Fett "abtupfen"

geschrieben von schakka 
Fett "abtupfen"
15. Juni 2005 13:23
Moin !
Nochmal eine "dämliche Frage" ;-)

Wenn ich mein Fleisch brate mit, sagen wir mal 1 Esslöffel Öl (12 Gramm)
und ich das Fleisch nach dem Braten so gut wie möglich "abtupfe" mit Küchenpapier.
Bleibt dort trotzdem fast alles Fett/Öl im Fleisch ?
Oder kann man dort schon einiges bei rausziehen.
Ich rechne zwar trotzdem immer fast die 12 Gramm Fett dazu aber würde gerne einmal die Meinung dazu hören.
In diesem Fall fast immer Putenfleisch / Putenschnitzel / Brust etc..
Re: Fett "abtupfen"
15. Juni 2005 14:06
schakka schrieb:

> Wenn ich mein Fleisch brate mit, sagen wir mal 1 Esslöffel Öl
> (12 Gramm)
> und ich das Fleisch nach dem Braten so gut wie möglich
> "abtupfe" mit Küchenpapier.
> Bleibt dort trotzdem fast alles Fett/Öl im Fleisch ?

Nein, ein Großteil bleibt in der Pfanne und am Küchenpapier hängen.

> Oder kann man dort schon einiges bei rausziehen.

Ja. Daher halte ich das Fett-Aptupfen bei Gerichten, die in Fett zubereitet werden (Fleisch, Pommes, Fischstäbchen, Pfannkuchen usw.) für ein durchaus probates Mittel, ohne größeren Aufwand und ohne Geschmacksverlust Fett einzusparen.

Alex
Re: Fett "abtupfen"
15. Juni 2005 15:08
man kann es aber auch übertreiben. sorry.
warum kompensierst du das fett nicht über deine sonstige ernährung?

ich finde dieses übertriebene diätbacken und -kochen nicht gut. lieber koche ich mit normal viel fett oder backe mit normal viel zucker oder butter. dafür gibt es das aber eben selten. oder nicht viel davon...

july



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(wenn es nach meinen Eltern ginge)
Re: Fett "abtupfen"
15. Juni 2005 15:11
Aber gerade in fritierten Nahrungsmitteln, ob Pommes,Nuggets ect. sind Unmengen an Fett alleine durch die Zubereitungsmethode, selbst wenn man es abtupft, ist noch genug Fett da.
Ich mache das auch, habe es schon immer gemacht, denn das braucht man wirklich nicht und das finde ich auch nicht übertrieben nur bewußt.

Re: Fett "abtupfen"
15. Juni 2005 15:44
für mich würde da ein stück "essqualität" verloren gehen...
frittiertes muss ich ja nun wirklich nicht oft haben und wenn es mir wirklich zu fettig ist, esse ich es nicht... schmeckt es mir meist auch nicht.

na ja, so unterschiedlich sind die menschen eben...



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(wenn es nach meinen Eltern ginge)
Re: Fett "abtupfen"
15. Juni 2005 15:51
Sehe ich eigentlich auch so...
Auf fritierte Sachen sollte man im Rahmen einer Diät möglicht ganz verzichten. Selbst durch abtupfen bleibt da noch so viel Fett im inneren zurück, dass man das ganze Teil, ob Pommes oder Nuggets etc., vor dem Verzehr sezieren müsste um das ganze Fett noch rauszutupfen.
Da vergeht einem dann spätestens der Apetit auf fritiertes.
Beim Fleisch sehe ich das auch nicht so eng.
Das tupfe ich auch nicht ab, da sich das Fleisch ja auch nicht so vollsaugt wie Pommes oder in Teig gebackenes / fritiertes.



LG, Silvia



Beginn: 8.4.2005
Größe: 1,80
Re: Fett "abtupfen"
15. Juni 2005 16:04
Nun, diese Methode mag sicher erfolgreich sein, aber da nehm ich doch lieber gleich von vorne herein weniger Öl, schliesslich muß das Fleisch oder der Fisch ja nicht im Fett schwimmen, oder?



Liebe Grüße
Andrea

Wir haben nur ein Leben;Warum machen wir es uns meistens so schwer??
Re: Fett "abtupfen"
15. Juni 2005 16:18
July schrieb:

> für mich würde da ein stück "essqualität" verloren gehen...

das sehe ich ganz anders. Gerade das Abtupfen von Bratfett ist doch etwas, was das Geschmackserlebnis in keiner Weise beinträchtigt (fettriefende Pommes schmecken nun wirklich nicht besser als abgetupfte Pommes), was völlig ohne Anstrenung machbar ist und was auch auf Dauer betrieben ausnahmslos gesund ist.

Wenn man auf die Kräuterbutter zum Steak verzichtet, dann geht vielleicht Eßqualität verloren - aber doch nicht wenn man auf das Fett verzichtet, in dem das Steak gebraten wurde.

Ähnliches gilt meiner Meinung nach auch für Schinken - wer den Fettrand wegschmeißt und nicht mitißt, spart völlig ohne Mühe und ohne Geschmackseinbuße auf Dauer jede Menge Kalorien.

