Home
>
Fettrechner-Forum
>
Thema
Juhu! Erste Erfolge!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :-)))))))
geschrieben von hasi05
|
Juhu! Erste Erfolge!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :-))))))) 09. Juli 2009 09:47 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 353 |
Hallo ihr Lieben,
endlich!! Erste Erfolge auf der Waage! Auf meinem Reiter heißt das: ich hab fast die Hälfte geschafft!!!
Oh Mann, das wurde auch Zeit! Echt.
Aber ich weiß, das Wochenende steht bevor und es ist sogar ein Kurztripp angesagt (im Urlaub werden keine Kcals gezählt!!) und außerdem ist abnehmender Mond. Da hab ich immer ein bissi weniger auf der Waage...!
Kann das stimmen?! Hat jemand ähnliche "Mond"erfahrungen??
Wie auch immer, ich freue mich und denke schon, dass ein bisschen Erfolg auch noch am Montag zu verzeichnen ist, hoffentlich!
Liebe Grüsse,
Ally

Wohlfühlgewicht wären 65 kg
endlich!! Erste Erfolge auf der Waage! Auf meinem Reiter heißt das: ich hab fast die Hälfte geschafft!!!
Oh Mann, das wurde auch Zeit! Echt.
Aber ich weiß, das Wochenende steht bevor und es ist sogar ein Kurztripp angesagt (im Urlaub werden keine Kcals gezählt!!) und außerdem ist abnehmender Mond. Da hab ich immer ein bissi weniger auf der Waage...!
Kann das stimmen?! Hat jemand ähnliche "Mond"erfahrungen??
Wie auch immer, ich freue mich und denke schon, dass ein bisschen Erfolg auch noch am Montag zu verzeichnen ist, hoffentlich!
Liebe Grüsse,
Ally

Wohlfühlgewicht wären 65 kg
|
Re: Juhu! Erste Erfolge!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :-))))))) 09. Juli 2009 11:38 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 1.539 |
hasi05 schrieb:
> Hallo ihr Lieben,
>
> endlich!! Erste Erfolge auf der Waage! Auf meinem Reiter heißt
> das: ich hab fast die Hälfte geschafft!!!
:-) H E R Z L I C H E N * G L Ü C K W U N S C H * A L L Y:-)
>
> Oh Mann, das wurde auch Zeit! Echt.
Nicht ungeduldig werden, das hilft nix ;-)
>
> Aber ich weiß, das Wochenende steht bevor und es ist sogar ein
> Kurztripp angesagt (im Urlaub werden keine Kcals gezählt!!)
Ich würde das nicht tun - solche Gelegenheiten wie Kurztrips, Einladungen, Essen gehen und sogar das WE ;-) kommen regelmäßig wieder - lol. Wenn du da immer die Kalos aus dem Auge verlierst, dann wirst du dein Gewicht nicht dauerhaft halten können. Das heißt nicht, dass du dir die Kalorientabelle unter den Arm klemmen musst, das bedeutet aber auch nicht hemmungsloses Schlemmen.
und außerdem ist abnehmender Mond. Da hab ich immer ein bissi
> weniger auf der Waage...!
>
> Kann das stimmen?! Hat jemand ähnliche "Mond"erfahrungen??
Dazu gibt's hier bereits ellenlange Posts (die aber zu keinem Ergebnis gekommen sind - wen wunderts ;-) - ich glaub nicht daran - es sei denn, du futterst bei Vollmond tüchtig, weil du nicht schlafen kannst und bei abnehmendem Mond schläfst du wieder mehr und hast so keine Zeit zum Essen :-)
>
> Wie auch immer, ich freue mich und denke schon, dass ein
> bisschen Erfolg auch noch am Montag zu verzeichnen ist,
> hoffentlich!
Mit Hoffnung hat das wenig zu tun sondern mit Disziplin - ein scheußliches Wort, ich weiß.... ;-)
LG
BeLight
>
>
> Liebe Grüsse,
>
> Ally
>

Low Fat+Kalos zählen - Start 1.1.2007/Ende April 2008
25.11.09: 61,0 kg
w, 47 Jahre, 1,68 m, vh, 1 Kind
> Hallo ihr Lieben,
>
> endlich!! Erste Erfolge auf der Waage! Auf meinem Reiter heißt
> das: ich hab fast die Hälfte geschafft!!!
:-) H E R Z L I C H E N * G L Ü C K W U N S C H * A L L Y:-)
>
> Oh Mann, das wurde auch Zeit! Echt.
Nicht ungeduldig werden, das hilft nix ;-)
>
> Aber ich weiß, das Wochenende steht bevor und es ist sogar ein
> Kurztripp angesagt (im Urlaub werden keine Kcals gezählt!!)
Ich würde das nicht tun - solche Gelegenheiten wie Kurztrips, Einladungen, Essen gehen und sogar das WE ;-) kommen regelmäßig wieder - lol. Wenn du da immer die Kalos aus dem Auge verlierst, dann wirst du dein Gewicht nicht dauerhaft halten können. Das heißt nicht, dass du dir die Kalorientabelle unter den Arm klemmen musst, das bedeutet aber auch nicht hemmungsloses Schlemmen.
und außerdem ist abnehmender Mond. Da hab ich immer ein bissi
> weniger auf der Waage...!
>
> Kann das stimmen?! Hat jemand ähnliche "Mond"erfahrungen??
Dazu gibt's hier bereits ellenlange Posts (die aber zu keinem Ergebnis gekommen sind - wen wunderts ;-) - ich glaub nicht daran - es sei denn, du futterst bei Vollmond tüchtig, weil du nicht schlafen kannst und bei abnehmendem Mond schläfst du wieder mehr und hast so keine Zeit zum Essen :-)
>
> Wie auch immer, ich freue mich und denke schon, dass ein
> bisschen Erfolg auch noch am Montag zu verzeichnen ist,
> hoffentlich!
Mit Hoffnung hat das wenig zu tun sondern mit Disziplin - ein scheußliches Wort, ich weiß.... ;-)
LG
BeLight
>
>
> Liebe Grüsse,
>
> Ally
>

Low Fat+Kalos zählen - Start 1.1.2007/Ende April 2008
25.11.09: 61,0 kg
w, 47 Jahre, 1,68 m, vh, 1 Kind
|
Re: Juhu! Erste Erfolge!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :-))))))) 09. Juli 2009 12:57 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 2.170 |
Hallo liebe Ally,
Auch von mir HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH !!!!
Haste jut jemacht !! ... und "mitfreu* :-)
Bei mir läufts jetzt auch wieder gut, dat dumme Kilo bin ich wieder los und auch noch etwas mehr, lohnt sich also doch, am Ball zu bleiben und nicht aufzugeben ;-)
Bin jetzt auch wieder ganz zuversichtlich :-) ... auch Dank Eurer aufmunternden Worte !!
Bei einem möchte ich mich allerdings BeLight anschließen...
Im Urlaub nicht Kalorien zu zählen, halte ich nicht für klug.
Bei mir ist es ja nun so, das ich auch nicht jede Kalorie zähle, aber ich überschlag immer grob, wieviel ich tagsüber so zu mir genommen habe. Ich hab die meissten Werte eh im Kopf, weil ich ja auch mal über einen längeren Zeitraum genau zählte.
Und mein Körpergefühl sagt mir auch immer schon so einiges.
Darum halt nicht mehr dieses genaue Kalorienzählen, aber ich könnte Dir grob immer sagen, wieviel ich zu mir genommen habe.
So, und das mache ich auch am WE und ebenso im Urlaub so.
Denn meine neue Ernährung macht ja auch nicht Wochenende oder Urlaub, sondern ist für mich zur "Dauereinrichtung" geworden. Ganz einfach darum, weil ich damit gut zurecht komme und ich damit vollkommen zufrieden bin.
Was aber nu wiederum nicht heißt, das ich nie über die Stränge schlage, ich sach nur "Gold-Fischl*s".... ;-)
Aber ich versuch halt immer, das schnell wieder auszubügeln, also tue ich das auch so im Urlaub oder am WE.
Und in dem allen bin ich auch nicht perfekt, habe auch mal schlechte Tage, wo ich nix mehr gut innen Griff bekomme, wißt ihr ja... ;-)
Aber dann kommen auch wieder andere Tage, wo wieder alles prima läuft, so wie jetzt grad.
So, dat wollt ich dazu noch loswerden...
Liebe Grüße
vom
Lianchen
Nachricht bearbeitet (09.07.2009 12:59)
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
Auch von mir HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH !!!!
Haste jut jemacht !! ... und "mitfreu* :-)
Bei mir läufts jetzt auch wieder gut, dat dumme Kilo bin ich wieder los und auch noch etwas mehr, lohnt sich also doch, am Ball zu bleiben und nicht aufzugeben ;-)
Bin jetzt auch wieder ganz zuversichtlich :-) ... auch Dank Eurer aufmunternden Worte !!
Bei einem möchte ich mich allerdings BeLight anschließen...
Im Urlaub nicht Kalorien zu zählen, halte ich nicht für klug.
Bei mir ist es ja nun so, das ich auch nicht jede Kalorie zähle, aber ich überschlag immer grob, wieviel ich tagsüber so zu mir genommen habe. Ich hab die meissten Werte eh im Kopf, weil ich ja auch mal über einen längeren Zeitraum genau zählte.
Und mein Körpergefühl sagt mir auch immer schon so einiges.
Darum halt nicht mehr dieses genaue Kalorienzählen, aber ich könnte Dir grob immer sagen, wieviel ich zu mir genommen habe.
So, und das mache ich auch am WE und ebenso im Urlaub so.
Denn meine neue Ernährung macht ja auch nicht Wochenende oder Urlaub, sondern ist für mich zur "Dauereinrichtung" geworden. Ganz einfach darum, weil ich damit gut zurecht komme und ich damit vollkommen zufrieden bin.
Was aber nu wiederum nicht heißt, das ich nie über die Stränge schlage, ich sach nur "Gold-Fischl*s".... ;-)
Aber ich versuch halt immer, das schnell wieder auszubügeln, also tue ich das auch so im Urlaub oder am WE.
Und in dem allen bin ich auch nicht perfekt, habe auch mal schlechte Tage, wo ich nix mehr gut innen Griff bekomme, wißt ihr ja... ;-)
Aber dann kommen auch wieder andere Tage, wo wieder alles prima läuft, so wie jetzt grad.
So, dat wollt ich dazu noch loswerden...
Liebe Grüße
vom
Lianchen
Nachricht bearbeitet (09.07.2009 12:59)
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
|
Re: Juhu! Erste Erfolge!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :-))))))) 09. Juli 2009 13:01 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 2.170 |
ach so, noch ergänzend....
Gerade IM URLAUB bieten sich viele Möglichkeiten, nicht zuzunehmen.
Ich nenne dazu nur mal: Bergwandern, Schwimmen im Meer, Hotels haben meist Fitness-Räume... es findet sich auch gerade dann für jeden etwas.
Ich war mal auf einem Campingplatz mit einem Riesen-Pool beispielsweise, wo ich jeden Morgen vorm Frühstück meine Bahnen ziehen konnte. Das war herrlich und auf sowas kann man auch mal achten, wenn man was bucht.
LG
Lianchen
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
Gerade IM URLAUB bieten sich viele Möglichkeiten, nicht zuzunehmen.
Ich nenne dazu nur mal: Bergwandern, Schwimmen im Meer, Hotels haben meist Fitness-Räume... es findet sich auch gerade dann für jeden etwas.
Ich war mal auf einem Campingplatz mit einem Riesen-Pool beispielsweise, wo ich jeden Morgen vorm Frühstück meine Bahnen ziehen konnte. Das war herrlich und auf sowas kann man auch mal achten, wenn man was bucht.
LG
Lianchen
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
|
Re: Juhu! Erste Erfolge!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :-))))))) 14. Juli 2009 22:55 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 353 |
Uuuiiih!! Mädels!!!!!!!!!!
Ihr seid ja sooooo streng mit mir!!!
Leider (oder zum Glück) hab ich eure Postings erst jetzt gelesen und folglich am Wochenende unendlich geschlemmt!!! MMMhhhh! Ich bereue nichts!
Klaro, die Waage zeigt nun 1,5 Kilo mehr (wieder), aber was soll´s. Ich bin irgendwie kein Mensch, der das auf DAuer durchhalten kann!
Jetzt muß ich mich wieder zusammennehmen (bis zum nächsten Urlaub :-))!!!
Nee, klar, habt ihr Recht. Ich hab´s mir jetzt irgendwie versaut, aber wie gesagt; schön war´s schon.
So, jetzt könnt ihr mich hauen!! :-)
LG Ally

Wohlfühlgewicht wären 65 kg
Ihr seid ja sooooo streng mit mir!!!
Leider (oder zum Glück) hab ich eure Postings erst jetzt gelesen und folglich am Wochenende unendlich geschlemmt!!! MMMhhhh! Ich bereue nichts!
Klaro, die Waage zeigt nun 1,5 Kilo mehr (wieder), aber was soll´s. Ich bin irgendwie kein Mensch, der das auf DAuer durchhalten kann!
Jetzt muß ich mich wieder zusammennehmen (bis zum nächsten Urlaub :-))!!!
Nee, klar, habt ihr Recht. Ich hab´s mir jetzt irgendwie versaut, aber wie gesagt; schön war´s schon.
So, jetzt könnt ihr mich hauen!! :-)
LG Ally

Wohlfühlgewicht wären 65 kg
|
Re: Juhu! Erste Erfolge!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :-))))))) 15. Juli 2009 08:01 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 264 |
hasi05 schrieb:
> So, jetzt könnt ihr mich hauen!! :-)
Aber wer würde denn jemanden hauen, der so glücklich klingt ;-)
Scheint ja ein toller Urlaub gewesen zu sein, und manchmal muß das einfach sein. Solange Du alles genossen hast und nichts bereust, ist alles gut :-)
Schlumpfine
Niemals wird dir ein Wunsch gegeben, ohne dass dir auch die Kraft verliehen wurde, ihn zu verwirklichen. Es mag allerdings sein, dass Du Dich dafür anstrengen mußt.
> So, jetzt könnt ihr mich hauen!! :-)
Aber wer würde denn jemanden hauen, der so glücklich klingt ;-)
Scheint ja ein toller Urlaub gewesen zu sein, und manchmal muß das einfach sein. Solange Du alles genossen hast und nichts bereust, ist alles gut :-)
Schlumpfine
Niemals wird dir ein Wunsch gegeben, ohne dass dir auch die Kraft verliehen wurde, ihn zu verwirklichen. Es mag allerdings sein, dass Du Dich dafür anstrengen mußt.
|
Re: Juhu! Erste Erfolge!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :-))))))) 15. Juli 2009 08:43 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 2.170 |
Hallo Ally
hasi05 schrieb:
> Klaro, die Waage zeigt nun 1,5 Kilo mehr (wieder), aber was
> solls. Ich bin irgendwie kein Mensch, der das auf DAuer
> durchhalten kann!
>
> Jetzt muß ich mich wieder zusammennehmen (bis zum nächsten
> Urlaub :-))!!!
Ich denke, hier liegt bei Dir der Hase im Pfeffer...
Du schreibst von "durchhalten" und "zusammennehmen" ... mit diesen Gedanken wirds aber nix.
Denn sie deuten auf arge Verzichtsgedanken hin und solange man etwas als Verzicht sieht, wird man nie glücklich damit.
Ich möchte jedenfalls nix "durchhalten müssen" oder mich "zusammennehmen", ich kann nur etwas praktizieren, was mich auch wirklich überzeugt.
Und meine neue Ernährungsform tut das schon lange, darum bin ich auch zufrieden damit.
Sicher passieren mir auch mal Ausrutscher... auch klar, aber grundsätzlich überzeugt mich leichte, gesunde und fettarme Ernährung, darum habe ich dabei keine Verzichtsgedanken.
> Nee, klar, habt ihr Recht. Ich habs mir jetzt irgendwie
> versaut, aber wie gesagt; schön wars schon.
Das mußt Du selbst wissen, ob Du Dir was versaut hast... aber jeden Morgen beginnt auch ein neuer Tag ! Somit auch eine neue Chance.
Ich denke aber, Du mußt an Deinen Verzichtsgedanken zuerst arbeiten, ansonsten bleibt alles ne Qual für Dich und da kann ich nicht zu raten.
Worin liegen da genau Deine Schwierigkeiten, kannst Du das benennen?
Was bereitet Dir am meissten Verzicht ?
Kannst Du da noch dran "rumfeilen", um das abzustellen ?
Und wars wirklich SO schön ??
Wenn Du doch andererseits nun denkst, Du hast etwas "versaut". Kannst Du Dich immer noch dran erfreuen ?
Das bezweifel ich irgendwie....mh... ich jedenfalls würde mich ganz schön ärgern, wenn ich plötzlich wieder 1,5 Kilo mehr auffer Waage hätte. Hab ja schon rumgeflennt bei meinem 1 zugenommenem Kilo und arge Schwierigkeiten gehabt, es wieder loszuwerden :-/
> So, jetzt könnt ihr mich hauen!! :-)
Wieso sollten WIR Dich hauen ???
Bringt Dich das IRGENDWIE weiter ?
Und nützt uns das was ??
Nööööööööö !
Ist doch Dein Leben, darin kannst Du doch tun, was Du willst.
Es liegt in DEINER Hand, abzunehmen oder nicht, nicht in unserer.
Und ich denke, Haue kannst Du nun am allerwenigsten gebrauchen, die 1,5 Kilo mehr auf der Waage ist wohl "Haue" genug erstmal, oder ?
Also sag ich mal lieber: Kopf hoch...weitermachen !!
Aber BESSER !
Sehen, was Du ändern kannst, um Deine Verzichtsgedanken loszuwerden... arbeite an Dir... denke Dir andere Belohnungen aus, ohne essen zu müssen... in diese Richtung würde ich Dir eher raten....
Und was macht vor allem der Sport ?
Kannst Du da noch was drehen, um mehr Kalorien zu verbrennen ?
Ally, niemand hat hier versprochen, das alles easy ist, das Engagement muß von Dir selbst kommen !! Wir können uns nur gegenseitig unterstützen und Mut machen. Aber handeln muß jeder selbst und vor allem: Den Hintern hochbekommen ;-)
LG
vom
Lianchen
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
hasi05 schrieb:
> Klaro, die Waage zeigt nun 1,5 Kilo mehr (wieder), aber was
> solls. Ich bin irgendwie kein Mensch, der das auf DAuer
> durchhalten kann!
>
> Jetzt muß ich mich wieder zusammennehmen (bis zum nächsten
> Urlaub :-))!!!
Ich denke, hier liegt bei Dir der Hase im Pfeffer...
Du schreibst von "durchhalten" und "zusammennehmen" ... mit diesen Gedanken wirds aber nix.
Denn sie deuten auf arge Verzichtsgedanken hin und solange man etwas als Verzicht sieht, wird man nie glücklich damit.
Ich möchte jedenfalls nix "durchhalten müssen" oder mich "zusammennehmen", ich kann nur etwas praktizieren, was mich auch wirklich überzeugt.
Und meine neue Ernährungsform tut das schon lange, darum bin ich auch zufrieden damit.
Sicher passieren mir auch mal Ausrutscher... auch klar, aber grundsätzlich überzeugt mich leichte, gesunde und fettarme Ernährung, darum habe ich dabei keine Verzichtsgedanken.
> Nee, klar, habt ihr Recht. Ich habs mir jetzt irgendwie
> versaut, aber wie gesagt; schön wars schon.
Das mußt Du selbst wissen, ob Du Dir was versaut hast... aber jeden Morgen beginnt auch ein neuer Tag ! Somit auch eine neue Chance.
Ich denke aber, Du mußt an Deinen Verzichtsgedanken zuerst arbeiten, ansonsten bleibt alles ne Qual für Dich und da kann ich nicht zu raten.
Worin liegen da genau Deine Schwierigkeiten, kannst Du das benennen?
Was bereitet Dir am meissten Verzicht ?
Kannst Du da noch dran "rumfeilen", um das abzustellen ?
Und wars wirklich SO schön ??
Wenn Du doch andererseits nun denkst, Du hast etwas "versaut". Kannst Du Dich immer noch dran erfreuen ?
Das bezweifel ich irgendwie....mh... ich jedenfalls würde mich ganz schön ärgern, wenn ich plötzlich wieder 1,5 Kilo mehr auffer Waage hätte. Hab ja schon rumgeflennt bei meinem 1 zugenommenem Kilo und arge Schwierigkeiten gehabt, es wieder loszuwerden :-/
> So, jetzt könnt ihr mich hauen!! :-)
Wieso sollten WIR Dich hauen ???
Bringt Dich das IRGENDWIE weiter ?
Und nützt uns das was ??
Nööööööööö !
Ist doch Dein Leben, darin kannst Du doch tun, was Du willst.
Es liegt in DEINER Hand, abzunehmen oder nicht, nicht in unserer.
Und ich denke, Haue kannst Du nun am allerwenigsten gebrauchen, die 1,5 Kilo mehr auf der Waage ist wohl "Haue" genug erstmal, oder ?
Also sag ich mal lieber: Kopf hoch...weitermachen !!
Aber BESSER !
Sehen, was Du ändern kannst, um Deine Verzichtsgedanken loszuwerden... arbeite an Dir... denke Dir andere Belohnungen aus, ohne essen zu müssen... in diese Richtung würde ich Dir eher raten....
Und was macht vor allem der Sport ?
Kannst Du da noch was drehen, um mehr Kalorien zu verbrennen ?
Ally, niemand hat hier versprochen, das alles easy ist, das Engagement muß von Dir selbst kommen !! Wir können uns nur gegenseitig unterstützen und Mut machen. Aber handeln muß jeder selbst und vor allem: Den Hintern hochbekommen ;-)
LG
vom
Lianchen
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
|
Re: Juhu! Erste Erfolge!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :-))))))) 15. Juli 2009 11:18 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 353 |
|
Re: Juhu! Erste Erfolge!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :-))))))) 15. Juli 2009 11:32 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 353 |
Hallööchen!
Also mal ganz ehrlich: natürlich hast du Recht. Für mich ist es ein Verzicht! Was mir schwer fällt? Einfach alles: ich vermisse meine Tüte Chips und mal eine ganze Tafel Schokolade auf einmal. ich esse super gerne Eis und trinke auch gerne mal einen über den Durst.
ja, ich mag dieses "lasterhafte" Leben und für mich bedeutet jede Einschränkung Verlust. Deshalb fand ich die Sache mit den Schlemmertagen immer so klasse.
Sicher sagst du jetzt: ok, du willst ja gar nicht abnehmen. Vielleicht hast du auch ein bisschen recht. Eigentlich würde ich gerne 3-4 Kilos weniger haben, aber ich bin schon zufrieden, wenn ich nicht weiter zunehme (wegen des Nicht-Rauchens). Irgendwie denke ich, es pendelt sich schon wieder ein.
Ist ja doch dann auch kein Fehler, wenn ich mich da ab und an ein wenig einschränke (auch wenn es mir im Gegensatz zu dir) ziemlich schwer fällt, zumindest momentan.
Aber du hast den Nagel natürlich auf den Kopf getroffen! Ich muß mich langfristig umstellen und zwar so, dass es nicht so "wellenartig" ist. Dafür fehlt mir im Moment wohl der Elan. Sorry.
Die Sache mit dem Hauen war natürlich nur ein Scherz. Klar seid ihr nicht für mich verantwortlich!!!
Zum Sport: Ich mache schon viel Sport und bewege mich wirklich viel. Vielleicht hab ich deshalb, trotz meiner Ausreißer, doch nicht zugenommen (insgesamt seit meiner rauchfreien Zeit), zumindest nicht so viel.
Das kann ich nicht mehr steigern, sonst kriege ich von meiner Familie die rote Karte, sag ich dir!
Ach ja, als ich vor 4 Jahren 8 kilo abgenommen habe, war ich übrigens super konsequent und habe es auch nicht als Verzicht sondern als Bereicherung empfunden, wie ich mich ernähre. Ich hoffe irgendwie, dass ich da wieder hinkommen kann. Ich weiß, dass es nicht leicht ist, sonst könnte es ja jeder!!!
LG Ally

