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Insuliresistenz
geschrieben von FeenaPalina
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Insuliresistenz 13. Juli 2007 12:09 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 6 |
Hallöchen,
vielleicht erinnern sich noch ein paar Leute an meinen Thread vor ein paar Wochen
[forum.fettrechner.de]
Jetzt endlich hat das Kind einen Namen PCO Syndrom!
Damit einher geht nun, dass bei mir eine Insulinresitenz festgestellt wurde, wogegen ich nun ein diabetis Medikament verschrieben bekomme. Ich möchte aber auch meine Ernährung dahingehend umstellen, dass ich trotz, oder mit Medis und Sport (mache seit 1.5 Wochen das Lauftrainig hier vom Fettrechener) meinen Kohlehydratstoffwechsel nicht überfordere. Ich denke mal, dass ich mich so ernähren muss wie ein Diabetiker, oder??? HEißt das dann, ich darf gar keine Kartoffeln und NUdeln mehr essen? Gibt es eigentlich noch andere Sättigungsbeilagen ausser Kartoffeln, Nudeln und Reis???
Ich weiß leider noch nicht viel darüber, habe die Ergebnisse gerade erst bekommen und heute Nachmittag den Beratungstermin beim FA.
Würde aber trotzdem gerne wissen, ob jemand hier im Forum eigene Erfahrungen mit PCO und seinen Symptomen gemacht hat.
Da ich nach meinem ersten Posting, so viele Tipps und Anregungen bekomme habe, würde ich das gerne hier weiter diskutieren.....
danke schonmal und liebe Grüße
FeenaPalina
vielleicht erinnern sich noch ein paar Leute an meinen Thread vor ein paar Wochen
[forum.fettrechner.de]
Jetzt endlich hat das Kind einen Namen PCO Syndrom!
Damit einher geht nun, dass bei mir eine Insulinresitenz festgestellt wurde, wogegen ich nun ein diabetis Medikament verschrieben bekomme. Ich möchte aber auch meine Ernährung dahingehend umstellen, dass ich trotz, oder mit Medis und Sport (mache seit 1.5 Wochen das Lauftrainig hier vom Fettrechener) meinen Kohlehydratstoffwechsel nicht überfordere. Ich denke mal, dass ich mich so ernähren muss wie ein Diabetiker, oder??? HEißt das dann, ich darf gar keine Kartoffeln und NUdeln mehr essen? Gibt es eigentlich noch andere Sättigungsbeilagen ausser Kartoffeln, Nudeln und Reis???
Ich weiß leider noch nicht viel darüber, habe die Ergebnisse gerade erst bekommen und heute Nachmittag den Beratungstermin beim FA.
Würde aber trotzdem gerne wissen, ob jemand hier im Forum eigene Erfahrungen mit PCO und seinen Symptomen gemacht hat.
Da ich nach meinem ersten Posting, so viele Tipps und Anregungen bekomme habe, würde ich das gerne hier weiter diskutieren.....
danke schonmal und liebe Grüße
FeenaPalina
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Re: Insuliresistenz 13. Juli 2007 13:49 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 556 |
FeenaPalina schrieb:
>
> Jetzt endlich hat das Kind einen Namen PCO Syndrom!
> Damit einher geht nun, dass bei mir eine Insulinresitenz
> festgestellt wurde, wogegen ich nun ein diabetis Medikament
> verschrieben bekomme. Ich möchte aber auch meine Ernährung
> dahingehend umstellen, dass ich trotz, oder mit Medis und Sport
> (mache seit 1.5 Wochen das Lauftrainig hier vom Fettrechener)
> meinen Kohlehydratstoffwechsel nicht überfordere. I
>
Bei Insulinresistenz hat kohlenhydratarme Ernährung gute Ergebnisse gezeigt. Kompetente Infos (mit Forum) bekommst du hier:
[www.logi-methode.de] und [www.lowcarbforum.de]
Und noch was: "kohlenhydratarm" ist nicht Atkins-Diät, noch lange nicht. Wird dir bald jemand einzureden versuchen.
Informier dich unvoreingenommen - entscheiden musst du dich selbst.
jinx :-)
-----------------------------------------------------------
Frauen und Katzen tun, was sie wollen - Männer und Hunde sollten sich daran gewöhnen.
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> Jetzt endlich hat das Kind einen Namen PCO Syndrom!
