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Hallo erstmal!
geschrieben von jessifuzz
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Hallo erstmal! 22. Mai 2009 02:25 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 109 |
So, nachdem ich mich nun schon gespannt durchs Forum geforstet und hier und da gleich mitgeschrieben habe, will ich mich aber doch erstmal ordentlich vorstellen. :-)
Also: Ich bin Jessica, 24, momentan noch Studentin und nebenbei Teilzeit als Freelancer arbeitend (bis Juni noch über Erasmus in Spanien und spätestens nächsten Januar dann auch fertig, ich schreibe gerade an meiner Diplomarbeit). Hier in Spanien bin ich mit meinem Freund, der auch gerade an seiner Abschlussarbeit schreibt und daher so flexibel war, mich begleiten zu können. Wir wollen im Oktober auch in Deutschland zusammen ziehen und wenn denn alles so gut läuft, wie wir es uns vorstellen, September 2010 heiraten.
Meine Diät-Geschichte ist leider ein ziemlich langer Leidensweg. Ich war als Kind schon von Anfang an ziemlich zu dick, was mich für mein Leben geprägt hat. Dann mit 12 habe ich angefangen abzunehmen, insgesamt 25 kg, womit ich dann allerdings untergewichtig war. Ich habe durch alles leider eine Essstörung entwickelt, die ich im Prinzip auch noch bis heute habe, ich bin auch der Meinung, dass eine Essstörung einen latent das ganze Leben lang weiterbegleitet. Im Prinzip bin ich in der Hinsicht auch durch alles durch: Magersucht, Bulimie, Fettsucht, Binge-Eating-Disorder. Als ich dann mit 14 nämlich auf dem Gewichtsminimum war, haben meine Eltern mich vor das Ultimatum gestellt, entweder zunehmen oder ab in die Klinik. Eine Freundin von mir war auch magersüchtig und wurde mit 27 kg in die Klinik eingeliefert. Ganz so weit war es bei mir noch nicht. Und durch die Erzählungen der Freundin hatte ich soviel Angst vor der Klinik, dass ich wieder anfing zu essen, aber eben völlig unkontrolliert und in den darauf folgenden Jahren mit oben erwähnten Problemen kämpfend. Zwischendurch hatte ich auch eine ganze Weile Normalgewicht, aber mit ziemlichen Gewichtsschwankungen durch die Essstörung. Leider bin ich dann auch 2004 noch chronisch blasenkrank geworden (interstitielle Cystitis, hat aber mit der Essstörung nix zu tun) und hab mir in der Zeit als Ausgleich ständiger Schmerzen und begleitet von Bewegungsmangel ganz schön Übergewicht angefuttert, mit dem ich seither kämpfe (auch schon mit diversen Diäten).
Die Cystitis habe ich heute gut im Griff und bin abgesehen von ein bisschen Überempfindlichkeit ganz schmerzfrei. Letztes Jahr habe ich eine tiefenpsychologische Therapie wegen der jahrelangen Essstörungen angefangen, die mir auch echt sehr hilft (im Moment habe ich für Spanien natürlich unterbrochen). Nun muss ich aber eben noch das Gewichtsproblem in den Griff kriegen (natürlich auch im Hinblick auf die Ende nächsten Jahres anstehende Hochzeit :-)) und hoffe, dass ich es jetzt schaffe. Mein derzeitiges Gewicht möchte ich hier nicht angeben, dafür sitzen die Komplexe leider doch noch ein bisschen zu tief, ich hoffe, Ihr habt dafür Verständnis und wollt mich trotzdem ein bisschen auf meinem Weg begleiten. Mein Programm sieht so aus: Ich habe meinen täglichen Kalorienverbrauch berechnet und bleibe täglich 600 Kalorien darunter. Meine Lebensmittel wiege ich ab und lasse mir von fettrechner.de die Kalorien ausspucken und schreibe natürlich alles auf). Dazu mache ich jetzt 6x die Woche sanften Sport. Immer im Wechsel an drei Tagen leichtes Krafttraining mit Matte und Teraband, 3x Ausdauer (2x Walken, 1x Schwimmen). Das mache ich jetzt seit 2 Monaten und es läuft ganz gut. Zusätzlich achte ich auf Fett, aber ich habe gemerkt, dass ich ohnehin nicht sooo viel Fett zu mir nehme am Tag (weniger als 60g auf jeden Fall, anstreben tue ich aber 40). Wichtig ist vielleicht noch zu sagen, dass ich Ovo-Lakto-Vegetarier bin (seit 11 Jahren) und daher prozentual recht viele Kohlenhydrate esse. Mir ist es jetzt wichtig, langsam und gesund abzunehmen, da ich hoffe, dann mit erreichtem Ziel endlich mal aus dem Abnehmen-Zunehmen-Teufelskreis rauszukommen. Wenn ich mein Ziel erreicht habe und die tiefenpsychologische Therapie beendet ist, möchte ich dann eine Gruppen-Verhaltens-Therapie anschließen, um eben auch zum Gewichthalten von dem Kalorienzählen ganz wegkommen zu können und wieder ein gesundes Gefühl für meinen Körper (als für Hunger, Sättigung etc.) zu bekommen. Aber das wäre erst nächstes Jahr geplant, erstmal sehen, wie es bis dahin läuft.
Eins vielleicht noch: Wie Ihr merkt, bin ich eher nachtaktiv. Heute ist es allerdings ein bisschen sehr spät geworden, darum wünsche ich Euch erstmal eine gute Nacht! Ich freue mich über Feedback, Anregungen etc.!
Also: Ich bin Jessica, 24, momentan noch Studentin und nebenbei Teilzeit als Freelancer arbeitend (bis Juni noch über Erasmus in Spanien und spätestens nächsten Januar dann auch fertig, ich schreibe gerade an meiner Diplomarbeit). Hier in Spanien bin ich mit meinem Freund, der auch gerade an seiner Abschlussarbeit schreibt und daher so flexibel war, mich begleiten zu können. Wir wollen im Oktober auch in Deutschland zusammen ziehen und wenn denn alles so gut läuft, wie wir es uns vorstellen, September 2010 heiraten.
Meine Diät-Geschichte ist leider ein ziemlich langer Leidensweg. Ich war als Kind schon von Anfang an ziemlich zu dick, was mich für mein Leben geprägt hat. Dann mit 12 habe ich angefangen abzunehmen, insgesamt 25 kg, womit ich dann allerdings untergewichtig war. Ich habe durch alles leider eine Essstörung entwickelt, die ich im Prinzip auch noch bis heute habe, ich bin auch der Meinung, dass eine Essstörung einen latent das ganze Leben lang weiterbegleitet. Im Prinzip bin ich in der Hinsicht auch durch alles durch: Magersucht, Bulimie, Fettsucht, Binge-Eating-Disorder. Als ich dann mit 14 nämlich auf dem Gewichtsminimum war, haben meine Eltern mich vor das Ultimatum gestellt, entweder zunehmen oder ab in die Klinik. Eine Freundin von mir war auch magersüchtig und wurde mit 27 kg in die Klinik eingeliefert. Ganz so weit war es bei mir noch nicht. Und durch die Erzählungen der Freundin hatte ich soviel Angst vor der Klinik, dass ich wieder anfing zu essen, aber eben völlig unkontrolliert und in den darauf folgenden Jahren mit oben erwähnten Problemen kämpfend. Zwischendurch hatte ich auch eine ganze Weile Normalgewicht, aber mit ziemlichen Gewichtsschwankungen durch die Essstörung. Leider bin ich dann auch 2004 noch chronisch blasenkrank geworden (interstitielle Cystitis, hat aber mit der Essstörung nix zu tun) und hab mir in der Zeit als Ausgleich ständiger Schmerzen und begleitet von Bewegungsmangel ganz schön Übergewicht angefuttert, mit dem ich seither kämpfe (auch schon mit diversen Diäten).
Die Cystitis habe ich heute gut im Griff und bin abgesehen von ein bisschen Überempfindlichkeit ganz schmerzfrei. Letztes Jahr habe ich eine tiefenpsychologische Therapie wegen der jahrelangen Essstörungen angefangen, die mir auch echt sehr hilft (im Moment habe ich für Spanien natürlich unterbrochen). Nun muss ich aber eben noch das Gewichtsproblem in den Griff kriegen (natürlich auch im Hinblick auf die Ende nächsten Jahres anstehende Hochzeit :-)) und hoffe, dass ich es jetzt schaffe. Mein derzeitiges Gewicht möchte ich hier nicht angeben, dafür sitzen die Komplexe leider doch noch ein bisschen zu tief, ich hoffe, Ihr habt dafür Verständnis und wollt mich trotzdem ein bisschen auf meinem Weg begleiten. Mein Programm sieht so aus: Ich habe meinen täglichen Kalorienverbrauch berechnet und bleibe täglich 600 Kalorien darunter. Meine Lebensmittel wiege ich ab und lasse mir von fettrechner.de die Kalorien ausspucken und schreibe natürlich alles auf). Dazu mache ich jetzt 6x die Woche sanften Sport. Immer im Wechsel an drei Tagen leichtes Krafttraining mit Matte und Teraband, 3x Ausdauer (2x Walken, 1x Schwimmen). Das mache ich jetzt seit 2 Monaten und es läuft ganz gut. Zusätzlich achte ich auf Fett, aber ich habe gemerkt, dass ich ohnehin nicht sooo viel Fett zu mir nehme am Tag (weniger als 60g auf jeden Fall, anstreben tue ich aber 40). Wichtig ist vielleicht noch zu sagen, dass ich Ovo-Lakto-Vegetarier bin (seit 11 Jahren) und daher prozentual recht viele Kohlenhydrate esse. Mir ist es jetzt wichtig, langsam und gesund abzunehmen, da ich hoffe, dann mit erreichtem Ziel endlich mal aus dem Abnehmen-Zunehmen-Teufelskreis rauszukommen. Wenn ich mein Ziel erreicht habe und die tiefenpsychologische Therapie beendet ist, möchte ich dann eine Gruppen-Verhaltens-Therapie anschließen, um eben auch zum Gewichthalten von dem Kalorienzählen ganz wegkommen zu können und wieder ein gesundes Gefühl für meinen Körper (als für Hunger, Sättigung etc.) zu bekommen. Aber das wäre erst nächstes Jahr geplant, erstmal sehen, wie es bis dahin läuft.
Eins vielleicht noch: Wie Ihr merkt, bin ich eher nachtaktiv. Heute ist es allerdings ein bisschen sehr spät geworden, darum wünsche ich Euch erstmal eine gute Nacht! Ich freue mich über Feedback, Anregungen etc.!
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Re: Hallo erstmal! 22. Mai 2009 07:27 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 2.170 |
Hallo jessifuzz
Puuuh, da hast Du ja schon ganz schön was hinter Dir. Aber ich finde es klasse, das Du Dir Hilfe gesucht hast.
Das ganze eine „Esstörung“ zu nennen, halte ich allerdings für untertrieben, denn Magersucht, Bulimie, Fettsucht, Binge-Eating-Disorder ist ja eindeutiges Suchtverhalten und damit bist Du suchterkrankt. Bitte verstehe das nicht falsch, ich meine nix daran negativ. Ich bin selbst suchterkrankt, ich wurde alkoholkrank. Und genauso wie Du begleitet mich meine Sucht lebenslang, sie schlummert nur und wird wieder ausbrechen, wenn ich nicht gut genug auf mich aufpasse. Gestern jährte sich übrigens meine Trockenheit, an Himmelfahrt vor 7 Jahren konnte ich trocken werden.
Du hast es schon ganz richtig erkannt, auch Deine Süchte schlummern nur, also mußt Du auch sehr gut auf Dich aufpassen, das sie nicht wieder ausbrechen. Aber wir haben einen großen Vorteil gegenüber anderen unheilbaren Krankheiten, wir können sie STOPPEN.
Und wir können trotzdem ein wunderschönes erfülltes Leben führen. :-)
Niemand wurde grundlos süchtig, es gibt immer Ursachen, so meine persönliche Meinung und meine Erfahrung mit anderen Suchterkrankten.
Auch da hast Du Dir schon Hilfe geholt, das find ich KLASSE !! Du wirst Deine „Gründe“ herausfinden, warum Du süchtig wurdest, manchmal dauert es aber. Aber Du hast jemanden, der Dir dabei helfen kann, sie zu sehen, weil man selbst manchmal n Brett vorm Kopp hat, um zu erkennen. Darum rate ich Dir ganz dringend, Deine Thera schnellstmöglich fortzusetzen.
Bei mir dauerte es Jahre, zu sehen, warum ich suchtkrank wurde, weil ich anfangs zu viel Angst hatte, hinzusehen. Darum ist es auch gut, danach eine Selbsthilfegruppe aufzusuchen, was Du ja auch so vorhast. Das ist auch ne prima-Idee !! Du wirst dort noch sehr viel über Dich selbst lernen, wenn Du es zulassen kannst. Du wirst getröstet sein, das Du nicht allein bist mit Deiner Erkrankung. Und Du wirst Wege sehen, wie Du trotzdem ein tolles Leben führen kannst. Und wahrscheinlich wirst Du dabei ganz außergewöhnliche Menschen kennenlernen, bei mir war es zumindest so, in meiner SHG.
Ich war leider so dumm, mir erst sehr spät Austausch zu suchen, erst nach knapp 4 Jahren Trockenheit, ich habe es mir damit selbst unnötig schwer gemacht. Eine Thera hatte ich auch nicht, auch das würde ich heut wahrscheinlich anders machen.
So, dabei will ich es erstmal belassen, Du wirst sicher noch viele Antworten bekommen bezüglich Deiner Ernährung. Und Vegetarierin zu sein ist ganz sicher kein Nachteil bei einer geplanten Gewichtsabnahme, Du wirst aber wahrscheinlich einige Dinge berücksichtigen müssen, worüber wir Nicht-Vegetarier nicht so viel nachdenken müssen. Und sicher bist Du hier auch nicht die einzige Vegetarierin, tipp ich mal.
Ich denke, darum geht es auch nicht, sondern darum, sich bewußt zu sein, das eine Gewichtsabnahme, soll sie dauerhaft sein, besser langsam gehen sollte. Und mit einer grundsätzlichen Ernährungsumstellung, denn wir sind ja nicht von Luft und Liebe übergewichtig geworden. ;-)
Und wenn Deine Eigenmotivation groß genug ist, wirst Du ganz sicher im September 2010 in ein wunderschönes Brautkleid passen. :-)
Und auch dazu möchte ich noch sagen, Toll, das Du so einen lieben Freund hast, der Dich sogar nach Spanien begleitete, dann wird er Dich sicher auf Deinem Abnahmeweg genauso unterstützen. Und wir sind ja auch noch da, auch hier kann man sich selbst sehr motivieren und sich den einen oder anderen Tritt innen Hintern mal abholen, wenn man ihn denn braucht.
Ich denke, sowas ist nie böse gemeint, sondern alle hier kennen das Gefühl und die daraus folgenden Probleme, übergewichtig zu sein. ABER sie kennen auch Wege daraus !!
Ich konnte auch mit Hilfe dieses Forums 13 Kilo abnehmen, und konnte mein Gewicht auch fast halten. Dann fing ich an zu schludern und nu bin ich wieder hier, um rechtzeitig die 3 angefutterten Kilos wieder abzunehmen, ehe dat wieder ausartet. Und 2 Kilo hab ich schon geschafft, Jiiipiiieee !!
Und andere konnten hier noch viel mehr abnehmen !
Lieben Gruß
Vom
Lianchen
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
Puuuh, da hast Du ja schon ganz schön was hinter Dir. Aber ich finde es klasse, das Du Dir Hilfe gesucht hast.
Das ganze eine „Esstörung“ zu nennen, halte ich allerdings für untertrieben, denn Magersucht, Bulimie, Fettsucht, Binge-Eating-Disorder ist ja eindeutiges Suchtverhalten und damit bist Du suchterkrankt. Bitte verstehe das nicht falsch, ich meine nix daran negativ. Ich bin selbst suchterkrankt, ich wurde alkoholkrank. Und genauso wie Du begleitet mich meine Sucht lebenslang, sie schlummert nur und wird wieder ausbrechen, wenn ich nicht gut genug auf mich aufpasse. Gestern jährte sich übrigens meine Trockenheit, an Himmelfahrt vor 7 Jahren konnte ich trocken werden.
Du hast es schon ganz richtig erkannt, auch Deine Süchte schlummern nur, also mußt Du auch sehr gut auf Dich aufpassen, das sie nicht wieder ausbrechen. Aber wir haben einen großen Vorteil gegenüber anderen unheilbaren Krankheiten, wir können sie STOPPEN.
Und wir können trotzdem ein wunderschönes erfülltes Leben führen. :-)
Niemand wurde grundlos süchtig, es gibt immer Ursachen, so meine persönliche Meinung und meine Erfahrung mit anderen Suchterkrankten.
Auch da hast Du Dir schon Hilfe geholt, das find ich KLASSE !! Du wirst Deine „Gründe“ herausfinden, warum Du süchtig wurdest, manchmal dauert es aber. Aber Du hast jemanden, der Dir dabei helfen kann, sie zu sehen, weil man selbst manchmal n Brett vorm Kopp hat, um zu erkennen. Darum rate ich Dir ganz dringend, Deine Thera schnellstmöglich fortzusetzen.
Bei mir dauerte es Jahre, zu sehen, warum ich suchtkrank wurde, weil ich anfangs zu viel Angst hatte, hinzusehen. Darum ist es auch gut, danach eine Selbsthilfegruppe aufzusuchen, was Du ja auch so vorhast. Das ist auch ne prima-Idee !! Du wirst dort noch sehr viel über Dich selbst lernen, wenn Du es zulassen kannst. Du wirst getröstet sein, das Du nicht allein bist mit Deiner Erkrankung. Und Du wirst Wege sehen, wie Du trotzdem ein tolles Leben führen kannst. Und wahrscheinlich wirst Du dabei ganz außergewöhnliche Menschen kennenlernen, bei mir war es zumindest so, in meiner SHG.