Wohlfühlgewicht wären 65 kg
Also mal ganz ehrlich: natürlich hast du Recht. Für mich ist es ein Verzicht! Was mir schwer fällt? Einfach alles: ich vermisse meine Tüte Chips und mal eine ganze Tafel Schokolade auf einmal. ich esse super gerne Eis und trinke auch gerne mal einen über den Durst.
ja, ich mag dieses "lasterhafte" Leben und für mich bedeutet jede Einschränkung Verlust. Deshalb fand ich die Sache mit den Schlemmertagen immer so klasse.
Sicher sagst du jetzt: ok, du willst ja gar nicht abnehmen. Vielleicht hast du auch ein bisschen recht. Eigentlich würde ich gerne 3-4 Kilos weniger haben, aber ich bin schon zufrieden, wenn ich nicht weiter zunehme (wegen des Nicht-Rauchens). Irgendwie denke ich, es pendelt sich schon wieder ein.
Ist ja doch dann auch kein Fehler, wenn ich mich da ab und an ein wenig einschränke (auch wenn es mir im Gegensatz zu dir) ziemlich schwer fällt, zumindest momentan.
Aber du hast den Nagel natürlich auf den Kopf getroffen! Ich muß mich langfristig umstellen und zwar so, dass es nicht so "wellenartig" ist. Dafür fehlt mir im Moment wohl der Elan. Sorry.
Die Sache mit dem Hauen war natürlich nur ein Scherz. Klar seid ihr nicht für mich verantwortlich!!!
Zum Sport: Ich mache schon viel Sport und bewege mich wirklich viel. Vielleicht hab ich deshalb, trotz meiner Ausreißer, doch nicht zugenommen (insgesamt seit meiner rauchfreien Zeit), zumindest nicht so viel.
Das kann ich nicht mehr steigern, sonst kriege ich von meiner Familie die rote Karte, sag ich dir!
Ach ja, als ich vor 4 Jahren 8 kilo abgenommen habe, war ich übrigens super konsequent und habe es auch nicht als Verzicht sondern als Bereicherung empfunden, wie ich mich ernähre. Ich hoffe irgendwie, dass ich da wieder hinkommen kann. Ich weiß, dass es nicht leicht ist, sonst könnte es ja jeder!!!
LG Ally

Wohlfühlgewicht wären 65 kg
|
Re: Juhu! Erste Erfolge!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :-))))))) 16. Juli 2009 07:35 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 200 |
Hi!
Zunächst zu Lianchen: ganz toller Beitrag, den kann ich 100% unterschreiben. Du hast mir wirklich aus der Seele gesprochen. Nicht Verzicht, dauerhafte Umstellung bringt langfristigen Erfolg.
> Also mal ganz ehrlich: natürlich hast du Recht. Für mich ist es
> ein Verzicht! Was mir schwer fällt? Einfach alles: ich vermisse
> meine Tüte Chips und mal eine ganze Tafel Schokolade auf
> einmal. ich esse super gerne Eis und trinke auch gerne mal
> einen über den Durst.
Ich esse auch gerne Eis, aber beim Gedanken an Chips schüttelt es mich. Das ist wahrscheinlich das viele Obst, das ich seit einiger Zeit esse. Das hat vermutlich meinen Geschmackssinn "umgepolt", ich mag jetzt nichts Fettiges mehr. Und ist eine ganze Tafel Schokolade (100 oder 300g?) wirklich um so viel mehr Genuss als 1-2 Stück? Fürs Abnehmen ist Alkohol gaaanz schlecht, das sind zumindest meine Erfahrungen. Und auch sonst ist Alkohol der Gesundheit bekanntlich nicht gerade zuträglich. Mir ist noch immer rätselhaft, wieso Alkohol und Nikotin gesetzlich erlaubt sind, Mariuhana jedoch verboten ist (ich habe nie im Leben geraucht, auch nicht Haschisch, um das klarzustellen). Die Wirkung des Alkohols auf meinen Körper empfinde ich inzwischen als ganz furchtbar, die Benommenheit, die Schwere der Beine und des Kopfes etc., je älter ich werde, desto weniger mag ich das.
> ja, ich mag dieses "lasterhafte" Leben und für mich bedeutet
> jede Einschränkung Verlust. Deshalb fand ich die Sache mit den
> Schlemmertagen immer so klasse.
Jetzt weiß ich auch, woher meine Kopfschmerzen kommen: mein Heiligenschein drückt ;-). Meine Ernährungsumstellung (eigentlich nur bewusst viel mehr Obst) bedeutet für mich keinen Verzicht, im Gegenteil. Ich freue mich auf einen Obstteller mit Melone, Ananas, Kiwi, Apfel, Banane (meist nicht alles auf einmal :-) )... Das ist für mich ein echter Hochgenuss, allein beim Gedanken daran läuft mir das Wasser im Munde zusammen. Schlemmertage sind vermutlich nicht grundsätzlich von übel, wenn man allerdings damit Verzicht ausgleichen will, den man sonst die ganze Zeit üben muss, dann sollte man darüber nachdenken, ob man diese Lebensweise wirklich dauerhaft durchhalten kann. Ich denke, wenn man sich ausgewogen ernährt, sodass der Körper alle Stoffe kriegt, die er braucht, dann hat man auch keine solchen Anfälle (abgesehen von Essstörungen und sonstigen psychischen Störungen, die sich aufs Essen auswirken). Vielleicht fehlt irgendwas wichtiges für deinen Körper in deiner Nahrungsbilanz, sodass du immer das Gefühl hast, du musst verzichten.
> Nicht-Rauchens). Irgendwie denke ich, es pendelt sich schon
> wieder ein.
Das dachte ich auch. Es pendelte sich insofern ein, als die Waage konstant um 1-2 Kilos jährlich nach oben ging. Das summiert sich im Lauf der Zeit, wenn man nichts dagegen tut.
>
> Ist ja doch dann auch kein Fehler, wenn ich mich da ab und an
> ein wenig einschränke (auch wenn es mir im Gegensatz zu dir)
> ziemlich schwer fällt, zumindest momentan.
Sobald du das Gefühl hast, du musst dich einschränken, bist du vom richtigen Weg ein Stück abgekommen.
> Ach ja, als ich vor 4 Jahren 8 kilo abgenommen habe, war ich
> übrigens super konsequent und habe es auch nicht als Verzicht
> sondern als Bereicherung empfunden, wie ich mich ernähre. Ich
> hoffe irgendwie, dass ich da wieder hinkommen kann. Ich weiß,
> dass es nicht leicht ist, sonst könnte es ja jeder!!!
Warum bist du dann davon wieder abgekommen? Vielleicht hilft es dir, die Gründe dafür genau zu analysieren. Leicht ist es zwar nicht, aber besonders schwer auch nicht, es erfordert halt Nachdenken, es passiert nicht von alleine. Und es kann jeder (ich habe es auch geschafft), mal abgesehen von Esstörungen, die professionieller Unterstützung bedürfen.
---lg,
Manuela
---hat sich auf 60kg eingependelt
Zunächst zu Lianchen: ganz toller Beitrag, den kann ich 100% unterschreiben. Du hast mir wirklich aus der Seele gesprochen. Nicht Verzicht, dauerhafte Umstellung bringt langfristigen Erfolg.
> Also mal ganz ehrlich: natürlich hast du Recht. Für mich ist es
> ein Verzicht! Was mir schwer fällt? Einfach alles: ich vermisse
> meine Tüte Chips und mal eine ganze Tafel Schokolade auf
> einmal. ich esse super gerne Eis und trinke auch gerne mal
> einen über den Durst.
Ich esse auch gerne Eis, aber beim Gedanken an Chips schüttelt es mich. Das ist wahrscheinlich das viele Obst, das ich seit einiger Zeit esse. Das hat vermutlich meinen Geschmackssinn "umgepolt", ich mag jetzt nichts Fettiges mehr. Und ist eine ganze Tafel Schokolade (100 oder 300g?) wirklich um so viel mehr Genuss als 1-2 Stück? Fürs Abnehmen ist Alkohol gaaanz schlecht, das sind zumindest meine Erfahrungen. Und auch sonst ist Alkohol der Gesundheit bekanntlich nicht gerade zuträglich. Mir ist noch immer rätselhaft, wieso Alkohol und Nikotin gesetzlich erlaubt sind, Mariuhana jedoch verboten ist (ich habe nie im Leben geraucht, auch nicht Haschisch, um das klarzustellen). Die Wirkung des Alkohols auf meinen Körper empfinde ich inzwischen als ganz furchtbar, die Benommenheit, die Schwere der Beine und des Kopfes etc., je älter ich werde, desto weniger mag ich das.
> ja, ich mag dieses "lasterhafte" Leben und für mich bedeutet
> jede Einschränkung Verlust. Deshalb fand ich die Sache mit den
> Schlemmertagen immer so klasse.
Jetzt weiß ich auch, woher meine Kopfschmerzen kommen: mein Heiligenschein drückt ;-). Meine Ernährungsumstellung (eigentlich nur bewusst viel mehr Obst) bedeutet für mich keinen Verzicht, im Gegenteil. Ich freue mich auf einen Obstteller mit Melone, Ananas, Kiwi, Apfel, Banane (meist nicht alles auf einmal :-) )... Das ist für mich ein echter Hochgenuss, allein beim Gedanken daran läuft mir das Wasser im Munde zusammen. Schlemmertage sind vermutlich nicht grundsätzlich von übel, wenn man allerdings damit Verzicht ausgleichen will, den man sonst die ganze Zeit üben muss, dann sollte man darüber nachdenken, ob man diese Lebensweise wirklich dauerhaft durchhalten kann. Ich denke, wenn man sich ausgewogen ernährt, sodass der Körper alle Stoffe kriegt, die er braucht, dann hat man auch keine solchen Anfälle (abgesehen von Essstörungen und sonstigen psychischen Störungen, die sich aufs Essen auswirken). Vielleicht fehlt irgendwas wichtiges für deinen Körper in deiner Nahrungsbilanz, sodass du immer das Gefühl hast, du musst verzichten.
> Nicht-Rauchens). Irgendwie denke ich, es pendelt sich schon
> wieder ein.
Das dachte ich auch. Es pendelte sich insofern ein, als die Waage konstant um 1-2 Kilos jährlich nach oben ging. Das summiert sich im Lauf der Zeit, wenn man nichts dagegen tut.
>
> Ist ja doch dann auch kein Fehler, wenn ich mich da ab und an
> ein wenig einschränke (auch wenn es mir im Gegensatz zu dir)
> ziemlich schwer fällt, zumindest momentan.
Sobald du das Gefühl hast, du musst dich einschränken, bist du vom richtigen Weg ein Stück abgekommen.
> Ach ja, als ich vor 4 Jahren 8 kilo abgenommen habe, war ich
> übrigens super konsequent und habe es auch nicht als Verzicht
> sondern als Bereicherung empfunden, wie ich mich ernähre. Ich
> hoffe irgendwie, dass ich da wieder hinkommen kann. Ich weiß,
> dass es nicht leicht ist, sonst könnte es ja jeder!!!
Warum bist du dann davon wieder abgekommen? Vielleicht hilft es dir, die Gründe dafür genau zu analysieren. Leicht ist es zwar nicht, aber besonders schwer auch nicht, es erfordert halt Nachdenken, es passiert nicht von alleine. Und es kann jeder (ich habe es auch geschafft), mal abgesehen von Esstörungen, die professionieller Unterstützung bedürfen.
---lg,
Manuela
---hat sich auf 60kg eingependelt
|
Re: Juhu! Erste Erfolge!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :-))))))) 16. Juli 2009 07:58 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 1.539 |
ManuelaG schrieb:
........
> Ich esse auch gerne Eis, aber beim Gedanken an Chips schüttelt
> es mich. Das ist wahrscheinlich das viele Obst, das ich seit
> einiger Zeit esse. Das hat vermutlich meinen Geschmackssinn
> "umgepolt", ich mag jetzt nichts Fettiges mehr.
Hi Manuela,
da erkenne ich mich auch absolut wieder in deinen Worten, mir geht es ganz genauso.
.......
> Jetzt weiß ich auch, woher meine Kopfschmerzen kommen: mein
> Heiligenschein drückt ;-). Meine Ernährungsumstellung
> (eigentlich nur bewusst viel mehr Obst) bedeutet für mich
> keinen Verzicht, im Gegenteil. Ich freue mich auf einen
> Obstteller mit Melone, Ananas, Kiwi, Apfel, Banane (meist nicht
> alles auf einmal :-) )... Das ist für mich ein echter
> Hochgenuss, allein beim Gedanken daran läuft mir das Wasser im
> Munde zusammen.
Mir auch :-) Ich zelebriere das richtig, alleine schon das Vorbereiten des Obsttellers lässt mich innerlich vor Freude jubeln :-)
> Schlemmertage sind vermutlich nicht
> grundsätzlich von übel, wenn man allerdings damit Verzicht
> ausgleichen will, den man sonst die ganze Zeit üben muss, dann
> sollte man darüber nachdenken, ob man diese Lebensweise
> wirklich dauerhaft durchhalten kann. Ich denke, wenn man sich
> ausgewogen ernährt, sodass der Körper alle Stoffe kriegt, die
> er braucht, dann hat man auch keine solchen Anfälle (abgesehen
> von Essstörungen und sonstigen psychischen Störungen, die sich
> aufs Essen auswirken). Vielleicht fehlt irgendwas wichtiges für
> deinen Körper in deiner Nahrungsbilanz, sodass du immer das
> Gefühl hast, du musst verzichten.
Das sehe ich auch als das größte Problem an - mit dem Gedanken an stetigen Verzicht kann das nix werden. Man muss eine innere Zufriedenheit erreichen, das erfordert einiges Ausprobieren. Ich habe im Laufe des letzten Jahres auch immer wieder mal Lebensmittel umgestellt - habe ich vor 7 Monaten noch gerne abends Popcorn gegessen, so halte ich mich nun weitestgehend an Joghurtprodukte, vielleicht auch bedingt durch die Jahreszeit.
.....
> Sobald du das Gefühl hast, du musst dich einschränken, bist du
> vom richtigen Weg ein Stück abgekommen.
Diese Worte hört man aus Allys' Bericht deutlich heraus - ich denke auch, dass sie unzufrieden oder unglücklich mit ihrer Ernährung ist, weil das, was sie momentan lebt, Verzicht für sie bedeutet.
......
> Warum bist du dann davon wieder abgekommen? Vielleicht hilft es
> dir, die Gründe dafür genau zu analysieren. Leicht ist es zwar
> nicht, aber besonders schwer auch nicht, es erfordert halt
> Nachdenken, es passiert nicht von alleine. Und es kann jeder
> (ich habe es auch geschafft), mal abgesehen von Esstörungen,
> die professionieller Unterstützung bedürfen.
Ich hatte ziemlich viele dieser "da geht mir ein Lichtlein auf-Momente" in den letzten Jahren. Wenn man erstmal verstanden hat, warum man so entgleist ist, dann fällt die Umstellung einigermaßen leicht, weil man bemerkt, dass das ständige übermäßige Essen nicht den Hunger stillt sondern ganz andere Probleme abdecken soll.
Ich konnte heute nacht nur sehr schlecht schlafen und hab es um halb fünf aufgegeben, mich im Bett rumzuwälzen. Vor 3 Jahren hätte ich die Zeit bis zum Aufstehen bereits mit essen ausgefüllt, heute morgen habe ich für meine Family nen Zettel geschrieben, dass ich mal für ne Stunde auf dem Radweg inlinern bin - das war absolut überwältigend, keine einzige Menschenseele ist mir begegnet, warm war es auch schon, wir hatten bereits 19 Grad, die Nebel wallten nur so um mich herum ;-) - ich hab mich total glücklich gefühlt.
(btw @alex: dein letzter Post heute nacht läßt auch auf wenig Schlaf schließen - warst wieder auf der Chivas-Night ;-)?)
Aus deinen Worten Maunela lese ich die Zufriedenheit heraus, die ich auch so empfinde, seit ich meine Ernährung umgestellt habe. Dieses Gefühl des "nicht mehr diäten müssens" ist so herrlich, dass ich kaum eine Einschränkung empfinde, wenn ich besondere Lebensmittel nur ab und zu essen kann.
LG
BeLight