> Damit einher geht nun, dass bei mir eine Insulinresitenz
> festgestellt wurde, wogegen ich nun ein diabetis Medikament
> verschrieben bekomme. Ich möchte aber auch meine Ernährung
> dahingehend umstellen, dass ich trotz, oder mit Medis und Sport
> (mache seit 1.5 Wochen das Lauftrainig hier vom Fettrechener)
> meinen Kohlehydratstoffwechsel nicht überfordere. I
>
Bei Insulinresistenz hat kohlenhydratarme Ernährung gute Ergebnisse gezeigt. Kompetente Infos (mit Forum) bekommst du hier:
[www.logi-methode.de] und [www.lowcarbforum.de]
Und noch was: "kohlenhydratarm" ist nicht Atkins-Diät, noch lange nicht. Wird dir bald jemand einzureden versuchen.
Informier dich unvoreingenommen - entscheiden musst du dich selbst.
jinx :-)
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Frauen und Katzen tun, was sie wollen - Männer und Hunde sollten sich daran gewöhnen.
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Infos + LOGI 13. Juli 2007 15:27 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 506 |
Haben die Ärzte bei Dir auch alle notwendigen Untersuchungen durchgeführt? Zu einer Diagnose des PCO-Syndroms gehört zwingend neben einer ausgiebigen körperlichen Untersuchung immer ein Ultraschall und Hormonuntersuchungen. Hast Du eine Hyperinsulinämie wäre ggf. eine Mitbehandlung durch einen Endokrinologen empfehlenswert.
Bist Du stark übergewichtig? Wie sieht es mit den Blutfettwerten aus? Blutdruck? Das muß alles geklärt sein, bevor Du Deine Ernährung optimal auf Deinen Gesundheitszustand abstimmen kannst. Und zwar ziemlich schnell, denn schon bei Vorhandensein einer Hyperinsulinämie kommt es zu einer Ausbildung von Folgeschäden, die wiederum die Entstehung anderer Faktoren des metabolischen Syndroms unterstützen. Die Glukosetoleranz ist gestört, dieAdipositas verschlimmert sich und der Blutdruck sowie die Blutfettwerte steigen an. Bei ständig zu hohem Blutzuckerspiegel kommt es außerdem zu einer Veränderung der Blutgefäße. Es bilden sich vermehrt arteriosklerotische Ablagerungen. Diese sind wiederum Hauptursache für Herzinfarkt, Schlaganfall und arterielle Durchblutungsstörungen. Man sollte also so rasch wie möglich Präventivmaßnahmen ergreifen!
Einzelheiten einer gesunden, für Diabetiker geeigneten Ernährung können im Rahmen einer individuellen Ernährungsberatung gelernt werden. Diese Ernährungsberatung wird vom Arzt verschrieben und sollte auch gelegentlich wiederholt werden,es ist auch wichtig, sich individuell und persönlich beraten zu lassen. Darauf hat jeder Diabetiker ein Recht. Sprich mal mit Deinem Arzt. Und gib Dich nicht mit allgemeinen Hinweisen/Broschüren zufrieden.
Ich kopiere mal einige der allgemeinen Infos, die ich immer zur Erstberatung rausgebe, in mein Posting.
Eine gesunde, vollwertige, bedarfsgerechte Kost für Diabetiker/MS zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:
mindestens 45 Prozent Kohlenhydrate aus Quellen wie Vollkornprodukte, Obst, Reis und Nudeln (bei übergewichtigen, insulinresistenten PatientInnen sollte der Kohlenhydratanteil mit maximal 40% etwas niedriger angesetzt werden. Studien belegen eine Verbesserung der Insulinresistenzparameter unter einer niedrigeren Kohlenhydratzufuhr. Zudem sollten Kohlenhydrate mit niedrigem glykämischem Index bevorzugt werden.)
höchstens 10 Prozent Kohlenhydrate aus Quellen wie Weißbrot oder Süßigkeiten
10-20 Prozent Eiweiß, beispielsweise aus Eiern, Fisch oder Fleisch
30-35 Prozent Fett, wobei "gesunde" Fette bevorzugt werden sollten, beispielsweise Olivenöl oder Margarine statt Speck oder Butter
täglich mindestens 30 g Ballaststoffe
täglich höchstens 6 g Salz, wobei auch das in Saucen, Fertiggerichten, Wurst und Käse enthaltene Salz berücksichtigt werden muss
höchstens 15 g (Frauen) bzw. 25 g (Männer) Alkohol pro Tag (ein halber Liter Bier enthält 16 g Alkohol) / max. 3 x pro Woche
Obwohl Kohlenhydrate die einzigen Nährstoffe sind, die Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben, sollten sie auch bei Diabetikern den Hauptteil der Nahrung ausmachen. Ihr Anteil sollte genau so hoch sein, wie bei Gesunden, insgesamt etwa 55 Prozent. Dabei ist aber eine Verteilung auf mehrere Mahlzeiten sinnvoll, damit die Schwankungen des Blutzuckerspiegels möglichst gering gehalten werden.
