Weight Watchers Satt-Regeln
geschrieben von Sportkatze83
|
Re: Weight Watchers Satt-Regeln 17. Juni 2009 13:03 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 96 |
> Einfacher ist es vermutlich. Aber da ich mich sowieso nicht an
> fertige Vorgaben und Diätpläne halten kann, ich koche immer
> spontan, wäre WW für mich nichts gewesen.
Siehst du, das meinte ich mit mit "Halbwissen". Es gibt bei WW zwar Tagespläne als Vorschlag, aber ich kenne kaum jemanden, der sich daran hält und dass ist auch gar nicht das Konzept. Ich habe mein Essen immer selbst zusammengestellt - und auch viel spontan gekocht - WW hat mir lediglich den Rahmen dafür geliefert.
> Was mich interessieren würde, wäre eine genaue
> Erfolgsstatistik. Es werden immer nur die Megaabnahmen
> gepriesen (so von 30kg Gewichtsverlust aufwärts), aber wie hoch
> ist die durchschnittliche Erfolgsquote? Von 100 Menschen, die,
> sagen wir, mindestens ein halbes Jahr regelmäßig WW besuchen,
> wie viele können dauerhafte Gewichtsabnahmen verbuchen und in
> welcher Höhe?
>
Ich habe keine Ahnung über die Erfolgsstatistik. Ehrlich gesagt, mir ist das auch ziemlich egal. Bei mir hat's funktioniert.
Übrigens glaube ich, dass eigentlich alle Methoden abzunehmen, die Gefahr beinhalten, das nicht auf Dauer halten zu können. Es ist halt so einfach, wieder in alte Gewohnheiten zurückzufallen und mehr zu essen als gut für mich ist. Letztlich soll WW aber - die das hier propagierte Kalorienzählen auch - zu einer dauerhaften Ernährungsumstellung kombiniert mit Sport führen. Und wenn das klappt - wofür es nie eine Garantie gibt - hält es auch dauerhaft.
|
Re: Weight Watchers Satt-Regeln 19. Juni 2009 00:07 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 109 |
Hallöle,
melde mich vom Rumreisen in Rumänien und Spanien zurück. :-) Ich habe es jetzt gerade ehrlich gesagt nicht geschafft, alles zu lesen (hab morgen noch eine Klausur *dumdidum*). Aber meine Erfahrungen (doppelt sich jetzt hoffentlich nicht zu sehr mit anderen Antworten): Habe mal mit WW so 6, 7 Kilo abgenommen vor ein paar Jahren und zwar auch übers Internet. Übrigens kostete das damals 15 Euro pro Monat und nicht 60. Dafür hat man Zugriff auf die Datenbank und eine nette Benutzeroberfläche mit Ernährungstagebuch etc. Wenn man es eine Weile gemacht hat, kann man aber auch kostenlos in Eigenregie weitermachen. Man kennt ja die Points irgendwann bzw. es gibt notfalls Bücher, Listen, Internet. Und man kann die Points auch mit Kenntnis der Kalorien und des Fettgehalts ausrechnen. Es gibt eine Formel, die mir auch bekannt ist, die ich aber wohl hier nicht hinschreiben darf. (Die Treffen finde ich übrigens furchtbar, etwas sektenartig, obwohl ich einräume, dass das sicher vielen hilft). Kann WW schon aufgrund meiner eigenen Erfahrung empfehlen. Ist auch nicht viel anders als Kalorienzählen, wie hier schon mehrfach gesagt wurde. Allerdings wird man zusätzlich zu fettarmer Ernährung erzogen, da der Fettgehalt überproportional in die Points-Formel eingeht. Heißt: Wenn man 2 Lebensmittel mit gleicher Kalorienanzahl mit ungleichem Fettgehalt hat, hat das Lebensmittel mit höherem Fettgehalt mehr Punkte. Diese Flex-Points-Regelung (Sattregeln) hat mich aber schon damals nicht überzeugt. Aus den Gründen, die genannt wurden: Funktioniert nur, wenn man bei "satt" aufhört, nicht bei "voll". Das können glaube ich in unserer Gesellschaft leider nur noch die Wenigsten unterscheiden. Dass Obst und Gemüse (das meiste) 0 Punkte hat, ist natürlich ein sinnvolles Tool zur Erziehung zu gesünderer Ernährung. Außerdem geht es dadurch vielen Leuten so, dass sie weniger das Gefühl des Hungerns oder Verzichts haben, da sie ja soviel Gemüse/Obst essen können, wie sie wollen. Wenn man es aber übertreibt, dann verlangsamt das natürlich die Abnahme. Nur mal so als Beispiel: Habe letztens, als es sehr heiß war, mein Abendbrot durch einen Riesen-Obstteller (nicht den Teller natürlich ;-)) ersetzt, mit Wassermelone, Kiwi, Orange, Erdbeeren, einer Banane (gut, die hat auch Punkte). Insgesamt kam ich damit auf 500 kcal. Also wenn das dann 0 Punkte sind (bzw. 1 oder 2 für die Banane)... Bei mir persönlich ist es sogar so, dass ich mich von Obst und Gemüse satter fühle (im Kopf ;-)), seit ich Kalorien und nicht Punkte zähle. Wenn etwas 0 Punkte hatte, habe ich es innerlich irgendwie nicht als vollwertiges Nahrungsmittel akzeptiert. Das ist jetzt anders. Ich weiß, das ist Quatsch, aber Ernährung ist eben Kopfsache. Also: Es funktioniert, hat nen vernünftigen Ansatz, ist aber Typfrage, geht ebenso gut mit Kalorienzählen (und das kostenlos) und man muss motiviert sein, wie immer.