Ich war leider so dumm, mir erst sehr spät Austausch zu suchen, erst nach knapp 4 Jahren Trockenheit, ich habe es mir damit selbst unnötig schwer gemacht. Eine Thera hatte ich auch nicht, auch das würde ich heut wahrscheinlich anders machen.
So, dabei will ich es erstmal belassen, Du wirst sicher noch viele Antworten bekommen bezüglich Deiner Ernährung. Und Vegetarierin zu sein ist ganz sicher kein Nachteil bei einer geplanten Gewichtsabnahme, Du wirst aber wahrscheinlich einige Dinge berücksichtigen müssen, worüber wir Nicht-Vegetarier nicht so viel nachdenken müssen. Und sicher bist Du hier auch nicht die einzige Vegetarierin, tipp ich mal.
Ich denke, darum geht es auch nicht, sondern darum, sich bewußt zu sein, das eine Gewichtsabnahme, soll sie dauerhaft sein, besser langsam gehen sollte. Und mit einer grundsätzlichen Ernährungsumstellung, denn wir sind ja nicht von Luft und Liebe übergewichtig geworden. ;-)
Und wenn Deine Eigenmotivation groß genug ist, wirst Du ganz sicher im September 2010 in ein wunderschönes Brautkleid passen. :-)
Und auch dazu möchte ich noch sagen, Toll, das Du so einen lieben Freund hast, der Dich sogar nach Spanien begleitete, dann wird er Dich sicher auf Deinem Abnahmeweg genauso unterstützen. Und wir sind ja auch noch da, auch hier kann man sich selbst sehr motivieren und sich den einen oder anderen Tritt innen Hintern mal abholen, wenn man ihn denn braucht.
Ich denke, sowas ist nie böse gemeint, sondern alle hier kennen das Gefühl und die daraus folgenden Probleme, übergewichtig zu sein. ABER sie kennen auch Wege daraus !!
Ich konnte auch mit Hilfe dieses Forums 13 Kilo abnehmen, und konnte mein Gewicht auch fast halten. Dann fing ich an zu schludern und nu bin ich wieder hier, um rechtzeitig die 3 angefutterten Kilos wieder abzunehmen, ehe dat wieder ausartet. Und 2 Kilo hab ich schon geschafft, Jiiipiiieee !!
Und andere konnten hier noch viel mehr abnehmen !
Lieben Gruß
Vom
Lianchen
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
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Re: Hallo erstmal! 22. Mai 2009 07:33 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 794 |
Guten Morgen Jessi und herzlich willkommen im Forum!
Ich bin eher der Frühaufsteher und nachts Schlafer ;-)
>Mein Programm sieht so aus: Ich habe meinen täglichen Kalorienverbrauch berechnet und bleibe täglich 600 Kalorien darunter. Meine Lebensmittel wiege ich ab und lasse mir von fettrechner.de die Kalorien ausspucken und schreibe natürlich alles auf). Dazu mache ich jetzt 6x die Woche sanften Sport. Immer im Wechsel an drei Tagen leichtes Krafttraining mit Matte und Teraband, 3x Ausdauer (2x Walken, 1x Schwimmen). Das mache ich jetzt seit 2 Monaten und es läuft ganz gut. Zusätzlich achte ich auf Fett<
Und das machst du ganz prima, genau so soll es laufen. Du wirst mit dem Programm eine sanfte gleichmäßige Gewichtsabnahme erreichen. Es braucht seine Teit, aber du schreibst ja selber 2010. SUPER!
Ob Eiweißlastig, Vitaminschub oder Kohlenhydratreiche Kost zu sich genommen wird, spielt in meinen Augen keine Rolle. Die Hauptsache ist die Tages - bzw. Wochenbilanz stimmt.
LG Triene
Man kann auch mit 3 Tafeln Schokolade unter seiner Bilanz bleiben :-) - NEIN, das empfehlen wir hier nicht, war nur als Beispiel gedacht.
Ziel erreicht
weiblich; 42 Jahre, 158 cm
Ich bin eher der Frühaufsteher und nachts Schlafer ;-)
>Mein Programm sieht so aus: Ich habe meinen täglichen Kalorienverbrauch berechnet und bleibe täglich 600 Kalorien darunter. Meine Lebensmittel wiege ich ab und lasse mir von fettrechner.de die Kalorien ausspucken und schreibe natürlich alles auf). Dazu mache ich jetzt 6x die Woche sanften Sport. Immer im Wechsel an drei Tagen leichtes Krafttraining mit Matte und Teraband, 3x Ausdauer (2x Walken, 1x Schwimmen). Das mache ich jetzt seit 2 Monaten und es läuft ganz gut. Zusätzlich achte ich auf Fett<
Und das machst du ganz prima, genau so soll es laufen. Du wirst mit dem Programm eine sanfte gleichmäßige Gewichtsabnahme erreichen. Es braucht seine Teit, aber du schreibst ja selber 2010. SUPER!
Ob Eiweißlastig, Vitaminschub oder Kohlenhydratreiche Kost zu sich genommen wird, spielt in meinen Augen keine Rolle. Die Hauptsache ist die Tages - bzw. Wochenbilanz stimmt.
LG Triene
Man kann auch mit 3 Tafeln Schokolade unter seiner Bilanz bleiben :-) - NEIN, das empfehlen wir hier nicht, war nur als Beispiel gedacht.
Ziel erreicht
weiblich; 42 Jahre, 158 cm
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Re: Hallo erstmal! 22. Mai 2009 07:43 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 2.170 |
Ach so, doch noch was…...
Natürlich mußt Du hier nicht Dein Gewicht verraten. Aber nur mal so als Tipp von mir, was raus is, is raus und das kann sehr erleichtern. Ich habe die Erfahrung gemacht, das mir nur Offenheit und Ehrlichkeit mir selbst gegenüber und Menschen, für die es wichtig sein könnte, meinen Weg erleichterten, ihn sogar erst möglich machten. Ich gehe aber auch nicht mit meiner Krankheit hausieren, ich rede mit Menschen darüber, von denen ich Verständnis erwarten kann, weil sie ähnliches erlebten. Und natürlich mit meinen engsten Angehörigen und Freunden. Ich habe aber auch keine Angst, vor anderen darüber zu reden, aber da werde ich nicht immer auf Verständnis stossen, denn viele halten Alkoholiker immer noch für die „"Penner auffer Parkbank"“ und Alkoholikerinnen für „"Schlampen"“.
Wir hier sitzen/saßen auch alle in einem Boot, Du brauchst Dich hier für nix zu schämen, Du wirst Verständnis bekommen ! Und Hilfe, wenn Du sie annehmen kannst. Und ob Du Dein Gewicht verraten magst, entscheidest Du natürlich selbst. peinlich zu sein braucht es Dir aber ganz sicher nicht !!
LG
Lianchen
Die sich aber nu echt trollt, denn sie geht jetzt schwimmen….
Nachricht bearbeitet (22.05.2009 07:44)
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
Natürlich mußt Du hier nicht Dein Gewicht verraten. Aber nur mal so als Tipp von mir, was raus is, is raus und das kann sehr erleichtern. Ich habe die Erfahrung gemacht, das mir nur Offenheit und Ehrlichkeit mir selbst gegenüber und Menschen, für die es wichtig sein könnte, meinen Weg erleichterten, ihn sogar erst möglich machten. Ich gehe aber auch nicht mit meiner Krankheit hausieren, ich rede mit Menschen darüber, von denen ich Verständnis erwarten kann, weil sie ähnliches erlebten. Und natürlich mit meinen engsten Angehörigen und Freunden. Ich habe aber auch keine Angst, vor anderen darüber zu reden, aber da werde ich nicht immer auf Verständnis stossen, denn viele halten Alkoholiker immer noch für die „"Penner auffer Parkbank"“ und Alkoholikerinnen für „"Schlampen"“.
Wir hier sitzen/saßen auch alle in einem Boot, Du brauchst Dich hier für nix zu schämen, Du wirst Verständnis bekommen ! Und Hilfe, wenn Du sie annehmen kannst. Und ob Du Dein Gewicht verraten magst, entscheidest Du natürlich selbst. peinlich zu sein braucht es Dir aber ganz sicher nicht !!
LG
Lianchen
Die sich aber nu echt trollt, denn sie geht jetzt schwimmen….
Nachricht bearbeitet (22.05.2009 07:44)
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
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Willkommen Jessica! 22. Mai 2009 09:36 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 1.539 |
Auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum Jessica :-)
Ich schließe mich Lianchen und trienrieke völlig an, deine Geschichte ist bemerkenswert, sie hat dich in deinen jungen Jahren leider schon viel Schlimmes erleben lassen. Da du dich ernährungstechnisch schon ziemlich gut auszukennen scheinst, wollte ich gerne noch sagen, dass wir auch ganz gut im Seele aufpäppeln sind, das ist auch ein sehr wichtiger Aspekt während des Abnehmens wie ich finde.
Ich freue mich für dich, dass du mit deinem Freund wie es scheint einen lieben und verständnisvollen Menschen an deiner Seite hast, der dich unterstützt, das ist eine gute Voraussetzung. Die Hochzeit wird deine Motivation abzunehmen zusätzlich enorm fördern :-), wir arbeiten mit dir gerne daran, dass du hinterher nicht wieder nachlässig ;-) wirst.
Zu dem Post von Lianchen wegen deines Gewichts möchte ich auch noch was sagen: Schau dir meinen Ticker an, Jessica, ich wog 120 kg und habe damals, als ich mich hier angemeldet habe, auch darüber nachgedacht, ob ich mich da offenbaren soll. Die Entscheidung ist sehr schnell zu Gunsten der Gewichtsangabe gefallen, ganz einfach weil ich es satt hatte, es vor mir selbst zu verleugnen - und das Schöne daran war/ist, dass ich nie das Gefühl hatte, dass die Menschen hier mich weniger wertvoll finden weil ich so viel wiege. Mir würde im Traum nicht einfallen, eine blöde Bemerkung wegen des Gewichts eines Forumsteilnehmers zu machen, hey, deshalb sind wir schließlich alle hier, weil wir Probleme mit unserem Gewicht haben oder hatten. Natürlich machen wir sowohl bei extremem Untergewicht wie auch Übergewicht auf Risikofaktoren aufmerksam, aber in vernünftigem Maße. Es kommt ja auch immer auf den Schreiber selbst an - du reflektierst deine Problematik so gut, dass wir nicht Angst haben müssen, dass du dich zu Tode hungern willst. Natürlich respektiere ich deine Entscheidung, wie auch immer sie ausfällt, aber Lianchen hat dir eine Seite aufgezeigt, dich dem Gewicht zu stellen und das ist aus meiner Sicht auch ein Schritt zur "Heilung". Trotzdem versteh ich deine Ängste, ich wurde von alex, einem fleissigen Forumsteilnehmer hier, motiviert, doch ein Bild aus meinen "stärksten" Zeiten hier einzustellen. Das hat mich damals auch sehr große Überwindung gekostet und ich bat darum, von verletzenden Kommentaren abzusehen. Weißt was? Das Gegenteil an Reaktion war der Fall - ich habe Verständnis erfahren, wo ich keins vermutet hätte - heute weiß ich, dass wir alle im selben Boot sitzen, egal, ob wir 10, 20 oder so wie ich 60 kg zu viel auf die Waage brachten. Der Vorgang der Ernährungsumstellung und des Abnehmens in Verbindung mit viel Bewegung ist für uns alle gleich und ich war tatsächlich erleichtert, als ich mich dazu bekannt hatte. Das soll keinen Druck auf dich aufbauen Jessica, denk einfach mal ne Weile drüber nach, warum du meinst, dass du das für dich behalten willst.
Zur Ernährungsform kann ich zuletzt noch anfügen, dass ich es wie trienrieke halte: Unterm Strich muss die Bilanz stimmen, ob du gerne KH isst oder eher eiweisshaltiger ist aus meiner Sicht egal - im ersten Jahr meiner Abnahme habe ich noch sehr viel KH gegessen, dann bin ich langsam mehr in die Richtung einer relativ ausgewogenen Mischkost gekommen. Heute mache ich es so, dass ich mittags eher KH-lastig esse und abends verstärkt diverse Milchprodukte (natürlich auch immer fettarm und i.d.R. Produkte mit Süßstoff). Das hängt auch damit zusammen, dass ich bemerkt habe, dass ich besser schlafe, wenn ich abends leichtere Dinge esse.
Der Jojo blieb bei mir übrigens aus, obwohl ich von Beginn meiner Ernährungsumstellung an gute 1800 kcal unter meinem Energieumsatz geblieben bin (ich habe zwei Jahre durchschnittlich 1200 kcal/Tag) gehabt) und habe nach Erreichen meines Gewichts meine tägliche Kalorienzufuhr gaaanz langsam wöchentlich um nur 100 kcal mehr erhöht, bis ich schlussendlich irgendwo bei 2200-2400 kcal/Tag gelandet bin). Ich spare von Montag bis Donnerstag immer einige Kalos ein, um am WE auch mal leicht über die Stränge schlagen zu dürfen, so habe ich halt auch nie das Gefühl, wirklich auf etwas verzichten zu müssen. Dabei sind Sport und Bewegung mein ständiger Begleiter geworden, etwas, das ich einen großen Teil meines früheren Lebens sträflich vernachlässigt habe.
So Jessica, nun hast du aber genügend Lesefutter ;-) von uns bekommen - darf ich dich noch fragen, was du studiert hast? Viel Glück auch für deine Diplomarbeit!
Liebe Grüße
BeLight

Low Fat+Kalos zählen - Start 1.1.2007/Ende April 2008
25.11.09: 61,0 kg
w, 47 Jahre, 1,68 m, vh, 1 Kind
Ich schließe mich Lianchen und trienrieke völlig an, deine Geschichte ist bemerkenswert, sie hat dich in deinen jungen Jahren leider schon viel Schlimmes erleben lassen. Da du dich ernährungstechnisch schon ziemlich gut auszukennen scheinst, wollte ich gerne noch sagen, dass wir auch ganz gut im Seele aufpäppeln sind, das ist auch ein sehr wichtiger Aspekt während des Abnehmens wie ich finde.
Ich freue mich für dich, dass du mit deinem Freund wie es scheint einen lieben und verständnisvollen Menschen an deiner Seite hast, der dich unterstützt, das ist eine gute Voraussetzung. Die Hochzeit wird deine Motivation abzunehmen zusätzlich enorm fördern :-), wir arbeiten mit dir gerne daran, dass du hinterher nicht wieder nachlässig ;-) wirst.
Zu dem Post von Lianchen wegen deines Gewichts möchte ich auch noch was sagen: Schau dir meinen Ticker an, Jessica, ich wog 120 kg und habe damals, als ich mich hier angemeldet habe, auch darüber nachgedacht, ob ich mich da offenbaren soll. Die Entscheidung ist sehr schnell zu Gunsten der Gewichtsangabe gefallen, ganz einfach weil ich es satt hatte, es vor mir selbst zu verleugnen - und das Schöne daran war/ist, dass ich nie das Gefühl hatte, dass die Menschen hier mich weniger wertvoll finden weil ich so viel wiege. Mir würde im Traum nicht einfallen, eine blöde Bemerkung wegen des Gewichts eines Forumsteilnehmers zu machen, hey, deshalb sind wir schließlich alle hier, weil wir Probleme mit unserem Gewicht haben oder hatten. Natürlich machen wir sowohl bei extremem Untergewicht wie auch Übergewicht auf Risikofaktoren aufmerksam, aber in vernünftigem Maße. Es kommt ja auch immer auf den Schreiber selbst an - du reflektierst deine Problematik so gut, dass wir nicht Angst haben müssen, dass du dich zu Tode hungern willst. Natürlich respektiere ich deine Entscheidung, wie auch immer sie ausfällt, aber Lianchen hat dir eine Seite aufgezeigt, dich dem Gewicht zu stellen und das ist aus meiner Sicht auch ein Schritt zur "Heilung". Trotzdem versteh ich deine Ängste, ich wurde von alex, einem fleissigen Forumsteilnehmer hier, motiviert, doch ein Bild aus meinen "stärksten" Zeiten hier einzustellen. Das hat mich damals auch sehr große Überwindung gekostet und ich bat darum, von verletzenden Kommentaren abzusehen. Weißt was? Das Gegenteil an Reaktion war der Fall - ich habe Verständnis erfahren, wo ich keins vermutet hätte - heute weiß ich, dass wir alle im selben Boot sitzen, egal, ob wir 10, 20 oder so wie ich 60 kg zu viel auf die Waage brachten. Der Vorgang der Ernährungsumstellung und des Abnehmens in Verbindung mit viel Bewegung ist für uns alle gleich und ich war tatsächlich erleichtert, als ich mich dazu bekannt hatte. Das soll keinen Druck auf dich aufbauen Jessica, denk einfach mal ne Weile drüber nach, warum du meinst, dass du das für dich behalten willst.
Zur Ernährungsform kann ich zuletzt noch anfügen, dass ich es wie trienrieke halte: Unterm Strich muss die Bilanz stimmen, ob du gerne KH isst oder eher eiweisshaltiger ist aus meiner Sicht egal - im ersten Jahr meiner Abnahme habe ich noch sehr viel KH gegessen, dann bin ich langsam mehr in die Richtung einer relativ ausgewogenen Mischkost gekommen. Heute mache ich es so, dass ich mittags eher KH-lastig esse und abends verstärkt diverse Milchprodukte (natürlich auch immer fettarm und i.d.R. Produkte mit Süßstoff). Das hängt auch damit zusammen, dass ich bemerkt habe, dass ich besser schlafe, wenn ich abends leichtere Dinge esse.