Kohlenhydrate lassen den Blutzuckerspiegel unterschiedlich schnell ansteigen. Hier ein kleiner Überblick:
Kohlenhydrate aus Gemüse und Hülsenfrüchten sickern ins Blut
Kohlenhydrate aus Milch tropfen ins Blut
Vollkorngetreideprodukte und Kartoffeln fließen ins Blut
Weißmehlprodukte und Obst strömen ins Blut
Zuckerhaltige Getränke, "isolierter Zucker" und Süßigkeiten schießen ins Blut
Fetthaltige Süßigkeiten wie Schokolade sind eine Ausnahme. Hier verlangsamt das Fett die Aufnahme des Zuckers in das Blut.
Kohlenhydrate mit Ballaststoffen kombinieren!
Insbesondere die Verwendung von Vollkornprodukten sowie reichlich Obst und Gemüse ist bei der Zusammenstellung und Zubereitung der Mahlzeiten sehr wichtig. Diese Lebensmittels sind nicht nur sehr gesund, sondern sättigen sehr gut und lang anhaltend, sodass automatisch weniger Kalorien zugeführt werden. Außerdem können sie vom Körper sehr gut verwertetet werden. Das ist unter anderem auf den hohen Gehalt an Ballaststoffen zurückzuführen. Ballaststoffe werden vom Körper nicht aufgenommen, sondern nach Passieren des Darmtrakts wieder ausgeschieden. Als positive Effekte bewirken sie eine Anregung der Darmtätigkeit, ein gutes Sättigungsgefühl und eine verlangsamte, kontinuierliche Aufnahme der Nährstoffe aus dem Darm in das Blut.
Dagegen bewirken beispielsweise Weißbrot und Süßigkeiten nur ein sehr kurzes Sättigungsgefühl. Allerdings führen sie kurzfristig zu sehr hohen Blutzuckerwerten, was wiederum einen hohen Insulinbedarf nach sich zieht. Häufig wird dann mehr Insulin ausgeschüttet als zur Verwertung der zugeführten Nahrung erforderlich ist. So wird dann mehr Blutzucker dem Blut entzogen und der Blutzuckerspiegel sinkt zu stark ab.
Eventuell ist es notwendig, den Anteil an Ballaststoffen in der Nahrung langsam zu steigern. Dies ist insbesondere bei Menschen sinnvoll, die sich bis dahin sehr ballaststoffarm ernährt haben. Durch eine langsame Steigerung des Ballaststoffanteils kann sich der Darm sehr gut an diese "schwerer verdaulichen" Stoffe gewöhnen und der Körper von ihrer gesundheitsfördernden Wirkung profitieren. Wer kann, sollte eher mehrere kleine Mahlzeiten statt drei große zu sich zu nehmen. Auf diese Weise wird der Körper nicht kurzfristig mit Nährstoffen und Kalorien überfrachtet, sondern kontinuierlich entsprechend seinem Bedarf versorgt.
Zucker nur unter besonderen Bedingungen aufnehmen Zucker gehört ebenfalls zu den Kohlenhydraten. Er wird sehr schnell ins Blut aufgenommen. Dabei sollte die Zuckeraufnahme nie in Form von Getränken erfolgen, weil dann keine Kontrolle über den Zuckergehalt besteht. Getränke lieber mit kalorienfreien Süßstoffen wie Saccharin, Cyclamat oder Aspartam süßen. Zucker sollte auch nicht pur, sondern immer in Verbindung mit anderen Lebensmitteln aufgenommen werden.
Aufnehmen solltest Du täglich 25 bis 30 kcal pro Kilogramm Körpergewicht, willst Du abnehmen, dann mußt Du diesen Wert um etwa 500 bis 800 kcal reduzieren. Bsp. 100 kg -> 2500 kcal minus (die goldene Mitte) 650 kcal ergibt 1850 kcal/Tag. Diese Abnehmphase max. zwi Monate durchführen (nie unter 1200 kcal gehen) und das erreichte Gewicht ersteinmal 1 - 2 Monate halten, dann ggf. weiter abnehmen.