Für den gleichen Kalorienwert kann ich entweder 100 Gramm Kartoffeln (das ist das Gemüse, aus dem Pommes gemacht werden :-)) oder aber 8 Gramm Frittierfett essen - da entscheide ich mich lieber für die zusätzlichen Pommes und tupf dafür das Fett ab.

Alex

Re: Fett "abtupfen"
15. Juni 2005 16:28
Andrea R schrieb:

> Nun, diese Methode mag sicher erfolgreich sein, aber da nehm
> ich doch lieber gleich von vorne herein weniger Öl,
> schliesslich muß das Fleisch oder der Fisch ja nicht im Fett
> schwimmen, oder?

Oder man nimmt eine beschichtete Pfanne, dann geht's völlig ohne Fett. Wenn man dadurch nur einen EL Bratenfett pro Tag spart, ergibt das im Jahr eine Kalorienersparnis von 64.800 kcal (= ca. 9 kg Körperfett!!)

Alex
Re: Fett "abtupfen"
15. Juni 2005 16:42
Alexander schrieb:

> Andrea R schrieb:
>
> > Nun, diese Methode mag sicher erfolgreich sein, aber da nehm
> > ich doch lieber gleich von vorne herein weniger Öl,
> > schliesslich muß das Fleisch oder der Fisch ja nicht im Fett
> > schwimmen, oder?
>
> Oder man nimmt eine beschichtete Pfanne, dann geht's völlig
> ohne Fett. Wenn man dadurch nur einen EL Bratenfett pro Tag
> spart, ergibt das im Jahr eine Kalorienersparnis von 64.800
> kcal (= ca. 9 kg Körperfett!!)
>


....... oder einen Diätgrill. Hat den Vorteil, das neben dem eingesparten Fett zusätzlich ein Teil des im Bratgut enthaltenen Fetts abgefangen werden kann.
Funktioniert aber leider immer noch nicht mit Pommes ;-)
Wobei man die ja auch im Ofen machen könnte *schüttel*



LG, Silvia



Beginn: 8.4.2005
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Re: Fett "abtupfen"
15. Juni 2005 18:45
Das mit der beschichteten Pfanne trifft zu, wenn Du Fleisch braten willst. Bei feinem Fisch wie Scholle oder Seezunge kommst Du um ein bisschen Fett nicht drum herum - oder Du isst den Fisch als Ragout :-)



Liebe Grüße
Andrea

Wir haben nur ein Leben;Warum machen wir es uns meistens so schwer??
Re: Fett "abtupfen"
15. Juni 2005 18:58
Andrea R schrieb:

> Bei feinem Fisch wie Scholle oder Seezunge
> kommst Du um ein bisschen Fett nicht drum herum

Einverstanden.

Alex
Re: Fett "abtupfen"
15. Juni 2005 19:48
Essqualität,vor Fett triefendes Essen aus der Frieteuse???????????????????
Was das mit Qualität zu tun haben soll, kann ich nicht nachvollziehen.

Nun gut, klar muß oder sollte man während einer Diät nicht umbedingt Fritiertes haben, auch ist es besser in einer beschichteten Pfanne aber das stand ja hier nicht zur Debatte sondern abtupfen oder nicht :-)

Gruß

Anna

Re: Fett "abtupfen"
15. Juni 2005 21:50
vielen dank erstmal für die vielen antworten.
ich meinte eigentlich nur putenfleisch in der pfanne etc..
bei pommes ist klar.
aber das fett / öl in der pfanne ist eh fast weg, da es das putenfleisch scheinbar gut aufsaugt.
mir geht es nur darum, nicht allzu sehr über meine 30 gramm fett am tag zu kommen. dann verliert man ganz schön was an körperfett. trotz ca. 2000 kalorien am tag.
aber wiege auch ca. 125 kilo bei 187 cm.
Re: Fett "abtupfen"
15. Juni 2005 22:35
Beschichtete Pfanne, ein Löffel Rapsöl darin verteilen und voila, kalorientechnisch und geschmacklich prima :-)

Derzeit habe ich den Elektrogrill in Dauerbeschlag, für die Kalorien, die ich beim Braten spare, da ich ja grille kann ich besser noch ein paar Früchte essen.

Gruß

Anna

Re: Fett "abtupfen"
16. Juni 2005 08:29
weder mein steak noch meine pommes oder sonstiges müssen bei der zubereitung in fett schwimmen. sorry, aber ich kann auf überflüssiges fett schon beim zubereiten verzichten.

zudem ging es anfangs um gebratene putensteaks und nicht um friteusenessen...
das zeug aus der friteuse mag ich eh kaum und wenn mach ich es nicht selbst (dazu fehlt mir die friteuse), was ein abtupfen eh unmöglich macht.
aber wie gesagt, mein fleisch aus der pfanne nehmen und abzutupfen find ich einfach grotesk...

grüße,
july



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(wenn es nach meinen Eltern ginge)
Re: Fett "abtupfen"
16. Juni 2005 10:48
July schrieb:

> weder mein steak noch meine pommes oder sonstiges müssen bei
> der zubereitung in fett schwimmen. sorry, aber ich kann auf
> überflüssiges fett schon beim zubereiten verzichten.

