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Stoffwechsel
geschrieben von pünktchen
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Stoffwechsel 03. Juli 2009 20:39 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 29 |
Ich habe eine ganz allgemeine Frage zum menschlichen Stoffwechsel und seinem Energieverbrauch. Hier wird immer wieder die Meinung vertreten, dass man, wenn man abnehmen will, mehr Energie verbrauchen muss, als man aufnimmt. Ist einleuchtend. Dann liest man aber auch oft, dass es völlig egal ist, wie man die Kalorien zusammenbekommt. Ob man jetzt 2 Kilo Äpfel oder 3 Tafeln Schokolade isst zum Beispiel. Und das versteh ich dann nicht mehr. So ein Apfel, mit den ganzen Ballaststoffen und was da noch so an Unverdaulichem drin ist, muss für den Körper doch wesentlich anstrengender zu verstoffwechseln sein, als Schokolade, die zum Großteil aus Kristallzucker und gesättigten Fettsäuren besteht.
Dann wurde angesprochen, dass man für die Verarbeitung eines Lebensmittels immer die gleiche Menge Energie benötigt. Das ist laut meinem Chemiebuch ebenfalls logisch, aber ich bin ja kein Standartreagenzglas. Setzt diese Aussage nicht voraus, dass jedes Organ immer gleich gut oder schlecht funktioniert? Ich behaupte jetzt einfach mal, dass das Quatsch ist. Das in einem Körper alles so funktioniert, wie es am effizientesten ist, hängt doch davon ab, was ich in ihn "reinfüttere". Es gibt ja nicht umsonst Richtlinien für Vitamine und Co. und ich unterstelle den Wissenschaftlern, die so was rausgeben, dass sie wissen, wovon sie reden. Wenn ich mich also gesund ernähre, ist mein Körper doch zwangsläufig leistungsfähiger, als wenn ich nur Fastfood in ihn reinstopfe, auch wenn die Energiebilanz am Ende die Gleiche ist. Und ich meine das jetzt nicht in der Hinsicht, dass ich mich dann mehr bewegen kann/würde/wollte, sondern ganz allgemein.
Und wenn zwei Frauen, die gleich groß und gleich schwer sind über einen Zeitraum zu jeder Mahlzeit das Selbe essen und die gleiche Art von Bewegung haben, haben sie doch immer noch zwei verschiedene Körper, wo jeder seine Zipperlein und Stärken hat. Ich kann mir nicht vorstellen, das die dann auch exakt den gleichen Stoffwechsel haben und alles gleich gut verarbeiten. Gibt es dazu Studien?
Dann wurde angesprochen, dass man für die Verarbeitung eines Lebensmittels immer die gleiche Menge Energie benötigt. Das ist laut meinem Chemiebuch ebenfalls logisch, aber ich bin ja kein Standartreagenzglas. Setzt diese Aussage nicht voraus, dass jedes Organ immer gleich gut oder schlecht funktioniert? Ich behaupte jetzt einfach mal, dass das Quatsch ist. Das in einem Körper alles so funktioniert, wie es am effizientesten ist, hängt doch davon ab, was ich in ihn "reinfüttere". Es gibt ja nicht umsonst Richtlinien für Vitamine und Co. und ich unterstelle den Wissenschaftlern, die so was rausgeben, dass sie wissen, wovon sie reden. Wenn ich mich also gesund ernähre, ist mein Körper doch zwangsläufig leistungsfähiger, als wenn ich nur Fastfood in ihn reinstopfe, auch wenn die Energiebilanz am Ende die Gleiche ist. Und ich meine das jetzt nicht in der Hinsicht, dass ich mich dann mehr bewegen kann/würde/wollte, sondern ganz allgemein.
Und wenn zwei Frauen, die gleich groß und gleich schwer sind über einen Zeitraum zu jeder Mahlzeit das Selbe essen und die gleiche Art von Bewegung haben, haben sie doch immer noch zwei verschiedene Körper, wo jeder seine Zipperlein und Stärken hat. Ich kann mir nicht vorstellen, das die dann auch exakt den gleichen Stoffwechsel haben und alles gleich gut verarbeiten. Gibt es dazu Studien?
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Re: Stoffwechsel 04. Juli 2009 21:43 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 109 |
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Re: Stoffwechsel 05. Juli 2009 07:59 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 2.170 |
Das Lianchen tritt hiermit auch dem "Club der Ausnahme-Stoffwechslerinnen" bei ;-)
Und dazu zieh ich mich dann auch gleich mal um, STOFFwechselmäßig, schlüpfe in meinen Badeanzug und spring gleich in die Fluten. Stoffwechsel hier ma n bisi anregen, obs hilft ?