Ich kann ebenfalls die LOGI-Methode empfehlen. Es ist ein Ernährungskonzept, das Ende der 90er Jahre an der Harvard-Universitätsklinik zur dauerhaften Gewichtsreduktion und Behandlung von Stoffwechselstörungen erarbeitet wurde. Inzwischen wird es auch immer häufiger von deutschen Ärzten und Kliniken empfohlen und eingesetzt.
Die LOGI-Methode ist eine Kostform, bei der einerseits die Menge an Kohlenhydraten reduziert wird und andererseits die Kohlenhydratqualität beachtet wird, indem vor allem stärke- und zuckerreiche Nahrungsmittel nur in geringen Mengen zugeführt werden. LOGI steht für "Low Glycemic and Insulinemic Diet" und bedeutet, dass Nahrungsmittel mit niedriger Blutzucker- und Insulinwirkung bevorzugt werden.
Die Basis der Ernährung bilden stärkearme Gemüse, Salate und Früchte in Kombination mit eiweißreichen Nahrungsmitteln. Gleichzeitig wird auf eine hohe Fettqualität bei Betonung der einfach ungesättigten Fettsäuren und eines günstigen Verhältnises von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren geachtet. LOGI ermöglicht bei sehr geringer Energiedichte, hoher Sättigungswirkung und lang anhaltender Sattheit eine dauerhaft gesenkte Kalorienzufuhr in Kombination mit einer optimalen Nährstoffversorgung.
Gleichzeitig werden Facetten des Metabolischen Syndroms, insbesondere die Dyslipoproteinämie und die postprandiale Blutzuckerspitzen wie auch die kompensatorische Hyperinsulinämie gebessert. Folglich lassen sich mit dieser Ernährungsumstellung erhebliche Einsparungen bei den Medikamentenkosten erzielen. Primäre Zielgruppen für die LOGI-Methode sind Patienten mit Übergewicht, PCO-Syndrom, Metabolischem Syndrom und Typ-2 Diabetes. Inhaltlich stimmt die LOGI-Methode weitgehend mit den kürzlich erschienenen Ernährungsrichtlinien des "Joslin Diabetes Center" an der Harvard-Universität, der weltweit einflussreichsten Diabetes-Forschungsinstitution überein.
Für LOGI ist auch keine radikale Umstellung der Ernährungsgewohnheiten notwendig und erreicht damit eine hohe Compliance bei den Patienten.
suessemaus
I didn't fight my way to the top of the food chain to be a vegetarian.
Bist Du stark übergewichtig? Wie sieht es mit den Blutfettwerten aus? Blutdruck? Das muß alles geklärt sein, bevor Du Deine Ernährung optimal auf Deinen Gesundheitszustand abstimmen kannst. Und zwar ziemlich schnell, denn schon bei Vorhandensein einer Hyperinsulinämie kommt es zu einer Ausbildung von Folgeschäden, die wiederum die Entstehung anderer Faktoren des metabolischen Syndroms unterstützen. Die Glukosetoleranz ist gestört, dieAdipositas verschlimmert sich und der Blutdruck sowie die Blutfettwerte steigen an. Bei ständig zu hohem Blutzuckerspiegel kommt es außerdem zu einer Veränderung der Blutgefäße. Es bilden sich vermehrt arteriosklerotische Ablagerungen. Diese sind wiederum Hauptursache für Herzinfarkt, Schlaganfall und arterielle Durchblutungsstörungen. Man sollte also so rasch wie möglich Präventivmaßnahmen ergreifen!
Einzelheiten einer gesunden, für Diabetiker geeigneten Ernährung können im Rahmen einer individuellen Ernährungsberatung gelernt werden. Diese Ernährungsberatung wird vom Arzt verschrieben und sollte auch gelegentlich wiederholt werden,es ist auch wichtig, sich individuell und persönlich beraten zu lassen. Darauf hat jeder Diabetiker ein Recht. Sprich mal mit Deinem Arzt. Und gib Dich nicht mit allgemeinen Hinweisen/Broschüren zufrieden.
Ich kopiere mal einige der allgemeinen Infos, die ich immer zur Erstberatung rausgebe, in mein Posting.