Low Fat+Kalos zählen - Start 1.1.2007/Ende April 2008
25.11.09: 61,0 kg
w, 47 Jahre, 1,68 m, vh, 1 Kind
........
> Ich esse auch gerne Eis, aber beim Gedanken an Chips schüttelt
> es mich. Das ist wahrscheinlich das viele Obst, das ich seit
> einiger Zeit esse. Das hat vermutlich meinen Geschmackssinn
> "umgepolt", ich mag jetzt nichts Fettiges mehr.
Hi Manuela,
da erkenne ich mich auch absolut wieder in deinen Worten, mir geht es ganz genauso.
.......
> Jetzt weiß ich auch, woher meine Kopfschmerzen kommen: mein
> Heiligenschein drückt ;-). Meine Ernährungsumstellung
> (eigentlich nur bewusst viel mehr Obst) bedeutet für mich
> keinen Verzicht, im Gegenteil. Ich freue mich auf einen
> Obstteller mit Melone, Ananas, Kiwi, Apfel, Banane (meist nicht
> alles auf einmal :-) )... Das ist für mich ein echter
> Hochgenuss, allein beim Gedanken daran läuft mir das Wasser im
> Munde zusammen.
Mir auch :-) Ich zelebriere das richtig, alleine schon das Vorbereiten des Obsttellers lässt mich innerlich vor Freude jubeln :-)
> Schlemmertage sind vermutlich nicht
> grundsätzlich von übel, wenn man allerdings damit Verzicht
> ausgleichen will, den man sonst die ganze Zeit üben muss, dann
> sollte man darüber nachdenken, ob man diese Lebensweise
> wirklich dauerhaft durchhalten kann. Ich denke, wenn man sich
> ausgewogen ernährt, sodass der Körper alle Stoffe kriegt, die
> er braucht, dann hat man auch keine solchen Anfälle (abgesehen
> von Essstörungen und sonstigen psychischen Störungen, die sich
> aufs Essen auswirken). Vielleicht fehlt irgendwas wichtiges für
> deinen Körper in deiner Nahrungsbilanz, sodass du immer das
> Gefühl hast, du musst verzichten.
Das sehe ich auch als das größte Problem an - mit dem Gedanken an stetigen Verzicht kann das nix werden. Man muss eine innere Zufriedenheit erreichen, das erfordert einiges Ausprobieren. Ich habe im Laufe des letzten Jahres auch immer wieder mal Lebensmittel umgestellt - habe ich vor 7 Monaten noch gerne abends Popcorn gegessen, so halte ich mich nun weitestgehend an Joghurtprodukte, vielleicht auch bedingt durch die Jahreszeit.
.....
> Sobald du das Gefühl hast, du musst dich einschränken, bist du
> vom richtigen Weg ein Stück abgekommen.
Diese Worte hört man aus Allys' Bericht deutlich heraus - ich denke auch, dass sie unzufrieden oder unglücklich mit ihrer Ernährung ist, weil das, was sie momentan lebt, Verzicht für sie bedeutet.
......
> Warum bist du dann davon wieder abgekommen? Vielleicht hilft es
> dir, die Gründe dafür genau zu analysieren. Leicht ist es zwar
> nicht, aber besonders schwer auch nicht, es erfordert halt
> Nachdenken, es passiert nicht von alleine. Und es kann jeder
> (ich habe es auch geschafft), mal abgesehen von Esstörungen,
> die professionieller Unterstützung bedürfen.
Ich hatte ziemlich viele dieser "da geht mir ein Lichtlein auf-Momente" in den letzten Jahren. Wenn man erstmal verstanden hat, warum man so entgleist ist, dann fällt die Umstellung einigermaßen leicht, weil man bemerkt, dass das ständige übermäßige Essen nicht den Hunger stillt sondern ganz andere Probleme abdecken soll.
Ich konnte heute nacht nur sehr schlecht schlafen und hab es um halb fünf aufgegeben, mich im Bett rumzuwälzen. Vor 3 Jahren hätte ich die Zeit bis zum Aufstehen bereits mit essen ausgefüllt, heute morgen habe ich für meine Family nen Zettel geschrieben, dass ich mal für ne Stunde auf dem Radweg inlinern bin - das war absolut überwältigend, keine einzige Menschenseele ist mir begegnet, warm war es auch schon, wir hatten bereits 19 Grad, die Nebel wallten nur so um mich herum ;-) - ich hab mich total glücklich gefühlt.
(btw @alex: dein letzter Post heute nacht läßt auch auf wenig Schlaf schließen - warst wieder auf der Chivas-Night ;-)?)
Aus deinen Worten Maunela lese ich die Zufriedenheit heraus, die ich auch so empfinde, seit ich meine Ernährung umgestellt habe. Dieses Gefühl des "nicht mehr diäten müssens" ist so herrlich, dass ich kaum eine Einschränkung empfinde, wenn ich besondere Lebensmittel nur ab und zu essen kann.
LG
BeLight

Low Fat+Kalos zählen - Start 1.1.2007/Ende April 2008
25.11.09: 61,0 kg
w, 47 Jahre, 1,68 m, vh, 1 Kind
|
Re: Juhu! Erste Erfolge!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :-))))))) 16. Juli 2009 08:40 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 496 |
Also ich finde wenn man seine Ernährung umgestellt hat dann kann man erst wieder richtig genießen. Früher hab ich einen Berg Nudeln oder ein paar Burger einfach mal schnell in mich reingestopft und war hinterher auch nicht glücklich damit, im Gegenteil, ich war unglücklich und hatte ein schlechtes Gewissen
Jetzt ist das ganz anders, jetzt wird jede Mahlzeit richtig genossen und wenn es dann mal was Besonderes gibt dann erst recht und ohne schlechtes Gewissen. Und ich finde genau das macht glücklich und das Gefühl zu wissen dass die Klamotten passen und der Waagenzeiger nicht ausschlägt und dass man auch mal einen Burger essen kann ohne dass man gleich wieder ein Kilo mehr drauf hat wenn man sich ansonsten ausgewogen und kalorienarm ernährt.
Mir fällt der Einstieg auch immer bisschen schwer. Die erste Woche als ich wieder Ernährungstagebuch geschrieben hab war ungewohnt weil ich doch merkte, dass ich bestimmte Sachen vorher nicht beachtet habe die dann doch in der Summe ins Gewicht fallen. Aber wenn man dann mal wieder drin ist und es läuft, dann macht es sogar Spaß.
Lg Sportkatze
26 Jahre alt
1,70 m groß

Jetzt ist das ganz anders, jetzt wird jede Mahlzeit richtig genossen und wenn es dann mal was Besonderes gibt dann erst recht und ohne schlechtes Gewissen. Und ich finde genau das macht glücklich und das Gefühl zu wissen dass die Klamotten passen und der Waagenzeiger nicht ausschlägt und dass man auch mal einen Burger essen kann ohne dass man gleich wieder ein Kilo mehr drauf hat wenn man sich ansonsten ausgewogen und kalorienarm ernährt.
Mir fällt der Einstieg auch immer bisschen schwer. Die erste Woche als ich wieder Ernährungstagebuch geschrieben hab war ungewohnt weil ich doch merkte, dass ich bestimmte Sachen vorher nicht beachtet habe die dann doch in der Summe ins Gewicht fallen. Aber wenn man dann mal wieder drin ist und es läuft, dann macht es sogar Spaß.
Lg Sportkatze
26 Jahre alt
1,70 m groß

|
Re: Juhu! Erste Erfolge!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :-))))))) 16. Juli 2009 10:05 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 2.170 |
Hallo Ally,
folgendes hattest Du in einem anderen Thread geschrieben:
>>Früher hat es doch geholfen, mal einen Obst-Tag einzulegen, aber jetzt (>40 Jahre!!) klappt das wohl nicht mehr so einfach.<<
Hierin erkenne ich mich wieder, früher wurde ich auch leichter mal einige Kilos "auf die Schnelle" los, heute klappt das nicht mehr so. Denn ich bin auch über 40 ;-)
So, das geht aber vielen Frauen so, durch die Wechseljahre, dadurch verändertem Hormonhaushalt und daraus auch resultierend geringerem Kalorienbedarf. Dazu kommt, das die Zellregeneration langsamer abläuft, je älter man wird.
Gegen diese Dinge können wir nicht allzu viel machen, das ist biologisch bedingt.
ABER wir können uns dem anpassen !!
Nämlich, indem wir besser auf unsere Ernährung achten und auch die den veränderten Umständen anpassen.
Denn ICH PERSÖNLICH will mich nicht bei den jammernden Damen einreihen, die ja so gaaaanix dafür können, zuzunehmen... es als Gott-gewollt hinnehmen mit dauernder Leidensmiene und dabei Sahnetorte schlabbern. *augenroll*
Wo sich jedes Jahr 2-3 Kilo mehr dazu gesellen… bis es irgendwann 20 Kilo Übergewicht sind :-/
Und GENAU DARUM arbeite ich jetzt schon dagegen an, ich bin zwar noch nicht in den Wechseljahren, aber sie beginnen auch bei mir.
Also stelle ich mich JETZT bereits um, bzw. begann ja schon vor Jahren damit.
Und ich bin zufrieden mit meiner neuen Ernährungsweise, aus von Sportkatze und BeLight schon beschriebenen Gründen, die gelten auch für mich. Auch ich freue mich auf einen leckeren Obstteller, schön bunt und niedlich dekoriert, nur für mich allein. :-)
Jeder, der auch einen möchte, bekommt natürlich auch einen ;-)
Denn jammern und Baden in Selbstmitleid ist nicht mein Ding, das hab ich jahrelang praktiziert, wenn auch in anderer Hinsicht. Und ich will Dir hier keinesfalls unterstellen, das DU das tust. Aber ich kenne solche Damen und die gehen mir echt damit auffen Zeiger.
Und mein Ziel ist einfach, das ich auch mit über 40 noch einigermaßen schlank und attraktiv aussehen möchte, ich bin nicht gertenschlank und auch sicher keine ausgesprochene Schönheit, aber ich mache möglichst das Beste aus mir.
Aber nicht für andere, sondern FÜR MICH !! Weil ICH MICH in mir und mit mir selbst wohlfühlen möchte. Wenns anderen auch gefällt, ist das ja schön, aber in erster Linie tue ich das für mich.
Das wollt ich noch eben dazu loswerden.
Und Du hast ja auch kaum Übergewicht, ich meine damit auch eher nur "wehret den Anfängen" ;-), verstehst Du ?
Und dick war ich viele Jahre meines Lebens und sehr unglücklich damit, ich will das nicht wieder so erleben müssen :-(
LG
vom
Lianchen
Nachricht bearbeitet (16.07.2009 10:07)
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
folgendes hattest Du in einem anderen Thread geschrieben:
>>Früher hat es doch geholfen, mal einen Obst-Tag einzulegen, aber jetzt (>40 Jahre!!) klappt das wohl nicht mehr so einfach.<<
Hierin erkenne ich mich wieder, früher wurde ich auch leichter mal einige Kilos "auf die Schnelle" los, heute klappt das nicht mehr so. Denn ich bin auch über 40 ;-)
So, das geht aber vielen Frauen so, durch die Wechseljahre, dadurch verändertem Hormonhaushalt und daraus auch resultierend geringerem Kalorienbedarf. Dazu kommt, das die Zellregeneration langsamer abläuft, je älter man wird.
Gegen diese Dinge können wir nicht allzu viel machen, das ist biologisch bedingt.
ABER wir können uns dem anpassen !!
Nämlich, indem wir besser auf unsere Ernährung achten und auch die den veränderten Umständen anpassen.
Denn ICH PERSÖNLICH will mich nicht bei den jammernden Damen einreihen, die ja so gaaaanix dafür können, zuzunehmen... es als Gott-gewollt hinnehmen mit dauernder Leidensmiene und dabei Sahnetorte schlabbern. *augenroll*
Wo sich jedes Jahr 2-3 Kilo mehr dazu gesellen… bis es irgendwann 20 Kilo Übergewicht sind :-/
Und GENAU DARUM arbeite ich jetzt schon dagegen an, ich bin zwar noch nicht in den Wechseljahren, aber sie beginnen auch bei mir.
Also stelle ich mich JETZT bereits um, bzw. begann ja schon vor Jahren damit.
Und ich bin zufrieden mit meiner neuen Ernährungsweise, aus von Sportkatze und BeLight schon beschriebenen Gründen, die gelten auch für mich. Auch ich freue mich auf einen leckeren Obstteller, schön bunt und niedlich dekoriert, nur für mich allein. :-)
Jeder, der auch einen möchte, bekommt natürlich auch einen ;-)
Denn jammern und Baden in Selbstmitleid ist nicht mein Ding, das hab ich jahrelang praktiziert, wenn auch in anderer Hinsicht. Und ich will Dir hier keinesfalls unterstellen, das DU das tust. Aber ich kenne solche Damen und die gehen mir echt damit auffen Zeiger.
Und mein Ziel ist einfach, das ich auch mit über 40 noch einigermaßen schlank und attraktiv aussehen möchte, ich bin nicht gertenschlank und auch sicher keine ausgesprochene Schönheit, aber ich mache möglichst das Beste aus mir.
Aber nicht für andere, sondern FÜR MICH !! Weil ICH MICH in mir und mit mir selbst wohlfühlen möchte. Wenns anderen auch gefällt, ist das ja schön, aber in erster Linie tue ich das für mich.
Das wollt ich noch eben dazu loswerden.
Und Du hast ja auch kaum Übergewicht, ich meine damit auch eher nur "wehret den Anfängen" ;-), verstehst Du ?
Und dick war ich viele Jahre meines Lebens und sehr unglücklich damit, ich will das nicht wieder so erleben müssen :-(
LG
vom
Lianchen
Nachricht bearbeitet (16.07.2009 10:07)
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
|
Re: Juhu! Erste Erfolge!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :-))))))) 16. Juli 2009 10:14 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 200 |
Hi Belight!
> Aus deinen Worten Maunela lese ich die Zufriedenheit heraus,
> die ich auch so empfinde, seit ich meine Ernährung umgestellt
Ja, du hast recht, genauso ist es. Ich habe nicht das Gefühl, auf irgendwas zu verzichten oder mich einschränken zu müssen. Gerade eben habe ich mir ein Ferro Rocher und 1 Stück Schokolade zum Kaffee gegönnt. Gestern z.B. hatte ich eigentlich 2 Stückchen Schokolade vorgesehen, allerdings nach einem Stück bereits genug.
> habe. Dieses Gefühl des "nicht mehr diäten müssens" ist so
> herrlich, dass ich kaum eine Einschränkung empfinde, wenn ich
> besondere Lebensmittel nur ab und zu essen kann.
Diät habe ich zum Glück nie gemacht. Gestern erst hat mich die Urlaubsvertretung unserer Reinigungskraft in der Teeküche angesprochen, als ich 2 Äpfel zurechtgemacht habe. Sie meinte, jetzt wüsste sie, warum ich so schön schlank bin. Ihr ist das schon aufgefallen, sie hat nach der letzten Schwangerschaft einige Kilos zugelegt. Wir kamen ins Plaudern, und dabei stellte sich heraus, dass sie ein tragisches Schicksal erlitten hat, das tragischste eigentlich, dass ich mir für mich persönlich vorstellen kann. Vor 2 Jahren gingen im Hochwasser sämtliche persönlichen Erinnerungsstücke unter, und im gleichen Jahr verlor sie ihren ältesten, damals 17jährigen Sohn durch einen Unfall. Ich musste beinahe weinen, als sie das erzählte. Der Gedanke, ein Kind zu verlieren, ist für mich einfach unerträglich, und in den letzten Jahren habe ich einige Menschen getroffen, denen dieses Schicksal widerfahren ist.
---lg,
Manuela
---hat sich auf 60kg eingependelt
> Aus deinen Worten Maunela lese ich die Zufriedenheit heraus,
> die ich auch so empfinde, seit ich meine Ernährung umgestellt
Ja, du hast recht, genauso ist es. Ich habe nicht das Gefühl, auf irgendwas zu verzichten oder mich einschränken zu müssen. Gerade eben habe ich mir ein Ferro Rocher und 1 Stück Schokolade zum Kaffee gegönnt. Gestern z.B. hatte ich eigentlich 2 Stückchen Schokolade vorgesehen, allerdings nach einem Stück bereits genug.
> habe. Dieses Gefühl des "nicht mehr diäten müssens" ist so
> herrlich, dass ich kaum eine Einschränkung empfinde, wenn ich
> besondere Lebensmittel nur ab und zu essen kann.
Diät habe ich zum Glück nie gemacht. Gestern erst hat mich die Urlaubsvertretung unserer Reinigungskraft in der Teeküche angesprochen, als ich 2 Äpfel zurechtgemacht habe. Sie meinte, jetzt wüsste sie, warum ich so schön schlank bin. Ihr ist das schon aufgefallen, sie hat nach der letzten Schwangerschaft einige Kilos zugelegt. Wir kamen ins Plaudern, und dabei stellte sich heraus, dass sie ein tragisches Schicksal erlitten hat, das tragischste eigentlich, dass ich mir für mich persönlich vorstellen kann. Vor 2 Jahren gingen im Hochwasser sämtliche persönlichen Erinnerungsstücke unter, und im gleichen Jahr verlor sie ihren ältesten, damals 17jährigen Sohn durch einen Unfall. Ich musste beinahe weinen, als sie das erzählte. Der Gedanke, ein Kind zu verlieren, ist für mich einfach unerträglich, und in den letzten Jahren habe ich einige Menschen getroffen, denen dieses Schicksal widerfahren ist.
---lg,
Manuela
---hat sich auf 60kg eingependelt
|
Re: Juhu! Erste Erfolge!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :-))))))) 16. Juli 2009 13:34 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 1.539 |
ManuelaG schrieb:
> ich zum Glück nie gemacht. Gestern erst hat mich die
> Urlaubsvertretung unserer Reinigungskraft in der Teeküche
> angesprochen, als ich 2 Äpfel zurechtgemacht habe. Sie meinte,
> jetzt wüsste sie, warum ich so schön schlank bin. Ihr ist das
> schon aufgefallen, sie hat nach der letzten Schwangerschaft
> einige Kilos zugelegt. Wir kamen ins Plaudern, und dabei
> stellte sich heraus, dass sie ein tragisches Schicksal erlitten
> hat, das tragischste eigentlich, dass ich mir für mich
> persönlich vorstellen kann. Vor 2 Jahren gingen im Hochwasser
> sämtliche persönlichen Erinnerungsstücke unter, und im gleichen
> Jahr verlor sie ihren ältesten, damals 17jährigen Sohn durch
> einen Unfall. Ich musste beinahe weinen, als sie das erzählte.
> Der Gedanke, ein Kind zu verlieren, ist für mich einfach
> unerträglich, und in den letzten Jahren habe ich einige
> Menschen getroffen, denen dieses Schicksal widerfahren ist.
>
Das ist unvorstellbar, wie manche Menschen vom Schicksal getroffen werden, da überläuft es mich kalt. Meine Tochter musste mal in der Grundschule mit dem Notarzt ins Krankenhaus gebracht werden. Als ich damals diesen Anruf erhielt, da dachte ich, die Welt steht still. Für uns ist es gut ausgegangen, aber für die Dame, von der du berichtet hast, wird es nie mehr gut werden. Auch wenn mich vielleicht nun einige für meine Aussage steinigen werden, aber ich kann verstehen, wenn sie Trost in der Nahrung gefunden hat und sich sprichwörtlich einen Schutzpanzer angegessen hat. Was willst du solchen Menschen noch Vorträge über Kalorien halten, das ist so belanglos in solchen Momenten, auch wenn zusätzliche Pfunde das Los nicht gerade erträglicher machen, aber wer will es ihr verdenken?
Die Geschichte zeigt jedenfalls, dass man zufrieden und dankbar sein muss, für das was man hat und das kann man gar nicht hoch genug schätzen.
Nachdenkliche Grüße
BeLight

Low Fat+Kalos zählen - Start 1.1.2007/Ende April 2008
25.11.09: 61,0 kg
w, 47 Jahre, 1,68 m, vh, 1 Kind
> ich zum Glück nie gemacht. Gestern erst hat mich die
> Urlaubsvertretung unserer Reinigungskraft in der Teeküche
> angesprochen, als ich 2 Äpfel zurechtgemacht habe. Sie meinte,
> jetzt wüsste sie, warum ich so schön schlank bin. Ihr ist das
> schon aufgefallen, sie hat nach der letzten Schwangerschaft
> einige Kilos zugelegt. Wir kamen ins Plaudern, und dabei
> stellte sich heraus, dass sie ein tragisches Schicksal erlitten
> hat, das tragischste eigentlich, dass ich mir für mich
> persönlich vorstellen kann. Vor 2 Jahren gingen im Hochwasser
> sämtliche persönlichen Erinnerungsstücke unter, und im gleichen
> Jahr verlor sie ihren ältesten, damals 17jährigen Sohn durch
> einen Unfall. Ich musste beinahe weinen, als sie das erzählte.
> Der Gedanke, ein Kind zu verlieren, ist für mich einfach
> unerträglich, und in den letzten Jahren habe ich einige
> Menschen getroffen, denen dieses Schicksal widerfahren ist.
>
Das ist unvorstellbar, wie manche Menschen vom Schicksal getroffen werden, da überläuft es mich kalt. Meine Tochter musste mal in der Grundschule mit dem Notarzt ins Krankenhaus gebracht werden. Als ich damals diesen Anruf erhielt, da dachte ich, die Welt steht still. Für uns ist es gut ausgegangen, aber für die Dame, von der du berichtet hast, wird es nie mehr gut werden. Auch wenn mich vielleicht nun einige für meine Aussage steinigen werden, aber ich kann verstehen, wenn sie Trost in der Nahrung gefunden hat und sich sprichwörtlich einen Schutzpanzer angegessen hat. Was willst du solchen Menschen noch Vorträge über Kalorien halten, das ist so belanglos in solchen Momenten, auch wenn zusätzliche Pfunde das Los nicht gerade erträglicher machen, aber wer will es ihr verdenken?
Die Geschichte zeigt jedenfalls, dass man zufrieden und dankbar sein muss, für das was man hat und das kann man gar nicht hoch genug schätzen.
Nachdenkliche Grüße
BeLight