Liebe Grüße
an alle und noch einen schönen Sonntag !!
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
Und dazu zieh ich mich dann auch gleich mal um, STOFFwechselmäßig, schlüpfe in meinen Badeanzug und spring gleich in die Fluten. Stoffwechsel hier ma n bisi anregen, obs hilft ?
Liebe Grüße
an alle und noch einen schönen Sonntag !!
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
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Re: Stoffwechsel 05. Juli 2009 07:59 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 2.170 |
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Re: Stoffwechsel 05. Juli 2009 22:03 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 109 |
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Re: Stoffwechsel 06. Juli 2009 06:15 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 2.170 |
Hallo Jessi,
Ja, war supi-gut beim schwimmen und abends war ich noch im Wald, woggen ;-), als es sich abgekühlt hatte :-), war herrlich.
Ich trainiere jetzt wieder mit Pulsuhr, weil mich die immer noch n bisschen anspornt... wenn ich da so beispielsweise 430 Kcal verbrannt hab, mach ich dann auch noch die 500 voll. Und es war auch schön zu sehen, das meine Puls-Werte nicht zu hoch gingen beim joggen, weist ja schon auf ne gewisse Kondition hin, hab ich mich drüber gefreut. :-)
Liebe Grüße
und allen einen guten Wochenstart
wünscht
das Lianchen
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
Ja, war supi-gut beim schwimmen und abends war ich noch im Wald, woggen ;-), als es sich abgekühlt hatte :-), war herrlich.
Ich trainiere jetzt wieder mit Pulsuhr, weil mich die immer noch n bisschen anspornt... wenn ich da so beispielsweise 430 Kcal verbrannt hab, mach ich dann auch noch die 500 voll. Und es war auch schön zu sehen, das meine Puls-Werte nicht zu hoch gingen beim joggen, weist ja schon auf ne gewisse Kondition hin, hab ich mich drüber gefreut. :-)
Liebe Grüße
und allen einen guten Wochenstart
wünscht
das Lianchen
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
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Re: Stoffwechsel 06. Juli 2009 07:15 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 1.539 |
Hallo liebe BeLight,
Jo, Stimmung wieder im grünen Bereich. :-)
Das dämliche "zugenommene" Kilo bin ich auch so gut wie wieder los, hab halt am WE ganz gut gesportelt, obwohl auch da einmal wieder zum Essen eingeladen gewesen. Aber hat sich kaum auf der Waage bemerkbar gemacht.
Und ich hab es auch geschafft, mal so im nachhinein insgesamt betrachtet, mich den Rest der Woche gesund zu ernähren. Hab Salat gegessen, Joghurt mit frischem Obst dazu, keine kalorienreichen Getränke und nur ganz wenig Süßes.
Und mir war irgendwie auch klar, das ich nicht wirklich 1 Kilo zugenommen hatte, trotzdem frustrierte es mich, es auf der Waage zu sehen.
Mh, das mit dem wiegen is auch sone Sache, sollte man ja wirklich nicht täglich tun. Und als ich nicht abnehmen wollte, wog ich mich wohl auch nur einmal wöchentlich, das reichte mir aus.
Wahrscheinlich wieg ich mich grad täglich, weil ich auch irgendwie ein Erfolgserlebnis brauche, und zeigt dann die Waage das Gegenteil an, kann man sich logischerweise nich grad kaputtlachen darüber.
Aber so schnell geb ich noch nicht auf, ich berappel mich dann schon wieder. Es war aber schön, hier zu lesen, das auch andere sich manchmal in ähnlicher Situation befinden und auch grad nicht so glücklich drüber sind.
Hört sich natürlich einerseits so an, als würde einen das Leid anderer trösten, aber ich denke, das ist gar nicht wirklich so. Man sieht wohl eher, das es bei anderen auch nicht immer so glatt läuft, sie aber trotzdem weiter machen und das macht einem dann selbst ja auch wieder Mut, oder ?
Liebe Grüße
vom
Lianchen
Nachricht bearbeitet (06.07.2009 07:47)
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
Jo, Stimmung wieder im grünen Bereich. :-)
Das dämliche "zugenommene" Kilo bin ich auch so gut wie wieder los, hab halt am WE ganz gut gesportelt, obwohl auch da einmal wieder zum Essen eingeladen gewesen. Aber hat sich kaum auf der Waage bemerkbar gemacht.