Der Jojo blieb bei mir übrigens aus, obwohl ich von Beginn meiner Ernährungsumstellung an gute 1800 kcal unter meinem Energieumsatz geblieben bin (ich habe zwei Jahre durchschnittlich 1200 kcal/Tag) gehabt) und habe nach Erreichen meines Gewichts meine tägliche Kalorienzufuhr gaaanz langsam wöchentlich um nur 100 kcal mehr erhöht, bis ich schlussendlich irgendwo bei 2200-2400 kcal/Tag gelandet bin). Ich spare von Montag bis Donnerstag immer einige Kalos ein, um am WE auch mal leicht über die Stränge schlagen zu dürfen, so habe ich halt auch nie das Gefühl, wirklich auf etwas verzichten zu müssen. Dabei sind Sport und Bewegung mein ständiger Begleiter geworden, etwas, das ich einen großen Teil meines früheren Lebens sträflich vernachlässigt habe.
So Jessica, nun hast du aber genügend Lesefutter ;-) von uns bekommen - darf ich dich noch fragen, was du studiert hast? Viel Glück auch für deine Diplomarbeit!
Liebe Grüße
BeLight

Low Fat+Kalos zählen - Start 1.1.2007/Ende April 2008
25.11.09: 61,0 kg
w, 47 Jahre, 1,68 m, vh, 1 Kind
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@ Lianchen 22. Mai 2009 10:34 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 264 |
Oh, dann mal herzlichen Glückwunsch zu Deinem siebten Geburtstag! :-)
Ich kann mir vorstellen, dass Du den mehr feierst als Deinen tatsächlichen Geburtstag, und ich drücke Dir alle verfügbaren Daumen (an jeder Hand mindestens fünf :-)), dass da noch ganz viele Folgen!
Liebe Grüße,
Schlumpfine
Niemals wird dir ein Wunsch gegeben, ohne dass dir auch die Kraft verliehen wurde, ihn zu verwirklichen. Es mag allerdings sein, dass Du Dich dafür anstrengen mußt.
Ich kann mir vorstellen, dass Du den mehr feierst als Deinen tatsächlichen Geburtstag, und ich drücke Dir alle verfügbaren Daumen (an jeder Hand mindestens fünf :-)), dass da noch ganz viele Folgen!
Liebe Grüße,
Schlumpfine
Niemals wird dir ein Wunsch gegeben, ohne dass dir auch die Kraft verliehen wurde, ihn zu verwirklichen. Es mag allerdings sein, dass Du Dich dafür anstrengen mußt.
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Re: Hallo erstmal! 22. Mai 2009 10:51 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 6.243 |
jessifuzz schrieb:
> Mein
> Programm sieht so aus: Ich habe meinen täglichen
> Kalorienverbrauch berechnet und bleibe täglich 600 Kalorien
> darunter. Meine Lebensmittel wiege ich ab und lasse mir von
> fettrechner.de die Kalorien ausspucken und schreibe natürlich
> alles auf). Dazu mache ich jetzt 6x die Woche sanften Sport.
> Immer im Wechsel an drei Tagen leichtes Krafttraining mit Matte
> und Teraband, 3x Ausdauer (2x Walken, 1x Schwimmen).
So ist das perfekt.
> Wenn ich mein Ziel
> erreicht habe und die tiefenpsychologische Therapie beendet
> ist, möchte ich dann eine Gruppen-Verhaltens-Therapie
> anschließen, um eben auch zum Gewichthalten von dem
> Kalorienzählen ganz wegkommen zu können und wieder ein gesundes
> Gefühl für meinen Körper (als für Hunger, Sättigung etc.) zu
> bekommen.
Vergiss es. Das funktioniert nicht. Das KANN nicht funktionieren. Spar dir die Zeit und das Geld für eine solche Gruppen-Therapie. Wenn du dein Gewicht halten willst, wirst du immer darauf achten müssen, eine ausgeglichene Energiebilanz herzustellen. Und kein Mensch der Welt ist in der Lage, ein Gefühl dafür zu entwickeln, ob seine Energiebilanz ausgeglichen ist. In irgendeiner Form wirst du daher immer Kalorien zählen müssen, genauso wie ich und alle anderen auch.
Natürlich baust du mit der Zeit dein Wissen aus, so dass du ziemlich genau abschätzen kannst, wieviel Kalorien das Essen hat, das du gerade vor dir hast. Aber auch wenn du nicht mehr jede Kalorie mit Hilfe einer Kalorientabelle exakt abzählst, so bleibt es doch beim Kalorienzählen.
Alex
> Mein
> Programm sieht so aus: Ich habe meinen täglichen
> Kalorienverbrauch berechnet und bleibe täglich 600 Kalorien
> darunter. Meine Lebensmittel wiege ich ab und lasse mir von
> fettrechner.de die Kalorien ausspucken und schreibe natürlich
> alles auf). Dazu mache ich jetzt 6x die Woche sanften Sport.
> Immer im Wechsel an drei Tagen leichtes Krafttraining mit Matte
> und Teraband, 3x Ausdauer (2x Walken, 1x Schwimmen).
So ist das perfekt.
> Wenn ich mein Ziel
> erreicht habe und die tiefenpsychologische Therapie beendet
> ist, möchte ich dann eine Gruppen-Verhaltens-Therapie
> anschließen, um eben auch zum Gewichthalten von dem
> Kalorienzählen ganz wegkommen zu können und wieder ein gesundes
> Gefühl für meinen Körper (als für Hunger, Sättigung etc.) zu
> bekommen.
Vergiss es. Das funktioniert nicht. Das KANN nicht funktionieren. Spar dir die Zeit und das Geld für eine solche Gruppen-Therapie. Wenn du dein Gewicht halten willst, wirst du immer darauf achten müssen, eine ausgeglichene Energiebilanz herzustellen. Und kein Mensch der Welt ist in der Lage, ein Gefühl dafür zu entwickeln, ob seine Energiebilanz ausgeglichen ist. In irgendeiner Form wirst du daher immer Kalorien zählen müssen, genauso wie ich und alle anderen auch.
Natürlich baust du mit der Zeit dein Wissen aus, so dass du ziemlich genau abschätzen kannst, wieviel Kalorien das Essen hat, das du gerade vor dir hast. Aber auch wenn du nicht mehr jede Kalorie mit Hilfe einer Kalorientabelle exakt abzählst, so bleibt es doch beim Kalorienzählen.
Alex
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Re: Hallo erstmal! 22. Mai 2009 12:21 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 264 |
Alexander schrieb:
> Vergiss es. Das funktioniert nicht. Das KANN nicht
> funktionieren. Spar dir die Zeit und das Geld für eine solche
> Gruppen-Therapie. Wenn du dein Gewicht halten willst, wirst du
> immer darauf achten müssen, eine ausgeglichene Energiebilanz
> herzustellen. Und kein Mensch der Welt ist in der Lage, ein
> Gefühl dafür zu entwickeln, ob seine Energiebilanz ausgeglichen
> ist. In irgendeiner Form wirst du daher immer Kalorien zählen
> müssen, genauso wie ich und alle anderen auch.
>
> Natürlich baust du mit der Zeit dein Wissen aus, so dass du
> ziemlich genau abschätzen kannst, wieviel Kalorien das Essen
> hat, das du gerade vor dir hast. Aber auch wenn du nicht mehr
> jede Kalorie mit Hilfe einer Kalorientabelle exakt abzählst, so
> bleibt es doch beim Kalorienzählen.
Ich gebe Dir ja recht, dass es für jemanden mit einer so langen Geschichte in Sachen Essstörung sehr sehr schwer sein wird, mal wieder ein natürliches Verhältnis zum Essen und den aufgenommenen Kalorien zu bekommen, aber dass es nicht funktionieren KANN, das glaube ich nicht. Auch für mich wäre es langfristig das Ziel: so gut auf meinen Körper und seine Bedürnisse hören zu können, dass ich einfach "nach Gefühl" essen kann und nicht mehr über jeden Bissen nachdenken muß, den ich in den Mund stecke.
Mein Problem ist derzeit noch, dass mir meine seelischen Bedürfnisse zu sehr dazwischenfunken und ich sie unglücklicherweise bisher auch mit Nahrungsaufnahme verbunden habe, und ich könnte mir vorstellen, dass das bei Jessica ähnlich ist. Aber das heißt doch nicht, dass man nie wieder ein unverkrampftes Verhältnis zu Nahrung bekommen kann und ohne Kalorienzählen nicht auskommt?
Es gibt Scharen von schlanken, unbekümmerten Menschen, die einfach essen, wenn Sie Hunger haben, und aufhören, wenn sie satt sind - ohne über die Kalorien nachzudenken. So einer wär ich auch gern :-)
Liebe Grüße,
Schlumpfine
Niemals wird dir ein Wunsch gegeben, ohne dass dir auch die Kraft verliehen wurde, ihn zu verwirklichen. Es mag allerdings sein, dass Du Dich dafür anstrengen mußt.
> Vergiss es. Das funktioniert nicht. Das KANN nicht
> funktionieren. Spar dir die Zeit und das Geld für eine solche
> Gruppen-Therapie. Wenn du dein Gewicht halten willst, wirst du
> immer darauf achten müssen, eine ausgeglichene Energiebilanz
> herzustellen. Und kein Mensch der Welt ist in der Lage, ein
> Gefühl dafür zu entwickeln, ob seine Energiebilanz ausgeglichen
> ist. In irgendeiner Form wirst du daher immer Kalorien zählen
> müssen, genauso wie ich und alle anderen auch.
>
> Natürlich baust du mit der Zeit dein Wissen aus, so dass du
> ziemlich genau abschätzen kannst, wieviel Kalorien das Essen
> hat, das du gerade vor dir hast. Aber auch wenn du nicht mehr
> jede Kalorie mit Hilfe einer Kalorientabelle exakt abzählst, so
> bleibt es doch beim Kalorienzählen.
Ich gebe Dir ja recht, dass es für jemanden mit einer so langen Geschichte in Sachen Essstörung sehr sehr schwer sein wird, mal wieder ein natürliches Verhältnis zum Essen und den aufgenommenen Kalorien zu bekommen, aber dass es nicht funktionieren KANN, das glaube ich nicht. Auch für mich wäre es langfristig das Ziel: so gut auf meinen Körper und seine Bedürnisse hören zu können, dass ich einfach "nach Gefühl" essen kann und nicht mehr über jeden Bissen nachdenken muß, den ich in den Mund stecke.
Mein Problem ist derzeit noch, dass mir meine seelischen Bedürfnisse zu sehr dazwischenfunken und ich sie unglücklicherweise bisher auch mit Nahrungsaufnahme verbunden habe, und ich könnte mir vorstellen, dass das bei Jessica ähnlich ist. Aber das heißt doch nicht, dass man nie wieder ein unverkrampftes Verhältnis zu Nahrung bekommen kann und ohne Kalorienzählen nicht auskommt?
Es gibt Scharen von schlanken, unbekümmerten Menschen, die einfach essen, wenn Sie Hunger haben, und aufhören, wenn sie satt sind - ohne über die Kalorien nachzudenken. So einer wär ich auch gern :-)
Liebe Grüße,
Schlumpfine
Niemals wird dir ein Wunsch gegeben, ohne dass dir auch die Kraft verliehen wurde, ihn zu verwirklichen. Es mag allerdings sein, dass Du Dich dafür anstrengen mußt.
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Re: Hallo erstmal! 22. Mai 2009 12:39 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 109 |
Guten Morgen (oder eher Mittag... ;-))!
Danke für die vielen Antworten und das herzliche Willkommen! Da bin ich ja ganz geplättet. Ist nämlich das erste Mal, dass ich was in einem Forum schreibe (generell, nicht nur Abnehm-Forum). Man fühlt sich ja gleich richtig Zuhause.
Ich denke, es wird mit Sicherheit noch dazu kommen, dass ich Euch mein Gewicht verrate, ich brauche nur ein bisschen Zeit dafür. Ich bin mir auch ganz sicher, dass mich von Eurer Seite nur Verständnis und keine Verletzungen erwarten. Aber in der "echten" Welt ist das halt anders. Darum hat sich bei mir in der Hinsicht unterbewusst eine ganz starke Hemmschwelle aufgebaut, die langsam abgebaut werden muss. Aber ich kann Euch sagen: Ich hatte vor 2 Monaten mein Höchstgewicht mit einem BMI von 31,5 (*schäm*), jetzt 30,3 und ich möchte auf einen BMI von 21-22 kommen. Das ist jetzt schon ziemlich viel Info für mich und Ihr könnt Euch jetzt wenigstens ein Bild machen.
Danke auch für das Lob zu meinem Freund. :-) Er ist wirklich ein Schatz und der liebste Mensch, den ich mir vorstellen kann. Er ist übrigens ganz dünn und isst alles, worauf er Lust hat. Kann man manchmal echt neidisch werden. Aber natürlich freut mich das für ihn!
@ Alex: Ich bin mir in Bezug auf die Sache mit dem Körpergefühl auch nicht so ganz sicher. Die gängige Therapie bei Essstörungen sieht allerdings so aus, dass neben der Klärung der psychologischen Ursachen vor allem eine Normalisierung des Körpergefühls und des Hunger-Sättigungsgefühls erreicht werden soll. Meine Therapeutin meinte auch, es wäre zum Abnehmen eigentlich idealer, auch durch "Gefühl" abzunehmen, also indem man auf seinen Körper hört. Das erscheint mir aber so unlogisch (Abnahme bedeutet schließlich UNTER dem Bedarf zu essen und wie soll man das fühlen?), dass ich mich erstmal für einen anderen Weg entschieden habe. An Wissen über gesunde Ernährung mangelt es mir eigentlich nicht, obwohl man natürlich immer noch einiges dazulernen kann. Lies Dir doch mal auf der Website des Deutschen Ernährungsberatungs- und Informationsnetzes (ernaehrung.de) die Texte zu gezügeltem und ungezügeltem Essverhalten durch (man muss sich dazu ein bisschen durchklicken). Dort steht, dass der Mensch ein natürliches Gefühl für Hunger und Sättigung hat, dieses Gefühl wird aber durch gezügeltes Essen (also nicht essen, wenn man Hunger hat, sondern rational gesteuert durch Kalorienzählen, regelmäßige Diäten etc.) zerstört und führt in der Folge zu Übergewicht (langfristig gesehen). Sie haben dazu auch empirische Studien durchgeführt. Ich finde, das klingt ganz plausibel. Deswegen denke ich, werde ich den Mittelweg gehen, kontrolliert und rational abnehmen, dann aber versuchen, auf ein gesundes, ungezügeltes Essverhalten zu kommen. Kann natürlich sein, dass Du recht hast und das nicht klappt. Aber das wird sich dann zeigen. :-)
Ich studiere übrigens Kommunikationswissenschaften (hauptsächlich PR und interkulturelle Komm.).
Ganz liebe Grüße!
Jessica
Danke für die vielen Antworten und das herzliche Willkommen! Da bin ich ja ganz geplättet. Ist nämlich das erste Mal, dass ich was in einem Forum schreibe (generell, nicht nur Abnehm-Forum). Man fühlt sich ja gleich richtig Zuhause.

Ich denke, es wird mit Sicherheit noch dazu kommen, dass ich Euch mein Gewicht verrate, ich brauche nur ein bisschen Zeit dafür. Ich bin mir auch ganz sicher, dass mich von Eurer Seite nur Verständnis und keine Verletzungen erwarten. Aber in der "echten" Welt ist das halt anders. Darum hat sich bei mir in der Hinsicht unterbewusst eine ganz starke Hemmschwelle aufgebaut, die langsam abgebaut werden muss. Aber ich kann Euch sagen: Ich hatte vor 2 Monaten mein Höchstgewicht mit einem BMI von 31,5 (*schäm*), jetzt 30,3 und ich möchte auf einen BMI von 21-22 kommen. Das ist jetzt schon ziemlich viel Info für mich und Ihr könnt Euch jetzt wenigstens ein Bild machen.
Danke auch für das Lob zu meinem Freund. :-) Er ist wirklich ein Schatz und der liebste Mensch, den ich mir vorstellen kann. Er ist übrigens ganz dünn und isst alles, worauf er Lust hat. Kann man manchmal echt neidisch werden. Aber natürlich freut mich das für ihn!
@ Alex: Ich bin mir in Bezug auf die Sache mit dem Körpergefühl auch nicht so ganz sicher. Die gängige Therapie bei Essstörungen sieht allerdings so aus, dass neben der Klärung der psychologischen Ursachen vor allem eine Normalisierung des Körpergefühls und des Hunger-Sättigungsgefühls erreicht werden soll. Meine Therapeutin meinte auch, es wäre zum Abnehmen eigentlich idealer, auch durch "Gefühl" abzunehmen, also indem man auf seinen Körper hört. Das erscheint mir aber so unlogisch (Abnahme bedeutet schließlich UNTER dem Bedarf zu essen und wie soll man das fühlen?), dass ich mich erstmal für einen anderen Weg entschieden habe. An Wissen über gesunde Ernährung mangelt es mir eigentlich nicht, obwohl man natürlich immer noch einiges dazulernen kann. Lies Dir doch mal auf der Website des Deutschen Ernährungsberatungs- und Informationsnetzes (ernaehrung.de) die Texte zu gezügeltem und ungezügeltem Essverhalten durch (man muss sich dazu ein bisschen durchklicken). Dort steht, dass der Mensch ein natürliches Gefühl für Hunger und Sättigung hat, dieses Gefühl wird aber durch gezügeltes Essen (also nicht essen, wenn man Hunger hat, sondern rational gesteuert durch Kalorienzählen, regelmäßige Diäten etc.) zerstört und führt in der Folge zu Übergewicht (langfristig gesehen). Sie haben dazu auch empirische Studien durchgeführt. Ich finde, das klingt ganz plausibel. Deswegen denke ich, werde ich den Mittelweg gehen, kontrolliert und rational abnehmen, dann aber versuchen, auf ein gesundes, ungezügeltes Essverhalten zu kommen. Kann natürlich sein, dass Du recht hast und das nicht klappt. Aber das wird sich dann zeigen. :-)
Ich studiere übrigens Kommunikationswissenschaften (hauptsächlich PR und interkulturelle Komm.).