LG Jessi
melde mich vom Rumreisen in Rumänien und Spanien zurück. :-) Ich habe es jetzt gerade ehrlich gesagt nicht geschafft, alles zu lesen (hab morgen noch eine Klausur *dumdidum*). Aber meine Erfahrungen (doppelt sich jetzt hoffentlich nicht zu sehr mit anderen Antworten): Habe mal mit WW so 6, 7 Kilo abgenommen vor ein paar Jahren und zwar auch übers Internet. Übrigens kostete das damals 15 Euro pro Monat und nicht 60. Dafür hat man Zugriff auf die Datenbank und eine nette Benutzeroberfläche mit Ernährungstagebuch etc. Wenn man es eine Weile gemacht hat, kann man aber auch kostenlos in Eigenregie weitermachen. Man kennt ja die Points irgendwann bzw. es gibt notfalls Bücher, Listen, Internet. Und man kann die Points auch mit Kenntnis der Kalorien und des Fettgehalts ausrechnen. Es gibt eine Formel, die mir auch bekannt ist, die ich aber wohl hier nicht hinschreiben darf. (Die Treffen finde ich übrigens furchtbar, etwas sektenartig, obwohl ich einräume, dass das sicher vielen hilft). Kann WW schon aufgrund meiner eigenen Erfahrung empfehlen. Ist auch nicht viel anders als Kalorienzählen, wie hier schon mehrfach gesagt wurde. Allerdings wird man zusätzlich zu fettarmer Ernährung erzogen, da der Fettgehalt überproportional in die Points-Formel eingeht. Heißt: Wenn man 2 Lebensmittel mit gleicher Kalorienanzahl mit ungleichem Fettgehalt hat, hat das Lebensmittel mit höherem Fettgehalt mehr Punkte. Diese Flex-Points-Regelung (Sattregeln) hat mich aber schon damals nicht überzeugt. Aus den Gründen, die genannt wurden: Funktioniert nur, wenn man bei "satt" aufhört, nicht bei "voll". Das können glaube ich in unserer Gesellschaft leider nur noch die Wenigsten unterscheiden. Dass Obst und Gemüse (das meiste) 0 Punkte hat, ist natürlich ein sinnvolles Tool zur Erziehung zu gesünderer Ernährung. Außerdem geht es dadurch vielen Leuten so, dass sie weniger das Gefühl des Hungerns oder Verzichts haben, da sie ja soviel Gemüse/Obst essen können, wie sie wollen. Wenn man es aber übertreibt, dann verlangsamt das natürlich die Abnahme. Nur mal so als Beispiel: Habe letztens, als es sehr heiß war, mein Abendbrot durch einen Riesen-Obstteller (nicht den Teller natürlich ;-)) ersetzt, mit Wassermelone, Kiwi, Orange, Erdbeeren, einer Banane (gut, die hat auch Punkte). Insgesamt kam ich damit auf 500 kcal. Also wenn das dann 0 Punkte sind (bzw. 1 oder 2 für die Banane)... Bei mir persönlich ist es sogar so, dass ich mich von Obst und Gemüse satter fühle (im Kopf ;-)), seit ich Kalorien und nicht Punkte zähle. Wenn etwas 0 Punkte hatte, habe ich es innerlich irgendwie nicht als vollwertiges Nahrungsmittel akzeptiert. Das ist jetzt anders. Ich weiß, das ist Quatsch, aber Ernährung ist eben Kopfsache. Also: Es funktioniert, hat nen vernünftigen Ansatz, ist aber Typfrage, geht ebenso gut mit Kalorienzählen (und das kostenlos) und man muss motiviert sein, wie immer.
LG Jessi
In diesem Forum dürfen leider nur registrierte Teilnehmer schreiben.