Ein Steak muß in ausreichend hocherhitztem Fett (bevorzugt Butterschmalz) gebraten werden, sonst schließen sich die Poren nicht und es trocknet aus. Auch Pommes lassen sich nicht anders zubereiten, als im Fett schwimmend. Bei diesen und ähnlich zubereiteten Gerichten das Fett abzutupfen ist werde aufwändig noch bewirkt es eine Geschmackseinbuße.

Das es natürlich vernünftig ist, bei der Zubereitung schon auf überflüssiges Fett zu verzichten, ist unbestritten. Aber manche Gerichte lassen sich wirklich nicht ohne Fett zubereiten.

Und da schadet es tatsächlich nicht, wenn man das Essen kurz auf ein Stück Küchenkrepp legt, bevor es auf den Teller kommt.

Alex
Re: Fett "abtupfen"
16. Juni 2005 10:59
Pommes kann man auch im Ofen machen :-)

Re: Fett "abtupfen"
19. Juni 2005 10:41
bin veggie und esse öfters mal so vegane vlaischlaichen. wenn meine mama die macht dann mach ich die auch imemr noch in küchenrolle und drück dran rum*gg*

Re: Fett "abtupfen"
19. Juni 2005 11:00
Mach ich auch. Wenn da noch sichtbar fett dran ist, könnt ich das ohne abtupfen nicht essen. Warum sollt ich auch? Da schneide ich mich doch selber ins Fleisch!
Re: Fett "abtupfen"
19. Juni 2005 12:20
hallo

ich mach meine fischstäbchen
immer ohne fett,
ich back sie mir im ofen,
schmeckt finde ich viel besser,knackiger...

anderst würdeich das auch nicht machen,
weil ich öl so und so hasse,immer schon...

schönen sonntag l.G



Nach 2 Wochen hatte ich 14 Tage weniger*lol*







Re: Fett "abtupfen"
19. Juni 2005 17:16
als "fleischersatz" ablehnender veggi: wie funktioniert fettsparen bei pfannkuchen? ohne öl in der pfanne (auch wenn beschichtet) wird das nix. und pfannkuchen abtupfen is schon ein bisschen komisch. kartoffelpuffer leg iich ja immer vorher auf ein küchentuch. aber pfannkuchen?
Re: Fett "abtupfen"
20. Juni 2005 15:12
Versuchs mal mit Mineralwasser...mach ich auch immer bei Rührei...klappt prima und wird wunderbar locker




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Re: Fett "abtupfen"
22. Juni 2005 12:00
Hallo,
hab mir bei WW - gerade für Pfannkuchen - so ne Brat- und Backfolie gekauft. Die legt man dann einfach in die Pfanne und man braucht kein Öl.

Liebe Grüße
Silence
Re: Fett "abtupfen"
27. Juni 2005 18:06
funktioniert das auch bei gasherd? und wo bekommt man so ein ding? wär ja schon praktisch, und die pfannkuche haben dann auch sicher mehr geschmack, nehm ich mal an?
Re: Fett "abtupfen"
01. Juli 2005 14:46
Alexander schrieb:

> Ein Steak muß in ausreichend hocherhitztem Fett (bevorzugt
> Butterschmalz) gebraten werden, sonst schließen sich die Poren
> nicht und es trocknet aus.

Das stimmt nicht! Die Poren schließen sich nicht - das ist ein Märchen aus der Biskin-Werbung. Leg mal dein Steak nach dem Braten für 1-2 Minuten auf den Teller, und dann schau unter das Steak. Was siehst du? Fleischsaft ... hat sich was mit "geschlossenen Poren"!

Das Steak sollte rasch angebraten werden, damit die Maillard-Reaktion leckere Röststoffe erzeugt, und es soll nicht ewig vor sich hin schmurgeln, weil es dann natürlich austrocknet und anschließend eher einem Wauwi als Büffelhautkauknochenersatz dienen kann, denn dir als Mahlzeit. Also braucht's eine ordentliche Wärmeübertragung, klar. Roastbeef gart man darum nach dem Anbraten im wohltemperierten Ofen. Aber für ein nicht allzu dickes Steak reichen ein, zwei Spritzer Öl aus der Ölsprühflasche aus. Da braucht nix im Öl zu schwimmen, und da muss man auch nix abtupfen.

> Auch Pommes lassen sich nicht anders
> zubereiten, als im Fett schwimmend. Bei diesen und ähnlich
> zubereiteten Gerichten das Fett abzutupfen ist werde aufwändig
> noch bewirkt es eine Geschmackseinbuße.

Wer bei Pommes das Öl abtupfen muss, der sollte auf diese Fettstäbchen lieber ganz verzichten. Hoher Glyx + Fett = Hüftspeckaufbauhilfe.

Birgit.
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