Ganz liebe Grüße!
Jessica
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Re: Hallo erstmal! 22. Mai 2009 12:58 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 6.243 |
Schlumpfine schrieb:
> Ich gebe Dir ja recht, dass es für jemanden mit einer so langen
> Geschichte in Sachen Essstörung sehr sehr schwer sein wird, mal
> wieder ein natürliches Verhältnis zum Essen und den
> aufgenommenen Kalorien zu bekommen,
nicht nur für so jemanden. Ein "natürliches" Verhältnis zum Essen und den aufgenommenen Kalorien - genauer: der tatsächlichen Energiebilanz - zu entwicklen war noch nie möglich.
Früher, als 90% der Bevölkerung körperlich schwer arbeiten musste, selbst lange Wege zu Fuß zurückgelegt wurden und es nur Kartoffeln, Brot und Wasser zum Essen gab, musste man sicher nicht darauf achten, nicht zu viele Kalorien zu essen - da war das Problem eher, überhaupt genügend Kalorien zu bekommen.
Heutzutage, da die meisten verfügbaren Lebensmittel eine sehr hohe Energiedichte haben und wir jede körperlich anstrengende Arbeit von Maschinen erledigen lassen, ist das Problem umgekehrt.
> Auch für mich wäre es
> langfristig das Ziel: so gut auf meinen Körper und seine
> Bedürnisse hören zu können, dass ich einfach "nach Gefühl"
> essen kann und nicht mehr über jeden Bissen nachdenken muß, den
> ich in den Mund stecke.
Das wird nie funktionieren, das funktioniert bei keinem Menschen. Weder bei mir, der ich nie großartig übergewichtig war noch bei dir noch bei BeLight, die 60 kg zu viel hatte und jetzt normalgewichtig ist.
Wenn du 2 kg Salatgurke isst, hast du weniger Energie gegessen, wie wenn du 3 Riegelchen Schokolade isst. Würde ich "nach Gefühl" essen, würde mir mein "Gefühl" nach 2 kg Gurke sagen, dass ich pappsatt bin. Mein "Gefühl" würde mir das nach 3 Riegeln Schoki ganz sicher NICHT sagen.
Verstehst du, was ich meine?
> Aber das heißt doch nicht, dass man nie wieder ein
> unverkrampftes Verhältnis zu Nahrung bekommen kann und ohne
> Kalorienzählen nicht auskommt?
Ich habe ein unverkrampftes Verhältnis zur Nahrung. Wie schon oft hier geschrieben, esse ich Weißwürste, Pizza, Burger, Pommes, Schokolade usw. Es gibt wirklich kein Lebensmittel, das ich nicht esse (ausser Schwarzwurst mit so dicken Fettbollen *würg*).
Das IST ein unverkrampftes Verhältnis zur Nahrung.
Ich kann dir aus dem Stegreif nicht sagen, wieviele Kalorien ein Weißwurst frühstück hat. Aber ich weiß, wenn ich ein Weißwurstfrühstück zu mir nehmen will, muss ich am besten einen Tag vorher weniger essen bzw. einen Tag vorher etwas mehr Sport treiben.
Du siehst, (fast) jeder Normalgewichtige zählt auf irgendeine Art und Weise Kalorien - von den wenigen genetisch Bevorzugten mal abgesehen, die tatsächlich futtern können was sie wollen, ohne zuzunehmen.
> Es gibt Scharen von schlanken, unbekümmerten Menschen, die
> einfach essen, wenn Sie Hunger haben, und aufhören, wenn sie
> satt sind - ohne über die Kalorien nachzudenken.
Das stimmt doch nicht. Wie kommst du denn auf diese Idee? 60% der Bevölkerung sind übergewichtig, 10% sind untergewichtig. Bleibt eine Minderheit von 30% Normalgewichtigen.
Von diesen 30% Normalgewichtigen treiben nochmal 70% mehr oder weniger regelmäßig Sport und sorgen dadurch für eine ausgeglichene Energiebilanz. Bleiben also insgesamt 9% der Bevölkerung, die normalgewichtig sind, ohne Sport zu treiben.
Von diesen 9% zählt mindestens die Hälfte ihre Kalorien genau ab. Bleiben also insgesamt ca 4% der Bevölkerung, die normalgewichtig sind, keinen Sport treiben und keine Kalorien zählen.
Das sind wie ich oben schrieb eineige wenige genetisch Begünstigte, aber doch nicht wie du schriebst "Scharen von schlanken, unbekümmerten Menschen".
> So einer wär ich auch gern :-)
Wenn du darauf wartest, wird das nichts. Finde dich damit ab, dass du dich immer in irgendeiner Form bewusst um deine ausgewogenen Energiebilanz kümmern musst und dass diese ausgewogene Energiebilanz niemals "automatisch" kommt.
Alex
> Ich gebe Dir ja recht, dass es für jemanden mit einer so langen
> Geschichte in Sachen Essstörung sehr sehr schwer sein wird, mal
> wieder ein natürliches Verhältnis zum Essen und den
> aufgenommenen Kalorien zu bekommen,
nicht nur für so jemanden. Ein "natürliches" Verhältnis zum Essen und den aufgenommenen Kalorien - genauer: der tatsächlichen Energiebilanz - zu entwicklen war noch nie möglich.
Früher, als 90% der Bevölkerung körperlich schwer arbeiten musste, selbst lange Wege zu Fuß zurückgelegt wurden und es nur Kartoffeln, Brot und Wasser zum Essen gab, musste man sicher nicht darauf achten, nicht zu viele Kalorien zu essen - da war das Problem eher, überhaupt genügend Kalorien zu bekommen.
Heutzutage, da die meisten verfügbaren Lebensmittel eine sehr hohe Energiedichte haben und wir jede körperlich anstrengende Arbeit von Maschinen erledigen lassen, ist das Problem umgekehrt.
> Auch für mich wäre es
> langfristig das Ziel: so gut auf meinen Körper und seine
> Bedürnisse hören zu können, dass ich einfach "nach Gefühl"
> essen kann und nicht mehr über jeden Bissen nachdenken muß, den
> ich in den Mund stecke.
Das wird nie funktionieren, das funktioniert bei keinem Menschen. Weder bei mir, der ich nie großartig übergewichtig war noch bei dir noch bei BeLight, die 60 kg zu viel hatte und jetzt normalgewichtig ist.
Wenn du 2 kg Salatgurke isst, hast du weniger Energie gegessen, wie wenn du 3 Riegelchen Schokolade isst. Würde ich "nach Gefühl" essen, würde mir mein "Gefühl" nach 2 kg Gurke sagen, dass ich pappsatt bin. Mein "Gefühl" würde mir das nach 3 Riegeln Schoki ganz sicher NICHT sagen.
Verstehst du, was ich meine?
> Aber das heißt doch nicht, dass man nie wieder ein
> unverkrampftes Verhältnis zu Nahrung bekommen kann und ohne
> Kalorienzählen nicht auskommt?
Ich habe ein unverkrampftes Verhältnis zur Nahrung. Wie schon oft hier geschrieben, esse ich Weißwürste, Pizza, Burger, Pommes, Schokolade usw. Es gibt wirklich kein Lebensmittel, das ich nicht esse (ausser Schwarzwurst mit so dicken Fettbollen *würg*).
Das IST ein unverkrampftes Verhältnis zur Nahrung.
Ich kann dir aus dem Stegreif nicht sagen, wieviele Kalorien ein Weißwurst frühstück hat. Aber ich weiß, wenn ich ein Weißwurstfrühstück zu mir nehmen will, muss ich am besten einen Tag vorher weniger essen bzw. einen Tag vorher etwas mehr Sport treiben.
Du siehst, (fast) jeder Normalgewichtige zählt auf irgendeine Art und Weise Kalorien - von den wenigen genetisch Bevorzugten mal abgesehen, die tatsächlich futtern können was sie wollen, ohne zuzunehmen.
> Es gibt Scharen von schlanken, unbekümmerten Menschen, die
> einfach essen, wenn Sie Hunger haben, und aufhören, wenn sie
> satt sind - ohne über die Kalorien nachzudenken.
Das stimmt doch nicht. Wie kommst du denn auf diese Idee? 60% der Bevölkerung sind übergewichtig, 10% sind untergewichtig. Bleibt eine Minderheit von 30% Normalgewichtigen.
Von diesen 30% Normalgewichtigen treiben nochmal 70% mehr oder weniger regelmäßig Sport und sorgen dadurch für eine ausgeglichene Energiebilanz. Bleiben also insgesamt 9% der Bevölkerung, die normalgewichtig sind, ohne Sport zu treiben.
Von diesen 9% zählt mindestens die Hälfte ihre Kalorien genau ab. Bleiben also insgesamt ca 4% der Bevölkerung, die normalgewichtig sind, keinen Sport treiben und keine Kalorien zählen.
Das sind wie ich oben schrieb eineige wenige genetisch Begünstigte, aber doch nicht wie du schriebst "Scharen von schlanken, unbekümmerten Menschen".
> So einer wär ich auch gern :-)
Wenn du darauf wartest, wird das nichts. Finde dich damit ab, dass du dich immer in irgendeiner Form bewusst um deine ausgewogenen Energiebilanz kümmern musst und dass diese ausgewogene Energiebilanz niemals "automatisch" kommt.
Alex
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Re: Hallo erstmal! 22. Mai 2009 13:13 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 264 |
Alexander schrieb:
> Wenn du 2 kg Salatgurke isst, hast du weniger Energie gegessen,
> wie wenn du 3 Riegelchen Schokolade isst. Würde ich "nach
> Gefühl" essen, würde mir mein "Gefühl" nach 2 kg Gurke sagen,
> dass ich pappsatt bin. Mein "Gefühl" würde mir das nach 3
> Riegeln Schoki ganz sicher NICHT sagen.
>
> Verstehst du, was ich meine?
Hm, nicht ganz. Da ist mein Gefühl wohl anders. Das "Gefühl sattsein" kommt nur zum Teil vom Magenfüllstand, zum anderen Teil aber aus dem Kopf. Mein "Gefühl" würde mir nach 2 kg Gurke sagen "bäh, und wann gibt es was Leckeres?" Und egal, wie voll der Magen schon ist, hätte ich das starke Bedürnis, noch was hinterherzuschieben. Und es könnte durchaus sein, dass das Gefühl nach 3 Riegeln Schoki "satt" meldet - weil es genau das war, wonach mir gerade der Sinn stand.
> Ich habe ein unverkrampftes Verhältnis zur Nahrung. Wie schon
> oft hier geschrieben, esse ich Weißwürste, Pizza, Burger,
> Pommes, Schokolade usw. Es gibt wirklich kein Lebensmittel, das
> ich nicht esse (ausser Schwarzwurst mit so dicken Fettbollen
> *würg*).
> Das IST ein unverkrampftes Verhältnis zur Nahrung.
Stimmt. Ist für meine Begriffe auch das einzig richtige. "Böse" Lebensmittel sollte es nicht geben.
> > Es gibt Scharen von schlanken, unbekümmerten Menschen, die
> > einfach essen, wenn Sie Hunger haben, und aufhören, wenn sie
> > satt sind - ohne über die Kalorien nachzudenken.
>
> Das stimmt doch nicht. Wie kommst du denn auf diese Idee? 60%
> der Bevölkerung sind übergewichtig, 10% sind untergewichtig.
> Bleibt eine Minderheit von 30% Normalgewichtigen.
O.k., die "Scharen" waren eindeutig übertrieben, es ist ganz im Gegenteil die Minderheit.
> Von diesen 30% Normalgewichtigen treiben nochmal 70% mehr oder
> weniger regelmäßig Sport und sorgen dadurch für eine
> ausgeglichene Energiebilanz. Bleiben also insgesamt 9% der
> Bevölkerung, die normalgewichtig sind, ohne Sport zu treiben.
Ich würde aber doch mal sagen, dass die meisten Menschen Sport nicht treiben, um eine ausgeglichene Energiebilanz zu treiben. Sie machen Sport, weil sie sich gerne bewegen, gern draußen sind, mit Freunden zusammen etwas unternehmen wollen, ihre körperlichen Grenzen erfahren wollen.
Was ich sagen will: wenn ich Sport treibe, kann ich sehr wohl trotzdem zu den "unbekümmerten Schlanken" gehören.
> Von diesen 9% zählt mindestens die Hälfte ihre Kalorien genau
> ab. Bleiben also insgesamt ca 4% der Bevölkerung, die
> normalgewichtig sind, keinen Sport treiben und keine Kalorien
> zählen.
>
> Das sind wie ich oben schrieb eineige wenige genetisch
> Begünstigte, aber doch nicht wie du schriebst "Scharen von
> schlanken, unbekümmerten Menschen".
Die "unbekümmerten Schlanken" sind für mich nicht schlaffe Coutchpotatoes, die (fr)essen können, was sie wollen, ohne zuzunehmen. Sondern einfach die, die nicht bei jedem Lebensmittel im Supermarkt automatisch die Packung umdrehen und nach den Nährwerten schauen (frei nach Robert Lembke "Machen Sie eine typische Handbewegung!" :-)) und überlegen, wieviel sie davon jetzt essen können, und wieviel Prozent des Tagesbedarfes dann sind.
> > So einer wär ich auch gern :-)
>
> Wenn du darauf wartest, wird das nichts. Finde dich damit ab,
> dass du dich immer in irgendeiner Form bewusst um deine
> ausgewogenen Energiebilanz kümmern musst und dass diese
> ausgewogene Energiebilanz niemals "automatisch" kommt.
Ich hab kein Problem, mich damit abzufinden, immer auf meine Ernährung achten zu müssen. Trotzdem hoffe ich immer noch, das zwanghafte Aufaddieren der Kalorien bei jeder Mahlzeit irgendwann mal sein lassen zu können.
LG,
Schlumpfine
Niemals wird dir ein Wunsch gegeben, ohne dass dir auch die Kraft verliehen wurde, ihn zu verwirklichen. Es mag allerdings sein, dass Du Dich dafür anstrengen mußt.
> Wenn du 2 kg Salatgurke isst, hast du weniger Energie gegessen,
> wie wenn du 3 Riegelchen Schokolade isst. Würde ich "nach
> Gefühl" essen, würde mir mein "Gefühl" nach 2 kg Gurke sagen,
> dass ich pappsatt bin. Mein "Gefühl" würde mir das nach 3
> Riegeln Schoki ganz sicher NICHT sagen.
>
> Verstehst du, was ich meine?
Hm, nicht ganz. Da ist mein Gefühl wohl anders. Das "Gefühl sattsein" kommt nur zum Teil vom Magenfüllstand, zum anderen Teil aber aus dem Kopf. Mein "Gefühl" würde mir nach 2 kg Gurke sagen "bäh, und wann gibt es was Leckeres?" Und egal, wie voll der Magen schon ist, hätte ich das starke Bedürnis, noch was hinterherzuschieben. Und es könnte durchaus sein, dass das Gefühl nach 3 Riegeln Schoki "satt" meldet - weil es genau das war, wonach mir gerade der Sinn stand.
> Ich habe ein unverkrampftes Verhältnis zur Nahrung. Wie schon
> oft hier geschrieben, esse ich Weißwürste, Pizza, Burger,
> Pommes, Schokolade usw. Es gibt wirklich kein Lebensmittel, das
> ich nicht esse (ausser Schwarzwurst mit so dicken Fettbollen
> *würg*).
> Das IST ein unverkrampftes Verhältnis zur Nahrung.
Stimmt. Ist für meine Begriffe auch das einzig richtige. "Böse" Lebensmittel sollte es nicht geben.
> > Es gibt Scharen von schlanken, unbekümmerten Menschen, die
> > einfach essen, wenn Sie Hunger haben, und aufhören, wenn sie
> > satt sind - ohne über die Kalorien nachzudenken.
>
> Das stimmt doch nicht. Wie kommst du denn auf diese Idee? 60%
> der Bevölkerung sind übergewichtig, 10% sind untergewichtig.
> Bleibt eine Minderheit von 30% Normalgewichtigen.
O.k., die "Scharen" waren eindeutig übertrieben, es ist ganz im Gegenteil die Minderheit.
> Von diesen 30% Normalgewichtigen treiben nochmal 70% mehr oder
> weniger regelmäßig Sport und sorgen dadurch für eine
> ausgeglichene Energiebilanz. Bleiben also insgesamt 9% der
> Bevölkerung, die normalgewichtig sind, ohne Sport zu treiben.
Ich würde aber doch mal sagen, dass die meisten Menschen Sport nicht treiben, um eine ausgeglichene Energiebilanz zu treiben. Sie machen Sport, weil sie sich gerne bewegen, gern draußen sind, mit Freunden zusammen etwas unternehmen wollen, ihre körperlichen Grenzen erfahren wollen.
Was ich sagen will: wenn ich Sport treibe, kann ich sehr wohl trotzdem zu den "unbekümmerten Schlanken" gehören.
> Von diesen 9% zählt mindestens die Hälfte ihre Kalorien genau
> ab. Bleiben also insgesamt ca 4% der Bevölkerung, die
> normalgewichtig sind, keinen Sport treiben und keine Kalorien
> zählen.
>
> Das sind wie ich oben schrieb eineige wenige genetisch
> Begünstigte, aber doch nicht wie du schriebst "Scharen von
> schlanken, unbekümmerten Menschen".