Und ich hab es auch geschafft, mal so im nachhinein insgesamt betrachtet, mich den Rest der Woche gesund zu ernähren. Hab Salat gegessen, Joghurt mit frischem Obst dazu, keine kalorienreichen Getränke und nur ganz wenig Süßes.
Und mir war irgendwie auch klar, das ich nicht wirklich 1 Kilo zugenommen hatte, trotzdem frustrierte es mich, es auf der Waage zu sehen.
Mh, das mit dem wiegen is auch sone Sache, sollte man ja wirklich nicht täglich tun. Und als ich nicht abnehmen wollte, wog ich mich wohl auch nur einmal wöchentlich, das reichte mir aus.
Wahrscheinlich wieg ich mich grad täglich, weil ich auch irgendwie ein Erfolgserlebnis brauche, und zeigt dann die Waage das Gegenteil an, kann man sich logischerweise nich grad kaputtlachen darüber.
Aber so schnell geb ich noch nicht auf, ich berappel mich dann schon wieder. Es war aber schön, hier zu lesen, das auch andere sich manchmal in ähnlicher Situation befinden und auch grad nicht so glücklich drüber sind.
Hört sich natürlich einerseits so an, als würde einen das Leid anderer trösten, aber ich denke, das ist gar nicht wirklich so. Man sieht wohl eher, das es bei anderen auch nicht immer so glatt läuft, sie aber trotzdem weiter machen und das macht einem dann selbst ja auch wieder Mut, oder ?
Liebe Grüße
vom
Lianchen
Nachricht bearbeitet (06.07.2009 07:47)
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
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Re: @BeLight 06. Juli 2009 08:44 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 794 |
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Re: Stoffwechsel 06. Juli 2009 09:33 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 29 |
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Re: Stoffwechsel 06. Juli 2009 14:16 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 109 |
Hi Lianchen,
ja, ich kann das Gefühl gut verstehen. Ich geh ja jetzt auch regelmäßig "woggen" und mach zusätzlich noch anderen Sport in der Woche. Man fühlt sich echt supergut, finde ich. Besonders direkt nach dem Sport. Da könnte ich Bäume ausreißen. Vor allem jetzt bei dem Licht und den schönen Pflanzen überall in der Natur, da tanke ich richtig auf. Ich war ja früher auch immer eine von denen, die meinten, für Sport keine Zeit zu haben. Ich habe auch wirklich wenig Zeit und wenn ich Sport nur als Last begreife, dann mache ich lieber was anderes, um mich mal zu entspannen. Aber ich habe mir deine Worte zu Herzen genommen und sehe jetzt auch das Entspannende beim Sport. Wenn man regelmäßig Sport treibt, fängt man an, das recht schnell so zu sehen. Vor allem, wenn ich daran denke, dass der Rest des Tages nach dem Joggen für mich viel entspannter ist, weil ich mehr Kraft für alles habe, dann motiviert das zusätzlich. Und natürlich, dass man die schnellen Fortschritte merkt. Ich verlängere ja immer noch regelmäßig die Jogg-Intervalle und ich merke, wie es mir immer leichter fällt zu laufen. Das ist super!
LG Jessi
ja, ich kann das Gefühl gut verstehen. Ich geh ja jetzt auch regelmäßig "woggen" und mach zusätzlich noch anderen Sport in der Woche. Man fühlt sich echt supergut, finde ich. Besonders direkt nach dem Sport. Da könnte ich Bäume ausreißen. Vor allem jetzt bei dem Licht und den schönen Pflanzen überall in der Natur, da tanke ich richtig auf. Ich war ja früher auch immer eine von denen, die meinten, für Sport keine Zeit zu haben. Ich habe auch wirklich wenig Zeit und wenn ich Sport nur als Last begreife, dann mache ich lieber was anderes, um mich mal zu entspannen. Aber ich habe mir deine Worte zu Herzen genommen und sehe jetzt auch das Entspannende beim Sport. Wenn man regelmäßig Sport treibt, fängt man an, das recht schnell so zu sehen. Vor allem, wenn ich daran denke, dass der Rest des Tages nach dem Joggen für mich viel entspannter ist, weil ich mehr Kraft für alles habe, dann motiviert das zusätzlich. Und natürlich, dass man die schnellen Fortschritte merkt. Ich verlängere ja immer noch regelmäßig die Jogg-Intervalle und ich merke, wie es mir immer leichter fällt zu laufen. Das ist super!
LG Jessi
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Re: Stoffwechsel 07. Juli 2009 15:48 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 6.243 |
pünktchen schrieb:
> Ich habe eine ganz allgemeine Frage zum menschlichen
> Stoffwechsel und seinem Energieverbrauch. Hier wird immer
> wieder die Meinung vertreten, dass man, wenn man abnehmen will,
> mehr Energie verbrauchen muss, als man aufnimmt. Ist
> einleuchtend.