Eine gesunde, vollwertige, bedarfsgerechte Kost für Diabetiker/MS zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:
mindestens 45 Prozent Kohlenhydrate aus Quellen wie Vollkornprodukte, Obst, Reis und Nudeln (bei übergewichtigen, insulinresistenten PatientInnen sollte der Kohlenhydratanteil mit maximal 40% etwas niedriger angesetzt werden. Studien belegen eine Verbesserung der Insulinresistenzparameter unter einer niedrigeren Kohlenhydratzufuhr. Zudem sollten Kohlenhydrate mit niedrigem glykämischem Index bevorzugt werden.)
höchstens 10 Prozent Kohlenhydrate aus Quellen wie Weißbrot oder Süßigkeiten
10-20 Prozent Eiweiß, beispielsweise aus Eiern, Fisch oder Fleisch
30-35 Prozent Fett, wobei "gesunde" Fette bevorzugt werden sollten, beispielsweise Olivenöl oder Margarine statt Speck oder Butter
täglich mindestens 30 g Ballaststoffe
täglich höchstens 6 g Salz, wobei auch das in Saucen, Fertiggerichten, Wurst und Käse enthaltene Salz berücksichtigt werden muss
höchstens 15 g (Frauen) bzw. 25 g (Männer) Alkohol pro Tag (ein halber Liter Bier enthält 16 g Alkohol) / max. 3 x pro Woche
Obwohl Kohlenhydrate die einzigen Nährstoffe sind, die Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben, sollten sie auch bei Diabetikern den Hauptteil der Nahrung ausmachen. Ihr Anteil sollte genau so hoch sein, wie bei Gesunden, insgesamt etwa 55 Prozent. Dabei ist aber eine Verteilung auf mehrere Mahlzeiten sinnvoll, damit die Schwankungen des Blutzuckerspiegels möglichst gering gehalten werden.
Kohlenhydrate lassen den Blutzuckerspiegel unterschiedlich schnell ansteigen. Hier ein kleiner Überblick:
Kohlenhydrate aus Gemüse und Hülsenfrüchten sickern ins Blut
Kohlenhydrate aus Milch tropfen ins Blut
Vollkorngetreideprodukte und Kartoffeln fließen ins Blut
Weißmehlprodukte und Obst strömen ins Blut
Zuckerhaltige Getränke, "isolierter Zucker" und Süßigkeiten schießen ins Blut
Fetthaltige Süßigkeiten wie Schokolade sind eine Ausnahme. Hier verlangsamt das Fett die Aufnahme des Zuckers in das Blut.
Kohlenhydrate mit Ballaststoffen kombinieren!
Insbesondere die Verwendung von Vollkornprodukten sowie reichlich Obst und Gemüse ist bei der Zusammenstellung und Zubereitung der Mahlzeiten sehr wichtig. Diese Lebensmittels sind nicht nur sehr gesund, sondern sättigen sehr gut und lang anhaltend, sodass automatisch weniger Kalorien zugeführt werden. Außerdem können sie vom Körper sehr gut verwertetet werden. Das ist unter anderem auf den hohen Gehalt an Ballaststoffen zurückzuführen. Ballaststoffe werden vom Körper nicht aufgenommen, sondern nach Passieren des Darmtrakts wieder ausgeschieden. Als positive Effekte bewirken sie eine Anregung der Darmtätigkeit, ein gutes Sättigungsgefühl und eine verlangsamte, kontinuierliche Aufnahme der Nährstoffe aus dem Darm in das Blut.
Dagegen bewirken beispielsweise Weißbrot und Süßigkeiten nur ein sehr kurzes Sättigungsgefühl. Allerdings führen sie kurzfristig zu sehr hohen Blutzuckerwerten, was wiederum einen hohen Insulinbedarf nach sich zieht. Häufig wird dann mehr Insulin ausgeschüttet als zur Verwertung der zugeführten Nahrung erforderlich ist. So wird dann mehr Blutzucker dem Blut entzogen und der Blutzuckerspiegel sinkt zu stark ab.
Eventuell ist es notwendig, den Anteil an Ballaststoffen in der Nahrung langsam zu steigern. Dies ist insbesondere bei Menschen sinnvoll, die sich bis dahin sehr ballaststoffarm ernährt haben. Durch eine langsame Steigerung des Ballaststoffanteils kann sich der Darm sehr gut an diese "schwerer verdaulichen" Stoffe gewöhnen und der Körper von ihrer gesundheitsfördernden Wirkung profitieren. Wer kann, sollte eher mehrere kleine Mahlzeiten statt drei große zu sich zu nehmen. Auf diese Weise wird der Körper nicht kurzfristig mit Nährstoffen und Kalorien überfrachtet, sondern kontinuierlich entsprechend seinem Bedarf versorgt.