Die "unbekümmerten Schlanken" sind für mich nicht schlaffe Coutchpotatoes, die (fr)essen können, was sie wollen, ohne zuzunehmen. Sondern einfach die, die nicht bei jedem Lebensmittel im Supermarkt automatisch die Packung umdrehen und nach den Nährwerten schauen (frei nach Robert Lembke "Machen Sie eine typische Handbewegung!" :-)) und überlegen, wieviel sie davon jetzt essen können, und wieviel Prozent des Tagesbedarfes dann sind.
> > So einer wär ich auch gern :-)
>
> Wenn du darauf wartest, wird das nichts. Finde dich damit ab,
> dass du dich immer in irgendeiner Form bewusst um deine
> ausgewogenen Energiebilanz kümmern musst und dass diese
> ausgewogene Energiebilanz niemals "automatisch" kommt.
Ich hab kein Problem, mich damit abzufinden, immer auf meine Ernährung achten zu müssen. Trotzdem hoffe ich immer noch, das zwanghafte Aufaddieren der Kalorien bei jeder Mahlzeit irgendwann mal sein lassen zu können.
LG,
Schlumpfine
Niemals wird dir ein Wunsch gegeben, ohne dass dir auch die Kraft verliehen wurde, ihn zu verwirklichen. Es mag allerdings sein, dass Du Dich dafür anstrengen mußt.
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Re: Hallo erstmal! 22. Mai 2009 14:28 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 135 |
Schlumpfine schrieb:
> Trotzdem hoffe ich immer noch, das
> zwanghafte Aufaddieren der Kalorien bei jeder Mahlzeit
> irgendwann mal sein lassen zu können.
Ich weiß gar nicht, was so schlimm daran ist, zu addieren was man zu sich nimmt und ich finde es auch gar nicht zwanghaft. Man kontrolliert alles im Leben: den Kontostand, die Tankanzeige, die Haarlänge, die Fußnägellänge usw. usw.
Warum nicht auch die Energiezufuhr???
Liebe Grüße
bwsnoopy
Esse um zu leben und lebe nicht um zu essen
> Trotzdem hoffe ich immer noch, das
> zwanghafte Aufaddieren der Kalorien bei jeder Mahlzeit
> irgendwann mal sein lassen zu können.
Ich weiß gar nicht, was so schlimm daran ist, zu addieren was man zu sich nimmt und ich finde es auch gar nicht zwanghaft. Man kontrolliert alles im Leben: den Kontostand, die Tankanzeige, die Haarlänge, die Fußnägellänge usw. usw.
Warum nicht auch die Energiezufuhr???
Liebe Grüße
bwsnoopy
Esse um zu leben und lebe nicht um zu essen
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Re: Hallo erstmal! 22. Mai 2009 14:29 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 54 |
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Re: An dat Schlumpfinchen.... 22. Mai 2009 15:27 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 2.170 |
Hallo Schlumpfinchen,
bei mir war es auch so, das ich viel "addierte", aber als ich mein Zielgewicht erreicht hatte, änderte sich das auch wieder.
Wenn einem nämlich die neue Ernährungsform in "Fleisch und Blut" übergegangen ist, greift man schon automatisch nach fettärmeren, kalorienärmeren Lebensmitteln. Das is alles irgendwo dann abgespeichert... so wars jedenfalls bei mir und das "zwanghafte Kalorienzählen" hörte auf.
Und ich nahm damals auch NICHT wieder zu, das ergab sich leider erst in den letzten 2 Jahren und es wurden ja auch nur 3 Kilo.
Ich zog rechtzeitig wieder die Notbremse, und ich kann sagen, ich hab 2 Kilo wieder runter, die klebten allerdings wie Pattex, wie Du bestimmt noch weißt ;-)
Und ein paarmal war es auch diesmal wieder so bei mir, das ich am liebsten hingeschmissen hätte ;-) ABER ich hatte auch die Erfahrung, das das sehr dumm wäre, denn es GEHT weiter mit der Abnahme, auch wenn sich mal garnix auf der Waage tut.
Und ich weiß auch genau, woran meine Gewichtszunahme lag und ich wußte auch, wieviel Kalorien Schokolade hat und andere Naschereien, daran lags nicht.
Ich schluderte ganz einfach, SO WAR DAS und das geb ich hier auch ehrlich zu.
Dafür wars aber lecker....hähähähä
Aber ich bin nach wie vor von meiner neueren, leichteren Ernährungsform überzeugt, so ganz im innersten. Von daher empfand ich auch keine großen Verzichtsgedanken, als ich wieder abnahm. Und der Sport tat sein übriges... und ich hab mich auch janz doll bemüht, den wieder regelmäßiger zu machen. Was gar nicht mal so einfach war, weil ich wieder ganztags berufstätig bin und zwar in einer neuen Firma, wo es ordentlich zur Sache geht. Aber ALLES geht, wenn man nur irgendwie will, und wenn ich abends um 20:00 Uhr erst zum Joggen/Walken konnte, ich WOLLTE DAS !
Und ich war nie allein dabei, ich traf immer noch viele andere Jogger, die wohl auch nicht eher konnten, oder wie auch immer...
Also zerbrich Dir jetzt mal nicht Dein hübsches Köpfchen, achte nur darauf, das Du Dich nicht dauernd zwanghaft wiegst und Dir auch mal ne Kleinigkeit gönnst, aber ich denke, so schlau biste mittlerweile selbst ;-)
Außerdem sind wir noch nich SO senil, das wir uns nicht irgendwann merken könnten, wieviel Kalorien was hat ;-)
Lieben Gruß
vom Lianchen
das immer noch nich ihre Wii installiert hat, dafür aber außerdem neue Vorhänge hat :-)
Waaah, ich bin heut so energiegeladen, das muß ich ausnutzen :-)
Nachricht bearbeitet (22.05.2009 15:29)
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
bei mir war es auch so, das ich viel "addierte", aber als ich mein Zielgewicht erreicht hatte, änderte sich das auch wieder.
Wenn einem nämlich die neue Ernährungsform in "Fleisch und Blut" übergegangen ist, greift man schon automatisch nach fettärmeren, kalorienärmeren Lebensmitteln. Das is alles irgendwo dann abgespeichert... so wars jedenfalls bei mir und das "zwanghafte Kalorienzählen" hörte auf.
Und ich nahm damals auch NICHT wieder zu, das ergab sich leider erst in den letzten 2 Jahren und es wurden ja auch nur 3 Kilo.
Ich zog rechtzeitig wieder die Notbremse, und ich kann sagen, ich hab 2 Kilo wieder runter, die klebten allerdings wie Pattex, wie Du bestimmt noch weißt ;-)
Und ein paarmal war es auch diesmal wieder so bei mir, das ich am liebsten hingeschmissen hätte ;-) ABER ich hatte auch die Erfahrung, das das sehr dumm wäre, denn es GEHT weiter mit der Abnahme, auch wenn sich mal garnix auf der Waage tut.
Und ich weiß auch genau, woran meine Gewichtszunahme lag und ich wußte auch, wieviel Kalorien Schokolade hat und andere Naschereien, daran lags nicht.
Ich schluderte ganz einfach, SO WAR DAS und das geb ich hier auch ehrlich zu.
Dafür wars aber lecker....hähähähä
Aber ich bin nach wie vor von meiner neueren, leichteren Ernährungsform überzeugt, so ganz im innersten. Von daher empfand ich auch keine großen Verzichtsgedanken, als ich wieder abnahm. Und der Sport tat sein übriges... und ich hab mich auch janz doll bemüht, den wieder regelmäßiger zu machen. Was gar nicht mal so einfach war, weil ich wieder ganztags berufstätig bin und zwar in einer neuen Firma, wo es ordentlich zur Sache geht. Aber ALLES geht, wenn man nur irgendwie will, und wenn ich abends um 20:00 Uhr erst zum Joggen/Walken konnte, ich WOLLTE DAS !
Und ich war nie allein dabei, ich traf immer noch viele andere Jogger, die wohl auch nicht eher konnten, oder wie auch immer...
Also zerbrich Dir jetzt mal nicht Dein hübsches Köpfchen, achte nur darauf, das Du Dich nicht dauernd zwanghaft wiegst und Dir auch mal ne Kleinigkeit gönnst, aber ich denke, so schlau biste mittlerweile selbst ;-)
Außerdem sind wir noch nich SO senil, das wir uns nicht irgendwann merken könnten, wieviel Kalorien was hat ;-)
Lieben Gruß
vom Lianchen
das immer noch nich ihre Wii installiert hat, dafür aber außerdem neue Vorhänge hat :-)
Waaah, ich bin heut so energiegeladen, das muß ich ausnutzen :-)
Nachricht bearbeitet (22.05.2009 15:29)
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
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Re: Hallo erstmal! 22. Mai 2009 17:15 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 109 |
Liebes Lianchen,
auch von mir herzlichen Glückwunsch zu Deinen 7 Jahren ohne Alkohol! Und auch danke für Deine ermutigenden Worte. Ich sehe es ganz genauso wie Du, dass man eben immer mit der Sucht und den zugrunde liegenden Problemen zu kämpfen haben wird, aber man eben auch was dagegen tun kann! In Sachen Alkohol ist meine Familie übrigens auch etwas vorbelastet. Meine leiblichen Oma und Opa und mein späterer Stiefopa waren alle ganz schwere Alkoholiker, mein Opa ist sogar daran gestorben und meine Oma landete auf der Straße, sodass meine Mutter so ab 13 in eine Pflegefamilie kam. Da hat sie immer sehr drunter gelitten, wir haben dann erst nach Jahren wieder Kontakt mit meiner dann schon trockenen und neu verheirateten Oma aufgenommen. Sie ist dann leider auch kurz danach an Krebs gestorben. Ihr 2. Ehemann hat sie sozusagen von der Straße geholt. Er lebt auch noch und ist seit Jahrzehnten trocken mittlerweile. Meine Mutter hat das alles so abgeschreckt, dass sie sehr wenig Alkohol trinkt. War ja auch echt ganz schön extrem, was da alles so passiert ist in der Familie.
Ich selbst habe mit Alkohol, Zigaretten & Co. zum Glück keine Probleme. Alkohol trinke ich fast gar nicht und geraucht habe ich auch noch nie. Aber ehrlich gesagt: Es ist ja auch schon schlimm genug mit Essstörungen, da muss das ja nicht auch noch dazu kommen! Allerdings muss ich gestehen, dass ich ein bisschen Cola-Light abhängig bin. Hat wenigstens keine Kalorien, aber so gerade gesund ist es ja nun auch nicht.
Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles Gute, ich kann Dich sehr gut verstehen. Ich bin sicher, dass Du ein schönes, alkoholfreies und schlankes Leben auch in der Zukunft weiterführst!
LG!
auch von mir herzlichen Glückwunsch zu Deinen 7 Jahren ohne Alkohol! Und auch danke für Deine ermutigenden Worte. Ich sehe es ganz genauso wie Du, dass man eben immer mit der Sucht und den zugrunde liegenden Problemen zu kämpfen haben wird, aber man eben auch was dagegen tun kann! In Sachen Alkohol ist meine Familie übrigens auch etwas vorbelastet. Meine leiblichen Oma und Opa und mein späterer Stiefopa waren alle ganz schwere Alkoholiker, mein Opa ist sogar daran gestorben und meine Oma landete auf der Straße, sodass meine Mutter so ab 13 in eine Pflegefamilie kam. Da hat sie immer sehr drunter gelitten, wir haben dann erst nach Jahren wieder Kontakt mit meiner dann schon trockenen und neu verheirateten Oma aufgenommen. Sie ist dann leider auch kurz danach an Krebs gestorben. Ihr 2. Ehemann hat sie sozusagen von der Straße geholt. Er lebt auch noch und ist seit Jahrzehnten trocken mittlerweile. Meine Mutter hat das alles so abgeschreckt, dass sie sehr wenig Alkohol trinkt. War ja auch echt ganz schön extrem, was da alles so passiert ist in der Familie.
Ich selbst habe mit Alkohol, Zigaretten & Co. zum Glück keine Probleme. Alkohol trinke ich fast gar nicht und geraucht habe ich auch noch nie. Aber ehrlich gesagt: Es ist ja auch schon schlimm genug mit Essstörungen, da muss das ja nicht auch noch dazu kommen! Allerdings muss ich gestehen, dass ich ein bisschen Cola-Light abhängig bin. Hat wenigstens keine Kalorien, aber so gerade gesund ist es ja nun auch nicht.
Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles Gute, ich kann Dich sehr gut verstehen. Ich bin sicher, dass Du ein schönes, alkoholfreies und schlankes Leben auch in der Zukunft weiterführst!
LG!
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Re: An jessifuzz 22. Mai 2009 18:48 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 2.170 |
Hallo jessifuzz,
Danke Dir ganz lieb für Deine Glückwünsche :-)
Tja, dann weißt Du ja selbst, was für eine furchtbare Krankheit Alkoholismus ist und auch, wie tödlich sie ist.
Dann stammst Du auch aus einer "dysfunktionalen Familie", so nennt man das, denn es sind ALLE von der Krankheit Alkoholismus betroffen, auch die Angehörigen. So wie Deine Mutter eben, ich sags nicht gern, aber sie kann froh sein, das sie in eine Pflegefamilie kam und ich hoffe, das sie es dort einigemaßen gut hatte ? Auch Kinder von Alkoholikern zeigen typische Symtome, es besteht eine erheblich größere Gefahr, selbst an Alkoholismus zu erkranken, die andere Seite ist die Co-Abhängigkeit, das bedeutet, das sie später oft selbst einen Partner wählen, der Alkoholiker ist oder anderweitig suchterkrankt und hilfsbedürftig.
Vielleicht blieb sie davon verschont, dann hat sie großes Glück gehabt, so traurig sich die ganze Geschichte auch anhört. Und ich wünsche Dir von Herzen, auch verschont gebleiben zu sein von den Folgen. Es war wahrscheinlich auch besser so, damals den Kontakt abzubrechen, jeder, der sich mit Süchten auskennt, hätte auch dazu geraten. Um zu vermeiden, selbst zu zerbrechen.
Ach jessifuzz, oft denke ich, jeder hat ne kleine Sucht, sei es im Verhalten oder eine gewisse Abhängigkeit zu gewissen Nahrungsmitteln...
Bei Dir ist es halt Cola-Light, es gibt schlimmeres...
Wichtiger wäre, Deine Esstörung gut in den Griff zu bekommen, weil sie ja sehr belastend ist für Dich. Dann nimm halt die Cola-Light in Kauf ;-)
Und freu Dich darüber, nicht von anderen Süchten zusätzlich betroffen zu sein, ist schon so schwer genug.
Ich drücke Dir jedenfalls ganz fest die Daumen, das es Dir gelingt und Dir alle Unterstützung der Welt und auch hier kannst Du welche bekommen.
Ich persönlich kenne zumindest niemanden, der sich allein aus Süchten lösen konnte, und es ist nix peinliches dabei, um Hilfe zu bitten.
Wir Alkies sagen oft, es ist keine Schande, Alkoholiker zu sein, nur, nichts dagegen zu tun.
Und so ist es im Grunde bei allem, was uns krank macht und wogegen wir was tun können.
Liebe Grüße
vom
Lianchen
Nachricht bearbeitet (22.05.2009 19:03)
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
Danke Dir ganz lieb für Deine Glückwünsche :-)
Tja, dann weißt Du ja selbst, was für eine furchtbare Krankheit Alkoholismus ist und auch, wie tödlich sie ist.
Dann stammst Du auch aus einer "dysfunktionalen Familie", so nennt man das, denn es sind ALLE von der Krankheit Alkoholismus betroffen, auch die Angehörigen. So wie Deine Mutter eben, ich sags nicht gern, aber sie kann froh sein, das sie in eine Pflegefamilie kam und ich hoffe, das sie es dort einigemaßen gut hatte ? Auch Kinder von Alkoholikern zeigen typische Symtome, es besteht eine erheblich größere Gefahr, selbst an Alkoholismus zu erkranken, die andere Seite ist die Co-Abhängigkeit, das bedeutet, das sie später oft selbst einen Partner wählen, der Alkoholiker ist oder anderweitig suchterkrankt und hilfsbedürftig.
Vielleicht blieb sie davon verschont, dann hat sie großes Glück gehabt, so traurig sich die ganze Geschichte auch anhört. Und ich wünsche Dir von Herzen, auch verschont gebleiben zu sein von den Folgen. Es war wahrscheinlich auch besser so, damals den Kontakt abzubrechen, jeder, der sich mit Süchten auskennt, hätte auch dazu geraten. Um zu vermeiden, selbst zu zerbrechen.
Ach jessifuzz, oft denke ich, jeder hat ne kleine Sucht, sei es im Verhalten oder eine gewisse Abhängigkeit zu gewissen Nahrungsmitteln...
Bei Dir ist es halt Cola-Light, es gibt schlimmeres...
Wichtiger wäre, Deine Esstörung gut in den Griff zu bekommen, weil sie ja sehr belastend ist für Dich. Dann nimm halt die Cola-Light in Kauf ;-)
Und freu Dich darüber, nicht von anderen Süchten zusätzlich betroffen zu sein, ist schon so schwer genug.
Ich drücke Dir jedenfalls ganz fest die Daumen, das es Dir gelingt und Dir alle Unterstützung der Welt und auch hier kannst Du welche bekommen.
Ich persönlich kenne zumindest niemanden, der sich allein aus Süchten lösen konnte, und es ist nix peinliches dabei, um Hilfe zu bitten.
Wir Alkies sagen oft, es ist keine Schande, Alkoholiker zu sein, nur, nichts dagegen zu tun.
Und so ist es im Grunde bei allem, was uns krank macht und wogegen wir was tun können.