Low Fat+Kalos zählen - Start 1.1.2007/Ende April 2008
25.11.09: 61,0 kg
w, 47 Jahre, 1,68 m, vh, 1 Kind
|
Re: Juhu! Erste Erfolge!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :-))))))) 16. Juli 2009 14:22 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 335 |
Hallo Ihr,
vielleicht kennt mich der ein oder andere noch, ich hab früher öfter gepostet, dann eine Weile genug gehabt (das war während der "Ich bin 16 und will Untergewicht kriegen"-Thread-Überschwemmung) und lese seit einiger Zeit wieder still und leise mit. Jetzt muss ich aber mal was loswerden, was an diesen Thread bzw. seine Entwicklung gut passt.
Es ist ja schön, wie zufrieden Ihr alle seid und Respekt davor, dass Ihr es geschafft habt. Ein Stück Schokolade und dann glücklich sein, weil das Glück ja schließlich nicht vom Essen kommt. Ist ja alles wahr und gut und schön. Aber: In letzter Zeit driftet es hier ein bisschen in Selbstbeweihräucherung ab. Viele posten andauernd, was sie geschafft haben und wie großartig das ist. Und nun kommt jemand wie Hasi/Ally in einer positiven Stimmung her und merkt nur an, dass sie im Urlaub das Kalorienzählen gelassen hat und GENOSSEN hat. Da fallen einige über sie her, wie sie denn alles bitte so schleifen lassen kann und wie einfach es doch sei, das Leben an sich - garniert mit nur EINEM Stück Schokolade - zu genießen. Das verstehe ich nicht unter dem hier vielzitierten "Tritt in den Hintern", das ist schon ein gewaltiger Arschtritt. Und ich glaube nicht, dass es irgendjemandem hilft, ständig zu lesen, wie glücklich und zufrieden alle anderen mit sich sind, ohne dass mal wirklich erwähnt wird, wie man da denn hinkommt. Es werden immer nur ein paar Standardtipps hingeworfen (ausgewogen essen, dann hat der Körper kein Verlangen mehr nach den "bösen" Sachen, sich beim Sport auspowern und stolz drauf sein), die inzwischen hier aber auch jeder im Schlaf dahersagen kann und die mich nicht davon abhalten, Lust auf eine GANZE Tafel Schokolade zu haben. Also lobt Euch mal nicht bloß selber, denn wenn DAS Euer Schlüssel zum Glück ist, esse ich lieber meine Tafel Schokolade.
Nur mal so gesagt. Nach den Forumsregeln muss ich mich ja jetzt noch für dieses Gesagte entschuldigen, weil es immer ganz schlecht ist, gegen den allgemeinen Trend zu schwimmen (das gilt ja für so ziemlich alle Foren). Also: Tschuldigung. Kurz überdenken, weitermachen!
Nachricht bearbeitet (16.07.2009 14:59)
29 Jahre, 1,71 m groß
Startgewicht April 2006: 89 kg
Zielgewicht Dezember 2006: 65 kg erreicht
vielleicht kennt mich der ein oder andere noch, ich hab früher öfter gepostet, dann eine Weile genug gehabt (das war während der "Ich bin 16 und will Untergewicht kriegen"-Thread-Überschwemmung) und lese seit einiger Zeit wieder still und leise mit. Jetzt muss ich aber mal was loswerden, was an diesen Thread bzw. seine Entwicklung gut passt.
Es ist ja schön, wie zufrieden Ihr alle seid und Respekt davor, dass Ihr es geschafft habt. Ein Stück Schokolade und dann glücklich sein, weil das Glück ja schließlich nicht vom Essen kommt. Ist ja alles wahr und gut und schön. Aber: In letzter Zeit driftet es hier ein bisschen in Selbstbeweihräucherung ab. Viele posten andauernd, was sie geschafft haben und wie großartig das ist. Und nun kommt jemand wie Hasi/Ally in einer positiven Stimmung her und merkt nur an, dass sie im Urlaub das Kalorienzählen gelassen hat und GENOSSEN hat. Da fallen einige über sie her, wie sie denn alles bitte so schleifen lassen kann und wie einfach es doch sei, das Leben an sich - garniert mit nur EINEM Stück Schokolade - zu genießen. Das verstehe ich nicht unter dem hier vielzitierten "Tritt in den Hintern", das ist schon ein gewaltiger Arschtritt. Und ich glaube nicht, dass es irgendjemandem hilft, ständig zu lesen, wie glücklich und zufrieden alle anderen mit sich sind, ohne dass mal wirklich erwähnt wird, wie man da denn hinkommt. Es werden immer nur ein paar Standardtipps hingeworfen (ausgewogen essen, dann hat der Körper kein Verlangen mehr nach den "bösen" Sachen, sich beim Sport auspowern und stolz drauf sein), die inzwischen hier aber auch jeder im Schlaf dahersagen kann und die mich nicht davon abhalten, Lust auf eine GANZE Tafel Schokolade zu haben. Also lobt Euch mal nicht bloß selber, denn wenn DAS Euer Schlüssel zum Glück ist, esse ich lieber meine Tafel Schokolade.
Nur mal so gesagt. Nach den Forumsregeln muss ich mich ja jetzt noch für dieses Gesagte entschuldigen, weil es immer ganz schlecht ist, gegen den allgemeinen Trend zu schwimmen (das gilt ja für so ziemlich alle Foren). Also: Tschuldigung. Kurz überdenken, weitermachen!

Nachricht bearbeitet (16.07.2009 14:59)
29 Jahre, 1,71 m groß
Startgewicht April 2006: 89 kg
Zielgewicht Dezember 2006: 65 kg erreicht
|
Re: Juhu! Erste Erfolge!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :-))))))) 16. Juli 2009 14:40 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 496 |
Hallo Hanni!
Also bei mir persönlich ist seit ich regelmäßig Sport mache die Lust nach "bösen" Nahrungsmittel in der Häufigkeit wie früher deutlich zurück gegangen. Am Anfang war es schwer für mich den A... hochzubekommen, aber ich habs trotzdem irgendwie gemacht, weil mir alles andere lieber war als weiterhin die Pummelige zu sein und das pendelte sich mit der Zeit eben ein. Früher saß ich nach der Arbeit auf der Couch, hab ein halbes Kilo Nudeln gefressen und war hinterher unglücklich. Heute geh ich nach der Arbeit sporteln (ich habe nicht immer Lust, raffe mich aber auf und wenn ich dabei bin macht es Spaß) und bin hinterher glücklich. ES IST NUN MAL SO. Das hat nichts mit selber loben zu tun. Es muss ja auch jeder selber wissen wie er leben möchte, nur wenn jemand hier her kommt und nach Abnehmtips fragt dann werde ich weiterhin sagen: nimm weniger Kalorien zu dir und mach Sport, das ist MEINE PERSÖNLICHE Erfahrung!
Und den Anfang zu machen ist nie leicht! Es gehört eine Menge Disziplin und Ausdauer dazu und gerade Leute wie BeLight, die so viele Kilo´s abgenommen haben und auch AUF DAUER halten, haben meiner Meinung nach schon das Recht hier mitreden und Tip´s geben zu dürfen. Wenn Ally ihren Urlaub ohne Kalorienzählen verbracht hat und sie kein Problem damit hat jetzt 1,5 Kilo mehr drauf zu haben dann ist das doch völlig legitim. Jeder muss für sich selbst entscheiden wie er am besten zurecht kommt. Und für jeden ist ein anderer Weg gut, man kann nur seine persönlichen Erfahrungen weitergeben.
Lg Sportkatze
26 Jahre alt
1,70 m groß

Also bei mir persönlich ist seit ich regelmäßig Sport mache die Lust nach "bösen" Nahrungsmittel in der Häufigkeit wie früher deutlich zurück gegangen. Am Anfang war es schwer für mich den A... hochzubekommen, aber ich habs trotzdem irgendwie gemacht, weil mir alles andere lieber war als weiterhin die Pummelige zu sein und das pendelte sich mit der Zeit eben ein. Früher saß ich nach der Arbeit auf der Couch, hab ein halbes Kilo Nudeln gefressen und war hinterher unglücklich. Heute geh ich nach der Arbeit sporteln (ich habe nicht immer Lust, raffe mich aber auf und wenn ich dabei bin macht es Spaß) und bin hinterher glücklich. ES IST NUN MAL SO. Das hat nichts mit selber loben zu tun. Es muss ja auch jeder selber wissen wie er leben möchte, nur wenn jemand hier her kommt und nach Abnehmtips fragt dann werde ich weiterhin sagen: nimm weniger Kalorien zu dir und mach Sport, das ist MEINE PERSÖNLICHE Erfahrung!
Und den Anfang zu machen ist nie leicht! Es gehört eine Menge Disziplin und Ausdauer dazu und gerade Leute wie BeLight, die so viele Kilo´s abgenommen haben und auch AUF DAUER halten, haben meiner Meinung nach schon das Recht hier mitreden und Tip´s geben zu dürfen. Wenn Ally ihren Urlaub ohne Kalorienzählen verbracht hat und sie kein Problem damit hat jetzt 1,5 Kilo mehr drauf zu haben dann ist das doch völlig legitim. Jeder muss für sich selbst entscheiden wie er am besten zurecht kommt. Und für jeden ist ein anderer Weg gut, man kann nur seine persönlichen Erfahrungen weitergeben.
Lg Sportkatze
26 Jahre alt
1,70 m groß

|
Re: Juhu! Erste Erfolge!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :-))))))) 16. Juli 2009 14:49 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 1.539 |
Hanni schrieb:
> Hallo ihr Lieben
> ich glaube nicht, dass
> es irgendjemandem hilft, ständig zu lesen, wie glücklich und
> zufrieden alle anderen mit sich sind, ohne dass mal wirklich
> erwähnt wird, wie man da denn hinkommt.
Ich denke, dass es hier sehr viele Tipps gibt, die viele, die abgenommen haben, hier auch ausführlich beschreiben. Man muss sich die Mühe machen, mal die ausführlichen Posts zu lesen, dann entdeckt man schon gezielte Ratschläge.
> Es werden immer nur ein
> paar Standardtipps hingeworfen (ausgewogen essen, dann hat der
> Körper kein Verlangen mehr nach den "bösen" Sachen, sich beim
> Sport auspowern und stolz drauf sein),
Wie sehen deine Ratschläge an Ally denn konkret aus?
> Nur mal so gesagt. Nach den Forumsregeln muss ich mich ja jetzt
> noch für dieses Gesagte entschuldigen, weil es immer ganz
> schlecht ist, gegen den allgemeinen Trend zu schwimmen (das
> gilt ja für so ziemlich alle Foren). Also: Tschuldigung. Kurz
> überdenken, weitermachen!
>
Das passt ja nun so gar nicht zu der zuckersüßen Anrede "Hallo ihr Lieben", was ärgert dich denn so sehr? Und warum entschuldigst du dich, wenn du es gar nicht so meinst? Auch so ein Standardverhalten? Oder einfach deine Meinung?
LG
BeLight

Low Fat+Kalos zählen - Start 1.1.2007/Ende April 2008
25.11.09: 61,0 kg
w, 47 Jahre, 1,68 m, vh, 1 Kind
> Hallo ihr Lieben
> ich glaube nicht, dass
> es irgendjemandem hilft, ständig zu lesen, wie glücklich und
> zufrieden alle anderen mit sich sind, ohne dass mal wirklich
> erwähnt wird, wie man da denn hinkommt.
Ich denke, dass es hier sehr viele Tipps gibt, die viele, die abgenommen haben, hier auch ausführlich beschreiben. Man muss sich die Mühe machen, mal die ausführlichen Posts zu lesen, dann entdeckt man schon gezielte Ratschläge.
> Es werden immer nur ein
> paar Standardtipps hingeworfen (ausgewogen essen, dann hat der
> Körper kein Verlangen mehr nach den "bösen" Sachen, sich beim
> Sport auspowern und stolz drauf sein),
Wie sehen deine Ratschläge an Ally denn konkret aus?
> Nur mal so gesagt. Nach den Forumsregeln muss ich mich ja jetzt
> noch für dieses Gesagte entschuldigen, weil es immer ganz
> schlecht ist, gegen den allgemeinen Trend zu schwimmen (das
> gilt ja für so ziemlich alle Foren). Also: Tschuldigung. Kurz
> überdenken, weitermachen!

>
Das passt ja nun so gar nicht zu der zuckersüßen Anrede "Hallo ihr Lieben", was ärgert dich denn so sehr? Und warum entschuldigst du dich, wenn du es gar nicht so meinst? Auch so ein Standardverhalten? Oder einfach deine Meinung?
LG
BeLight

Low Fat+Kalos zählen - Start 1.1.2007/Ende April 2008
25.11.09: 61,0 kg
w, 47 Jahre, 1,68 m, vh, 1 Kind
|
Re: Juhu! Erste Erfolge!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :-))))))) 16. Juli 2009 14:56 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 6.243 |
Hanni schrieb:
> Es werden immer nur ein paar Standardtipps hingeworfen
Wie bitte? Ich finde dass gerade hier im Forum nicht nur Standardtipps sondern jede Menge KONKRETE Tipps genannt werden.
Die Rezepte von BeLight und anderen sind ganz konkrete Tipps und keine Standardtipps à la "ernähr dich kalorienärmer". Die Tipps zu Gymnastikübungen sind sehr konkret, Trainingspläne sind sehr konkrete Tipps, jede Menge konkrete Tipps zum Kaloriensparen findest du fas in jedem beliebigen Thread.
> die mich nicht davon abhalten, Lust auf eine GANZE Tafel Schokolade zu
> haben.
Tja, vielleicht kennt keiner einen Tipp dazu?
Allerdings habe ich hier schon einige Tipps dazu gefunden. Es gibt Tees mit Schokoladegeschmack, die "helfen" vielleicht über die größte Lust hinweg. Oder man kauft sich eben keine ganze Tafel sondern nur einen Schokriegel, denn das, was man nicht daheim hat, kann man auch nicht essen. Es wurde auch schon der Tipp gegeben, 3 Wochen konsequent auf Süßes zu verzichten. Das sind zwar harte 3 Wochen, aber danach ist die Sucht vorbei oder gelindert.
Wenn es zahlreiche einfache Tipps gäbe à la "steck dir 'nen Finger ins Ohr und atme durch den Mund, dann verschwindet der Schoki-Hunger", wäre wohl kaum jemand übergewichtig :-(
Alex
> Es werden immer nur ein paar Standardtipps hingeworfen
Wie bitte? Ich finde dass gerade hier im Forum nicht nur Standardtipps sondern jede Menge KONKRETE Tipps genannt werden.
Die Rezepte von BeLight und anderen sind ganz konkrete Tipps und keine Standardtipps à la "ernähr dich kalorienärmer". Die Tipps zu Gymnastikübungen sind sehr konkret, Trainingspläne sind sehr konkrete Tipps, jede Menge konkrete Tipps zum Kaloriensparen findest du fas in jedem beliebigen Thread.
> die mich nicht davon abhalten, Lust auf eine GANZE Tafel Schokolade zu
> haben.
Tja, vielleicht kennt keiner einen Tipp dazu?
Allerdings habe ich hier schon einige Tipps dazu gefunden. Es gibt Tees mit Schokoladegeschmack, die "helfen" vielleicht über die größte Lust hinweg. Oder man kauft sich eben keine ganze Tafel sondern nur einen Schokriegel, denn das, was man nicht daheim hat, kann man auch nicht essen. Es wurde auch schon der Tipp gegeben, 3 Wochen konsequent auf Süßes zu verzichten. Das sind zwar harte 3 Wochen, aber danach ist die Sucht vorbei oder gelindert.
Wenn es zahlreiche einfache Tipps gäbe à la "steck dir 'nen Finger ins Ohr und atme durch den Mund, dann verschwindet der Schoki-Hunger", wäre wohl kaum jemand übergewichtig :-(
Alex
|
Re: Juhu! Erste Erfolge!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :-))))))) 16. Juli 2009 15:17 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 335 |
Lasst es gut sein. Ich hab im Moment keine Zeit und Kapazität, hier größere Essays zu schreiben, und die kleineren scheinen nicht rüberzubringen, worauf es mir ankam. Wer Kochrezepte, Trainingspläne und Schoko-Tees braucht, kann hier gut glücklich werden, diese Tipps habe ich durchaus registriert, ungenaues Lesen muss man mir also nicht vorwerfen. Und ich hab keine Ratschläge an Ally, weil ich nicht in dieser wunderbaren "Ich verzichte ja nicht, ich will das ja gar nicht"-Welt lebe, sondern ganz einfach manchmal verzichte und manchmal eben nicht. Jetzt höre ich aber auch auf damit, Eure harmonische Einigkeit zu unterbrechen, sogar ganz ohne mich zu entschuldigen, wenn Euch das lieber ist.
29 Jahre, 1,71 m groß
Startgewicht April 2006: 89 kg
Zielgewicht Dezember 2006: 65 kg erreicht
29 Jahre, 1,71 m groß
Startgewicht April 2006: 89 kg
Zielgewicht Dezember 2006: 65 kg erreicht
|
Re: Juhu! Erste Erfolge!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :-))))))) 16. Juli 2009 15:42 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 2.170 |
Hallo Hanni,
ich empfinde hier keine Selbstbeweihräucherung, ich habe in vielen Beiträgen gelesen, mit welchen Schwierigkeiten auch die anderen zu kämpfen haben. Bei dem einem ist es dieses, beim anderen jenes.
Und viele hier haben sich die Mühe gemacht und sich Zeit genommen, darauf einzugehen, Tipps gegeben und aus eigenen Errfahrungen berichtet und nicht nur mal wahllos drauflosgehauen.
Frauen stellen desweiteren leider nur viel zu oft ihr Licht unter den Scheffel.
Dabei haben sie sehr oft Grund, stolz auf ihre Leistungen zu sein.
Und für viele ist es eine Leistung gewesen, sich wieder in ihren Körper wohlzufühlen.
Und dann Selbstbeweihräucherung zu unterstellen, find ich einfach nur traurig und vor allem auch unfair.
Genau so ein Verhalten macht uns wieder klein und leise. Dann passen wir ja bald wieder ins Frauenbild der bescheidenen, aufopfernden und vor allem den Mund haltenden Frau, wenn wir uns sowas wirklich zu Herzen nehmen.
Ich tus jedenfalls nicht.
LG vom
Lianchen
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
ich empfinde hier keine Selbstbeweihräucherung, ich habe in vielen Beiträgen gelesen, mit welchen Schwierigkeiten auch die anderen zu kämpfen haben. Bei dem einem ist es dieses, beim anderen jenes.
Und viele hier haben sich die Mühe gemacht und sich Zeit genommen, darauf einzugehen, Tipps gegeben und aus eigenen Errfahrungen berichtet und nicht nur mal wahllos drauflosgehauen.
Frauen stellen desweiteren leider nur viel zu oft ihr Licht unter den Scheffel.
Dabei haben sie sehr oft Grund, stolz auf ihre Leistungen zu sein.
Und für viele ist es eine Leistung gewesen, sich wieder in ihren Körper wohlzufühlen.
Und dann Selbstbeweihräucherung zu unterstellen, find ich einfach nur traurig und vor allem auch unfair.
Genau so ein Verhalten macht uns wieder klein und leise. Dann passen wir ja bald wieder ins Frauenbild der bescheidenen, aufopfernden und vor allem den Mund haltenden Frau, wenn wir uns sowas wirklich zu Herzen nehmen.
Ich tus jedenfalls nicht.
LG vom
Lianchen
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
|
@Hanni & Belight & Lianchen & alle anderen, die es interessiert 16. Juli 2009 23:04 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 353 |
Hallo Hanni!
Erstmal ganz lieben Dank für deine "Einmischung" und es hat mir ganz ehrlich gerade ziemlich gut getan, dass mal jemand auch meine Seite versteht.
Die Wahrheit ist aber, dass ich wohl nicht mehr so konsequent sein kann wie vor 4 Jahren. Das hat auch damit zu tun, dass ich mich einfach rein zeitlich nicht dauernd mit dem Thema Essen beschäftigen kann.
Zum Beispiel jetzt: es sind Ferien, die Kinder wollen Pommes und Eis und es gibt keinen Salat im Freibad....! Klar, ich könnte ganz auf das Essen verzichten und dann zu Hause einen leckeren Tomatensalat machen. Aber dafür fehlt mir das Durchhaltevermögen.
Ich glaube, ich gehöre doch eher zu der Sorte: Ich verzichte mal ne Weile und schlage dann wieder zu! Oder: ich esse ne Pizza und verzichte dafür auf´s Abendessen.
Ich weiß aber, dass das nicht gesund ist und deshalb bin ich auch hier im Forum unterwegs und suche Anregungen. Gerade solche Aussagen, wie: ich freu mich auf meinen Obst-Teller, regen mich zum Nachdenken oder Überdenken an.
Ja, es ist nicht immer schön, was man liest. Zum Beispiel, dass man seine Einstellung ändern muß. Aber ganz ehrlich: meistens stimmt es doch und die Wahrheit tut bekanntlich oft weh.
Nein, ich bin total dankbar für jede Anregung und ich glaube auch, dass Lianchen oder Belight mich deshalb auch gar nicht mit Verachtung strafen, auch wenn ich immer wieder in meine alten Ernährungs-Muster zurückfalle.
Ich weiß, ich muß mich ändern, sonst kriege ich´s nicht in den Griff. Aber ich weiß nicht, wo ich die Zeit hernehmen soll, mich dauernd mit dieser Kalorien-Geschichte rumzuplagen.
Ich danke dir auf jeden Fall für deinen Beitrag, auch wenn ich es nicht ganz so "schlimm" empfunden habe. Ich bin weiterhin der Ansicht, dass Urlaub Urlaub ist und das hab ich vor 4 Jahren so gemacht und trotzdem 8-10 Kilo abgenommen. Ich finde es schön, wenn ich mich auch mal zwischendurch "richtig gehen lassen kann"! Auch, wenn es mich um 1,5 Kilo (oder 3 Wochen) zurückwirft! So sehe ich das halt und ich glaube, das ist das, was wir beide gemeinsam haben!
Liebe Grüsse,
Ally