Gut.
> Dann liest man aber auch oft, dass es völlig egal
> ist, wie man die Kalorien zusammenbekommt. Ob man jetzt 2 Kilo
> Äpfel oder 3 Tafeln Schokolade isst zum Beispiel.
Für die Energiebilanz ist das zunächst mal egal. Aber wie ich schon oft geschrieben habe, bedeutet Ernährung mehr, als nur das Herstellen einer ausgeglichenen Energiebilanz.
> Und das versteh ich dann nicht mehr. So ein Apfel, mit den ganzen
> Ballaststoffen und was da noch so an Unverdaulichem drin ist,
> muss für den Körper doch wesentlich anstrengender zu
> verstoffwechseln sein, als Schokolade, die zum Großteil aus
> Kristallzucker und gesättigten Fettsäuren besteht.
Ballaststoffe werden nicht verdaut (deswegen heißen sie ja Ballaststoffe) und werden daher mit 0 kcal Brennwert berechnet. Richtig ist tatsächlich, dass der Körper zur Verstoffwechselung von Fett (etwas) mehr Energie verbraucht als zur Verstoffwechselung von Kohlenhydraten und (viel) mehr Energie als zur Verstoffwechselung von Eiweiß.
Wenn du also 1.000 Fettkalorien isst, bleibt mehr Energie für die Hüfte übrig als wenn du 1.000 Eiweiß-Kalorien isst. Das hast du tatsächlich richtig erkannt.
> Dann wurde angesprochen, dass man für die Verarbeitung eines
> Lebensmittels immer die gleiche Menge Energie benötigt. Das ist
> laut meinem Chemiebuch ebenfalls logisch, aber ich bin ja kein
> Standartreagenzglas. Setzt diese Aussage nicht voraus, dass
> jedes Organ immer gleich gut oder schlecht funktioniert?
Richtig. Wenn du 1.000 kcal isst, bedeutet das nicht, dass dein Körper mit der gleichen Effizienz wie meiner arbeitet. Oder anders ausgedrückt: Wenn du 1.000 kcal Schokolade isst, lässt dein Körper davon 800 für die Hüften übrig, meiner vielleicht nur 600 kcal.
> Ich
> behaupte jetzt einfach mal, dass das Quatsch ist. Das in einem
> Körper alles so funktioniert, wie es am effizientesten ist,
> hängt doch davon ab, was ich in ihn "reinfüttere".
Auch da stimme ich dir zu. Anzunehmen ist, dass ein Organismus umso besser funktioniert, je besser er gepflegt wird.
> Es gibt ja
> nicht umsonst Richtlinien für Vitamine und Co. und ich
> unterstelle den Wissenschaftlern, die so was rausgeben, dass
> sie wissen, wovon sie reden. Wenn ich mich also gesund ernähre,
> ist mein Körper doch zwangsläufig leistungsfähiger, als wenn
> ich nur Fastfood in ihn reinstopfe, auch wenn die Energiebilanz
> am Ende die Gleiche ist.
Jetzt vermischt du etwas. Die Herstellung einer ausgeglichenen Energiebilanz hat nichts mit Leistungsfähigkeit zu tun. Dafür kommt es (fast ausschließlich) auf die Qualität und nicht auf die Quantität der Nahrung an. Denn über Energiereserven verfügt dein Körper ausreichend. Über "Vitamin-Depots" dagegen nicht.
> Und ich meine das jetzt nicht in der
> Hinsicht, dass ich mich dann mehr bewegen kann/würde/wollte,
> sondern ganz allgemein.
>
> Und wenn zwei Frauen, die gleich groß und gleich schwer sind
> über einen Zeitraum zu jeder Mahlzeit das Selbe essen und die
> gleiche Art von Bewegung haben, haben sie doch immer noch zwei
> verschiedene Körper, wo jeder seine Zipperlein und Stärken hat.
Auch das stimmt.
> Ich kann mir nicht vorstellen, das die dann auch exakt den
> gleichen Stoffwechsel haben und alles gleich gut verarbeiten.
Haben sie auch nicht.
Aber darum geht es ja auch gar nicht. Beim Abnehmen geht es nicht um den Vergleich mit anderen Stoffwechseln sondern nur um einen einzigen Stoffwechsel. Und der funktioniert im Großen und Ganzen immer gleich.