Zucker nur unter besonderen Bedingungen aufnehmen Zucker gehört ebenfalls zu den Kohlenhydraten. Er wird sehr schnell ins Blut aufgenommen. Dabei sollte die Zuckeraufnahme nie in Form von Getränken erfolgen, weil dann keine Kontrolle über den Zuckergehalt besteht. Getränke lieber mit kalorienfreien Süßstoffen wie Saccharin, Cyclamat oder Aspartam süßen. Zucker sollte auch nicht pur, sondern immer in Verbindung mit anderen Lebensmitteln aufgenommen werden.
Aufnehmen solltest Du täglich 25 bis 30 kcal pro Kilogramm Körpergewicht, willst Du abnehmen, dann mußt Du diesen Wert um etwa 500 bis 800 kcal reduzieren. Bsp. 100 kg -> 2500 kcal minus (die goldene Mitte) 650 kcal ergibt 1850 kcal/Tag. Diese Abnehmphase max. zwi Monate durchführen (nie unter 1200 kcal gehen) und das erreichte Gewicht ersteinmal 1 - 2 Monate halten, dann ggf. weiter abnehmen.
Ich kann ebenfalls die LOGI-Methode empfehlen. Es ist ein Ernährungskonzept, das Ende der 90er Jahre an der Harvard-Universitätsklinik zur dauerhaften Gewichtsreduktion und Behandlung von Stoffwechselstörungen erarbeitet wurde. Inzwischen wird es auch immer häufiger von deutschen Ärzten und Kliniken empfohlen und eingesetzt.
Die LOGI-Methode ist eine Kostform, bei der einerseits die Menge an Kohlenhydraten reduziert wird und andererseits die Kohlenhydratqualität beachtet wird, indem vor allem stärke- und zuckerreiche Nahrungsmittel nur in geringen Mengen zugeführt werden. LOGI steht für "Low Glycemic and Insulinemic Diet" und bedeutet, dass Nahrungsmittel mit niedriger Blutzucker- und Insulinwirkung bevorzugt werden.
Die Basis der Ernährung bilden stärkearme Gemüse, Salate und Früchte in Kombination mit eiweißreichen Nahrungsmitteln. Gleichzeitig wird auf eine hohe Fettqualität bei Betonung der einfach ungesättigten Fettsäuren und eines günstigen Verhältnises von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren geachtet. LOGI ermöglicht bei sehr geringer Energiedichte, hoher Sättigungswirkung und lang anhaltender Sattheit eine dauerhaft gesenkte Kalorienzufuhr in Kombination mit einer optimalen Nährstoffversorgung.
Gleichzeitig werden Facetten des Metabolischen Syndroms, insbesondere die Dyslipoproteinämie und die postprandiale Blutzuckerspitzen wie auch die kompensatorische Hyperinsulinämie gebessert. Folglich lassen sich mit dieser Ernährungsumstellung erhebliche Einsparungen bei den Medikamentenkosten erzielen. Primäre Zielgruppen für die LOGI-Methode sind Patienten mit Übergewicht, PCO-Syndrom, Metabolischem Syndrom und Typ-2 Diabetes. Inhaltlich stimmt die LOGI-Methode weitgehend mit den kürzlich erschienenen Ernährungsrichtlinien des "Joslin Diabetes Center" an der Harvard-Universität, der weltweit einflussreichsten Diabetes-Forschungsinstitution überein.
Für LOGI ist auch keine radikale Umstellung der Ernährungsgewohnheiten notwendig und erreicht damit eine hohe Compliance bei den Patienten.
suessemaus
I didn't fight my way to the top of the food chain to be a vegetarian.|
Buchtip 13. Juli 2007 15:33 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 506 |
Sehr praktisch und hilfreich für den täglichen Gebrauch, v. a. für Einsteiger. Es wird auch die Glykämische Last nicht außen vor gelassen.