Wohlfühlgewicht wären 65 kg
Erstmal ganz lieben Dank für deine "Einmischung" und es hat mir ganz ehrlich gerade ziemlich gut getan, dass mal jemand auch meine Seite versteht.
Die Wahrheit ist aber, dass ich wohl nicht mehr so konsequent sein kann wie vor 4 Jahren. Das hat auch damit zu tun, dass ich mich einfach rein zeitlich nicht dauernd mit dem Thema Essen beschäftigen kann.
Zum Beispiel jetzt: es sind Ferien, die Kinder wollen Pommes und Eis und es gibt keinen Salat im Freibad....! Klar, ich könnte ganz auf das Essen verzichten und dann zu Hause einen leckeren Tomatensalat machen. Aber dafür fehlt mir das Durchhaltevermögen.
Ich glaube, ich gehöre doch eher zu der Sorte: Ich verzichte mal ne Weile und schlage dann wieder zu! Oder: ich esse ne Pizza und verzichte dafür auf´s Abendessen.
Ich weiß aber, dass das nicht gesund ist und deshalb bin ich auch hier im Forum unterwegs und suche Anregungen. Gerade solche Aussagen, wie: ich freu mich auf meinen Obst-Teller, regen mich zum Nachdenken oder Überdenken an.
Ja, es ist nicht immer schön, was man liest. Zum Beispiel, dass man seine Einstellung ändern muß. Aber ganz ehrlich: meistens stimmt es doch und die Wahrheit tut bekanntlich oft weh.
Nein, ich bin total dankbar für jede Anregung und ich glaube auch, dass Lianchen oder Belight mich deshalb auch gar nicht mit Verachtung strafen, auch wenn ich immer wieder in meine alten Ernährungs-Muster zurückfalle.
Ich weiß, ich muß mich ändern, sonst kriege ich´s nicht in den Griff. Aber ich weiß nicht, wo ich die Zeit hernehmen soll, mich dauernd mit dieser Kalorien-Geschichte rumzuplagen.
Ich danke dir auf jeden Fall für deinen Beitrag, auch wenn ich es nicht ganz so "schlimm" empfunden habe. Ich bin weiterhin der Ansicht, dass Urlaub Urlaub ist und das hab ich vor 4 Jahren so gemacht und trotzdem 8-10 Kilo abgenommen. Ich finde es schön, wenn ich mich auch mal zwischendurch "richtig gehen lassen kann"! Auch, wenn es mich um 1,5 Kilo (oder 3 Wochen) zurückwirft! So sehe ich das halt und ich glaube, das ist das, was wir beide gemeinsam haben!
Liebe Grüsse,
Ally

Wohlfühlgewicht wären 65 kg
|
Re: @Hanni & Belight & Lianchen & alle anderen, die es interessiert 17. Juli 2009 00:08 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 2.170 |
Hallo Ally,
also ich verachte sicher niemand, der ehrlich seine Meinung schreibt, seine Schwächen zugibt und dazu auch steht und nicht sein Fähnchen nach dem Wind hängt. Denn davon gibt es schon zu viele. Die können mir gestohlen bleiben.
Ich habe in meinem Bekanntenkreis beispielsweise Menschen, mit denen ich oft nicht einer Meinung bin, egal worum es geht. Wir sind trotzdem schon teilweise jahrzehntelang Freunde, denn uns verbinden ganz andere Dinge.
Und ich suche auch oft nach Menschen, die auch mir kritisch gegenüberstehen und mir ihre Sicht der Dinge sagen, und evtl. ist auch da was dabei, worüber ich nachdenke und für mich mitnehme.
Und es ist genauso, wie Du schreibst, es tut manchmal auch weh, von anderen Kritik zu bekommen, aber aus meiner persönlichen Erfahrung weiß ich auch, das gerade DIESE Menschen mich am meissten weiterbrachten, indem sie mir mit ihrer Sicht der Dinge neue Inspirationen gaben.
Und oft erkannte ich das nicht sofort, reagierte verletzt und beleidigt, erst später erkannte ich, was sie mir WIRKLICH sagen wollten und es war nicht so, das sie mich vorsätzlich verletzen wollten, sondern mir im Grunde weiterhelfen wollten.
Prollt mich allerdings jemand grundlos an und stellt mir Schuhe hin, die mir überhaupt nicht passen, werde ich mich dagegen wehren.
Wenn Dein Weg so wie beschrieben ist, dann ist das eben DEIN Weg und Du mußt ihn so gehen, wie DU es für richtig hältst.
Es gibt aber auch immer Möglichkeiten, andere Wege einzuschlagen.
Und es gibt auch immer die Möglichkeit, seine Meinung zu ändern, ohne dabei das Gesicht zu verlieren. Ich hab das schon mehrmals selbst so getan, man verliert dabei meist nix, sondern gewinnt manchmal dadurch.
Man muß nur schauen, ob man selbst damit glücklich werden kann, sonst taugt es nix.
Für mich ist jeder Tag ein neuer Tag mit neuen Möglichkeiten und wir bleiben auch nie gleich, wir verändern uns immer wieder mal, entwickeln uns eben weiter. Und das ist auch GUT SO ! Alles andere wäre Stillstand.
Das soll jetzt nicht heißen: Ally, auch Du wirst noch unseren Weg gehen wollen! Ich meine das eher allgemein.
Und jeder geht auch in SEINER eigenen Geschwindigkeit, das kann niemand beschleunigen. Oder wie mal ein Freund zu mir sagte: Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man dran zieht ;-)
Und Verhaltensänderungen sind das schwierigste überhaupt, das weiß ich. Und auch Rückfälle gehören dazu in altes Verhalten, ist mir auch schon mehrmals passiert. Glücklicherweise nicht bei meiner Suchterkrankung, sondern bei anderen Dingen, auch beim Essen.
Sonst hätt ich auch nicht wieder 3 Kilo zugenommen.
Und für mich persönlich ist eh die größte Kunst, jeden so zu akzeptieren, wie er nun mal ist, mit ALL seinen Stärken und Schwächen und ihn nicht ändern zu wollen. Das muß wenn, dann ganz von ihm allein kommen, erst dann kann man jemanden auch unterstützen oder gar helfen.
Ich bin auch darin nicht perfekt, aber ich arbeite immer daran, jeden so anzunehmen, wie er nun mal ist.
Und auch nicht gleichgültig dabei zu sein, sondern den anderen "in Liebe" so anzunehmen, wie er ist, mit all seinen Eigenarten.
So, dat wollt ich noch eben dazu loswerden. Und ich mein das sicher nicht nur in Bezug auf gesunde Ernährung und Abnehmen... und es ist auch nichts auf Dich persönlich gemünzt, das ist nur MEINE persönliche Meinung.
Liebe Grüße
vom
Lianchen
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
also ich verachte sicher niemand, der ehrlich seine Meinung schreibt, seine Schwächen zugibt und dazu auch steht und nicht sein Fähnchen nach dem Wind hängt. Denn davon gibt es schon zu viele. Die können mir gestohlen bleiben.
Ich habe in meinem Bekanntenkreis beispielsweise Menschen, mit denen ich oft nicht einer Meinung bin, egal worum es geht. Wir sind trotzdem schon teilweise jahrzehntelang Freunde, denn uns verbinden ganz andere Dinge.
Und ich suche auch oft nach Menschen, die auch mir kritisch gegenüberstehen und mir ihre Sicht der Dinge sagen, und evtl. ist auch da was dabei, worüber ich nachdenke und für mich mitnehme.
Und es ist genauso, wie Du schreibst, es tut manchmal auch weh, von anderen Kritik zu bekommen, aber aus meiner persönlichen Erfahrung weiß ich auch, das gerade DIESE Menschen mich am meissten weiterbrachten, indem sie mir mit ihrer Sicht der Dinge neue Inspirationen gaben.
Und oft erkannte ich das nicht sofort, reagierte verletzt und beleidigt, erst später erkannte ich, was sie mir WIRKLICH sagen wollten und es war nicht so, das sie mich vorsätzlich verletzen wollten, sondern mir im Grunde weiterhelfen wollten.
Prollt mich allerdings jemand grundlos an und stellt mir Schuhe hin, die mir überhaupt nicht passen, werde ich mich dagegen wehren.
Wenn Dein Weg so wie beschrieben ist, dann ist das eben DEIN Weg und Du mußt ihn so gehen, wie DU es für richtig hältst.
Es gibt aber auch immer Möglichkeiten, andere Wege einzuschlagen.
Und es gibt auch immer die Möglichkeit, seine Meinung zu ändern, ohne dabei das Gesicht zu verlieren. Ich hab das schon mehrmals selbst so getan, man verliert dabei meist nix, sondern gewinnt manchmal dadurch.
Man muß nur schauen, ob man selbst damit glücklich werden kann, sonst taugt es nix.
Für mich ist jeder Tag ein neuer Tag mit neuen Möglichkeiten und wir bleiben auch nie gleich, wir verändern uns immer wieder mal, entwickeln uns eben weiter. Und das ist auch GUT SO ! Alles andere wäre Stillstand.
Das soll jetzt nicht heißen: Ally, auch Du wirst noch unseren Weg gehen wollen! Ich meine das eher allgemein.
Und jeder geht auch in SEINER eigenen Geschwindigkeit, das kann niemand beschleunigen. Oder wie mal ein Freund zu mir sagte: Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man dran zieht ;-)
Und Verhaltensänderungen sind das schwierigste überhaupt, das weiß ich. Und auch Rückfälle gehören dazu in altes Verhalten, ist mir auch schon mehrmals passiert. Glücklicherweise nicht bei meiner Suchterkrankung, sondern bei anderen Dingen, auch beim Essen.
Sonst hätt ich auch nicht wieder 3 Kilo zugenommen.
Und für mich persönlich ist eh die größte Kunst, jeden so zu akzeptieren, wie er nun mal ist, mit ALL seinen Stärken und Schwächen und ihn nicht ändern zu wollen. Das muß wenn, dann ganz von ihm allein kommen, erst dann kann man jemanden auch unterstützen oder gar helfen.
Ich bin auch darin nicht perfekt, aber ich arbeite immer daran, jeden so anzunehmen, wie er nun mal ist.
Und auch nicht gleichgültig dabei zu sein, sondern den anderen "in Liebe" so anzunehmen, wie er ist, mit all seinen Eigenarten.
So, dat wollt ich noch eben dazu loswerden. Und ich mein das sicher nicht nur in Bezug auf gesunde Ernährung und Abnehmen... und es ist auch nichts auf Dich persönlich gemünzt, das ist nur MEINE persönliche Meinung.
Liebe Grüße
vom
Lianchen
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
|
Re: @Hanni & Belight & Lianchen & alle anderen, die es interessiert 17. Juli 2009 02:48 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 1.539 |
Abschließend möchte ich zu diesem Thema noch das vorbringen: Jeder von uns arbeitet auf seine Art und Weise bedingt durch eigene Erfahrungen an sich und seinem Körper. Aber eines haben wir alle gemeinsam: Wir sitzen alle im selben Boot, haben alle - ob viel oder wenig - Übergewicht (gehabt) und hätten wir uns nicht in deiner Schilderung wiedererkannt Ally, hätten wir deinen Post ignoriert, weil er uns nicht interessiert hätte. Glaubt denn ernsthaft jemand, dass wir deine Situation des mal-über-die-Stränge-schlagens nicht kennen? Da kann ich nun aber wirklich nur lachen! Das ist es doch, was uns verbindet. Weil wir alle die nahezu identischen Schwächen haben, wenn es um Selbstdisziplin beim üppig beladenen Urlaubsbuffett geht. Da werden wir doch gerne alle schwach. Und warum unterstützen wir diese laissez faire Haltung nicht, wenn du sagst, es ist dir egal, was im Urlaub passiert, Hauptsache, es war schön? Weil sehr viele von uns genau durch diese Einstellung oft monatelang gegen diese sorglos erworbenen Zusatzpfunde kämpfen müssen. Vielleicht vergessen hier einige, dass keiner von uns auf nem Thron saß, als er hierher kam und weihevoll Tipps verteilte. WIR alle hier sind die mehr oder minder massiv Betroffenen und mir ist jemand, der mich daran erinnert, nicht allzu sorglos zu sein tausendmal lieber als jemand, der mein Köpflein streichelt und sagt "mach ruhig weiter so, du gönnst dir ja sonst nix". Leider wurde dein Post zu einer Elefantengeschichte aufgebläht, die sich mittlerweile so liest, als ob man im Urlaub bei Wasser und Brot darben müsste - genau das war es aber, was wir nicht sagten. Vielmehr rieten wir einfach, nicht die totale Kontrolle zu verlieren und das aus EIGENEN Erfahrungswerten.
DU selbst Ally bist für dich und deinen Körper verantwortlich und niemand prügelt dir eine Ansichtsweise ein, die du dir nicht zu eigen machen willst - es sind einfach Tipps, die du umsetzen oder annehmen kannst oder auch nicht. Ich denke, das kam bei dir auch so an - nichtsdestotrotz ist es natürlich schön, wenn man für etwas Streicheleinheiten bekommt, von dem man denkt, dass es vielleicht doch im Nachhinein wieder Konsequenzen für einen haben könnte. Ich wollte in diese Richtung nicht mehr unterstützt werden, aber das ist - wie alles was ich schreibe - meine EIGENE Ansicht.
Geärgert hat mich der Ton und der Inhalt von Hannis' Post, ließ er doch genau das an dich vermissen, was bei uns als mangelhaft moniert wurde - hilfreiche Tipps! Statt auf dich einzugehen, hat man einfach uns kritisiert und das empfand ich persönlich als Schlag unter die Gürtellinie. Die dir vorenthaltenen wertvollen Tipps danach auch noch mit mangelndem Zeitkontingent zu begründen empfand ich als Ironie, hätte man einfach den Selbstbeweihräucherungspost an uns unterlassen und statt dessen Zeit und Energie in dein Anliegen gesteckt. MEINE Ansicht.
LG
BeLight
Nachricht bearbeitet (17.07.2009 08:23)

Low Fat+Kalos zählen - Start 1.1.2007/Ende April 2008
25.11.09: 61,0 kg
w, 47 Jahre, 1,68 m, vh, 1 Kind
DU selbst Ally bist für dich und deinen Körper verantwortlich und niemand prügelt dir eine Ansichtsweise ein, die du dir nicht zu eigen machen willst - es sind einfach Tipps, die du umsetzen oder annehmen kannst oder auch nicht. Ich denke, das kam bei dir auch so an - nichtsdestotrotz ist es natürlich schön, wenn man für etwas Streicheleinheiten bekommt, von dem man denkt, dass es vielleicht doch im Nachhinein wieder Konsequenzen für einen haben könnte. Ich wollte in diese Richtung nicht mehr unterstützt werden, aber das ist - wie alles was ich schreibe - meine EIGENE Ansicht.
Geärgert hat mich der Ton und der Inhalt von Hannis' Post, ließ er doch genau das an dich vermissen, was bei uns als mangelhaft moniert wurde - hilfreiche Tipps! Statt auf dich einzugehen, hat man einfach uns kritisiert und das empfand ich persönlich als Schlag unter die Gürtellinie. Die dir vorenthaltenen wertvollen Tipps danach auch noch mit mangelndem Zeitkontingent zu begründen empfand ich als Ironie, hätte man einfach den Selbstbeweihräucherungspost an uns unterlassen und statt dessen Zeit und Energie in dein Anliegen gesteckt. MEINE Ansicht.
LG
BeLight
Nachricht bearbeitet (17.07.2009 08:23)

