dieses Bleigefühl nicht mehr habe.
Therapie wäre gut, sie sollte sich eine neue suchen oder in eine Selbshilfegruppe
gehen oder so wie wir hier in einem Forum mitlesen und -schreiben. Medis wären
noch besser. Ich habe mich 20 Jahre lang geweigert Psychopharmaka zu nehmen,
ich hatte die gleiche Abneigung dagegen. Wenn es nur Trizyklische gäbe, würde
ich immer noch keine nehmen.
Ich nehm ein Medikament das heisst Elontril. Es macht mich nicht künstlich
fröhlich, es ist nicht appetitanregend und es macht mich auch nicht zum Zombie.
Das einzige, was es bewirkt, ist tatsächlich dass das Bleigefühl weg ist, ansonsten
fühle ich mich ganz normal.
[de.wikipedia.org]
Ich nehme es seit ein paar Jahren und es geht mir langsam aber stetig besser.
Und ich rauche nicht mehr :-)
Liebe Grüße,
Anke
Nachricht bearbeitet (24.01.2012 11:41)
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Re: klappt das so? 24. Januar 2012 16:01 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 89 |
Hallo Anke,
na das klingt doch prima. Dann darf man Dir ja bald nicht mehr im Dunkeln begegnen. ;-)
Noch mal zu den Depressionen: Es ist für jemand Außenstehenden wirklich schwer, sich da reinzufühlen. Ich wollte auch nicht sagen, dass ich durch diese Phasen genau weiß, wie es ist, depressiv zu sein. Ich kann es dadurch höchstens ansatzweise erahnen.
Aber bei allem Verständnis. Wenn ich 10 Jahre lang immer für jemanden da bin und Verständnis für dessen Depression aufbringe, aber sogar dann immer nur die andere Person trösten muss, wenn es MIR mal wirklich schlecht geht (hatte letztes Jahr eine sehr ernste Beziehungskrise und mich zwischenzeitlich von meinem Partner getrennt, was mich sehr aus der Bahn geworfen hat), dann ist das irgendwann keine Freundschaft mehr. Das mag vielleicht an der Depression liegen, aber wenn eine Depression irgendwann Freundschaften kaputt macht, dann muss man mal überlegen, ob man nicht mal ernsthaft was dagegen unternehmen sollte, anstatt immer nur zu argumentieren: Ich nehme mich und meine Krankheit an, wie ich bin und damit Basta. Sich anzunehmen, ist einerseits natürlich gut. Aber wenn ich dadurch NUR NOCH den Egotrip fahre.... Na ja. Diese Entscheidung liegt nicht bei mir, sondern bei meiner Freundin, aber ich finde das sehr traurig. Gehört ja eigentlich inhaltlich auch nicht in dieses Forum.
LG Melli
na das klingt doch prima. Dann darf man Dir ja bald nicht mehr im Dunkeln begegnen. ;-)
Noch mal zu den Depressionen: Es ist für jemand Außenstehenden wirklich schwer, sich da reinzufühlen. Ich wollte auch nicht sagen, dass ich durch diese Phasen genau weiß, wie es ist, depressiv zu sein. Ich kann es dadurch höchstens ansatzweise erahnen.
Aber bei allem Verständnis. Wenn ich 10 Jahre lang immer für jemanden da bin und Verständnis für dessen Depression aufbringe, aber sogar dann immer nur die andere Person trösten muss, wenn es MIR mal wirklich schlecht geht (hatte letztes Jahr eine sehr ernste Beziehungskrise und mich zwischenzeitlich von meinem Partner getrennt, was mich sehr aus der Bahn geworfen hat), dann ist das irgendwann keine Freundschaft mehr. Das mag vielleicht an der Depression liegen, aber wenn eine Depression irgendwann Freundschaften kaputt macht, dann muss man mal überlegen, ob man nicht mal ernsthaft was dagegen unternehmen sollte, anstatt immer nur zu argumentieren: Ich nehme mich und meine Krankheit an, wie ich bin und damit Basta. Sich anzunehmen, ist einerseits natürlich gut. Aber wenn ich dadurch NUR NOCH den Egotrip fahre.... Na ja. Diese Entscheidung liegt nicht bei mir, sondern bei meiner Freundin, aber ich finde das sehr traurig. Gehört ja eigentlich inhaltlich auch nicht in dieses Forum.
LG Melli
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Re: klappt das so? 24. Januar 2012 22:56 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 180 |
Hallo Melli,
ich habe nur von der körperlichen Seite geredet. Bei allen Depressionen, die ich habe,
hatte ich IMMER ein offenes Ohr - das war so ziemlich das einzige, für das ich überhaupt noch gut war, also war ich ein SEHR offenes Ohr...
Fazit: ja, Deine Freundin ist keine, jedenfalls für Dich nicht. Ersetze sie. Traurig für sie,
nicht für Dich. Krankheit ist eine Sache, jemanden ausnutzen eine andere. Du schuldest
ihr nichts, nada. Puh, wie ich solche Leute verabscheue...
Irgendwie gehört sowas doch hierher. Kummer kann dick machen ;-)
Liebe Grüße,
Anke
P.S.: bald bin ich der miese, fiese, lauernde Schatten... muaaaahhhahahahaHAHA
ich habe nur von der körperlichen Seite geredet. Bei allen Depressionen, die ich habe,
hatte ich IMMER ein offenes Ohr - das war so ziemlich das einzige, für das ich überhaupt noch gut war, also war ich ein SEHR offenes Ohr...
Fazit: ja, Deine Freundin ist keine, jedenfalls für Dich nicht. Ersetze sie. Traurig für sie,
nicht für Dich. Krankheit ist eine Sache, jemanden ausnutzen eine andere. Du schuldest
ihr nichts, nada. Puh, wie ich solche Leute verabscheue...
Irgendwie gehört sowas doch hierher. Kummer kann dick machen ;-)
Liebe Grüße,
Anke
P.S.: bald bin ich der miese, fiese, lauernde Schatten... muaaaahhhahahahaHAHA
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Re: klappt das so? 24. Januar 2012 23:36 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 89 |
Na ja, sagen wir mal, sie ist keine Freundin MEHR. Früher war das alles noch okay und sie hatte durchaus auch ein offenes Ohr für mich. Aber den letzten zwei Jahren ist es leider total ausgeartet und seitdem geht es nur noch um sie und alle anderen haben dafür Verständnis zu haben. :-( Das macht mich echt traurig, weil wir früher wirklich gut befreundet waren...
Aber na ja, nach vorn schauen, das Leben geht weiter!
LG Melli
Aber na ja, nach vorn schauen, das Leben geht weiter!
LG Melli
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