Liebe Grüße
vom
Lianchen
Nachricht bearbeitet (22.05.2009 19:03)
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
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Re: @ Schlumpfine :-) 22. Mai 2009 19:02 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 2.170 |
Hallo liebes Schlumpfinchen,
Danke Dir ganz lieb für Deinen Glückwunsch und Dein Daumendrücken :-)
Nein, ich feiere diesen Tag nicht mehr, anfangs tat ich das aber. Denn ich tue ja eigentlich nur das normalste der Welt, ich trinke keinen Alkohol. ;-)
Naja, Gedanken kommen aber auch an diesem Tag wieder hoch, is klar. Und die sind eher schrecklich, und das ist auch gut so. Nicht das ich mal auf die Idee komme "ach, soooo schlimm war doch alles gar nicht."
Ich lege heute keinen großen Wert mehr auf ein gewissen Datum, es ist nur ein Datum, mehr nicht. Ebenso wie mein richtiger Geburtstag, den hab ich sogar schon mal selbst vergessen...tzzzzz
Ebenso denke ich nicht mehr in Zeiträumen, sie spielen keine wichtige Rolle mehr für mich. Mein Blick ist heute mehr auf anderes, wirklich wichtiges für mich gerichtet. Darum hab ich wahrscheinlich auch viel Geduld mit anderen und auch mit mir selbst... aber auch das nicht immer ! ;-)
Ich bin in nix perfekt, und das ist auch kein Anspruch mehr an mich, denn auch das trieb mich in die Sucht. Übrigens ist das oft bei Frauen so, perfekt sein zu wollen, alle möglichen Süchte können die Folge sein, ich nenne mal nur Medikamentensucht, Alkoholsucht, Bulimie, Magersucht, die ganze Palette halt... um ja gut zu funktionieren.
Ich funktioniere mal gut und mal weniger gut, es gibt tolle Tage und grau-schwarze bei mir, wie bei allen Menschen. Und ich nehme jeden Tag so an, wie er ist. Ich glaub, sowas nennt sich: leben ;-)
Liebe Grüße an Dich
vom
Lianchen
das aber in letzter Zeit nur helle Tage hatte, und auch das macht mich schon wieder mißtrauisch ;-)
Nachricht bearbeitet (22.05.2009 19:03)
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
Danke Dir ganz lieb für Deinen Glückwunsch und Dein Daumendrücken :-)
Nein, ich feiere diesen Tag nicht mehr, anfangs tat ich das aber. Denn ich tue ja eigentlich nur das normalste der Welt, ich trinke keinen Alkohol. ;-)
Naja, Gedanken kommen aber auch an diesem Tag wieder hoch, is klar. Und die sind eher schrecklich, und das ist auch gut so. Nicht das ich mal auf die Idee komme "ach, soooo schlimm war doch alles gar nicht."
Ich lege heute keinen großen Wert mehr auf ein gewissen Datum, es ist nur ein Datum, mehr nicht. Ebenso wie mein richtiger Geburtstag, den hab ich sogar schon mal selbst vergessen...tzzzzz
Ebenso denke ich nicht mehr in Zeiträumen, sie spielen keine wichtige Rolle mehr für mich. Mein Blick ist heute mehr auf anderes, wirklich wichtiges für mich gerichtet. Darum hab ich wahrscheinlich auch viel Geduld mit anderen und auch mit mir selbst... aber auch das nicht immer ! ;-)
Ich bin in nix perfekt, und das ist auch kein Anspruch mehr an mich, denn auch das trieb mich in die Sucht. Übrigens ist das oft bei Frauen so, perfekt sein zu wollen, alle möglichen Süchte können die Folge sein, ich nenne mal nur Medikamentensucht, Alkoholsucht, Bulimie, Magersucht, die ganze Palette halt... um ja gut zu funktionieren.
Ich funktioniere mal gut und mal weniger gut, es gibt tolle Tage und grau-schwarze bei mir, wie bei allen Menschen. Und ich nehme jeden Tag so an, wie er ist. Ich glaub, sowas nennt sich: leben ;-)
Liebe Grüße an Dich
vom
Lianchen
das aber in letzter Zeit nur helle Tage hatte, und auch das macht mich schon wieder mißtrauisch ;-)
Nachricht bearbeitet (22.05.2009 19:03)
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
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Re: Hallo erstmal! 22. Mai 2009 19:29 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 1.539 |
bwsnoopy schrieb:
> Schlumpfine schrieb:
>
> > Trotzdem hoffe ich immer noch, das
> > zwanghafte Aufaddieren der Kalorien bei jeder Mahlzeit
> > irgendwann mal sein lassen zu können.
>
> Ich weiß gar nicht, was so schlimm daran ist, zu addieren was
> man zu sich nimmt und ich finde es auch gar nicht zwanghaft.
> Man kontrolliert alles im Leben: den Kontostand, die
> Tankanzeige, die Haarlänge, die Fußnägellänge usw. usw.
>
> Warum nicht auch die Energiezufuhr???
Da sprichst du mir total aus dem Herzen bwsnoopy! Ich hab das vor einiger Zeit auch schon versucht, in Worte zu fassen, dass das SO eine große Bürde nun auch nicht ist. Ich fühl mich schon lange nicht mehr im Zählstress, alex erwähnte es heute auch in einem Post, dass da viel Routine hinzukommt. Man erfindet ja auch nicht jeden Tag sein Mittagessen neu, so daß man ständig exotische Zutaten verwendet, die man erst mal auf den Kaloriengehalt hin untersuchen muss. Ich hatte wie du auch die Finanzen als Hinweis angeführt, die man auch kontrollieren muss, um nicht in kürzester Zeit in die Katastrophe zu rauschen. So ist es eben mit dem essen auch. Und wie alex schon prima aufgeführt hat, es gibt kaum Menschen, die das nicht kontrollieren müssen und dass es die meisten anderen nicht tun, haben wir ja mittlerweile in Hülle und Fülle vor Augen.
Wenn ich in der Bank am Geldschalter stehe, darf ich auch nicht wahllos hineingreifen - ähnlich ist die Situation vor den Einkaufsregalen. Klar ist das manchmal wahnsinnig schwer, NEIN zu sagen, aber das muss man irgendwann als gegeben hinnehmen und nicht immer wieder aufs Neue das Klagen anfangen. Ich habe schon lange nicht mehr das Gefühl, dass es eine Last ist, dass ich mir um meine Ernährung Gedanken mache. Vielmehr ärgere ich mich, dass ich es nicht schon viel früher gelernt habe, es richtig zu machen. Manchmal denke ich, dass die Menschen, die es als sehr stressig empfinden, Kalorien zu zählen, sich doch zu viele Beschränkungen auferlegen. Sie entwickeln dann vielleicht immer einen sehr großen Heißhunger auf alles Mögliche und empfinden es dann als große Einschränkung, wenn sie nicht an einem Tag von der Schokolade über den Schweinebraten gefolgt vom Tortenstück und vielleicht noch ein Schmalzbrot (iiiieeeeh ;-)) essen dürfen. Aufgeteilt auf einzelne Tage ginge das wunderbar und so käme auch nicht immer der Gedanke an Einschränkung auf. Ist aber nur eine Theorie von mir.....
Liebe Grüße :-)
BeLight
>
> Liebe Grüße
> bwsnoopy
>

Low Fat+Kalos zählen - Start 1.1.2007/Ende April 2008
25.11.09: 61,0 kg
w, 47 Jahre, 1,68 m, vh, 1 Kind
> Schlumpfine schrieb:
>
> > Trotzdem hoffe ich immer noch, das
> > zwanghafte Aufaddieren der Kalorien bei jeder Mahlzeit
> > irgendwann mal sein lassen zu können.
>
> Ich weiß gar nicht, was so schlimm daran ist, zu addieren was
> man zu sich nimmt und ich finde es auch gar nicht zwanghaft.
> Man kontrolliert alles im Leben: den Kontostand, die
> Tankanzeige, die Haarlänge, die Fußnägellänge usw. usw.
>
> Warum nicht auch die Energiezufuhr???
Da sprichst du mir total aus dem Herzen bwsnoopy! Ich hab das vor einiger Zeit auch schon versucht, in Worte zu fassen, dass das SO eine große Bürde nun auch nicht ist. Ich fühl mich schon lange nicht mehr im Zählstress, alex erwähnte es heute auch in einem Post, dass da viel Routine hinzukommt. Man erfindet ja auch nicht jeden Tag sein Mittagessen neu, so daß man ständig exotische Zutaten verwendet, die man erst mal auf den Kaloriengehalt hin untersuchen muss. Ich hatte wie du auch die Finanzen als Hinweis angeführt, die man auch kontrollieren muss, um nicht in kürzester Zeit in die Katastrophe zu rauschen. So ist es eben mit dem essen auch. Und wie alex schon prima aufgeführt hat, es gibt kaum Menschen, die das nicht kontrollieren müssen und dass es die meisten anderen nicht tun, haben wir ja mittlerweile in Hülle und Fülle vor Augen.
Wenn ich in der Bank am Geldschalter stehe, darf ich auch nicht wahllos hineingreifen - ähnlich ist die Situation vor den Einkaufsregalen. Klar ist das manchmal wahnsinnig schwer, NEIN zu sagen, aber das muss man irgendwann als gegeben hinnehmen und nicht immer wieder aufs Neue das Klagen anfangen. Ich habe schon lange nicht mehr das Gefühl, dass es eine Last ist, dass ich mir um meine Ernährung Gedanken mache. Vielmehr ärgere ich mich, dass ich es nicht schon viel früher gelernt habe, es richtig zu machen. Manchmal denke ich, dass die Menschen, die es als sehr stressig empfinden, Kalorien zu zählen, sich doch zu viele Beschränkungen auferlegen. Sie entwickeln dann vielleicht immer einen sehr großen Heißhunger auf alles Mögliche und empfinden es dann als große Einschränkung, wenn sie nicht an einem Tag von der Schokolade über den Schweinebraten gefolgt vom Tortenstück und vielleicht noch ein Schmalzbrot (iiiieeeeh ;-)) essen dürfen. Aufgeteilt auf einzelne Tage ginge das wunderbar und so käme auch nicht immer der Gedanke an Einschränkung auf. Ist aber nur eine Theorie von mir.....
Liebe Grüße :-)
BeLight
>
> Liebe Grüße
> bwsnoopy
>

Low Fat+Kalos zählen - Start 1.1.2007/Ende April 2008
25.11.09: 61,0 kg
w, 47 Jahre, 1,68 m, vh, 1 Kind
Lianchen schrieb:
......
> Gestern
> jährte sich übrigens meine Trockenheit, an Himmelfahrt vor 7
> Jahren konnte ich trocken werden.
Schäm - ich hab das überlesen :-(
Ganz herzlichen Glückwunsch lianchen zu deinem Jubiläum! :-)
B R A V O :-)
Da hab ich was Schönes für dich gefunden lianchen, weil du heute schriebst, dass du gute und schlechte Tage hast und auch nicht immer perfekt sein willst.
Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder als der, der ohne Ziel herumirrt
[Lessing]
Das trifft hier auf viele zu, aber heute ist das Sprüchlein ganz alleine für dich, weil ich finde, dass du Großartiges geleistet hast und eine überaus sympathische Persönlichkeit besitzt.
GLÜCKWUNSCH lianchen :-)
Liebe Grüße
BeLight - die immer wieder reinschaut, ob das Lianchen ENDLICH!!! die Wii angeschmissen hat ;-) Wen interessieren schon deine neuen Vorhänge, die kannst du uns auch noch zeigen, wenn wir dich alle besuchen kommen - lol :-) :-) :-)
Nachricht bearbeitet (22.05.2009 19:41)

Low Fat+Kalos zählen - Start 1.1.2007/Ende April 2008
25.11.09: 61,0 kg
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......
> Gestern
> jährte sich übrigens meine Trockenheit, an Himmelfahrt vor 7
> Jahren konnte ich trocken werden.
Schäm - ich hab das überlesen :-(
Ganz herzlichen Glückwunsch lianchen zu deinem Jubiläum! :-)
B R A V O :-)
Da hab ich was Schönes für dich gefunden lianchen, weil du heute schriebst, dass du gute und schlechte Tage hast und auch nicht immer perfekt sein willst.
Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder als der, der ohne Ziel herumirrt
[Lessing]
Das trifft hier auf viele zu, aber heute ist das Sprüchlein ganz alleine für dich, weil ich finde, dass du Großartiges geleistet hast und eine überaus sympathische Persönlichkeit besitzt.
GLÜCKWUNSCH lianchen :-)
Liebe Grüße
BeLight - die immer wieder reinschaut, ob das Lianchen ENDLICH!!! die Wii angeschmissen hat ;-) Wen interessieren schon deine neuen Vorhänge, die kannst du uns auch noch zeigen, wenn wir dich alle besuchen kommen - lol :-) :-) :-)
Nachricht bearbeitet (22.05.2009 19:41)

Low Fat+Kalos zählen - Start 1.1.2007/Ende April 2008
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Re: @BeLight 22. Mai 2009 20:51 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 2.170 |
Danke Dir auch ganz dolle, liebe BeLight ! :-)
Ganz besonders dafür, denn Du weißt gar nicht, wie sehr Du damit den Nagel auf den Kopf getroffen hast:
"Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder als der, der ohne Ziel herumirrt"
[Lessing]
Das kannte ich noch nicht... es trifft so zu, weil ich oft sage, ich gehöre zu den "Langsamtrockenwerdern". Manchmal kam ich mir wie eine Schnecke dabei vor. Später sah ich, wie schnell andere vorankamen und ich kam mir manchmal dumm vor, weil es bei mir anders war. Aber ich verfolgte immer mein Ziel, nie mehr trinken zu müssen.
Ich will nicht sagen, das die Schnell-Trockenwerder eher rückfällig wurden, sie hatten oft nur ein anderes Tempo und eine SHG. Einige verschwanden aber auch wieder... und zwar diejenigen, die meinten, sich eigene Wege zusammenstricken zu können, die weitaus bequemer waren. Warum verschwanden sie ? Die selbst zusammengeschusterten Wege erwiesen sich als Irrwege... und führten meist zum Rückfall. Einige kamen wieder, gestanden ihren Rückfall ein und versuchten es noch einmal erfolgreicher mit Wegen, die andere auch schon erfolgreich gingen. Tja... so is das...
Ja, wo is mein Bericht über die erfolgreiche Installation meiner Wii ???
Ich drück mich ja nich umsonst hier in diesem Thread rum... weil ich lieber darüber nicht sprechen möchte ;-)
Jaaaa doch, ich hab sie noch nich installiert.... ich gebs ja zu, ich hatte sooo viel zu tun und dann bin ich eingeschlafen, und dann noch walken, weil ich ja immer noch nich die Wii installiert hab... also mußte ich anderweitig trainieren.
Aber NU GEHTS LOS ! Ich versprechs.
Und wie jetzt, ihr kommt alle zu mir ????
Eeeeey, dann muß ich aber erst noch 15 Nunchucks und 15 Fernbedienungen kaufen....ach Du liiiieeeber Jott !!
Wenn ich sie jetzt installiere, komtm ihr aber nicht, oder ?
Und die Vorhänge sind ganz scheußlich, die wollt ihr ganz sicher nicht sehen, isch schwöre (andere Hand auffen Rücken halt)
Lieben Gruß vom Lianchen
die dann jetzt mal....Jo...
Nachricht bearbeitet (22.05.2009 20:51)
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
Ganz besonders dafür, denn Du weißt gar nicht, wie sehr Du damit den Nagel auf den Kopf getroffen hast:
"Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder als der, der ohne Ziel herumirrt"
[Lessing]
Das kannte ich noch nicht... es trifft so zu, weil ich oft sage, ich gehöre zu den "Langsamtrockenwerdern". Manchmal kam ich mir wie eine Schnecke dabei vor. Später sah ich, wie schnell andere vorankamen und ich kam mir manchmal dumm vor, weil es bei mir anders war. Aber ich verfolgte immer mein Ziel, nie mehr trinken zu müssen.
Ich will nicht sagen, das die Schnell-Trockenwerder eher rückfällig wurden, sie hatten oft nur ein anderes Tempo und eine SHG. Einige verschwanden aber auch wieder... und zwar diejenigen, die meinten, sich eigene Wege zusammenstricken zu können, die weitaus bequemer waren. Warum verschwanden sie ? Die selbst zusammengeschusterten Wege erwiesen sich als Irrwege... und führten meist zum Rückfall. Einige kamen wieder, gestanden ihren Rückfall ein und versuchten es noch einmal erfolgreicher mit Wegen, die andere auch schon erfolgreich gingen. Tja... so is das...
Ja, wo is mein Bericht über die erfolgreiche Installation meiner Wii ???
Ich drück mich ja nich umsonst hier in diesem Thread rum... weil ich lieber darüber nicht sprechen möchte ;-)
Jaaaa doch, ich hab sie noch nich installiert.... ich gebs ja zu, ich hatte sooo viel zu tun und dann bin ich eingeschlafen, und dann noch walken, weil ich ja immer noch nich die Wii installiert hab... also mußte ich anderweitig trainieren.
Aber NU GEHTS LOS ! Ich versprechs.
Und wie jetzt, ihr kommt alle zu mir ????
Eeeeey, dann muß ich aber erst noch 15 Nunchucks und 15 Fernbedienungen kaufen....ach Du liiiieeeber Jott !!
Wenn ich sie jetzt installiere, komtm ihr aber nicht, oder ?
Und die Vorhänge sind ganz scheußlich, die wollt ihr ganz sicher nicht sehen, isch schwöre (andere Hand auffen Rücken halt)
Lieben Gruß vom Lianchen
die dann jetzt mal....Jo...
Nachricht bearbeitet (22.05.2009 20:51)
Lianchen an Maschinenraum: Beam me up, Scotti !