Low Fat+Kalos zählen - Start 1.1.2007/Ende April 2008
25.11.09: 61,0 kg
w, 47 Jahre, 1,68 m, vh, 1 Kind
|
Re: @Hanni & Belight & Lianchen & alle anderen, die es interessiert 17. Juli 2009 08:42 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 335 |
|
Re: Juhu! Erste Erfolge!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :-))))))) 17. Juli 2009 11:42 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 109 |
Hi Ally,
ich kann dich in Bezug auf das Verzichtgefühl schon verstehen. Auch wenn viele, die auf eine gesunde Ernährung umgestiegen sind, immer sagen, dass sie kein Verzichtgefühl kennen. Das Gefühl minimieren kannst du, indem du deinen Kalorienverbrauch nicht allzu sehr unter deinen Verbrauch schraubst. Also 1500-2000 kcal sollten schon in Ordnung sein, je nach deinem Verbrauch. Klar, wenn ich unter 1000 kcal esse, stellt sich ein Gefühl von Verzicht eher ein. Außerdem sollte man sich nichts grundsätzlich verbieten. Ich esse auch jeden Morgen meine Vollkornstulle mit Nutella. Ich brauche halt meine Schoki-Ration. Man muss das dann halt nur einrechnen und berücksichtigen.
Trotzdem: Ein gewisser Verzicht im Vergleich zu vorher ist es trotzdem immer. Denn wenn du vorher Chips und Co. nach Belieben und ohne Einhalt verzehrt hast und das nun nicht mehr tust, dann ist das auch ein Verzicht. Klar: Wenn ich einen Videoabend mit Freunden mache, würde ich mir auch gerne eine Tüte Nachos nach der Anderen reinziehen wie die Anderen. Das ist schon Verzicht.
Andererseits: Der Schlüssel ist Gewöhnung. Gewöhn dich an deine neue Ernährung (dafür ist aber in der Tat ein ausgeglicheneres Level notwendig), dann nimmt das Verzichtgefühl ab.
Und mach dir was klar: Was in unserer Gesellschaft heute als "normales" Essen praktiziert wird, ist nix Anderes als Mast. Mit relativ viel Übergewicht hat man einen ziemlich hohen Energieverbrauch. Deswegen habe ich mit fast 2000 kcal vor ein paar Monaten angefangen und bin damit schon unter meinem Verbrauch gewesen. Ich habe mir dann überlegt: Was du jetzt isst, um abzunehmen, das ist die Menge, die ein "normaler" Mensch im Schnitt essen sollte, um sein Gewicht zu halten und gesund zu leben. Das ändert die Perspektive. Mir wird richtig schlecht, wenn ich überlege, was Andere in sich an ungesundem und mit Zusatzstoffen versetzem Zeug in ungeheuren Mengen reinstopfen - und vor allem, dass ich das bis vor ein paar Monaten auch noch getan habe...
LG Jessi
ich kann dich in Bezug auf das Verzichtgefühl schon verstehen. Auch wenn viele, die auf eine gesunde Ernährung umgestiegen sind, immer sagen, dass sie kein Verzichtgefühl kennen. Das Gefühl minimieren kannst du, indem du deinen Kalorienverbrauch nicht allzu sehr unter deinen Verbrauch schraubst. Also 1500-2000 kcal sollten schon in Ordnung sein, je nach deinem Verbrauch. Klar, wenn ich unter 1000 kcal esse, stellt sich ein Gefühl von Verzicht eher ein. Außerdem sollte man sich nichts grundsätzlich verbieten. Ich esse auch jeden Morgen meine Vollkornstulle mit Nutella. Ich brauche halt meine Schoki-Ration. Man muss das dann halt nur einrechnen und berücksichtigen.
Trotzdem: Ein gewisser Verzicht im Vergleich zu vorher ist es trotzdem immer. Denn wenn du vorher Chips und Co. nach Belieben und ohne Einhalt verzehrt hast und das nun nicht mehr tust, dann ist das auch ein Verzicht. Klar: Wenn ich einen Videoabend mit Freunden mache, würde ich mir auch gerne eine Tüte Nachos nach der Anderen reinziehen wie die Anderen. Das ist schon Verzicht.
Andererseits: Der Schlüssel ist Gewöhnung. Gewöhn dich an deine neue Ernährung (dafür ist aber in der Tat ein ausgeglicheneres Level notwendig), dann nimmt das Verzichtgefühl ab.
Und mach dir was klar: Was in unserer Gesellschaft heute als "normales" Essen praktiziert wird, ist nix Anderes als Mast. Mit relativ viel Übergewicht hat man einen ziemlich hohen Energieverbrauch. Deswegen habe ich mit fast 2000 kcal vor ein paar Monaten angefangen und bin damit schon unter meinem Verbrauch gewesen. Ich habe mir dann überlegt: Was du jetzt isst, um abzunehmen, das ist die Menge, die ein "normaler" Mensch im Schnitt essen sollte, um sein Gewicht zu halten und gesund zu leben. Das ändert die Perspektive. Mir wird richtig schlecht, wenn ich überlege, was Andere in sich an ungesundem und mit Zusatzstoffen versetzem Zeug in ungeheuren Mengen reinstopfen - und vor allem, dass ich das bis vor ein paar Monaten auch noch getan habe...
LG Jessi
|
Re: Juhu! Erste Erfolge!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :-))))))) 18. Juli 2009 07:58 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 2.170 |
Hallo liebe Jessi
> Und mach dir was klar: Was in unserer Gesellschaft heute als
> "normales" Essen praktiziert wird, ist nix Anderes als Mast.
Diesen Satz halte ich für ganz besonders wichtig ! Denn so ist es, Nahrung wird uns mittlerweile in unserem Land, und auch in anderen Ländern, die so privilegiert sind, in allen möglichen Darreichungsformen angeboten, das es wirklich was mit Mast zu tun hat.
Und nicht nur das, Nahrung wird bei vielen Menschen mittlerweile als eine Art Droge eingesetzt oder wie immer man das bezeichnen möchte. Sie dient nicht mehr nur dazu, unseren Körper mit lebenswichtiger Energie zu versorgen, sondern ist auch oft zum Seelentröster geworden in einer Welt, die immer kälter geworden ist. :-/
Und das halte ich für äußerst bedenklich.
Von Genuß kann oft schon gar nicht mehr die Rede sein, wenn Sahnetorten, zuckerhaltige Limonaden, Eis, Schokolade in sich reingestopft wird, ich denke, da sollen oft ganz andere Bedürfnisse gestillt werden. Und erstmal funktioniert sowas auch immer, die wirklichen Probleme, Sorgen, Bedürfnisse werden erstmal so verdrängt.
Genuß ist für mich was ganz anderes, nämlich sicher auch mal was von den genannten Dingen zu essen, aber dann in kleinen Mengen, ansonsten geht nämlich das Gefühl für Genuß meiner Meinung nach völlig verloren. Denn wie kann noch etwas Genuß bedeuten, wenn es alltäglich geworden ist ?
Genuß ist für mich, was ein Bekannter von mir praktiziert. Der kauft schon ganz bewußt Lebensmittel ein, schaut genau drauf, wo die herkommen und die Zubereitung ist bei ihm äußerst sorgfältig, er schätzt Lebensmittel noch sehr. Und das Essen wird dann auch richtig zelebriert, er nimmt sich einfach die Zeit dafür und ich denke, auch daran fehlt es uns auch oft sehr. Ich bewundere ihn dafür.
Darum schreibe ich auch öfters, man solle auch mal nach anderen "Belohnungen" schauen, ob es denn immer Essen sein muß ? Mal in seinen Körper und vor allem auch in seine Seele reinhorchen, was will die jetzt eigentlich ? Will die wirklich Nahrung, Süßigkeiten, Burger, Pommes, Schokolade, oder möchte ich viel lieber in den Arm genommen und getröstet werden wegen etwas, was mir passiert ist ? Bin ich traurig oder bedrückt wegen irgendwas ? Möchte/kann ich mit jemanden darüber reden, gibt es da jemanden ? Kann ich lieber eine Freundin anrufen und mich bei der mal ausheulen ?
Und wenn es das alles nicht ist, dann will der Körper evtl. doch Nahrung ;-)
Das alles ist aber nicht so einfach, es bedarf dazu der Fähigkeit, in den eigenen Körper und in die Seele reinhorchen zu KÖNNEN. Und das haben viele von uns schon verlernt oder haben es nie gelernt. Denn schon Kinder werden oft mit Süßigkeiten getröstet, also woher soll es kommen ?
Und es erfordert die Fähigkeit, ehrlich zu sich selbst zu sein. Auch nicht so einfach…
Zu erkennen, was brauche, was möchte ich WIRKLICH, damit es mir jetzt gut/ besser geht ?
Und auch dabei bin ich selbst nicht perfekt. Denn ich denke nicht, das mein Körper in gewissen Momenten WIRKLICH ne halbe Tüte Goldfischl*s braucht... ;-)
Ich esse sie, weil ich gerade nervös bin, weil ich unter Stress bin, oder sonstwas, und die Geschwindigkeit, in der ich die dann futtere, spricht auch für sich... meine wirklichen Bedürfnisse werden sich aber schon noch lautstark melden, da rechne ich mit. Und dann wird auch keine Tüte Goldfischl*s mehr helfen, dann muß ich woanders nachschauen. Ich weiß nur grad noch nicht, wo ? Aber ich find dat schon noch raus... ;-)
Und nur am Rande noch: Wir leben in einem äußerst privilegierten Land, alles ist im Überfluss vorhanden. In anderen Ländern ist das NICHT selbstverständlich, da gibt es KEIN frisches Wasser zu jeder Tageszeit aus einer Leitung, da gibt es kein Essen in einem Kühlschrank, wo man jederzeit ran kann, da haben viele nicht mal ein Dach über dem Kopf.
Wir können uns überaus glücklich schätzen, das alles überhaupt zu haben, tun es aber oft nicht mehr.
Wir haben oft verlernt, uns auch an Kleinigkeiten freuen zu können. :-/
Durch meine Suchterkrankung wurde mir ermöglicht, viele kleine Dinge auch wieder wertschätzen zu können. Und oben genanntes sind sicher KEINE Kleinigkeiten. Ich kann mich wieder an der Natur erfreuen, am Vogelzwitschern morgens im Wald, schau mir die manchmal ganz niedlichen Waldschnecken an, grinse über die Frösche, die schnell alle ins Wasser hüpfen, wenn ich komme und manchmal läuft mir sogar n Reh übern Weg und ich staune, mit welcher Geschwindigkeit die durch den Wald rasen können.
Und ich freue mich darüber, das ich mich wieder an all sowas erfreuen darf :-) Darum muß es wohl bei mir auch nicht mehr unbedingt Essen sein. Und auch die Ruhe des Waldes tröstet mich oft, wenn es mir nicht gut geht, darum lungere ich da auch öfters mal rum und danach geht’s mir IMMER besser.
Ich habe so Wege gefunden, die sich für mich beispielsweise auch zum Stressabbau eignen, aber die mußte ich auch erst suchen, kam niemand daher, der sagte, mach mal dieses oder jenes. Aber ich bekam immer wieder Inspirationen von anderen aus dem, was sie selbst taten und probierte so einiges aus, bis ich passendes fand.
Und ich kann vieles auch wieder deshalb wertschätzen, weil ich es lange nicht mehr hatte, was eigentlich immer da war, aber was ich alles nicht mehr sah, nicht mehr sehen konnte.
So bin ich heute dankbar, das ich diese Krankheit habe, weil sie mir so vieles ermöglichte. :-)
Und ich weiß heute, das Wege zum Glück nicht über "Äußerlichkeiten"“ führen, wie beispielsweise auch Nahrung. Der Schlüssel zum Glück liegt ganz woanders... in uns... aber wir sind im Besitz dessen, wir haben alles dazu in uns selbst. Und wir brauchen ihn auch nicht in anderen Menschen zu suchen, die Suche wird vergeblich sein, dort finden wir ihn auch nicht.
Und er liegt auch darin, Freude empfinden zu können beispielsweise... durch Kleinigkeiten, sich die wieder bewußt zu machen. Wahrscheinlich überhaupt in der "Bewußtseins-Machung", ich weiß grad nich, wie ich es anders ausdrücken soll, aber ich denke, viele wissen trotzdem, wie ich es meine. ;-)
"Bewußt leben" hat nämlich viele Bedeutungen ... es bezieht sich auch für mich auf Nahrung und ein gesundes Leben. Denn es heißt nicht umsonst, nur in einem gesunden Körper wohnt auch eine gesunde Seele... ich weiß heute, was es wirklich bedeutet, denn ich war lange krank. Darum geht es mir auch nicht nur ums Abnehmen, sondern auch immer um meine körperliche und seelische Gesundheit. Und da ist beileibe auch nicht mehr alles in Ordnung, aber vieles heilte auch wieder, mit der Zeit... ich mußte viel Geduld mit mir selbst haben und auch das erst lernen. Und Geduld ist auch beim Abnehmen oft das Zauberwort... es lohnt sich aber, sie zu haben.
So, nu geh ich schwimmen... was für mein körperliches und geistiges Wohlbefinden tun ;-)
Liebe Grüße
vom
Lianchen
Bei der manchmal 1 Satz ausreichen kann, um sie auf den Plan zu rufen ;-)
Nachricht bearbeitet (18.07.2009 08:22)
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
> Und mach dir was klar: Was in unserer Gesellschaft heute als
> "normales" Essen praktiziert wird, ist nix Anderes als Mast.
Diesen Satz halte ich für ganz besonders wichtig ! Denn so ist es, Nahrung wird uns mittlerweile in unserem Land, und auch in anderen Ländern, die so privilegiert sind, in allen möglichen Darreichungsformen angeboten, das es wirklich was mit Mast zu tun hat.
Und nicht nur das, Nahrung wird bei vielen Menschen mittlerweile als eine Art Droge eingesetzt oder wie immer man das bezeichnen möchte. Sie dient nicht mehr nur dazu, unseren Körper mit lebenswichtiger Energie zu versorgen, sondern ist auch oft zum Seelentröster geworden in einer Welt, die immer kälter geworden ist. :-/
Und das halte ich für äußerst bedenklich.
Von Genuß kann oft schon gar nicht mehr die Rede sein, wenn Sahnetorten, zuckerhaltige Limonaden, Eis, Schokolade in sich reingestopft wird, ich denke, da sollen oft ganz andere Bedürfnisse gestillt werden. Und erstmal funktioniert sowas auch immer, die wirklichen Probleme, Sorgen, Bedürfnisse werden erstmal so verdrängt.
Genuß ist für mich was ganz anderes, nämlich sicher auch mal was von den genannten Dingen zu essen, aber dann in kleinen Mengen, ansonsten geht nämlich das Gefühl für Genuß meiner Meinung nach völlig verloren. Denn wie kann noch etwas Genuß bedeuten, wenn es alltäglich geworden ist ?
Genuß ist für mich, was ein Bekannter von mir praktiziert. Der kauft schon ganz bewußt Lebensmittel ein, schaut genau drauf, wo die herkommen und die Zubereitung ist bei ihm äußerst sorgfältig, er schätzt Lebensmittel noch sehr. Und das Essen wird dann auch richtig zelebriert, er nimmt sich einfach die Zeit dafür und ich denke, auch daran fehlt es uns auch oft sehr. Ich bewundere ihn dafür.
Darum schreibe ich auch öfters, man solle auch mal nach anderen "Belohnungen" schauen, ob es denn immer Essen sein muß ? Mal in seinen Körper und vor allem auch in seine Seele reinhorchen, was will die jetzt eigentlich ? Will die wirklich Nahrung, Süßigkeiten, Burger, Pommes, Schokolade, oder möchte ich viel lieber in den Arm genommen und getröstet werden wegen etwas, was mir passiert ist ? Bin ich traurig oder bedrückt wegen irgendwas ? Möchte/kann ich mit jemanden darüber reden, gibt es da jemanden ? Kann ich lieber eine Freundin anrufen und mich bei der mal ausheulen ?
Und wenn es das alles nicht ist, dann will der Körper evtl. doch Nahrung ;-)
Das alles ist aber nicht so einfach, es bedarf dazu der Fähigkeit, in den eigenen Körper und in die Seele reinhorchen zu KÖNNEN. Und das haben viele von uns schon verlernt oder haben es nie gelernt. Denn schon Kinder werden oft mit Süßigkeiten getröstet, also woher soll es kommen ?
Und es erfordert die Fähigkeit, ehrlich zu sich selbst zu sein. Auch nicht so einfach…
Zu erkennen, was brauche, was möchte ich WIRKLICH, damit es mir jetzt gut/ besser geht ?
Und auch dabei bin ich selbst nicht perfekt. Denn ich denke nicht, das mein Körper in gewissen Momenten WIRKLICH ne halbe Tüte Goldfischl*s braucht... ;-)
Ich esse sie, weil ich gerade nervös bin, weil ich unter Stress bin, oder sonstwas, und die Geschwindigkeit, in der ich die dann futtere, spricht auch für sich... meine wirklichen Bedürfnisse werden sich aber schon noch lautstark melden, da rechne ich mit. Und dann wird auch keine Tüte Goldfischl*s mehr helfen, dann muß ich woanders nachschauen. Ich weiß nur grad noch nicht, wo ? Aber ich find dat schon noch raus... ;-)
Und nur am Rande noch: Wir leben in einem äußerst privilegierten Land, alles ist im Überfluss vorhanden. In anderen Ländern ist das NICHT selbstverständlich, da gibt es KEIN frisches Wasser zu jeder Tageszeit aus einer Leitung, da gibt es kein Essen in einem Kühlschrank, wo man jederzeit ran kann, da haben viele nicht mal ein Dach über dem Kopf.
Wir können uns überaus glücklich schätzen, das alles überhaupt zu haben, tun es aber oft nicht mehr.
Wir haben oft verlernt, uns auch an Kleinigkeiten freuen zu können. :-/
Durch meine Suchterkrankung wurde mir ermöglicht, viele kleine Dinge auch wieder wertschätzen zu können. Und oben genanntes sind sicher KEINE Kleinigkeiten. Ich kann mich wieder an der Natur erfreuen, am Vogelzwitschern morgens im Wald, schau mir die manchmal ganz niedlichen Waldschnecken an, grinse über die Frösche, die schnell alle ins Wasser hüpfen, wenn ich komme und manchmal läuft mir sogar n Reh übern Weg und ich staune, mit welcher Geschwindigkeit die durch den Wald rasen können.
Und ich freue mich darüber, das ich mich wieder an all sowas erfreuen darf :-) Darum muß es wohl bei mir auch nicht mehr unbedingt Essen sein. Und auch die Ruhe des Waldes tröstet mich oft, wenn es mir nicht gut geht, darum lungere ich da auch öfters mal rum und danach geht’s mir IMMER besser.
Ich habe so Wege gefunden, die sich für mich beispielsweise auch zum Stressabbau eignen, aber die mußte ich auch erst suchen, kam niemand daher, der sagte, mach mal dieses oder jenes. Aber ich bekam immer wieder Inspirationen von anderen aus dem, was sie selbst taten und probierte so einiges aus, bis ich passendes fand.
Und ich kann vieles auch wieder deshalb wertschätzen, weil ich es lange nicht mehr hatte, was eigentlich immer da war, aber was ich alles nicht mehr sah, nicht mehr sehen konnte.
So bin ich heute dankbar, das ich diese Krankheit habe, weil sie mir so vieles ermöglichte. :-)
Und ich weiß heute, das Wege zum Glück nicht über "Äußerlichkeiten"“ führen, wie beispielsweise auch Nahrung. Der Schlüssel zum Glück liegt ganz woanders... in uns... aber wir sind im Besitz dessen, wir haben alles dazu in uns selbst. Und wir brauchen ihn auch nicht in anderen Menschen zu suchen, die Suche wird vergeblich sein, dort finden wir ihn auch nicht.
Und er liegt auch darin, Freude empfinden zu können beispielsweise... durch Kleinigkeiten, sich die wieder bewußt zu machen. Wahrscheinlich überhaupt in der "Bewußtseins-Machung", ich weiß grad nich, wie ich es anders ausdrücken soll, aber ich denke, viele wissen trotzdem, wie ich es meine. ;-)
"Bewußt leben" hat nämlich viele Bedeutungen ... es bezieht sich auch für mich auf Nahrung und ein gesundes Leben. Denn es heißt nicht umsonst, nur in einem gesunden Körper wohnt auch eine gesunde Seele... ich weiß heute, was es wirklich bedeutet, denn ich war lange krank. Darum geht es mir auch nicht nur ums Abnehmen, sondern auch immer um meine körperliche und seelische Gesundheit. Und da ist beileibe auch nicht mehr alles in Ordnung, aber vieles heilte auch wieder, mit der Zeit... ich mußte viel Geduld mit mir selbst haben und auch das erst lernen. Und Geduld ist auch beim Abnehmen oft das Zauberwort... es lohnt sich aber, sie zu haben.
So, nu geh ich schwimmen... was für mein körperliches und geistiges Wohlbefinden tun ;-)
Liebe Grüße
vom
Lianchen
Bei der manchmal 1 Satz ausreichen kann, um sie auf den Plan zu rufen ;-)
Nachricht bearbeitet (18.07.2009 08:22)
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
So Lianchen, jetzt kullern bei mir schon wieder die Tränen, weil ich mich in deinem Post doch zum Teil wiedererkannt habe, aber andererseits auch weiß, dass es bei mir noch ein soo langer Weg sein wird und ich noch lange nicht angekommen bin. Deswegen werd ich jetzt einfach mal hier schreiben, ich denke, die meisten hier können es irgendwie verstehen nachvollziehen, eher als vielleicht bei mir im Bekannten und Freundeskreis...