Richtig einkaufen mit glykämischem Index
Karin Hofele
Trias-Verlag 2005
96 Seiten
¤ 7,95
über 700 Nahrungsmittel, Fertiggerichte, Snacks, Restaurant-Speisen, Fast-Food in übersichtlichen Tabellen dargestellt
besonders gut ist das praktischem Bewertungs-System, man sieht sofort, welche Nahrungsmittel positiv gewichtet werden und welche weniger geeignet sind
suessemaus
I didn't fight my way to the top of the food chain to be a vegetarian.
Richtig einkaufen mit glykämischem Index
Karin Hofele
Trias-Verlag 2005
96 Seiten
¤ 7,95
über 700 Nahrungsmittel, Fertiggerichte, Snacks, Restaurant-Speisen, Fast-Food in übersichtlichen Tabellen dargestellt
besonders gut ist das praktischem Bewertungs-System, man sieht sofort, welche Nahrungsmittel positiv gewichtet werden und welche weniger geeignet sind
suessemaus
I didn't fight my way to the top of the food chain to be a vegetarian.|
Re: Insuliresistenz 19. Juli 2007 10:02 | Registrierungsdatum: 10 Jahre zuvor Beiträge: 58 |
Hallo!
Ich habe auch das PCO-Syndrom und eine Insulinresistenz.
Mir wurde hier auch das LowCarbForum und die LOGI MEthode empfohlen.
Ich ernähre mich sehr kohlenhydratarm und versuche, einfach gesund und ausgewogen zu essen.
Ich nehme Metformin 3x 500 mg seit 5 Monaten.
Leider habe ich in der Zeit zugenommen statt abgenommen, obwohl ich die Klaorien zähle. Auch wenn ich glaube, dass es bei mir auch an der Hashimoto-Thyreoditis liegt, die nicht behandelt wird (da es die Ärztin noch nicht als notwendig ansieht).
Was ich aber sagen kann, ist, dass ich mich mit der Ernährung von NAhrungsmitteln mit niedrigem glykämischen Index wohler fühle, weil der Zuckerspiegel nicht so stark schwankt. Probiers einfach aus, womit du dich gut fühlst!
Achja du hast nach Symptomen gefragt:
Bei mir: Verlängerte Zyklen (2 Monate-6 Monate), vermehrrte Behaarung, Zysten an den Eierstöcken, Insulinrsesistenz (Zucker nach zwei Stunden <150 aber überschießende C-Peptid Reaktion)
Zum Glück habe ich bisher noch keinen Haarausfall.
Metformin hat den Zyklus ein wenig stabilisiert, soll heißen, ist noch nicht top, aber besser.
Lg Magdalena
-------------------------
26 J.
174 cm
Gewicht März:69 kg
Gewicht: 1.4.2007: 68.5 :-)
Gewicht: April 2008: 67.9
Gewicht: Juni 2008: 69.6
Wunschgewicht: 65 kg
Ich habe auch das PCO-Syndrom und eine Insulinresistenz.
Mir wurde hier auch das LowCarbForum und die LOGI MEthode empfohlen.
Ich ernähre mich sehr kohlenhydratarm und versuche, einfach gesund und ausgewogen zu essen.
Ich nehme Metformin 3x 500 mg seit 5 Monaten.
Leider habe ich in der Zeit zugenommen statt abgenommen, obwohl ich die Klaorien zähle. Auch wenn ich glaube, dass es bei mir auch an der Hashimoto-Thyreoditis liegt, die nicht behandelt wird (da es die Ärztin noch nicht als notwendig ansieht).
Was ich aber sagen kann, ist, dass ich mich mit der Ernährung von NAhrungsmitteln mit niedrigem glykämischen Index wohler fühle, weil der Zuckerspiegel nicht so stark schwankt. Probiers einfach aus, womit du dich gut fühlst!
Achja du hast nach Symptomen gefragt:
Bei mir: Verlängerte Zyklen (2 Monate-6 Monate), vermehrrte Behaarung, Zysten an den Eierstöcken, Insulinrsesistenz (Zucker nach zwei Stunden <150 aber überschießende C-Peptid Reaktion)
Zum Glück habe ich bisher noch keinen Haarausfall.
Metformin hat den Zyklus ein wenig stabilisiert, soll heißen, ist noch nicht top, aber besser.
Lg Magdalena
-------------------------
26 J.
174 cm
Gewicht März:69 kg
Gewicht: 1.4.2007: 68.5 :-)
Gewicht: April 2008: 67.9
Gewicht: Juni 2008: 69.6
Wunschgewicht: 65 kg
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