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Re: An dat Schlumpfinchen.... 24. Mai 2009 14:23 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 264 |
Liebes Lianchen,
Lianchen schrieb:
> Wenn einem nämlich die neue Ernährungsform in "Fleisch und
> Blut" übergegangen ist, greift man schon automatisch nach
> fettärmeren, kalorienärmeren Lebensmitteln. Das is alles
> irgendwo dann abgespeichert... so wars jedenfalls bei mir und
> das "zwanghafte Kalorienzählen" hörte auf.
Ja, genau das meine ich! Natürlich soll die neue Ernährungsform in Fleisch und Blut übergehen, und ich würde auch behaupten, das ist sie bei mir, aber ich dachte halt, irgendwann weiß der Körper das von alleine und man ißt intuitiv nur soviel, wie man braucht, und muß im Kopf nicht mal mehr "überschlagen".
Aber BeLights Beispiel mit den Finanzen hat mich überzeugt. Ich kann gut mit Geld umgehen und habe noch nie über meine Verhältnisse gelebt, trotzdem führe ich seit Jahrene in Haushalts- und Ausgabenbuch. Es hilft im Zweifel einfach rechtzeitig zu erkennen, wenn was schiefläuft.
> Ich zog rechtzeitig wieder die Notbremse,
Jepp, braucht man wohl manchmal. Ich bin ja auch gerade dabei (und hab das Gefühl, das verdammte Mistding funktioniert nicht!)
> Und ich weiß auch genau, woran meine Gewichtszunahme lag und
> ich wußte auch, wieviel Kalorien Schokolade hat und andere
> Naschereien, daran lags nicht.
Weiß ich auch, nur zu genau. Ich glaube, ich kenne die Schokoriegel-Kalorientabelle in- und auswendig....
> Ich schluderte ganz einfach, SO WAR DAS und das geb ich hier
> auch ehrlich zu.
> Dafür wars aber lecker....hähähähä
Ach Lianchen, Schwester im Herzen ;-)
> Aber ich bin nach wie vor von meiner neueren, leichteren
> Ernährungsform überzeugt, so ganz im innersten. Von daher
> empfand ich auch keine großen Verzichtsgedanken, als ich wieder
> abnahm. Und der Sport tat sein übriges... und ich hab mich auch
> janz doll bemüht, den wieder regelmäßiger zu machen.
Unterschreibe ich für mich ebenfalls voll. Ich habe nicht wirklich das Gefühl, auf etwas zu verzichten, wenn ich mich nach den richtigen Grundsätzen ernähre. Manchmal weiß ich halt einfach nicht, welche finsteren Mächte mir die Schokoriegel hinlegen :-)
Neinnein, ich weiß schon, egal wer mir was hinlegt, ob es in meinen Mund wandert, dafür bin ich ganz alleine verantwortlich.
> Also zerbrich Dir jetzt mal nicht Dein hübsches Köpfchen, achte
> nur darauf, das Du Dich nicht dauernd zwanghaft wiegst und Dir
> auch mal ne Kleinigkeit gönnst, aber ich denke, so schlau biste
> mittlerweile selbst ;-)
Logisch :-) Aber im Gegenteil, ich mußte mich zwingen, mich wieder regelmäßig zu wiegen, das hatte ich nämlich eine Weile ganz gut drauf, die Waage zu ignorieren. Aber gottseidank gibt's ja noch Klamotten, die lassen sich nicht ignorieren :-)
Liebe Grüße, und vielen Dank, dass Du im Wii-Delirium noch Zeit für andere hast *drück*
Schlumpfine
Niemals wird dir ein Wunsch gegeben, ohne dass dir auch die Kraft verliehen wurde, ihn zu verwirklichen. Es mag allerdings sein, dass Du Dich dafür anstrengen mußt.
Lianchen schrieb:
> Wenn einem nämlich die neue Ernährungsform in "Fleisch und
> Blut" übergegangen ist, greift man schon automatisch nach
> fettärmeren, kalorienärmeren Lebensmitteln. Das is alles
> irgendwo dann abgespeichert... so wars jedenfalls bei mir und
> das "zwanghafte Kalorienzählen" hörte auf.
Ja, genau das meine ich! Natürlich soll die neue Ernährungsform in Fleisch und Blut übergehen, und ich würde auch behaupten, das ist sie bei mir, aber ich dachte halt, irgendwann weiß der Körper das von alleine und man ißt intuitiv nur soviel, wie man braucht, und muß im Kopf nicht mal mehr "überschlagen".
Aber BeLights Beispiel mit den Finanzen hat mich überzeugt. Ich kann gut mit Geld umgehen und habe noch nie über meine Verhältnisse gelebt, trotzdem führe ich seit Jahrene in Haushalts- und Ausgabenbuch. Es hilft im Zweifel einfach rechtzeitig zu erkennen, wenn was schiefläuft.
> Ich zog rechtzeitig wieder die Notbremse,
Jepp, braucht man wohl manchmal. Ich bin ja auch gerade dabei (und hab das Gefühl, das verdammte Mistding funktioniert nicht!)
> Und ich weiß auch genau, woran meine Gewichtszunahme lag und
> ich wußte auch, wieviel Kalorien Schokolade hat und andere
> Naschereien, daran lags nicht.
Weiß ich auch, nur zu genau. Ich glaube, ich kenne die Schokoriegel-Kalorientabelle in- und auswendig....
> Ich schluderte ganz einfach, SO WAR DAS und das geb ich hier
> auch ehrlich zu.
> Dafür wars aber lecker....hähähähä
Ach Lianchen, Schwester im Herzen ;-)
> Aber ich bin nach wie vor von meiner neueren, leichteren
> Ernährungsform überzeugt, so ganz im innersten. Von daher
> empfand ich auch keine großen Verzichtsgedanken, als ich wieder
> abnahm. Und der Sport tat sein übriges... und ich hab mich auch
> janz doll bemüht, den wieder regelmäßiger zu machen.
Unterschreibe ich für mich ebenfalls voll. Ich habe nicht wirklich das Gefühl, auf etwas zu verzichten, wenn ich mich nach den richtigen Grundsätzen ernähre. Manchmal weiß ich halt einfach nicht, welche finsteren Mächte mir die Schokoriegel hinlegen :-)
Neinnein, ich weiß schon, egal wer mir was hinlegt, ob es in meinen Mund wandert, dafür bin ich ganz alleine verantwortlich.
> Also zerbrich Dir jetzt mal nicht Dein hübsches Köpfchen, achte
> nur darauf, das Du Dich nicht dauernd zwanghaft wiegst und Dir
> auch mal ne Kleinigkeit gönnst, aber ich denke, so schlau biste
> mittlerweile selbst ;-)
Logisch :-) Aber im Gegenteil, ich mußte mich zwingen, mich wieder regelmäßig zu wiegen, das hatte ich nämlich eine Weile ganz gut drauf, die Waage zu ignorieren. Aber gottseidank gibt's ja noch Klamotten, die lassen sich nicht ignorieren :-)
Liebe Grüße, und vielen Dank, dass Du im Wii-Delirium noch Zeit für andere hast *drück*
Schlumpfine
Niemals wird dir ein Wunsch gegeben, ohne dass dir auch die Kraft verliehen wurde, ihn zu verwirklichen. Es mag allerdings sein, dass Du Dich dafür anstrengen mußt.
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Re: Hallo erstmal! 25. Mai 2009 09:03 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 135 |
Hallo Belight,
ich bin voll und ganz Deiner Meinung. Das haben wir ja häufiger, gell? :-)
Ich habe ja schon eine lange Diät-Karriere hinter mir und der Jojo hat mich immer gepackt. Seit September 2007 schreibe ich nun täglich meine Kalorien-Zufuhr in einen kleinen Kalender und ich habe nicht vor damit wieder aufzuhören.
Früher war es immer so, dass ich, wenn ich nach dem Abendessen noch was gegessen habe, es immer ein "Versagen" war und in einen Fress-Teufelskreis geführt hat. Heute schaue ich in meinen Kalender und weiß, dass ich zu wenig gegessen habe und kann mir guten Gewissens noch was gönnen. Und wenn ich sehe, dass mein "Hunger" kein Hunger sein kann, dann denke ich noch mal darüber nach, bevor ich an den Kühlschrank gehe. Das klappt nich immer, aber immer öfter.
Jedenfalls hat das dazu geführt, dass ich seit 1 1/2 Jahren mein Gewicht halte und das ist mehr als ich je zuvor erreicht habe.
Liebe Grüße
bwsnoopy
Esse um zu leben und lebe nicht um zu essen
ich bin voll und ganz Deiner Meinung. Das haben wir ja häufiger, gell? :-)
Ich habe ja schon eine lange Diät-Karriere hinter mir und der Jojo hat mich immer gepackt. Seit September 2007 schreibe ich nun täglich meine Kalorien-Zufuhr in einen kleinen Kalender und ich habe nicht vor damit wieder aufzuhören.
Früher war es immer so, dass ich, wenn ich nach dem Abendessen noch was gegessen habe, es immer ein "Versagen" war und in einen Fress-Teufelskreis geführt hat. Heute schaue ich in meinen Kalender und weiß, dass ich zu wenig gegessen habe und kann mir guten Gewissens noch was gönnen. Und wenn ich sehe, dass mein "Hunger" kein Hunger sein kann, dann denke ich noch mal darüber nach, bevor ich an den Kühlschrank gehe. Das klappt nich immer, aber immer öfter.
Jedenfalls hat das dazu geführt, dass ich seit 1 1/2 Jahren mein Gewicht halte und das ist mehr als ich je zuvor erreicht habe.
Liebe Grüße
bwsnoopy
Esse um zu leben und lebe nicht um zu essen
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Re: Hallo erstmal! 25. Mai 2009 11:50 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 6.243 |
jessifuzz schrieb:
> @ Alex: Ich bin mir in Bezug auf die Sache mit dem Körpergefühl
> auch nicht so ganz sicher. Die gängige Therapie bei
> Essstörungen sieht allerdings so aus, dass neben der Klärung
> der psychologischen Ursachen
damit bin ich einverstanden
> vor allem eine Normalisierung des
> Körpergefühls und des Hunger-Sättigungsgefühls erreicht werden
> soll.
das halte ich für Quatsch. Ich behaupte mal, dass kein Übergewichtiger deswegen übergewichtig ist, weil er nicht merkt, wann er satt ist.
Übergewicht kommt nicht von dem Essen, dass du zu dir nimmst weil du Hunger hast. Übergewicht kommt von dem Essen dass du zu dir nimmst, OBWOHL DU keinen Hunger hast.
Kartoffelchips vor dem Fernseher, Kuchen am Nachmittag, Schokoriegel an der Tankstelle, Bratwurst am Baumarkt, Croissants an der S-Bahn-Haltestelle usw. isst doch niemand, weil er HUNGER hat. Das wird doch nur gegessen aus Langeweile, Appetit und/oder weil' schmeckt, aber nicht mit dem Zeil, eine Sättigung herbeizuführen.
> Meine Therapeutin meinte auch, es wäre zum Abnehmen
> eigentlich idealer, auch durch "Gefühl" abzunehmen, also indem
> man auf seinen Körper hört.
Das ist auch Käse. Jede Übergewichtige ist übergewichtig geworden, WEIL sie auf ihren Körper gehört hat. Wie soll das gleiche Gehör plötzlich zum Normalgewicht führen??
> Das erscheint mir aber so unlogisch
> (Abnahme bedeutet schließlich UNTER dem Bedarf zu essen und wie
> soll man das fühlen?),
eben. Nochmal: Menschen können nicht fühlen, ob sie unter ihrem Bedarf oder exakt in ihrem Bedarf essen. Nach 2 kg Salatgurke fühlst du dich wesentlich satter als nach 2 Riegeln Schokolade. Dennoch haben 2 Riegel Schokolade wesentlich mehr Energie als 2 Kilogramm Salatgurke.
Würde der Gurkenesser auf seinen Körper hören, würde der ihm "satt jetzt" signalisieren, würde der Schokoladeesser auf seine Körper hören, würd der ihm "4 Riegel gehen noch" signalisieren.
Wer auf so jemanden hört, MUSS ja dick werden...
> Dort steht, dass der Mensch ein natürliches
> Gefühl für Hunger und Sättigung hat,
Das ist doch Quatsch. Für diese Theorie gibt es keinerlei wissenschaftliche Belege. Und dzu selbst kannst diese Theorie mit obigem Beispiel (Gurke oder Schokolade essen) täglich aufs Neue widerlegen.
> dieses Gefühl wird aber
> durch gezügeltes Essen (also nicht essen, wenn man Hunger hat,
> sondern rational gesteuert durch Kalorienzählen, regelmäßige
> Diäten etc.) zerstört und führt in der Folge zu Übergewicht
> (langfristig gesehen). Sie haben dazu auch empirische Studien
> durchgeführt. Ich finde, das klingt ganz plausibel.
Nein, es ist unsinnig, weil schon die Prämisse nicht stimmt. Wenn es dieses natürliche Gefühl für Hunger und Sättigung in der Form gäbe, dass der Körper exakt nach der Menge satt ist, die fürs Erreichen des optimalen Gewichtes notwendig ist, wärest du nach 200 kcal Gurke (=1,65 Kilogramm) genauso satt wie nach 200 kcal Schokolade (= 37 Gramm).
Und das trifft mit Sicherheit für niemanden zu - egal wie gut oder schlecht er meint, die Signale seines Körpers deuten zu können.
Der Versuch, ein Essverhalten zu erlernen, bei dem nicht mehr aktiv die Kalorien (in welcher Form auch immer) gezählt werden, ist daher immer zum Scheitern verurteilt.
Mach dir bitte klar, dass jeder Mensch, der einst hochgradig übergewichtig war und jetzt normalgewichtig ist (und sein Normalgewicht bereits über einen längeren Zeitrum hält), bewusst darauf achtet, wieviel Energie er isst und Kalorien zählt.
Alex
> @ Alex: Ich bin mir in Bezug auf die Sache mit dem Körpergefühl
> auch nicht so ganz sicher. Die gängige Therapie bei
> Essstörungen sieht allerdings so aus, dass neben der Klärung
> der psychologischen Ursachen
damit bin ich einverstanden
> vor allem eine Normalisierung des
> Körpergefühls und des Hunger-Sättigungsgefühls erreicht werden
> soll.
das halte ich für Quatsch. Ich behaupte mal, dass kein Übergewichtiger deswegen übergewichtig ist, weil er nicht merkt, wann er satt ist.
Übergewicht kommt nicht von dem Essen, dass du zu dir nimmst weil du Hunger hast. Übergewicht kommt von dem Essen dass du zu dir nimmst, OBWOHL DU keinen Hunger hast.
Kartoffelchips vor dem Fernseher, Kuchen am Nachmittag, Schokoriegel an der Tankstelle, Bratwurst am Baumarkt, Croissants an der S-Bahn-Haltestelle usw. isst doch niemand, weil er HUNGER hat. Das wird doch nur gegessen aus Langeweile, Appetit und/oder weil' schmeckt, aber nicht mit dem Zeil, eine Sättigung herbeizuführen.
> Meine Therapeutin meinte auch, es wäre zum Abnehmen
> eigentlich idealer, auch durch "Gefühl" abzunehmen, also indem
> man auf seinen Körper hört.
Das ist auch Käse. Jede Übergewichtige ist übergewichtig geworden, WEIL sie auf ihren Körper gehört hat. Wie soll das gleiche Gehör plötzlich zum Normalgewicht führen??
> Das erscheint mir aber so unlogisch
> (Abnahme bedeutet schließlich UNTER dem Bedarf zu essen und wie
> soll man das fühlen?),
eben. Nochmal: Menschen können nicht fühlen, ob sie unter ihrem Bedarf oder exakt in ihrem Bedarf essen. Nach 2 kg Salatgurke fühlst du dich wesentlich satter als nach 2 Riegeln Schokolade. Dennoch haben 2 Riegel Schokolade wesentlich mehr Energie als 2 Kilogramm Salatgurke.
Würde der Gurkenesser auf seinen Körper hören, würde der ihm "satt jetzt" signalisieren, würde der Schokoladeesser auf seine Körper hören, würd der ihm "4 Riegel gehen noch" signalisieren.
Wer auf so jemanden hört, MUSS ja dick werden...
> Dort steht, dass der Mensch ein natürliches
> Gefühl für Hunger und Sättigung hat,
Das ist doch Quatsch. Für diese Theorie gibt es keinerlei wissenschaftliche Belege. Und dzu selbst kannst diese Theorie mit obigem Beispiel (Gurke oder Schokolade essen) täglich aufs Neue widerlegen.
> dieses Gefühl wird aber
> durch gezügeltes Essen (also nicht essen, wenn man Hunger hat,
> sondern rational gesteuert durch Kalorienzählen, regelmäßige
> Diäten etc.) zerstört und führt in der Folge zu Übergewicht
> (langfristig gesehen). Sie haben dazu auch empirische Studien
> durchgeführt. Ich finde, das klingt ganz plausibel.
Nein, es ist unsinnig, weil schon die Prämisse nicht stimmt. Wenn es dieses natürliche Gefühl für Hunger und Sättigung in der Form gäbe, dass der Körper exakt nach der Menge satt ist, die fürs Erreichen des optimalen Gewichtes notwendig ist, wärest du nach 200 kcal Gurke (=1,65 Kilogramm) genauso satt wie nach 200 kcal Schokolade (= 37 Gramm).
Und das trifft mit Sicherheit für niemanden zu - egal wie gut oder schlecht er meint, die Signale seines Körpers deuten zu können.
Der Versuch, ein Essverhalten zu erlernen, bei dem nicht mehr aktiv die Kalorien (in welcher Form auch immer) gezählt werden, ist daher immer zum Scheitern verurteilt.