Bei mir hat alles vor einem Jahr angefangen, (hatte dazu ja schon mal im off-topic gepostet), als ich noch in China war und ich mich dort mehr als unwohl gefühlt habe, weil mich mein Praktikum nicht erfüllt hatte, ich eigentlich gar nix zu tun hatte und die Leute da zwar okay waren, aber ich mich nicht wirklich auf sie einlassen konnte, weil ich viel lieber daheim gewesen wäre bei meinem Freund. Denn ich hatte schon damals ja ein komisches Gefühl und als ich wiedergekommen bin, hatte sich das ja auch bestätigt, er hat Schluss gemacht und ist mit der nächsten Tussi zusammen gekommen. Nun ja, Problem war, dass wir alle zusammen an der Uni in einer Gruppe waren, also gemeinsam Erstsemester betreut haben. Darüber hatte ich ihn kennengelernt und ich durfte 4 Tage nachdem Schluss war auch auf Seminar fahren, wo ich dann erfuhr, dass er etwas mit der Tussi hat (er war nicht dabei, aber sie und sie hat sich sogar noch mit Bussi bussi von mir verabschiedet, obwohl sie wusste wie schlecht es mir geht und das ich bereits von den Gerüchten gehört hatte - sie hat sie weder bestätigt noch geleugnet, sondern mich einfach ignoriert). Bei einem "klärenden" Gespräch mit meinem Ex meinte er dann auch, sie wollen es langsam angehen lassen. Nun ja, 2 Wochen später in den Urlaub zu fahren, empfinde ich nicht als langsam, aber das ist wohl definitionssache. Er ist dann für ein Auslandssemster an ne andere Uni, aber sie war da geblieben und ich bin ihr während der Semesterferien immer wieder über den Weg gelaufen, weil wir eben mit der Gruppe gemeinsam etwas unternommen hatten. Auch ich war nicht das Unschuldslamm und hab über sie gelästert, aber vor allem musste ich immer heulen wenn ich sie gesehen habe, nach 2 Monaten bekam ich dann von meinem Ex eine Email, in der er mich aufforderte mich endlich zusammen zureißen und das sie ja wohl gar nix dafür könnte und ich doch einfach mal alles auf sich beruhen lassen sollte, sie sei nur der Tropfen gewesen, der das Fass zum überlaufen gebracht hätte etc. ... am gleichen Tag wurde ich von einer "Freundin" die nur neutral sein wollte auch zur Sau gemacht... ich war nur noch fertig und hab Panik und Angstattacken bekommen, ihn oder sie wiederzusehen... denn die beiden haben es nicht für nötig gehalten sich vor mir zurückzunehmen, sondern sich z.B. einen Monat später demonstrativ vor mich hinzustellen und rumzuknutschen... Zudem auf Studivz und sonstigen Portalen allein zeigen zu müssen, wie glücklich die beiden miteinander sind...
Nun ja, die Panikattacken habe ich wie viele andere wohl auch mit Essen bekämpft, immer mehr und immer mehr... am anfang war das ja noch nicht so schlimm, hatte ja noch meinen Sport als Ausgleich, aber irgendwann fing ich an nicht mehr aus dem Haus gehen zu wollen, denn im Fitness kreisten auch meine Gedanken immer wieder nur um das eine und im Fitness loszuheulen... nein das geht nicht wirklich. Aber alle haben von mir erwartet, dass ich mich endlich zusammen reiße und beherrsche, als sogar noch eine wirklich gute Freundin (zum damaligen Zeitpunkt) mir erzählen musste, wie glücklich die beiden doch scheinen und so gut zusammen passen würden... da reichte es mir... ich konnte nicht mehr... nun ja, ich hab weiter gegessen und mich daheim versteckt, und solange gefressen, dass ich irgendwann nur noch einen Ausweg sah um nicht wieder soviel zuzunehmen, dass ich erbrochen habe... am Anfang nur selten, vielleicht ein oder zweimal die Woche, da konnte ich mich noch beherrschen. Natürlich habe ich gemerkt, dass ich Hilfe brauche, aber einen Therapieplatz zu bekommen war eben auch nicht so einfach. Nun ja, mein Job hatte mich auch noch angekotzt, weil ich dort alleine den ganzen Tag im Büro saß und keine Ansprache hatte, also wieder genügend Zeit hatte um meine Gedanken abschweifen zu lassen...
Als ich dann dachte es geht aufwärts, hatte nen neuen Job und war endlich aus dieser Gruppe raus (beim Feedbackgespräch wurde mir noch vor allen von einem Kommilitonen gesagt, ich solle doch bitte schön meine privaten Probleme nicht mit in die Gruppe tragen - hallo die Gruppe war mein Problem) starb mein Vater Anfang Dezember plötzlich an einem Herzinfarkt. Er hatte zwar schon davor einen gehabt, aber es gab keine anzeichen... zudem hatte ich mich kurz vorher mit ihm gestritten und nachdem wir nie ein wirklich herzliches bzw. immer ein sehr widersprüchliches Verhältnnis zueinander hatten...
Meine Mutter war mit der ganzen Situation total überfordert und ist es bis heute noch. Nachdem ich die einzige bin die noch daheim wohnt, hab ich alles abbekommen... jeden Tag die gleiche Leiher wie geht es weiter mit dem Erbe (zudem hatte ich mit meiner Schwester Streit wg. dem Erbe, müssen wir das Haus verkaufen, wieviel Rente bekomme ich etc... eben das ganze finanzielle) und ich konnte mich schon selbst nicht beherrschen bzw. wusste nicht mit der Situation umzugehen... hab z.B. es über eine Woche niemanden erzählt, weil ich einfach nicht wusste wie und wieso...
Zudem mussten wir meine Oma (Mutter meines Vaters) auch noch in Heim geben, weil wir sie einfach nicht pflegen konnten... die ganze Situation hatte sie auch sehr mitgenommen und sie ist dann Mitte Februar im Altenheim gestorben... während meiner Prüfungszeit, die ich irgendwie rumkriegen wollte, denn ich wollte endlich fertig werden mit der Uni. Weswegen es für mich nur noch jeden Tag in die Bib ging um zu lernen und den Problemen daheim zu entfliehen, und abends dann heim und fressen fressen fressen...
In den letzten Monaten ging es dann etwas aufwärts, bin meinem Ex seit nem halben Jahr nicht mehr begegnet, aber das mit fressen bis zum kotzen hab ich immer noch nicht unter Kontrolle... Habe dann vor 2 Monaten zum ersten Mal wieder jemanden kennengelernt, den ich etwas interessant fand... lief auch erst gut, bis ich ihn nicht rangelassen habe, und dann meldete er sich net mehr... weiß seit gestern auch warum, er hat ne andere, aber da kommt es wieder, dieses Gefühl nichts Wert zu sein bzw. niemanden zu finden, der einen so akzeptiert wie man ist, mit all seinen Fehlern und Makeln und man sich einfach nur fragt, was mach ich falsch, ist man so hässlich, oder was? Hab ich nicht die richtige Haarfarbe oder was ist mit mir los? Muss ich noch schlanker werden, oder brauch ich nen größeren Busen, meine Nase etc...Mag sein, das mein nicht vorhandenes Selbstwertgefühl mit der Beziehung zu meinem Vater zu tun hat, denn er wollte nie Kinder und dann sind wir 3 geworden und ich bin noch dazu ein Mädchen, das nicht immer lieb und nett zu ihm war und ihn bewundert hat und brav den Haushalt geschmissen hat....
So, das war jetzt meine Geschichte, warum ich das jetzt alles schreibe,
ich bewundere euch, die ihr es schon geschafft habt, euch selber aus dieser ganzen Sch* rauszuziehen. Lianchen du hast es seit Jahren geschafft trocken zu bleiben... mein bestes Ergebnis war mal eine Woche ohne kotzen und es ist inzwischen so selbstverständlich geworden, sobald ich nur etwas über die Strenge schlage, also anstatt ein Stück Schokolade zwei Stück nehme, reißt bei mir eine Barriere und es wird die ganze Tafel oder zwei. weil ich dann eh schon wieder den Plan gefasst habe, alles wieder rauszukotzen, auch wenn ich nichts daheim habe, die Tankstelle ist nicht weit oder ich ess schon in der Stadt....Aber natürlich merkt mir das niemand an... meine Mutter sitzt im Nebenzimmer wenn ich im Bad kotze und sie wundert sich wohl auch nicht, wie ich soviel essen kann ohne zuzunehmen...
Aber man muss ja funktionieren, wird ja von allen erwartet... in zwei Monaten muss ich auch noch meine Magisterarbeit abgeben, hab aber noch nicht mal angefangen. Aber Hauptsache funktionieren...
Klar hab ich auch ein paar Freunde, aber denen kann ich das irgendwie nicht erzählen und ich will mich halt auch nicht immer bei ihnen ausheulen, denn die haben ja auch Probleme und irgendwie muss man ja funktionieren.... das ich am liebsten immer noch gewissen Leuten eine reinhauen würde oder ihnen an den Kopf werfen würde, was sie mir angetan haben mit dem Druck... aber nein es wird erwartet, dass man sich nett begrüßt und keiner versteht wieso man nicht mehr auf diverse Feste geht und warum man immer noch nicht über dieser ganzen Sache steht.
Irgendwie hab ich das Gefühl, dass unsere Welt oberflächlicher geworden ist, Moralvorstellungen nicht mehr existieren, und man immer nur noch glücklich und freundlich sein sollte... und natürlich perfekt und alles so hinnehmen ala ach das war ja nicht schlimm... und ach ja ist klar, wir bleiben Freunde, wir verstehen uns ja alle so super, wir sind ja soo dicke...
nein ich kann nicht mehr, ich will auch nicht mehr... aber es ist auch nicht so einfach andere Leute zu finden, bzw. fehlt mir langsam auch die Kraft und der Mut sich immer wieder neu aufzuraffen und alle Fehlschläge zu erdulden...
Zwei Zitate sind mir aber in letzter Zeit in Erinnerung geblieben
Man muss durch Tiefen gehen können um Tiefe zu erreichen.
Bete nicht für eine leichtere Last, bete für einen stärkeren Rücken.
Nun ja, ich hoffe dass ich es noch schaffe wieder auf mein nach China Gewicht zu kommen (bzw. wieder in meine 3 Hosen aus dieser Zeit zu passen) denn dann glaube ich auch wieder mir gegenüber nachgiebiger zu sein und dann alles wieder etwas lockerer zu sehen... nun ja die Hoffnung stirbt zuletzt.
Ba.be
Stand: 06.06.10 60,1 kg
Ziel: 10.10.10 58,9 kg
Bei mir hat alles vor einem Jahr angefangen, (hatte dazu ja schon mal im off-topic gepostet), als ich noch in China war und ich mich dort mehr als unwohl gefühlt habe, weil mich mein Praktikum nicht erfüllt hatte, ich eigentlich gar nix zu tun hatte und die Leute da zwar okay waren, aber ich mich nicht wirklich auf sie einlassen konnte, weil ich viel lieber daheim gewesen wäre bei meinem Freund. Denn ich hatte schon damals ja ein komisches Gefühl und als ich wiedergekommen bin, hatte sich das ja auch bestätigt, er hat Schluss gemacht und ist mit der nächsten Tussi zusammen gekommen. Nun ja, Problem war, dass wir alle zusammen an der Uni in einer Gruppe waren, also gemeinsam Erstsemester betreut haben. Darüber hatte ich ihn kennengelernt und ich durfte 4 Tage nachdem Schluss war auch auf Seminar fahren, wo ich dann erfuhr, dass er etwas mit der Tussi hat (er war nicht dabei, aber sie und sie hat sich sogar noch mit Bussi bussi von mir verabschiedet, obwohl sie wusste wie schlecht es mir geht und das ich bereits von den Gerüchten gehört hatte - sie hat sie weder bestätigt noch geleugnet, sondern mich einfach ignoriert). Bei einem "klärenden" Gespräch mit meinem Ex meinte er dann auch, sie wollen es langsam angehen lassen. Nun ja, 2 Wochen später in den Urlaub zu fahren, empfinde ich nicht als langsam, aber das ist wohl definitionssache. Er ist dann für ein Auslandssemster an ne andere Uni, aber sie war da geblieben und ich bin ihr während der Semesterferien immer wieder über den Weg gelaufen, weil wir eben mit der Gruppe gemeinsam etwas unternommen hatten. Auch ich war nicht das Unschuldslamm und hab über sie gelästert, aber vor allem musste ich immer heulen wenn ich sie gesehen habe, nach 2 Monaten bekam ich dann von meinem Ex eine Email, in der er mich aufforderte mich endlich zusammen zureißen und das sie ja wohl gar nix dafür könnte und ich doch einfach mal alles auf sich beruhen lassen sollte, sie sei nur der Tropfen gewesen, der das Fass zum überlaufen gebracht hätte etc. ... am gleichen Tag wurde ich von einer "Freundin" die nur neutral sein wollte auch zur Sau gemacht... ich war nur noch fertig und hab Panik und Angstattacken bekommen, ihn oder sie wiederzusehen... denn die beiden haben es nicht für nötig gehalten sich vor mir zurückzunehmen, sondern sich z.B. einen Monat später demonstrativ vor mich hinzustellen und rumzuknutschen... Zudem auf Studivz und sonstigen Portalen allein zeigen zu müssen, wie glücklich die beiden miteinander sind...
Nun ja, die Panikattacken habe ich wie viele andere wohl auch mit Essen bekämpft, immer mehr und immer mehr... am anfang war das ja noch nicht so schlimm, hatte ja noch meinen Sport als Ausgleich, aber irgendwann fing ich an nicht mehr aus dem Haus gehen zu wollen, denn im Fitness kreisten auch meine Gedanken immer wieder nur um das eine und im Fitness loszuheulen... nein das geht nicht wirklich. Aber alle haben von mir erwartet, dass ich mich endlich zusammen reiße und beherrsche, als sogar noch eine wirklich gute Freundin (zum damaligen Zeitpunkt) mir erzählen musste, wie glücklich die beiden doch scheinen und so gut zusammen passen würden... da reichte es mir... ich konnte nicht mehr... nun ja, ich hab weiter gegessen und mich daheim versteckt, und solange gefressen, dass ich irgendwann nur noch einen Ausweg sah um nicht wieder soviel zuzunehmen, dass ich erbrochen habe... am Anfang nur selten, vielleicht ein oder zweimal die Woche, da konnte ich mich noch beherrschen. Natürlich habe ich gemerkt, dass ich Hilfe brauche, aber einen Therapieplatz zu bekommen war eben auch nicht so einfach. Nun ja, mein Job hatte mich auch noch angekotzt, weil ich dort alleine den ganzen Tag im Büro saß und keine Ansprache hatte, also wieder genügend Zeit hatte um meine Gedanken abschweifen zu lassen...
Als ich dann dachte es geht aufwärts, hatte nen neuen Job und war endlich aus dieser Gruppe raus (beim Feedbackgespräch wurde mir noch vor allen von einem Kommilitonen gesagt, ich solle doch bitte schön meine privaten Probleme nicht mit in die Gruppe tragen - hallo die Gruppe war mein Problem) starb mein Vater Anfang Dezember plötzlich an einem Herzinfarkt. Er hatte zwar schon davor einen gehabt, aber es gab keine anzeichen... zudem hatte ich mich kurz vorher mit ihm gestritten und nachdem wir nie ein wirklich herzliches bzw. immer ein sehr widersprüchliches Verhältnnis zueinander hatten...
Meine Mutter war mit der ganzen Situation total überfordert und ist es bis heute noch. Nachdem ich die einzige bin die noch daheim wohnt, hab ich alles abbekommen... jeden Tag die gleiche Leiher wie geht es weiter mit dem Erbe (zudem hatte ich mit meiner Schwester Streit wg. dem Erbe, müssen wir das Haus verkaufen, wieviel Rente bekomme ich etc... eben das ganze finanzielle) und ich konnte mich schon selbst nicht beherrschen bzw. wusste nicht mit der Situation umzugehen... hab z.B. es über eine Woche niemanden erzählt, weil ich einfach nicht wusste wie und wieso...
Zudem mussten wir meine Oma (Mutter meines Vaters) auch noch in Heim geben, weil wir sie einfach nicht pflegen konnten... die ganze Situation hatte sie auch sehr mitgenommen und sie ist dann Mitte Februar im Altenheim gestorben... während meiner Prüfungszeit, die ich irgendwie rumkriegen wollte, denn ich wollte endlich fertig werden mit der Uni. Weswegen es für mich nur noch jeden Tag in die Bib ging um zu lernen und den Problemen daheim zu entfliehen, und abends dann heim und fressen fressen fressen...
In den letzten Monaten ging es dann etwas aufwärts, bin meinem Ex seit nem halben Jahr nicht mehr begegnet, aber das mit fressen bis zum kotzen hab ich immer noch nicht unter Kontrolle... Habe dann vor 2 Monaten zum ersten Mal wieder jemanden kennengelernt, den ich etwas interessant fand... lief auch erst gut, bis ich ihn nicht rangelassen habe, und dann meldete er sich net mehr... weiß seit gestern auch warum, er hat ne andere, aber da kommt es wieder, dieses Gefühl nichts Wert zu sein bzw. niemanden zu finden, der einen so akzeptiert wie man ist, mit all seinen Fehlern und Makeln und man sich einfach nur fragt, was mach ich falsch, ist man so hässlich, oder was? Hab ich nicht die richtige Haarfarbe oder was ist mit mir los? Muss ich noch schlanker werden, oder brauch ich nen größeren Busen, meine Nase etc...Mag sein, das mein nicht vorhandenes Selbstwertgefühl mit der Beziehung zu meinem Vater zu tun hat, denn er wollte nie Kinder und dann sind wir 3 geworden und ich bin noch dazu ein Mädchen, das nicht immer lieb und nett zu ihm war und ihn bewundert hat und brav den Haushalt geschmissen hat....
So, das war jetzt meine Geschichte, warum ich das jetzt alles schreibe,
ich bewundere euch, die ihr es schon geschafft habt, euch selber aus dieser ganzen Sch* rauszuziehen. Lianchen du hast es seit Jahren geschafft trocken zu bleiben... mein bestes Ergebnis war mal eine Woche ohne kotzen und es ist inzwischen so selbstverständlich geworden, sobald ich nur etwas über die Strenge schlage, also anstatt ein Stück Schokolade zwei Stück nehme, reißt bei mir eine Barriere und es wird die ganze Tafel oder zwei. weil ich dann eh schon wieder den Plan gefasst habe, alles wieder rauszukotzen, auch wenn ich nichts daheim habe, die Tankstelle ist nicht weit oder ich ess schon in der Stadt....Aber natürlich merkt mir das niemand an... meine Mutter sitzt im Nebenzimmer wenn ich im Bad kotze und sie wundert sich wohl auch nicht, wie ich soviel essen kann ohne zuzunehmen...
Aber man muss ja funktionieren, wird ja von allen erwartet... in zwei Monaten muss ich auch noch meine Magisterarbeit abgeben, hab aber noch nicht mal angefangen. Aber Hauptsache funktionieren...
Klar hab ich auch ein paar Freunde, aber denen kann ich das irgendwie nicht erzählen und ich will mich halt auch nicht immer bei ihnen ausheulen, denn die haben ja auch Probleme und irgendwie muss man ja funktionieren.... das ich am liebsten immer noch gewissen Leuten eine reinhauen würde oder ihnen an den Kopf werfen würde, was sie mir angetan haben mit dem Druck... aber nein es wird erwartet, dass man sich nett begrüßt und keiner versteht wieso man nicht mehr auf diverse Feste geht und warum man immer noch nicht über dieser ganzen Sache steht.
Irgendwie hab ich das Gefühl, dass unsere Welt oberflächlicher geworden ist, Moralvorstellungen nicht mehr existieren, und man immer nur noch glücklich und freundlich sein sollte... und natürlich perfekt und alles so hinnehmen ala ach das war ja nicht schlimm... und ach ja ist klar, wir bleiben Freunde, wir verstehen uns ja alle so super, wir sind ja soo dicke...
nein ich kann nicht mehr, ich will auch nicht mehr... aber es ist auch nicht so einfach andere Leute zu finden, bzw. fehlt mir langsam auch die Kraft und der Mut sich immer wieder neu aufzuraffen und alle Fehlschläge zu erdulden...
Zwei Zitate sind mir aber in letzter Zeit in Erinnerung geblieben
Man muss durch Tiefen gehen können um Tiefe zu erreichen.
Bete nicht für eine leichtere Last, bete für einen stärkeren Rücken.
Nun ja, ich hoffe dass ich es noch schaffe wieder auf mein nach China Gewicht zu kommen (bzw. wieder in meine 3 Hosen aus dieser Zeit zu passen) denn dann glaube ich auch wieder mir gegenüber nachgiebiger zu sein und dann alles wieder etwas lockerer zu sehen... nun ja die Hoffnung stirbt zuletzt.
Ba.be
Stand: 06.06.10 60,1 kg
Ziel: 10.10.10 58,9 kg