Alex
> Ich habe eine ganz allgemeine Frage zum menschlichen
> Stoffwechsel und seinem Energieverbrauch. Hier wird immer
> wieder die Meinung vertreten, dass man, wenn man abnehmen will,
> mehr Energie verbrauchen muss, als man aufnimmt. Ist
> einleuchtend.
Gut.
> Dann liest man aber auch oft, dass es völlig egal
> ist, wie man die Kalorien zusammenbekommt. Ob man jetzt 2 Kilo
> Äpfel oder 3 Tafeln Schokolade isst zum Beispiel.
Für die Energiebilanz ist das zunächst mal egal. Aber wie ich schon oft geschrieben habe, bedeutet Ernährung mehr, als nur das Herstellen einer ausgeglichenen Energiebilanz.
> Und das versteh ich dann nicht mehr. So ein Apfel, mit den ganzen
> Ballaststoffen und was da noch so an Unverdaulichem drin ist,
> muss für den Körper doch wesentlich anstrengender zu
> verstoffwechseln sein, als Schokolade, die zum Großteil aus
> Kristallzucker und gesättigten Fettsäuren besteht.
Ballaststoffe werden nicht verdaut (deswegen heißen sie ja Ballaststoffe) und werden daher mit 0 kcal Brennwert berechnet. Richtig ist tatsächlich, dass der Körper zur Verstoffwechselung von Fett (etwas) mehr Energie verbraucht als zur Verstoffwechselung von Kohlenhydraten und (viel) mehr Energie als zur Verstoffwechselung von Eiweiß.
Wenn du also 1.000 Fettkalorien isst, bleibt mehr Energie für die Hüfte übrig als wenn du 1.000 Eiweiß-Kalorien isst. Das hast du tatsächlich richtig erkannt.
> Dann wurde angesprochen, dass man für die Verarbeitung eines
> Lebensmittels immer die gleiche Menge Energie benötigt. Das ist
> laut meinem Chemiebuch ebenfalls logisch, aber ich bin ja kein
> Standartreagenzglas. Setzt diese Aussage nicht voraus, dass
> jedes Organ immer gleich gut oder schlecht funktioniert?
Richtig. Wenn du 1.000 kcal isst, bedeutet das nicht, dass dein Körper mit der gleichen Effizienz wie meiner arbeitet. Oder anders ausgedrückt: Wenn du 1.000 kcal Schokolade isst, lässt dein Körper davon 800 für die Hüften übrig, meiner vielleicht nur 600 kcal.
> Ich
> behaupte jetzt einfach mal, dass das Quatsch ist. Das in einem
> Körper alles so funktioniert, wie es am effizientesten ist,
> hängt doch davon ab, was ich in ihn "reinfüttere".
Auch da stimme ich dir zu. Anzunehmen ist, dass ein Organismus umso besser funktioniert, je besser er gepflegt wird.
> Es gibt ja
> nicht umsonst Richtlinien für Vitamine und Co. und ich
> unterstelle den Wissenschaftlern, die so was rausgeben, dass
> sie wissen, wovon sie reden. Wenn ich mich also gesund ernähre,
> ist mein Körper doch zwangsläufig leistungsfähiger, als wenn
> ich nur Fastfood in ihn reinstopfe, auch wenn die Energiebilanz
> am Ende die Gleiche ist.
Jetzt vermischt du etwas. Die Herstellung einer ausgeglichenen Energiebilanz hat nichts mit Leistungsfähigkeit zu tun. Dafür kommt es (fast ausschließlich) auf die Qualität und nicht auf die Quantität der Nahrung an. Denn über Energiereserven verfügt dein Körper ausreichend. Über "Vitamin-Depots" dagegen nicht.
> Und ich meine das jetzt nicht in der
> Hinsicht, dass ich mich dann mehr bewegen kann/würde/wollte,
> sondern ganz allgemein.
>
> Und wenn zwei Frauen, die gleich groß und gleich schwer sind
> über einen Zeitraum zu jeder Mahlzeit das Selbe essen und die
> gleiche Art von Bewegung haben, haben sie doch immer noch zwei
> verschiedene Körper, wo jeder seine Zipperlein und Stärken hat.
Auch das stimmt.
> Ich kann mir nicht vorstellen, das die dann auch exakt den
> gleichen Stoffwechsel haben und alles gleich gut verarbeiten.
Haben sie auch nicht.
Aber darum geht es ja auch gar nicht. Beim Abnehmen geht es nicht um den Vergleich mit anderen Stoffwechseln sondern nur um einen einzigen Stoffwechsel. Und der funktioniert im Großen und Ganzen immer gleich.
Alex
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