Mach dir bitte klar, dass jeder Mensch, der einst hochgradig übergewichtig war und jetzt normalgewichtig ist (und sein Normalgewicht bereits über einen längeren Zeitrum hält), bewusst darauf achtet, wieviel Energie er isst und Kalorien zählt.
Alex
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Re: Hallo erstmal! 25. Mai 2009 12:13 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 6.243 |
Schlumpfine schrieb:
> Hm, nicht ganz. Da ist mein Gefühl wohl anders. Das "Gefühl
> sattsein" kommt nur zum Teil vom Magenfüllstand, zum anderen
> Teil aber aus dem Kopf. Mein "Gefühl" würde mir nach 2 kg Gurke
> sagen "bäh, und wann gibt es was Leckeres?" Und egal, wie voll
> der Magen schon ist, hätte ich das starke Bedürnis, noch was
> hinterherzuschieben. Und es könnte durchaus sein, dass das
> Gefühl nach 3 Riegeln Schoki "satt" meldet - weil es genau das
> war, wonach mir gerade der Sinn stand.
Das hat dann aber nichts mehr mit satt oder hungrig zu tun, sondern mit Appetit oder Gelüsten.
> Ich würde aber doch mal sagen, dass die meisten Menschen Sport
> nicht treiben, um eine ausgeglichene Energiebilanz zu treiben.
Ich gehe ebenfalls nicht deswegen laufen, weil ich dadurch leichter eine ausgeglichene Energiebilanz erreiche oder weil es gesund für mein Herz-/Kreislaufsystem ist, sondern weil es mir Spaß macht.
Ob es mir auch so sehr Spaß machen würde, wenn es nicht der ausgeglichenen Energiebilanz oder der Gesundheit dienen würde?
> Die "unbekümmerten Schlanken" sind für mich nicht schlaffe
> Coutchpotatoes, die (fr)essen können, was sie wollen, ohne
> zuzunehmen.
Okay, ich dachte, du meintest diese elende Pack ;-)
> Sondern einfach die, die nicht bei jedem
> Lebensmittel im Supermarkt automatisch die Packung umdrehen und
> nach den Nährwerten schauen (frei nach Robert Lembke "Machen
> Sie eine typische Handbewegung!" :-)) und überlegen, wieviel
> sie davon jetzt essen können, und wieviel Prozent des
> Tagesbedarfes dann sind.
Ich drehe die Packung auch nicht bei jedem Lebensmittel um. Aber nur, weil ich jedes Lebensmittel schon mal umgedreht habe und weiß, wieviel kcal das hat.
Finde ich etwas Neues, drehe ich selbstverständlich die Packung um.
> Ich hab kein Problem, mich damit abzufinden, immer auf meine
> Ernährung achten zu müssen. Trotzdem hoffe ich immer noch, das
> zwanghafte Aufaddieren der Kalorien bei jeder Mahlzeit
> irgendwann mal sein lassen zu können.
Ich finde die Überlegung von bwsnoopy dazu genial: "Ich weiß gar nicht, was so schlimm daran ist, zu addieren was man zu sich nimmt und ich finde es auch gar nicht zwanghaft. Man kontrolliert alles im Leben: den Kontostand, die Tankanzeige, die Haarlänge, die Fußnägellänge
usw. usw."
Ich zeihe dazu mal einen weiteren Vergleich:
Wenn ich bei jedem Tanken den Ölstand im Auto kontrolliere, bei jeder Wagenwäsche das Profil meiner Reifen kontrolliere, regelmäßig den Luftdruck im Reifen kontrolliere, jährlich meinen Wagen bei der Inspektion kontrollieren lasse, mein Auto vor und nach jedem Winter gründlich kontrolliere - würde das jemand "zwanghaft" nennen? Nein, man würde mich ich als vernünftig und vorausschauend bezeichnen.
Wenn es aber nicht darum geht, regelmäßig für das Wohl meines Auto zu sorgen sondern regelmäßig für das Wohl meines Körpers zu sorgen, dann handele ich plötzlich nicht mehr vernünftig und vorausschauend sondern dann nennst du das zwanghaft.
Verkehrte Welt.
Alex
> Hm, nicht ganz. Da ist mein Gefühl wohl anders. Das "Gefühl
> sattsein" kommt nur zum Teil vom Magenfüllstand, zum anderen
> Teil aber aus dem Kopf. Mein "Gefühl" würde mir nach 2 kg Gurke
> sagen "bäh, und wann gibt es was Leckeres?" Und egal, wie voll
> der Magen schon ist, hätte ich das starke Bedürnis, noch was
> hinterherzuschieben. Und es könnte durchaus sein, dass das
> Gefühl nach 3 Riegeln Schoki "satt" meldet - weil es genau das
> war, wonach mir gerade der Sinn stand.
Das hat dann aber nichts mehr mit satt oder hungrig zu tun, sondern mit Appetit oder Gelüsten.
> Ich würde aber doch mal sagen, dass die meisten Menschen Sport
> nicht treiben, um eine ausgeglichene Energiebilanz zu treiben.
Ich gehe ebenfalls nicht deswegen laufen, weil ich dadurch leichter eine ausgeglichene Energiebilanz erreiche oder weil es gesund für mein Herz-/Kreislaufsystem ist, sondern weil es mir Spaß macht.
Ob es mir auch so sehr Spaß machen würde, wenn es nicht der ausgeglichenen Energiebilanz oder der Gesundheit dienen würde?
> Die "unbekümmerten Schlanken" sind für mich nicht schlaffe
> Coutchpotatoes, die (fr)essen können, was sie wollen, ohne
> zuzunehmen.
Okay, ich dachte, du meintest diese elende Pack ;-)
> Sondern einfach die, die nicht bei jedem
> Lebensmittel im Supermarkt automatisch die Packung umdrehen und
> nach den Nährwerten schauen (frei nach Robert Lembke "Machen
> Sie eine typische Handbewegung!" :-)) und überlegen, wieviel
> sie davon jetzt essen können, und wieviel Prozent des
> Tagesbedarfes dann sind.
Ich drehe die Packung auch nicht bei jedem Lebensmittel um. Aber nur, weil ich jedes Lebensmittel schon mal umgedreht habe und weiß, wieviel kcal das hat.
Finde ich etwas Neues, drehe ich selbstverständlich die Packung um.
> Ich hab kein Problem, mich damit abzufinden, immer auf meine
> Ernährung achten zu müssen. Trotzdem hoffe ich immer noch, das
> zwanghafte Aufaddieren der Kalorien bei jeder Mahlzeit
> irgendwann mal sein lassen zu können.
Ich finde die Überlegung von bwsnoopy dazu genial: "Ich weiß gar nicht, was so schlimm daran ist, zu addieren was man zu sich nimmt und ich finde es auch gar nicht zwanghaft. Man kontrolliert alles im Leben: den Kontostand, die Tankanzeige, die Haarlänge, die Fußnägellänge
usw. usw."
Ich zeihe dazu mal einen weiteren Vergleich:
Wenn ich bei jedem Tanken den Ölstand im Auto kontrolliere, bei jeder Wagenwäsche das Profil meiner Reifen kontrolliere, regelmäßig den Luftdruck im Reifen kontrolliere, jährlich meinen Wagen bei der Inspektion kontrollieren lasse, mein Auto vor und nach jedem Winter gründlich kontrolliere - würde das jemand "zwanghaft" nennen? Nein, man würde mich ich als vernünftig und vorausschauend bezeichnen.
Wenn es aber nicht darum geht, regelmäßig für das Wohl meines Auto zu sorgen sondern regelmäßig für das Wohl meines Körpers zu sorgen, dann handele ich plötzlich nicht mehr vernünftig und vorausschauend sondern dann nennst du das zwanghaft.
Verkehrte Welt.
Alex
|
Re: Hallo erstmal! 25. Mai 2009 12:14 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 6.243 |
Lilly_79 schrieb:
> *unterschreib* Schlumpfines Aussagen...
> Ich kenn auch einige normalgewichtige Leute, die keine Ahnung
> haben, wie viele kcal in irgendwas drin stecken,
bist du dir da ganz sicher?
> geschweige
> denn sich überlegen "ach, morgen möchte ich Weißwurst essen, da
> muss ich heute gleich mal Sport machen".
bist du dir da ganz sicher?
Alex
> *unterschreib* Schlumpfines Aussagen...
> Ich kenn auch einige normalgewichtige Leute, die keine Ahnung
> haben, wie viele kcal in irgendwas drin stecken,
bist du dir da ganz sicher?
> geschweige
> denn sich überlegen "ach, morgen möchte ich Weißwurst essen, da
> muss ich heute gleich mal Sport machen".
bist du dir da ganz sicher?
Alex
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Re: Hallo erstmal! 25. Mai 2009 13:26 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 135 |
Alexander schrieb:
> Ich finde die Überlegung von bwsnoopy dazu genial: "Ich weiß
> gar nicht, was so schlimm daran ist, zu addieren was man zu
> sich nimmt und ich finde es auch gar nicht zwanghaft. Man
> kontrolliert alles im Leben: den Kontostand, die Tankanzeige,
> die Haarlänge, die Fußnägellänge
> usw. usw."
>
> Ich zeihe dazu mal einen weiteren Vergleich:
>
> Wenn ich bei jedem Tanken den Ölstand im Auto kontrolliere, bei
> jeder Wagenwäsche das Profil meiner Reifen kontrolliere,
> regelmäßig den Luftdruck im Reifen kontrolliere, jährlich
> meinen Wagen bei der Inspektion kontrollieren lasse, mein Auto
> vor und nach jedem Winter gründlich kontrolliere - würde das
> jemand "zwanghaft" nennen? Nein, man würde mich ich als
> vernünftig und vorausschauend bezeichnen.
>
> Wenn es aber nicht darum geht, regelmäßig für das Wohl
> meines Auto zu sorgen sondern regelmäßig für das Wohl meines
> Körpers zu sorgen, dann handele ich plötzlich nicht mehr
> vernünftig und vorausschauend sondern dann nennst du das
> zwanghaft.
>
> Verkehrte Welt.
>
> Alex
BINGO!!!
Ich kann schon den Wunsch nach nicht kontrolliertem Essen und Normalgewicht gut verstehen. Leider gibt es aber nur ganz wenige Menschen bei denen das so ist und die kann ich alle nicht leiden. ;-)
Liebe Grüße
bwsnoopy
Esse um zu leben und lebe nicht um zu essen
> Ich finde die Überlegung von bwsnoopy dazu genial: "Ich weiß
> gar nicht, was so schlimm daran ist, zu addieren was man zu
> sich nimmt und ich finde es auch gar nicht zwanghaft. Man
> kontrolliert alles im Leben: den Kontostand, die Tankanzeige,
> die Haarlänge, die Fußnägellänge
> usw. usw."
>
> Ich zeihe dazu mal einen weiteren Vergleich:
>
> Wenn ich bei jedem Tanken den Ölstand im Auto kontrolliere, bei
> jeder Wagenwäsche das Profil meiner Reifen kontrolliere,
> regelmäßig den Luftdruck im Reifen kontrolliere, jährlich
> meinen Wagen bei der Inspektion kontrollieren lasse, mein Auto
> vor und nach jedem Winter gründlich kontrolliere - würde das
> jemand "zwanghaft" nennen? Nein, man würde mich ich als
> vernünftig und vorausschauend bezeichnen.
>
> Wenn es aber nicht darum geht, regelmäßig für das Wohl
> meines Auto zu sorgen sondern regelmäßig für das Wohl meines
> Körpers zu sorgen, dann handele ich plötzlich nicht mehr
> vernünftig und vorausschauend sondern dann nennst du das
> zwanghaft.
>
> Verkehrte Welt.
>
> Alex
BINGO!!!
Ich kann schon den Wunsch nach nicht kontrolliertem Essen und Normalgewicht gut verstehen. Leider gibt es aber nur ganz wenige Menschen bei denen das so ist und die kann ich alle nicht leiden. ;-)
Liebe Grüße
bwsnoopy
Esse um zu leben und lebe nicht um zu essen
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Re: Hallo erstmal! 25. Mai 2009 13:31 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 6.243 |
bwsnoopy schrieb:
> Ich kann schon den Wunsch nach nicht kontrolliertem Essen und
> Normalgewicht gut verstehen. Leider gibt es aber nur ganz
> wenige Menschen bei denen das so ist und die kann ich alle
> nicht leiden. ;-)
Dann sind wir schon zwei. Ich hasse ebenfalls dieses elende Pack, dass Süßigkeiten und fettes Essen in sich reinstopfen kann, ohne sich bewegen zu müssen und trotzdem nicht zunimmt :-)
Der Blitz soll die beim Sch.... treffen!!
Alex
> Ich kann schon den Wunsch nach nicht kontrolliertem Essen und
> Normalgewicht gut verstehen. Leider gibt es aber nur ganz
> wenige Menschen bei denen das so ist und die kann ich alle
> nicht leiden. ;-)
Dann sind wir schon zwei. Ich hasse ebenfalls dieses elende Pack, dass Süßigkeiten und fettes Essen in sich reinstopfen kann, ohne sich bewegen zu müssen und trotzdem nicht zunimmt :-)
Der Blitz soll die beim Sch.... treffen!!
Alex
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Re: Hallo erstmal! 25. Mai 2009 13:33 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 264 |
Alexander schrieb:
> bwsnoopy schrieb:
>
> Dann sind wir schon zwei. Ich hasse ebenfalls dieses elende
> Pack, dass Süßigkeiten und fettes Essen in sich reinstopfen
> kann, ohne sich bewegen zu müssen und trotzdem nicht zunimmt
> :-)
>
> Der Blitz soll die beim Sch.... treffen!!
>
> Alex
Na wenigstens darin sind wir uns einig :-)
So eine gepflegte Portion Neid finde ich sehr befreiend und gibt mir meinen Glauben daran zurück, dass ihr normale Menschen seid.
Schlumpfine
Niemals wird dir ein Wunsch gegeben, ohne dass dir auch die Kraft verliehen wurde, ihn zu verwirklichen. Es mag allerdings sein, dass Du Dich dafür anstrengen mußt.
> bwsnoopy schrieb:
>
> Dann sind wir schon zwei. Ich hasse ebenfalls dieses elende
> Pack, dass Süßigkeiten und fettes Essen in sich reinstopfen
> kann, ohne sich bewegen zu müssen und trotzdem nicht zunimmt
> :-)
>
> Der Blitz soll die beim Sch.... treffen!!
>
> Alex
Na wenigstens darin sind wir uns einig :-)
So eine gepflegte Portion Neid finde ich sehr befreiend und gibt mir meinen Glauben daran zurück, dass ihr normale Menschen seid.
Schlumpfine
Niemals wird dir ein Wunsch gegeben, ohne dass dir auch die Kraft verliehen wurde, ihn zu verwirklichen. Es mag allerdings sein, dass Du Dich dafür anstrengen mußt.
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Re: Hallo erstmal! 25. Mai 2009 13:40 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 135 |
Schlumpfine schrieb:
> Na wenigstens darin sind wir uns einig :-)
> So eine gepflegte Portion Neid finde ich sehr befreiend und
> gibt mir meinen Glauben daran zurück, dass ihr normale Menschen
> seid.
>
> Schlumpfine
Na, da haben wir ja noch mal Glück gehabt!
Esse um zu leben und lebe nicht um zu essen
> Na wenigstens darin sind wir uns einig :-)
> So eine gepflegte Portion Neid finde ich sehr befreiend und
> gibt mir meinen Glauben daran zurück, dass ihr normale Menschen
> seid.
>
> Schlumpfine
Na, da haben wir ja noch mal Glück gehabt!
Esse um zu leben und lebe nicht um zu essen
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Re: Hallo erstmal! 25. Mai 2009 18:01 | Registrierungsdatum: 9 Jahre zuvor Beiträge: 1.539 |
Alexander schrieb:
> bwsnoopy schrieb:
>
> > Ich kann schon den Wunsch nach nicht kontrolliertem Essen und
> > Normalgewicht gut verstehen. Leider gibt es aber nur ganz
> > wenige Menschen bei denen das so ist und die kann ich alle
> > nicht leiden. ;-)
>
> Dann sind wir schon zwei. Ich hasse ebenfalls dieses elende
> Pack, dass Süßigkeiten und fettes Essen in sich reinstopfen
> kann, ohne sich bewegen zu müssen und trotzdem nicht zunimmt
> :-)
>
> Der Blitz soll die beim Sch.... treffen!!
Darf ich mich da bitte auch noch anschleimen?? Ich muss nämlich mit zwei solcher Individuen leben und DAS bei meiner Vorgeschichte - manchmal ist das Leben schon fies ;-)
LG
BeLight
>
> Alex

Low Fat+Kalos zählen - Start 1.1.2007/Ende April 2008
25.11.09: 61,0 kg
w, 47 Jahre, 1,68 m, vh, 1 Kind
> bwsnoopy schrieb:
>
> > Ich kann schon den Wunsch nach nicht kontrolliertem Essen und
> > Normalgewicht gut verstehen. Leider gibt es aber nur ganz
> > wenige Menschen bei denen das so ist und die kann ich alle
> > nicht leiden. ;-)
>
> Dann sind wir schon zwei. Ich hasse ebenfalls dieses elende
> Pack, dass Süßigkeiten und fettes Essen in sich reinstopfen
> kann, ohne sich bewegen zu müssen und trotzdem nicht zunimmt
> :-)
>
> Der Blitz soll die beim Sch.... treffen!!
Darf ich mich da bitte auch noch anschleimen?? Ich muss nämlich mit zwei solcher Individuen leben und DAS bei meiner Vorgeschichte - manchmal ist das Leben schon fies ;-)
LG
BeLight
>
> Alex

Low Fat+Kalos zählen - Start 1.1.2007/Ende April 2008
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