|
Re: Wahrheit 18. Juli 2009 11:52 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 353 |
Liebe ba.be
Ja, ich erinnere, das Du schonmal davon geschrieben hast, was Dir passiert ist. :-(
Und Dir ist auch WIRKLICH schlimmes passiert, das wird hier wohl niemand abstreiten. Das man da nach Auswegen sucht, ist wohl logisch und auch völlig verständlich, bei mir war es saufen, bei Dir war es eben Essen. Der Druck muß ja irgendwo hin... nur sind das die falschen Wege und erweisen sich auch irgendwann als solche. Und auch das Erbrechen dient dann wieder dazu, Druck abzulassen, weil dann nämlich das schlechte Gewissen so drückt. :-/
Du hättest eins machen können, aber das kannst Du immer noch, hast es ja auch schon getan: nämlich um HILFE BITTEN. Und zwar bei denen, die dafür ausgebildet sind.
Denn Du hast recht, Freunde sind damit oft überfordert, sie beginnen sogar, einen zu meiden, ich hab das auch schon selbst so erlebt. Oder sie sagen: "Reiß Dich jetzt ENDLICH mal zusammen!!" ... dabei hat man gar nicht mehr die Kraft dazu. Das ist aber nur ihre eigene Hilflosigkeit... sie wissen nicht, das manchmal allein zuhören auch hilft, das man nichts weiter erwartet, sondern nur, gehört zu werden und Verständnis zu bekommen. Denn die Seele schreit ja nach Zuwendung und Aufmerksamkeit und die WILL NICHT UNGEHÖRT BLEIBEN, ansonsten wird sie immer kranker.
Aber nicht alle Menschen sind so !! Das möchte ich hier mal ganz klar sagen.
Auch Liebeskummer kann eine schwere Krise sein, bei Frauen ebenso wie bei Männern ! Auch dafür sind Psychologen da, um einem da weiterzuhelfen. Ich weiß aber auch, das es schwer ist, eine Theraplatz zu bekommen. Aber man muß dann hartnäckig sein und sagen, ich brauche aber JETZT HILFE !! Was geht da ? Und im Notfall auch einen Psychologen bemühen, den man aus eigener Tasche bezahlen kann, leider kann das aber nicht jeder. Und auch genau hinschauen, wem vertraue ich mich da an, was hat der für eine Ausbildung, welche Therapien macht er (oder sie) ? Ein Psycho, der seriös ist, wird einem Auskunft darüber geben, weil er nix zu verbergen hat.
Und es muß auch nicht immer eine Thera sein, wo man für Wochen/Monate weg muß, es gibt auch ambulante Theras, und auch reine Gesprächs-Therapien.
Vielleicht kannst Du Dich da doch noch weiter bemühen, was für Dich zu finden ?
Zu dem Tod Deines Vaters weiß ich nichts tröstendes, meiner ist auch viel zu früh verstorben, das ist eine Wunde bei mir, von der ich weiß, das sie nie mehr heilt. Aber eins kann ich Dir versprechen, auch wenn man sich nicht immer "grün" war, die schlechten Erinnerungen verblassen und die schönen, die es ja auch oft gab, bleiben. Aber auch die sind manchmal schmerzhaft, wegen dem "vermissen" und Wissen, das es nie wieder so sein wird. Es hat dann etwas mit "in Liebe loslassen" zu tun und das ist oft sehr schwer. Und noch etwas hilft dabei: Mit Menschen, die einem nahestehen, darüber zu reden. Man verarbeitet nämlich auch Dinge manchmal, nur indem man sie ausspricht.
Tja, da kommen wir schon zu den "geeigneten Menschen"“...
Die findet man nicht an jeder Straßenecke und schon gar nicht in der Bussi-Bussi-Gesellschaft. Da ist mehr Schein als Sein und ich weigere mich immer dagegen, das mich einfach jemand in den Arm nimmt und mir son "falsches" Bussi aufdrückt, das überhaupt nicht so gemeint ist. Und ich strahle das auch aus, das wagt sich bei mir niemand. Das dürfen nur Menschen, denen ich eindeutige Signale dazu sende, die mir WIRKLICH nahe stehen und wo mir das selbst auch angenehm ist. Natürlich darf es meine Tochter jederzeit und einige ganz wenige andere auch, aber ansonsten:ISS NICH !! Ich verbitte mir einfach sowas !
Was widerum nicht heißt, das ich unzugänglich bin, aber wer zu mir Zugang bekommt, bestimme ich ganz allein.
Und ich wähle das heutzutage auch viel besser aus. Und dazu gehört, das ich jemand erst wirklich kennenlerne. An guten und auch an schlechten Tagen. Und dann entscheide, ob ich ihm wirklich Zugang zu mir gewähre. Das ist einfach meine Art des Selbstschutzes, denn ich weiß, das ich ansonsten Schaden nehmen werde, denn ich verfüge auch über dementsprechende Erfahrungen.
Und babe, ich halte etwas ganz anderes für wichtig, nämlich das, was Du auch schon tust !
Sich auf den Weg zu sich selbst zu machen, den Mut dazu überhaupt erstmal zu haben !
Den haben nämlich weiß-Gott nicht alle, weil sie Angst davor haben, in die eigenen Abgründe ihrer Seele zu schauen. Dabei Dinge sehen zu müssen, die einem überhaupt nicht gefallen und glaube bitte nicht, das es mir nicht ebenso erging. Aber ich hatte einen zuverlässigen Begleiter dabei, der mir half, aber selbst distanziert bleiben konnte, es war kein Therapeut, sondern ein Freund. Der das alles schon hinter sich hatte und auch Wege daraus kannte. Er war mir eine große Hilfe dabei. Und ich fand ihn zufällig, manchmal frage ich mich allerdings, ob wirklich alles im Leben nur Zufall ist ? Denn manchmal ist es auch so, das man das große "Glück" hat, im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein ? Aber ist es wirklich nur Glück ? Ich denke heute, wir senden dann auch entsprechende Signale, die einen anderen dann auch auf den Plan rufen, der sensibel genug ist und auch helfen kann, die Kraft dazu hat.
Und nach solchen Menschen müssen wir suchen !
Die dann aber auch wieder loslassen... ich bekam immer nur Tipps und Wegweiser von ihm, gehen mußte ich die Wege aber immer selbst. Und ich verstand auch oft nicht gleich, was er mir sagte, manchmal fiel erst Wochen später der Groschen. Und solange wartete er, denn er vertraute darauf, das ich meinen Weg finden werde. Und so war es dann auch.
Und ich begann auch nicht gleich meinen Weg, als ich trocken wurde, sondern erst nach ca. 4 Jahren, als ich die Kraft und den Mut dazu hatte, vorher ging da bei mir wohl noch nix.
Und der Weg wird auch nie zuende sein, das weiß ich auch mittlerweile. Man sagt ja auch "Der Weg ist das Ziel" und so sehe ich das heute auch. Und auf den muß man sich "nur" machen, und doch ist es so schwer.
Und noch eine Erfahrung machte ich in den letzten Jahren häufiger. Es gibt viele Blender heutzutage… und die im Schatten sieht man erst nicht. Doch gerade DA lohnt sich ein zweiter Blick. Diese Erfahrung machte ich erst wieder vor wenigen Tagen, als sich ein Mensch als jemand entpuppte, der bereit ist, auch mal nach links und rechts zu schauen, über den eigenen Tellerrand hinaus, und auch zu sehen, das es jemanden nicht mehr gut geht. Und der bereit ist, auch einzugreifen. Und ich fand das sehr überraschend und auch sehr mutig von ihm. Natürlich darf man sich nicht in das Leben anderer einmischen, das tue ich auch nicht, aber wenn man sieht, das jemand gerade etwas tut, was fatale Folgen für ihn haben kann, dann darf man meiner Meinung nach auch mal was sagen. In der Form, das man es deutlich und vor allem sachlich anspricht und denjenigen so evtl. wachrüttelt, bitte jetzt schnell in sich selbst mal reinzuschauen, ehe es richtig knallt.
DAS sind für mich ECHTE FREUNDE ! Die mutig sind und keine Angst haben, sich auch mal unbeliebt zu machen dadurch, ich gehöre übrigens auch zu denen ;-) und hab mich schon mehrmals mit sowas inne Nesseln gesetzt, aber is mir dann auch egal. Ich bin eben so und wer mich so nich mag, der soll sich halt von mir fernhalten, geht ja auch, gelle ? ;-)
>>Zwei Zitate sind mir aber in letzter Zeit in Erinnerung geblieben
Man muss durch Tiefen gehen können um Tiefe zu erreichen.
Bete nicht für eine leichtere Last, bete für einen stärkeren Rücken.<<
Dazu fällt mir folgendes ein:
Manchmal muß man erst durch einen tiefen Sumpf gehen und dabei ALLES zurücklassen. Alles, was einem Sicherheit bedeutet, alles, was gewohnt ist und auch die Gefahr einzugehen, ALLES zu verlieren. Geschieht aber meist nicht, es geschieht eher das Gegenteil, man findet dort im Sumpf sich selbst und das ist viel wertvoller als alle Sicherheit, als alle materiellen Güter dieser Welt! Und man darf nicht auf andere hoffen, das sie zuerst durch diesen Sumpf gehen, um zu schauen, ob es bei denen gut geht, ob sie heil wieder raus kommen. Das bedeutet nämlich, selbst nix machen zu wollen, die anderen sollen sich ändern, bloß man selbst nicht, weil es bequemer so ist.
Geht man aber selbst vor, geht Risiken ein und die anderen sehen, das man am anderen Ende wieder heil raus kommt, werden sie einem höchstwahrscheinlich folgen auf den neuen Wegen... denn indem WIR uns verändern, verändern sich oft "automatisch" andere mit, bekommen selbst auch Mut, durch den Sumpf zu waten, der ganz unbequem ist, auch manchmal eklig und nix darin ist einfach, aber er birgt unendliche Chancen, nicht nur für einen selbst.
Ich war da auch schon drin, und es dauerte seine Zeit, bis ich da wieder raus kam, manchmal sumpf ich auch immer noch rum ;-), aber es wird langsam...
Und wer nicht folgen mag, weil die Angst stärker ist, den verlieren wir dann doch dabei. Dann ist das eben so, es ist nur fraglich, ob derjenige überhaupt ein weiterer guter Wegbegleiter gewesen wäre ? Vielleicht ist der Verlust gar nicht so hoch ?
Und für eine leichtere Last beten ? Das funzt nicht, da hast Du recht. Aber wir dürfen um Hilfe bitten, sie zu tragen. Lasten tragen sich nämlich gemeinsam leichter ;-)
Und um einen starken Rücken zu bekommen, dafür sind wir selbst verantwortlich. Es wird niemand dafür sorgen, das es uns immer gut geht, dafür sind wir ganz allein zuständig. Also üben (trainieren), was stärken kann, dann stärkt er sich von allein dadurch. Wir müssen immer auch auf uns selbst schauen, und am besten ZUERST, ehe wir nach anderen schauen, beispielsweise unsere Kinder oder Partner. Nicht immer "hintenanstellen" bei allem ! Erstmal muß es UNS gut gehen, ehe wir das überhaupt weitergeben können. Und DAFÜR haben wir selbst zu sorgen, das tut niemand für uns wirklich.
Übrigens hab ich noch nen Buchtipp für alle, die auf der Suche nach dem persönlichen Glück sind, und wo danach zu suchen ist. Es heißt "77 Wege zum Glück" und hat mir schon so manche Inspiration gegeben. Natürlich ist auch dieses Buch nicht der Schlüssel zum Glück, aber mir hat es schon oft an dunklen Tagen weitergeholfen.
So, nu muß ich was machen, wahrscheinlich sprengt dieser Beitrag von der Länge her eh den Server hier, auweia.
Liebe ba.be, ich drücke Dir ganz fest die Daumen auf DEINEM Weg in Dein persönliches Glück, auf den Weg gemacht hast Du Dich schon, und darum wirst Du ihn auch finden ! Und Wegweiser gibt es, in Form von Menschen und auch Literatur und auch Fachleuten dafür. Schäm Dich bitte nicht, auch da um Hilfe zu bitten. Niemand ist perfekt und ich hoffe immer, das ich es auch nie werde, denn gerade das ist eine große Gefahr, überheblich zu werden und zu denken, ich kann ALLES. Denn Hochmut kommt bekanntlich VOR dem Fall.
Liebe Grüße
vom heute schwatzhaftem Lianchen ;-)
Nachricht bearbeitet (18.07.2009 12:50)
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
Ja, ich erinnere, das Du schonmal davon geschrieben hast, was Dir passiert ist. :-(
Und Dir ist auch WIRKLICH schlimmes passiert, das wird hier wohl niemand abstreiten. Das man da nach Auswegen sucht, ist wohl logisch und auch völlig verständlich, bei mir war es saufen, bei Dir war es eben Essen. Der Druck muß ja irgendwo hin... nur sind das die falschen Wege und erweisen sich auch irgendwann als solche. Und auch das Erbrechen dient dann wieder dazu, Druck abzulassen, weil dann nämlich das schlechte Gewissen so drückt. :-/
Du hättest eins machen können, aber das kannst Du immer noch, hast es ja auch schon getan: nämlich um HILFE BITTEN. Und zwar bei denen, die dafür ausgebildet sind.
Denn Du hast recht, Freunde sind damit oft überfordert, sie beginnen sogar, einen zu meiden, ich hab das auch schon selbst so erlebt. Oder sie sagen: "Reiß Dich jetzt ENDLICH mal zusammen!!" ... dabei hat man gar nicht mehr die Kraft dazu. Das ist aber nur ihre eigene Hilflosigkeit... sie wissen nicht, das manchmal allein zuhören auch hilft, das man nichts weiter erwartet, sondern nur, gehört zu werden und Verständnis zu bekommen. Denn die Seele schreit ja nach Zuwendung und Aufmerksamkeit und die WILL NICHT UNGEHÖRT BLEIBEN, ansonsten wird sie immer kranker.
Aber nicht alle Menschen sind so !! Das möchte ich hier mal ganz klar sagen.
Auch Liebeskummer kann eine schwere Krise sein, bei Frauen ebenso wie bei Männern ! Auch dafür sind Psychologen da, um einem da weiterzuhelfen. Ich weiß aber auch, das es schwer ist, eine Theraplatz zu bekommen. Aber man muß dann hartnäckig sein und sagen, ich brauche aber JETZT HILFE !! Was geht da ? Und im Notfall auch einen Psychologen bemühen, den man aus eigener Tasche bezahlen kann, leider kann das aber nicht jeder. Und auch genau hinschauen, wem vertraue ich mich da an, was hat der für eine Ausbildung, welche Therapien macht er (oder sie) ? Ein Psycho, der seriös ist, wird einem Auskunft darüber geben, weil er nix zu verbergen hat.
Und es muß auch nicht immer eine Thera sein, wo man für Wochen/Monate weg muß, es gibt auch ambulante Theras, und auch reine Gesprächs-Therapien.
Vielleicht kannst Du Dich da doch noch weiter bemühen, was für Dich zu finden ?
Zu dem Tod Deines Vaters weiß ich nichts tröstendes, meiner ist auch viel zu früh verstorben, das ist eine Wunde bei mir, von der ich weiß, das sie nie mehr heilt. Aber eins kann ich Dir versprechen, auch wenn man sich nicht immer "grün" war, die schlechten Erinnerungen verblassen und die schönen, die es ja auch oft gab, bleiben. Aber auch die sind manchmal schmerzhaft, wegen dem "vermissen" und Wissen, das es nie wieder so sein wird. Es hat dann etwas mit "in Liebe loslassen" zu tun und das ist oft sehr schwer. Und noch etwas hilft dabei: Mit Menschen, die einem nahestehen, darüber zu reden. Man verarbeitet nämlich auch Dinge manchmal, nur indem man sie ausspricht.
Tja, da kommen wir schon zu den "geeigneten Menschen"“...
Die findet man nicht an jeder Straßenecke und schon gar nicht in der Bussi-Bussi-Gesellschaft. Da ist mehr Schein als Sein und ich weigere mich immer dagegen, das mich einfach jemand in den Arm nimmt und mir son "falsches" Bussi aufdrückt, das überhaupt nicht so gemeint ist. Und ich strahle das auch aus, das wagt sich bei mir niemand. Das dürfen nur Menschen, denen ich eindeutige Signale dazu sende, die mir WIRKLICH nahe stehen und wo mir das selbst auch angenehm ist. Natürlich darf es meine Tochter jederzeit und einige ganz wenige andere auch, aber ansonsten:ISS NICH !! Ich verbitte mir einfach sowas !
Was widerum nicht heißt, das ich unzugänglich bin, aber wer zu mir Zugang bekommt, bestimme ich ganz allein.
Und ich wähle das heutzutage auch viel besser aus. Und dazu gehört, das ich jemand erst wirklich kennenlerne. An guten und auch an schlechten Tagen. Und dann entscheide, ob ich ihm wirklich Zugang zu mir gewähre. Das ist einfach meine Art des Selbstschutzes, denn ich weiß, das ich ansonsten Schaden nehmen werde, denn ich verfüge auch über dementsprechende Erfahrungen.
Und babe, ich halte etwas ganz anderes für wichtig, nämlich das, was Du auch schon tust !
Sich auf den Weg zu sich selbst zu machen, den Mut dazu überhaupt erstmal zu haben !
Den haben nämlich weiß-Gott nicht alle, weil sie Angst davor haben, in die eigenen Abgründe ihrer Seele zu schauen. Dabei Dinge sehen zu müssen, die einem überhaupt nicht gefallen und glaube bitte nicht, das es mir nicht ebenso erging. Aber ich hatte einen zuverlässigen Begleiter dabei, der mir half, aber selbst distanziert bleiben konnte, es war kein Therapeut, sondern ein Freund. Der das alles schon hinter sich hatte und auch Wege daraus kannte. Er war mir eine große Hilfe dabei. Und ich fand ihn zufällig, manchmal frage ich mich allerdings, ob wirklich alles im Leben nur Zufall ist ? Denn manchmal ist es auch so, das man das große "Glück" hat, im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein ? Aber ist es wirklich nur Glück ? Ich denke heute, wir senden dann auch entsprechende Signale, die einen anderen dann auch auf den Plan rufen, der sensibel genug ist und auch helfen kann, die Kraft dazu hat.
Und nach solchen Menschen müssen wir suchen !
Die dann aber auch wieder loslassen... ich bekam immer nur Tipps und Wegweiser von ihm, gehen mußte ich die Wege aber immer selbst. Und ich verstand auch oft nicht gleich, was er mir sagte, manchmal fiel erst Wochen später der Groschen. Und solange wartete er, denn er vertraute darauf, das ich meinen Weg finden werde. Und so war es dann auch.
Und ich begann auch nicht gleich meinen Weg, als ich trocken wurde, sondern erst nach ca. 4 Jahren, als ich die Kraft und den Mut dazu hatte, vorher ging da bei mir wohl noch nix.
Und der Weg wird auch nie zuende sein, das weiß ich auch mittlerweile. Man sagt ja auch "Der Weg ist das Ziel" und so sehe ich das heute auch. Und auf den muß man sich "nur" machen, und doch ist es so schwer.
Und noch eine Erfahrung machte ich in den letzten Jahren häufiger. Es gibt viele Blender heutzutage… und die im Schatten sieht man erst nicht. Doch gerade DA lohnt sich ein zweiter Blick. Diese Erfahrung machte ich erst wieder vor wenigen Tagen, als sich ein Mensch als jemand entpuppte, der bereit ist, auch mal nach links und rechts zu schauen, über den eigenen Tellerrand hinaus, und auch zu sehen, das es jemanden nicht mehr gut geht. Und der bereit ist, auch einzugreifen. Und ich fand das sehr überraschend und auch sehr mutig von ihm. Natürlich darf man sich nicht in das Leben anderer einmischen, das tue ich auch nicht, aber wenn man sieht, das jemand gerade etwas tut, was fatale Folgen für ihn haben kann, dann darf man meiner Meinung nach auch mal was sagen. In der Form, das man es deutlich und vor allem sachlich anspricht und denjenigen so evtl. wachrüttelt, bitte jetzt schnell in sich selbst mal reinzuschauen, ehe es richtig knallt.
DAS sind für mich ECHTE FREUNDE ! Die mutig sind und keine Angst haben, sich auch mal unbeliebt zu machen dadurch, ich gehöre übrigens auch zu denen ;-) und hab mich schon mehrmals mit sowas inne Nesseln gesetzt, aber is mir dann auch egal. Ich bin eben so und wer mich so nich mag, der soll sich halt von mir fernhalten, geht ja auch, gelle ? ;-)
>>Zwei Zitate sind mir aber in letzter Zeit in Erinnerung geblieben
Man muss durch Tiefen gehen können um Tiefe zu erreichen.
Bete nicht für eine leichtere Last, bete für einen stärkeren Rücken.<<
Dazu fällt mir folgendes ein:
Manchmal muß man erst durch einen tiefen Sumpf gehen und dabei ALLES zurücklassen. Alles, was einem Sicherheit bedeutet, alles, was gewohnt ist und auch die Gefahr einzugehen, ALLES zu verlieren. Geschieht aber meist nicht, es geschieht eher das Gegenteil, man findet dort im Sumpf sich selbst und das ist viel wertvoller als alle Sicherheit, als alle materiellen Güter dieser Welt! Und man darf nicht auf andere hoffen, das sie zuerst durch diesen Sumpf gehen, um zu schauen, ob es bei denen gut geht, ob sie heil wieder raus kommen. Das bedeutet nämlich, selbst nix machen zu wollen, die anderen sollen sich ändern, bloß man selbst nicht, weil es bequemer so ist.
Geht man aber selbst vor, geht Risiken ein und die anderen sehen, das man am anderen Ende wieder heil raus kommt, werden sie einem höchstwahrscheinlich folgen auf den neuen Wegen... denn indem WIR uns verändern, verändern sich oft "automatisch" andere mit, bekommen selbst auch Mut, durch den Sumpf zu waten, der ganz unbequem ist, auch manchmal eklig und nix darin ist einfach, aber er birgt unendliche Chancen, nicht nur für einen selbst.
Ich war da auch schon drin, und es dauerte seine Zeit, bis ich da wieder raus kam, manchmal sumpf ich auch immer noch rum ;-), aber es wird langsam...
Und wer nicht folgen mag, weil die Angst stärker ist, den verlieren wir dann doch dabei. Dann ist das eben so, es ist nur fraglich, ob derjenige überhaupt ein weiterer guter Wegbegleiter gewesen wäre ? Vielleicht ist der Verlust gar nicht so hoch ?
Und für eine leichtere Last beten ? Das funzt nicht, da hast Du recht. Aber wir dürfen um Hilfe bitten, sie zu tragen. Lasten tragen sich nämlich gemeinsam leichter ;-)
Und um einen starken Rücken zu bekommen, dafür sind wir selbst verantwortlich. Es wird niemand dafür sorgen, das es uns immer gut geht, dafür sind wir ganz allein zuständig. Also üben (trainieren), was stärken kann, dann stärkt er sich von allein dadurch. Wir müssen immer auch auf uns selbst schauen, und am besten ZUERST, ehe wir nach anderen schauen, beispielsweise unsere Kinder oder Partner. Nicht immer "hintenanstellen" bei allem ! Erstmal muß es UNS gut gehen, ehe wir das überhaupt weitergeben können. Und DAFÜR haben wir selbst zu sorgen, das tut niemand für uns wirklich.
Übrigens hab ich noch nen Buchtipp für alle, die auf der Suche nach dem persönlichen Glück sind, und wo danach zu suchen ist. Es heißt "77 Wege zum Glück" und hat mir schon so manche Inspiration gegeben. Natürlich ist auch dieses Buch nicht der Schlüssel zum Glück, aber mir hat es schon oft an dunklen Tagen weitergeholfen.
So, nu muß ich was machen, wahrscheinlich sprengt dieser Beitrag von der Länge her eh den Server hier, auweia.
Liebe ba.be, ich drücke Dir ganz fest die Daumen auf DEINEM Weg in Dein persönliches Glück, auf den Weg gemacht hast Du Dich schon, und darum wirst Du ihn auch finden ! Und Wegweiser gibt es, in Form von Menschen und auch Literatur und auch Fachleuten dafür. Schäm Dich bitte nicht, auch da um Hilfe zu bitten. Niemand ist perfekt und ich hoffe immer, das ich es auch nie werde, denn gerade das ist eine große Gefahr, überheblich zu werden und zu denken, ich kann ALLES. Denn Hochmut kommt bekanntlich VOR dem Fall.
Liebe Grüße
vom heute schwatzhaftem Lianchen ;-)
Nachricht bearbeitet (18.07.2009 12:50)
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
In diesem Forum dürfen leider nur registrierte Teilnehmer schreiben.
